Bali - Fernreise mit drei Kids

Ein Mix aus Strand, Kultur und Natur
Bianca Erhart
22.04.2026
5 min Lesezeit

Bali, eine Insel in Indonesien mitten im indonesischen Ozean, ist ein familienfreundliches Fernreiseziel und auch perfekt geeignet als erste Fernreise.
Ein Reiseziel, das viele auf ihrer To-do-Liste stehen haben, dann aber manchmal enttäuscht davon sind, da sie sich nie über die Insel vorab informiert haben.

Wir, mein Mann und ich mit unseren 3 Kids, waren über drei Wochen unterwegs und starteten unsere Rundreise auf Bali. Wir machten noch einen kurzen Abstecher nach Nusa Penida und wählten einen verlängerten Transitaufenthalt in Singapur. Die Vorfreude war bei allen riesig.

Anreise:

Die Anreise ist mit einem Zwischenstopp in verschiedenen Städten möglich. Je nach Abflughafen und Airline kann dies individuell geplant werden. Wir wählten einen 12-Stunden-Nachtflug nach Singapur und dann ging es 2,5 Stunden weiter nach Denpasar-Bali.

Bei der Anreise war uns wichtig, nahe am Flughafen zu sein, denn nach über 24 Stunden Anreise von Tür zu Tür und mitten in der Nacht zu landen, hatten wir keine Lust mehr, dann noch drei Stunden Auto zu fahren. Kuta bietet sich dafür sehr gut an, aber was man wissen sollte: Die Stadt ist bekannt für Party und viel Trubel. Wer dies sucht, ist hier genau richtig. Da wir sowieso nur ein bisschen die Gegend erkundeten und uns vom Jetlag erholten, war dies für uns die beste Entscheidung.

Unterkunft:

Auf Bali findest du die verschiedensten und verrücktesten Unterkünfte. Vom klassischen All-inclusive-Hotel bis hin zum Luxusresort, das mitten im Dschungel liegt, oder einem einfachen Ferienhaus findest du alles auf Bali. Passend zum Budget kann man sich hier bestens austoben.

Unser Aufenthalt war ein Mix aus Hotels mit Frühstück in zentraler Lage, einem Hotel mit Privatpool mitten im Dschungel, einem Ferienhaus mit eigenem Pool und als Abschluss einem Familienhotel mit Frühstück, das auch All-inclusive im Angebot hätte. Ich empfehle euch, nur mit Frühstück zu wählen, denn Restaurants gibt es an jeder Ecke mit Top-Qualität und für jeden Geschmack ist was dabei. Denn denkt daran, wir waren mit drei Kids unterwegs, da ist nicht immer alles so einfach, aber dies war hier absolut kein Problem.

Verkehr:

Auf Balis Straßen herrscht Linksverkehr und den Verkehr auf der Insel sollte man nicht unterschätzen. Oft braucht man für 2–3 km einfach mal 30 Minuten. Die Straßen sind eng und zwischen den ganzen Autos fahren noch kreuz und quer die ganzen Rollerfahrer durch. Man vermutet mehr als 10 Millionen Roller auf der Insel.

Ausflüge:

Bali bietet jede Menge Sehenswürdigkeiten und Einzigartiges wie z. B. den Wassertempel Pura Tanah Lot, Wasserfälle, Reisterrassen oder auch Vulkane. Eine Glasbrücke, die über dem Dschungel hängt, exklusive Clubrestaurants mit Blick in den Dschungel und den bekannten Infinity-Pools.

Wir machten es uns einfach und buchten einen Fahrer, der mit uns die Sehenswürdigkeiten entdeckte, wie wir wollten. Wir besuchten den Wassertempel Pura Tanah Lot und fuhren weiter zu den Reisterrassen Jatiluwih. Was uns wunderte: Obwohl auf Bali so viel Reis angebaut wird, reicht dieser für den Eigenbedarf nicht aus. Eine frisch geerntete Kokosnuss zur Erfrischung direkt vom Baum mussten wir uns noch gönnen.

Die Kleinstadt Ubud und die Region drumherum nahmen wir genauer unter die Lupe und waren begeistert von den ganzen Restaurants, die es in der Kleinstadt gab. Wo findet man schon einen Swimmingpool mitten im Restaurant? Oder eine Hängeschaukel, in der man ausgefallenes Essen genießen kann?

Die Region rund um Ubud im Inland bietet sehr viele Möglichkeiten und können wir nur wärmstens empfehlen. Eine Quad-Tour durch Wasser und Dreck musste natürlich auch sein.

Einem unserer Kids konnten wir seinen größten Wunsch erfüllen. Er wollte unbedingt auf einen Vulkan und echtes Vulkangestein in den Händen halten. Mit dem Jeep ging es über die holprige Straße hoch auf den Vulkan Batur. Wir entschieden uns gegen die Sonnenaufgangswanderung mit Hunderten von Leuten, sondern wählten die Tagvariante mit ausgeschlafenen Kids und so waren wir genau zwei Autos vor Ort. Traumhafte Kulisse für uns allein und strahlende Kinderaugen.

