Coco Palm Dhuni Kolhu 2026

Unsere Trauminsel auf den Malediven
Malediven
Christian Meyer
17.09.2026
5 min Lesezeit

Reisebericht Coco Palm August 2026

  • Resort/Insel: Coco Palm Dhuni Kolhu - Baa Atoll
  • Datum: 31.07.2026 bis 10.08.2026
  • Reisepreis: 3.000,00 EUR/Person (beinhaltet All Inklusive im Resort, Flüge Economy, Sitzplatzreservierung im Flugzeug, Zug zum Flug)

Es war bereits unsere zweite Reise nach Coco Palm Dhuni Kolhu und wir kommen garantiert nochmal wieder! Trotz einer sehr langen und unangenehmen Anreise war der Aufenthalt auf der Insel wieder traumhaft

Insel

  • Größe: ca. 300 x 250 Meter
  • Anzahl Unterkünfte: 98 Beach Villen und 14 Lagoon Villen
  • Gäste: 250 bei Vollbelegung
  • Personal: 500
  • Barfußinsel
  • Dschungel-Feeling (dicht bewachsen)
  • Absolute Ruhe (man sieht den ganzen Tag kaum Leute außer im Restaurant)
  • Hausriff mäßig bis schlecht

Die Insel selbst ist eher klein, man benötigt etwa 20 Minuten um einmal herum zu gehen. Was uns besonders gefällt ist, dass wirklich alles komplett zugewachsen ist, man fühlt sich wie im Dschungel. Richtiges Robinson Crusoe Feeling. Die Wege sind aus Sand und es ist problemlos möglich den ganzen Tag Barfuß herum zu laufen. Unterscheiden muss man zwischen der Sunset-Seite (West) und der Sunrise-Seite (Ost). Der Strand auf der Sunset-Seite ist viel breiter, dafür aber windiger. Die andere Seite dagegen war deutlich wärmer und windstiller, allerdings war teilweise (ab den Lagoon Villas bis ca. Bungalow 49) gar kein Strand mehr vorhanden. Bei der Sunset-Seite muss man von allen Beach Villen noch einen kleinen bewachsenen, privaten Weg zum Strand gehen, wohingegen auf der anderen Seite manche Hütten gefühlt schon im Wasser standen. Aber ab Nr. 52 waren die Villen auch weiter nach hinten versetzt. Die Breite und Verfügbarkeit der Strände auf der Sunrise-Seite kann sich Saisonal ändern! Auf Coco Palm spielt Nachhaltigkeit eine große Rolle. Es gibt nicht nur eine eigene Wasseraufbereitung und es wird auf Plastik verzichtet, ein Großteil von Gemüse und Gewürzen wird in der Coco Farm, die man als Gast auch besuchen darf, selbst angebaut.

Am frühen Abend wurde jeden zweiten Tag gegen Insekten gesprüht. Das hat stark gequalmt und gestunken, soll aber wohl nicht gesundheitsschädlich sein. Wir sind dann trotzdem immer erstmal kurz in die Hütte gegangen bis sich der Rauch verzogen hat.

In den Bungalows gibt es Taschenlampen, die abends unerlässlich sind, da man sonst kaum was sieht und es schnell passieren kann, dass man auf einen Krebs oder ähnliches tritt. Zum Strand muss man wissen, dass dort zu unserer Zeit viele kleine Korallenreste im Sand und Wasser waren. Das war für uns nicht störend, aber es ist auch kein Pudersand, wie man es vielleicht erwartet. Seegras gab es morgens etwas, wurde aber noch vor dem Frühstück entfernt. Auf anderen Inseln gibt es wohl Probleme mit Sandmücken, da muss man sich hier keine Sorgen machen.

Restaurants

Cowrie (Hauptrestaurant): Hier bekommt man Frühstück, Mittag und Abendessen als Buffet. Beim letzten Mal gab es sehr wenig Wurst und Käse, die Auswahl ist dieses Mal etwas besser gewesen. Allerdings dominieren hier als Belag für Brot und Brötchen viele süße Dinge wie Marmelade, Honig und Nutella, außerdem gibt es Kuchen und Donuts. Beim live Cooking kann man sich u.a. Spiegelei oder Omelett zubereiten lassen oder, und das war eines der Highlights, Pan Cakes in verschiedenen Formen wie z.B. eine Schildkröte bestellen, die der Koch auf die Herdplatte "malt".
Gut fanden wir auch, dass es fast ausschließlich Asiatisch-Indische Küche gab und nicht wie man es vielleicht aus anderen Ländern/Hotels kennt, wo sich Spanier an Gyros versuchen oder die Ägypter an einer spanischen Paella. Abgesehen von der Pizza, die unserer Meinung nach die beste war; die wir je gegessen haben. Die Auswahl am Abend war eher überschaubar (viel Hühnchen und Reis), dafür wurde aber das meiste wirklich live und frisch zubereitet, was natürlich auch die Essensverschwendung stark minimiert hat. Uns hat es immer gut geschmeckt und irgendwas findet man immer. Wir hatten im Vorfeld gelesen, dass das Essen nach dem Wechsel des Chefkochs schlechter geworden ist. Aber mal ehrlich: das ist Meckern auf hohem Niveau und wer weiß eigentlich nach 1, 2 Jahren noch detailliert; wie einem etwas geschmeckt hat. Am Tisch bekommt man zuerst immer ein Glas Wasser und kann dann jederzeit weitere Getränke ordern. Der Service hat wieder super geklappt und nahezu das komplette Personal war uns noch von unserem ersten Aufenthalt 2024 bekannt und auch uns hat der ein oder andere wiedererkannt.

