3 Wochen Roadtrip durch den Westen und mittleren Westen der USA

Nationalparks, pure Natur und der wilde Westen
USA
Marcel Hammerschmidt
05.10.2026
•
5 min Lesezeit

Unsere Reise startet genau JETZT!

Unsere Reise nach Denver, Colorado startete am 24. Juli 2026. Vom Münchner Flughafen aus ging es per Direktflug mit der Lufthansa im A380 nach Denver.

Da wir schon einige Male in den USA waren, kannten wir den Ablauf gut. Schnelle Einreise dank MPC, Gepäck abholen und auf zur Mietwagenstation. Wir hatten uns dieses Mal für den Anbieter „Thrifty“ entschieden und waren wieder sehr zufrieden. Unser Auto für die nächsten 3 Wochen: ein Buick Enclave. Da wir zu viert reisen (2 Erwachsene + 2 Kinder) ist hier ausreichend Platz zur Verfügung und man bekommt das Gepäck leicht unter.

Direkt am ersten Tag ging es für uns noch Richtung Süden nach Colorado Springs und haben dort die nächsten 4 Tage verbracht. Auf dem Weg waren wir natürlich direkt noch im Walmart einkaufen. Das gehört am Anfang immer mit dazu.

Ankommen und genießen 

In Colorado Springs hatten wir ein wunderschönes Apartment in einem Hotel, welches uns für die ersten Tage sehr viel Platz bot und man konnte gut ankommen. Dank des Jetlags waren wir meist schon zeitig unterwegs. Wir unternahmen Ausflüge in den nahegelegenen Garden of the Gods, schlenderten durch die Altstadt von Colorado Springs, besuchten die Royal Gorge Bridge und die Cave of the Winds. Ein Highlight war zudem eine Wanderung zu den Broadmoor Seven Falls, wobei es steile 224 Stufen zu bewältigen galt. Nach unseren Ausflügen entspannten wir meistens am Pool oder in der Natur.

Der eigentliche Roadtrip startet nun

Am 29.07.26 ging es für uns dann so richtig auf die Straße und mitten hinein in die wunderschöne Landschaft Colorados. Unser nächster Halt war der Black Canyon of the Gunnison National Park und wir waren natürlich überwältig, wie schön die Natur einfach sein kann. Wir hatten unseren America the Beautiful Pass noch im letzten Jahr gekauft und somit nur 80$, statt nun 250$ bezahlt. Mit diesem Pass hat man dann Zugang zu allen National Parks in den USA sowie National Monuments, ohne eine extra Gebühr zu zahlen. Lohnte sich für unseren Roadtrip auf jeden Fall.

Wir haben dann Colorado verlassen und besuchten den nächsten Bundesstaat – Utah. Auch die Landschaft änderte sich von Wäldern, Bergen und Seen zu Wüste und roten Felsen. Wow, was für ein Kontrast!

Unser Ziel war Moab. Doch bevor wir unser Hotel bezogen, machten wir noch einen direkten Ausflug in den Canyonlands National Park. Diesen wollten wir uns unbedingt noch einmal anschauen, da wir hier im letzten Jahr schon waren und in der Nähe leider ein Feuer gewütet hat und man keine Sicht hatte. Dieses Mal hatten wir jedoch Glück und wurden mit spektakulären Ausblicken belohnt. In den National Parks darf natürlich auch ein Besuch im Visitor Center niemals fehlen.

In Moab hatten wir ein wunderschönes Hotel mit toller Außenpool-Anlage. Perfekt für Familien, denn die Kinder hatten definitiv ihren Spaß und bei 40°C Außentemperatur einfach genial.

Den Arches National Park haben wir nur am Abend etwas erkundet und Sterne beobachtet, da wir den Park schon einige Male gesehen haben. Aber definitiv einen Besuch wert! In und um Moab findet man einige Ausflugsziele und spektakuläre Natur, z.B. die Potash Road. Direkt in Moab findet man richtig gemütliche Restaurants oder auch einen Streetfood-Markt.

