

Argentinien 2026
Ich bin so oft gefragt worden, was mir auf meiner Reise durch Argentinien am besten gefallen hat – und ehrlich gesagt: Ich kann es nicht beantworten.
Diese zwei Wochen waren intensiv, voller Eindrücke und manchmal auch ganz schön anstrengend. Insgesamt sieben Flüge liegen hinter mir: Frankfurt – Buenos Aires – El Calafate – Ushuaia – Buenos Aires – Puerto Iguazú – Buenos Aires – Frankfurt.
Und jeder Moment war einzigartig. So viele Orte, so viele Eindrücke, so viel Staunen – und vor allem ganz viel Glück, das ich im Herzen mit nach Hause genommen habe.
Ich habe die Reise komplett selbst geplant, jedes Detail ausgesucht – und am Ende hat einfach alles perfekt gepasst. Sogar das Wetter hat fast immer mitgespielt. Nur ein verregneter Nachmittag war dabei … der mir immerhin eine kleine, gemütliche Pause im Bett beschert hat.
Diese Ausflüge habe ich an meinen einzelnen Stationen gemacht:
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El Calafate:
Torres del Paine – Ganztagesausflug
Es ging mit dem Bus zur chilenischen Grenze und weiter in den Torres-del-Paine-Nationalpark. Dort habe ich wunderschöne Gletscherseen, unbeschreibliche Landschaften und mehrere Kondore gesehen, die ihr Gefieder in der Sonne getrocknet haben.
Dieser Ausflug hat sich angefühlt, als würde meine Seele durch meine Augen gestreichelt.
Perito-Moreno-Gletscher
Der eigentliche Grund, warum ich nach Patagonien wollte – und ich hatte tatsächlich ein Stück davon in den Händen.
Ganztagestour mit Kurzwanderung nach El Chaltén
Hier konnte ich den Fitz Roy sehen und erneut Kondore von einem Aussichtspunkt aus beobachten. Von den drei Ausflügen hätte ich auf diesen allerdings rückblickend am ehesten verzichten können.
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Ushuaia:
Bootsfahrt durch den Beagle-Kanal
Direkt am Ankunftstag habe ich eine Bootstour gemacht, weil ich unbedingt den Leuchtturm Faro Les Éclaireurs sehen wollte.
Neben dem Leuchtturm gab es noch ein ganz besonderes, unerwartetes Highlight: Wale. Das hat mich unfassbar glücklich gemacht.
Tren del Fin del Mundo & Tierra-del-Fuego-Nationalpark
Früher wurde der Zug für Gefangenentransporte genutzt, heute fährt er durch eine beeindruckende Landschaft, die per Audioguide erklärt wird.
Von der Endstation aus habe ich eine privat geführte Tour durch den wunderschönen Nationalpark gemacht.
Danach kam der große Regen – und ich hatte Zeit für eine (wenn auch unfreiwillige) kleine Nachmittagsauszeit.
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Puerto Iguazú:
Brasilianische Seite der Wasserfälle
Diesen Ausflug hatte ich schon von zu Hause gebucht. Nach der Abholung am Hotel und der Grenzüberquerung ging es mit meinem Guide weiter.
Ich habe einen Helikopterflug über die Iguazú-Fälle gemacht, war im Vogelpark Parque das Aves und bin anschließend mit spektakulärer Aussicht entlang der Wasserfälle spaziert. Danach ging es sogar noch über die Freundschaftsbrücke nach Paraguay.
Argentinische Seite der Wasserfälle
Da mein Hotel direkt an den Wasserfällen lag, konnte ich früh morgens direkt starten: mit dem Zug zum Teufelsschlund (Garganta del Diablo) und anschließend über den oberen Rundweg (Circuito Superior).
Puerto Iguazú
Am Nachmittag war ich noch im Ort, habe ein unglaublich leckeres Steak gegessen und bekam das Dreiländereck (Argentinien, Brasilien, Paraguay) gezeigt.
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Buenos Aires:
Willkommenstour auf Deutsch
Zum Abschluss der Reise habe ich eine dreistündige Tour durch Buenos Aires gemacht. Danach war ich noch auf dem Friedhof La Recoleta (u. a. mit dem Grab von Eva Perón) und im Mercado San Telmo, bevor es zurück in mein Hotel im wunderschönen, lebendigen Viertel Puerto Madero ging.
Ich würde alles wieder genauso machen.
Vielleicht auch, weil sich die kleinen Schritte im Alltag nicht immer leicht anfühlen – und genau deshalb solche Momente umso heller strahlen.
Diese Reise hat mich auf eine Weise berührt, die sich schwer in Worte fassen lässt.
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