Baden / Surfen:

Bali ist ein Paradies für Surfer, aber auch einen Badeurlaub kann man hier bestens verbringen. Damit man hier keine Enttäuschung erlebt, sollte man sich vorab genaustens informieren.

Der Strand in Sanur hat uns als Familie super gefallen. Flach abfallender Sandstrand mit ruhigem Wasser. Den Spaß an der Westküste in den Wellen ließen wir uns aber auch nicht entgehen. Den Surfern dabei zuzusehen, wie sie auf den Wellen dahingleiten, machte auch die Kids sprachlos.

Insel-Hopping:

Sanur mit seinem Hafen ist auch ein toller Ausgangspunkt für eine Überfahrt auf eine andere Insel. Tickets können vor Ort für die passende Fähre gekauft werden. Seekrank sollte man allerdings nicht sein.

Als Tagesausflug ging es für uns nach Nusa Penida und wir besuchten auch hier noch einige Sehenswürdigkeiten wie den Broken Beach und Angel Billabong. Doch der eigentliche Grund für die Überfahrt nach Nusa Penida war mein Wunsch, mit Mantas zu schnorcheln. Ich sag's euch, wenn ich mal sprachlos bin, dann hat dies was zu bedeuten. Wir werden dieses Erlebnis niemals vergessen.

Bali hat uns sehr gut gefallen und die Leute sind wie überall in Asien sehr freundlich und hilfsbereit. Trotz des Müllproblems, das auf der Insel sowie auch in vielen anderen Ländern der Welt herrscht, würden wir sofort wieder anreisen. Wir hoffen, auf noch mehr Umdenken der Bevölkerung, Mitdenken der Reisenden und Hilfe der Regierung, dass da schnell was passiert und dieses wunderschöne Fleckchen erhalten bleibt.

Melde dich gerne für die Planung deiner Reise nach Bali. Ich freue mich auf deine Anfrage.

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Mallorca im Frühling

Bereits zum dritten Mal bin ich auf Mallorca. Allerdings wurde die Insel diesmal für euch gründlich unter die Lupe genommen. Den Norden, Süden, Westen und Osten habe ich für euch besichtigt und die Insel für bestanden und für urlaubstauglich erklärt.
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Bianca Erhart
22.04.2026
5 min Lesezeit

Bereits zum dritten Mal bin ich auf Mallorca.
Allerdings wurde die Insel diesmal für euch gründlich unter die Lupe genommen.
Den Norden, Süden, Westen und Osten habe ich für euch besichtigt und die Insel für bestanden und für urlaubstauglich erklärt.

Mit einem kurzen Flug, von ca. nur zwei Stunden, erreicht ihr von Deutschland oder der Schweiz aus, die wunderschöne Insel. Zu jeder Jahreszeit bietet sie was anderes? Golfen im Jänner, Radfahren und Wandern im Frühling oder im Herbst und natürlich im Sommer laden die traumhaften Strände und Buchten zum Baden ein.
Wir nutzten diesmal den Frühling und entschlossen uns, bei angenehmen Temperaturen die Insel mit dem Mietauto zu erkunden.
Unkompliziert direkt am Flughafen holten wir unseren Mietwagen ab und es ging nach Colonia de Sant Jordi in den Süden von Mallorca. Am wunderschönen, drei Kilometer langen Sandstrand namens Es Trenc im Naturschutzgebiet findet man Ruhe und man kann einfach den Tag genießen.
Sehenswürdigkeiten findet man auf der ganzen Insel, die für Groß und Klein interessant sind.
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Für uns als Tennisspieler durfte ein Besuch in der Tennis-Academy von Rafael Nadal in Porto Cristo nicht fehlen. Kann man besuchen, muss man aber nicht.
Einmal quer über die Insel, über den Colle del Soller nach Soller in den Nordwesten von Mallorca. Wer keine kurvenreichen Strecken mag, nimmt einfach den schnelleren Weg, direkt durch den Tunnel. Am Hafen von Soller reiht sich ein Restaurant nach dem anderen und lädt zum Verweilen ein.
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Die Hauptstadt Palma mit der wunderschönen Kathedrale La Seu sollte man sich nicht entgehen lassen. Wenn ihr durch die Gässchen schlendert, wagt einen Blick in versteckte Winkel. Denn dort findet ihr manchmal wunderschöne kleine Cafés.
Im Osten von Mallorca befinden sich ganz viele Hotels an den Buchten. Leicht zu merken: Cala heißt übersetzt „Bucht“. Weiter in den Norden nach Alcúdia findet ihr einen Traumhafen, kilometerlangen Sandstrand, wo ihr sehr schöne All-inclusive-Hotels für Familien findet.
Einige Hotels habe ich auf der Insel bereits für euch besucht und die Gegend rundherum erkundet. Mit meinem Wissen helfe ich euch gerne bestmöglich bei eurer Planung für eure nächste Reise nach Mallorca. Ich freue mich auf eure Anfrage!

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