Conchbar: Hier gibt es von 15 bis 17 Uhr Snacks. Wir haben uns jeden Tag ein Chicken Mini Baguette oder Quesadillas und einen Schoko Brownie geholt. Nach dem Abendessen ist hier der Treffpunkt; um noch den ein oder anderen Cocktail zu trinken. Das Abendprogramm ist nicht wirklich nennenswert. Ab 21 Uhr gab es an verschiedenen Tagen jeweils einen Vortrag über Schildkröten, über die Malediven oder über´s Tauchen, einmal Musik und Tanz und einmal Karaoke. Die meisten Gäste (so wie wir auch) waren aber eher zurückhaltend, so dass nicht wirklich Stimmung aufkam und hauptsächlich das ganze Personal gefeiert hat.

Beach Bar: Hier kann man ab 10 Uhr bis 22 Uhr sitzen und ein Getränk genießen, am Abend lässt sich hier perfekt der Sonnenuntergang beobachten. Cornus: Das ist ein à la Carte Restaurant, bei dem man draußen mehr oder weniger am Strand sitzt. Der Sitzbereich ist toll beleuchtet, eine super Atmospähre. Wenn man z.B. eine Hochzeitsreise macht, bekommt man hier einmal kostenlos das Honeymoon-Dinner. Wir haben es dieses Mal nicht genutzt. Kleine Info noch zu All Inklusive: An den Bars und in den Restaurants sind Cola, Fanta, Sprite, Bier, etwa 10 alkoholische Cocktails und 10 alkoholfreie Mocktails inbegriffen. Uns hat die Auswahl vollkommen ausgereicht.

Unterkünfte

Beach Villa Standard (Sunrise): Bei unserem ersten Besuch hatten wir 7 Nächte einen Strand-Bungalow und für die letzten 3 Nächte eine Lagoon-Villa. Da es uns deutlich besser gefallen hat, morgens den Sand unter den Füßen zu spüren und überhaupt am Strand zu liegen, haben wir diesmal nur einen Strand-Bungalow gebucht. Unser Roomboy war perfekt und super freundlich. Das gilt übrigens für das komplette Personal: jeder grüßt und schenkt einem ein Lächeln. Man fühlt sich Willkommen und mehr als Freund als nur ein zahlender Gast. Morgens wurden bereits unsere Liegen fertig gemacht und abends abgeräumt, jeden Tag wurde ausgiebig gereinigt, die Bettwäsche wurde jeden zweiten Tag gewechselt (nur auf Wunsch täglich). Die Mini-Bar wurde zweimal am Tag aufgefüllt: jeweils 2 Dosen Eistee Zitrone, Cola, Cola Zero, Fanta und Sprite waren pro Tag bei all inklusive dabei, außerdem pro Person 1 L Wasser am Tag, welches wir hauptsächlich zum Zähne putzen benutzt haben. Den Rest aus der Minibar haben wir nicht gebraucht, zumal z.B. eine 0,33 L Dose Bier 9,00 Dollar kostete oder eine kleine 200 ml Flasche Bacardi um die 40,00 Dollar. Das Wasser wird übrigens dort auf der Insel selbst gefiltert und abgefüllt. Draußen an der Villa hing ein Holzschild mit unserem Namen und das Bett war bei Ankunft schön dekoriert. Ich denke bessere Eindrücke vermitteln hier unsere Fotos und vor allem das Video.

Lagoon Villa: Am Tag vor unserer Abreise wurden wir von der Rezeption angerufen, wir sollten doch bitte einmal vorbeikommen. Überraschenderweise wurde uns angeboten, für die letzte Nacht kostenlos in eine Lagoon-Villa zu ziehen. Wir zögerten kurz wegen dem ganzen Kofferpacken aber haben es dann doch gemacht und es war die richtige Entscheidung. Vom Steg und der Terrasse aus konnten wir Riffhaie, Rochen, eine Schildkröte und sogar Richtung Riffkante Delfine sehen. Die Lagoon-Villen haben ein innenliegendes Bad, während die Strand-Bungalows eine Außendusche haben. Die haben wir jetzt etwas vermisst, ansonsten war es für eine Nacht superschön.