Großstadt-Feeling

Unsere Tour führte uns weiter in die Hauptstadt Utahs – nach Salt Lake City und konnten wieder etwas Großstadt-Feeling genießen, obwohl es in dieser Stadt recht ruhig und gemütlich zugeht, hatten wir den Eindruck. Die Mormonen-Stadt besticht mit ihren großen weißen Tempeln und dem eindrucksvollen State Capitol. Umliegend findet man den großen Salzsee, welcher zum Teil auch mit dem Auto befahren werden kann. Wer möchte, kann auch den Antelope Island State Park besuchen und freilebende Bisons beobachten. Wir jedoch zogen einen Abstecher nach Stansbury Island vor und konnten atemberaubende Aufnahmen vom pink-verfärbten See mit der Drohne machen. Was für ein Highlight!

Wieder hinein in die Natur und Wildlife

Am 04.08.26 haben wir Utah verlassen und haben uns auf den Weg nach Wyoming gemacht. Hier wurde nun alles wieder ländlicher, grüner und bergiger. Aber genau das lieben wir an Roadtrips in den USA! Unsere nächsten Ziele waren nun der Grand Teton sowie der Yellowstone National Park. Plant hierfür unbedingt immer genug Zeit ein, denn allein der Yellowstone National Park ist ungefähr so groß wie Korsika und es gibt einfach an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Beide National Parks haben uns absolut begeistert. Jedoch ist im Sommer auch hier Hochsaison und man muss viel Zeit für die Parkplatzsuche mitbringen. Insgesamt sollten mindestens 4-5 Tage für beide Parks eingeplant werden. Wer Glück hat, kann hier Bisons, Coyoten, Wölfe, Bären, Elche und viele weitere Tiere in freier Wildbahn beobachten.

Never Stop Exploring!

Unser Roadtrip führte uns weiter zum Devils Tower (Wyoming) und in einen für uns ganz neuen Bundesstaat, nach South Dakota. Hier wollten wir unbedingt den Mount Rushmore sehen und sind durch den Custer State Park gefahren und den Needles Highway entlang. Was wir nicht wussten, dass genau zu dieser Zeit die Sturgis Motorcycle Ralley stattfindet und zich-tausende Motorradfans mit ihren Bikes unterwegs waren. Die Fahrt dauerte für uns natürlich etwas länger, aber dieses Erlebnis ist einfach einmalig und muss man sicher mal erlebt haben. 

Weiter führte uns unsere Reise in die kleine Stadt Wall. Hier angekommen mussten wir unbedingt den Wall Drug Store besuchen. Wer Shopping liebt oder einfach ein bisschen Schlendern möchte, sollte unbedingt da mal reingehen. Wir waren auf jeden Fall begeistert. Aber unser eigentliches Ziel war der Badlands National Park. Ein wunderschöner Park, welcher mit dem Auto gut passierbar ist. Zudem gibt es einige Wanderrouten, um die Schönheit des Parks noch besser wahrzunehmen. Ein Besuch im Badlands -Unbedingt!

Rückweg und Abschluss unserer Reise

Nun sind die letzten Tage für uns angebrochen und wir machten uns so langsam auf den Rückweg nach Denver, wo unsere Reise auch wieder endet. Dabei fuhren wir noch durch einen weiteren neuen Bundesstaat – Nebraska. Ja, Nebraska. Was soll man sagen? So viel gab es hier nicht zu sehen, bis auf einen Stausee (Lake McConaughy), an dem wir Halt machten und baden gehen konnten. Ansonsten bestand Nebraska nur aus Feldern, Wiesen und trockenen Böden.

In Denver angekommen nutzten wir noch einmal ausgiebig die Zeit zum Shoppen und waren in einem Premium Outlet sowie im Bass Pro Shop. Auch die Kids durften noch viel Zeit auf den Spielplätzen verbringen. Und die Spielplätze in den USA sind wirklich der Wahnsinn! Sehr interaktiv, groß und für jedes Alter ist etwas dabei. Dazu gibt es meistens Picnic-Areas und kostenlose sowie saubere Toiletten.

Am 14.08.26 endete unser fantastischer Roadtrip mit einem Stand von 4137 Meilen, die wir mit dem Mietwagen in den 3 Wochen zurückgelegt haben.

Wir können diese Reise nur Jedem empfehlen. Und unser nächster Roadtrip ist schon wieder in Planung!

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