Aktivitäten

Bis auf eine Massage im Spa-Bereich wurde nichts von uns genutzt aber es gibt:
- Spa-Bereich (Massagen, Whirlpool (inklusive), Sauna)
- Dive Center (Tauchkurse, Tauchausflüge usw.)
- Wassersport (u.a. Jet Ski, Speed Boat, Windsurfen, Banana Boat, Stand up paddeling...)
- Beachvolleyball
- Tennisplatz
- Badminton-Platz
- Snooker-Tisch
- Bücherei

Was wir schade finden ist, dass es keine Tischtennisplatte gibt.

Tierwelt

Man fühlt sich hier wie bei Jurassic Parc. Alleine die Geräusche der ganzen dort heimischen Vögel sind für uns Europäer total ungewohnt und schön zugleich. Alle paar Meter ist ein Vogel, ein Gecko oder auch mal ein Huhn über den Weg gehuscht. Flughunde gibt es auch jede Menge aber leider hängen sie immer so weit oben in den Bäumen, dass es ohne Spiegelreflexkamera nahezu unmöglich ist, diese klar zu fotografieren. Es gibt Wellen- und Nymphensittiche, die sogar handzahm sind und sich auf einen draufsetzen. Am Strand laufen überall Einsiedlerkrebse in ihren Muscheln herum und wenn es dunkel wird, kommen die richtig großen Krebse raus. Was wir zum Glück nicht gesehen haben, waren Spinnen, dafür jedoch abends viele Mücken, die uns ordentlich zerstochen haben und das trotz doppeltem Einsprühen mit dem dort zur Verfügung gestellten Anti-Mückenspray und unserem mitgebrachtem Antibrumm Tropical. Einzig hilfreich war hier tatsächlich unser mitgebrachter, elektrische Stichheiler. 

Schnorcheln

Dazu können wir dieses Mal nichts sagen. Auf Grund des unruhigen Wassers wurde immer viel Sand aufgewirbelt, so dass die Sicht sehr schlecht war. Wer Erfahrung hat, kann ca. 30 Meter zur Riffkante schwimmen, dort waren immer einige Schnorchler unterwegs. Wir haben es einen Tag unterhalb der Lagoon Villen gemacht, dort konnte man auch einige Fische sehen.

Wetter

Wie schon anfangs beschrieben, hat es am An- und auch am Abreisetag stark geregnet, die restliche Zeit war es tagsüber immer nahezu trocken mit Temperaturen um die 30 C° (rund um die Uhr) aber sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Obwohl es jeden Tag bewölkt war, konnte sich die Sonne eigentlich immer durchsetzen und ich glaube, wir hätten zu dieser Jahreszeit kein besseres Wetter haben können. Nur zweimal hat es tagsüber ganz kurz geregnet, hat uns aber nicht gestört. Die Wassertemperatur lag bei etwa 26 C°

Trinkgeld

Wir hatten jede Menge 1 USD und 5 USD Scheine mit. Wir haben nicht jedem jeden Tag etwas gegeben, aber z.B. der Roomboy hat am zweiten und am drittletzten Tag jeweils 10 USD bekommen, unsere Stammkellner am letzten Tag auch 10 USD und zwischendurch mal 5. Ich finde es immer besser, wenn es irgendwo eine zentrale Box für Trinkgelder gibt, da im Hintergrund so viele Leute arbeiten, die man nicht sieht. Leider gibt es die hier aber nicht. Was wir letztendlich insgesamt an Trinkgeld gegeben haben, können wir gar nicht sagen, Schätzungsweise waren es ca. 100 Dollar.

Liebe Grüße, Steffi & Christian (Stand: August 2026)

Teile diesen Beitrag
No items found.
KONTAKT

Urlaubsreif? Gleich bei mir melden!

Kontaktinformationen
Schreib mir ganz bequem über das Kontaktformular eine Nachricht – gemeinsam finden wir, was Du suchst! Oder schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich an. Ich helfe dir gerne weiter.
Dankeschön! Ich habe deine Anfrage erhalten!
Oops! Something went wrong while submitting the form.
Vielen Dank!
Ich habe deine Nachricht erhalten und freue mich schon darauf, mich in deine Reisewünsche zu vertiefen.

Ich schaue mir deine Anfrage jetzt genau an und melde mich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden persönlich bei dir, um gemeinsam deine Traumreise zu gestalten. Ich freue mich auf unser Gespräch!
Bis dahin,
Christian Meyer
Reiseberichte

Noch mehr Inspiration für deine nächste Traumreise

No items found.
christian-meyer
WhatsApp
Click to Chat