Costa Rica - ein Land zwischen zwei Ozeanen

Auf Rundreise zwischen Pazifik und Karibik
Carina Müller
03.04.2026
5 min Lesezeit

Costa Rica, ein kleines Land in Mittelamerika, das so viel zu bieten hat, dass man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt.

Mit einem Direktflug ab Frankfurt kommt man bequem in die Hauptstadt des Landes, San José. Von dort aus hat man die Qual die Wahl. Orientiert man sich nach Westen Richtung Pazifik oder nach Osten Richtung Karibik. Wir hatten drei Wochen Zeit für unsere Rundreise durch das Land und diese Zeit genügte, um beide Küstenseiten und das Landesinnere zu bereisen.

Quepos – weite Pazifikstrände und jede Menge Tiere

Unsere Route führte uns zunächst nach Quepos im Südwesten des Landes. Die kleine Stadt liegt direkt am Pazifik mit wunderschönen naturbelassenen Stränden. Aber das Highlight dieser Gegend ist der Manuel Antonio Nationalpark. Der Besuch ist ein Muss! Am besten mit Guide, denn dann seht ihr die Tiere umso besser: Brüllaffen, Faultiere, Echsen, Tukane, Totenkopfäffchen und vieles mehr. Die Wege sind gut ausgebaut, auch kinderwagentauglich, so dass man gemütlich durch den Regenwald schlendern kann. 

Monteverde – ein mystisch grüner Ort

Unser nächster Stopp führte uns Richtung Norden in die Hochebene des Landes. In Monteverde – ein typischer Backpacker-Ort – machten wir für ein paar Nächte Halt, um die mystischen Nebelwälder zu erkunden. Rauschende Wasserfälle, riesige Blätter, gigantische Farne und meterhohe Bäume haben uns verzaubert. Aber Achtung, packt euch ein paar wärmere Kleider ein, denn dort oben merkt man schon einen gewaltigen Temperaturunterschied zur Küste. 

La Fortuna – zwischen Hängebrücken, Vulkanen und Faultieren

In der Mitte Costa Ricas liegt La Fortuna, direkt am Fuß des Vulkans Arenal. Und genau dieser Vulkan prägt die Landschaft. Wir waren beispielsweise in einem Fluss baden, der direkt von Wasser aus dem Vulkan gespeist wird. Ein einmaliges Erlebnis! Wann kann man schon mal in einem Fluss mit warmem Wasser baden. Ebenso berühmt in dieser Gegend ist der Mistico-Hängebrückenpark. Von Baumkrone zu Baumkrone geht man über wackelige Hängebrücken. Es gibt auch einen kleinen Nationalpark, der bekannt ist für seine Vielzahl an Faultieren. Diese Tiere haben uns total verzaubert.

Cahuita – weiße Strände, Palmen und türkisblaues Meer

Die letzten Tage unserer Tour verbrachten wir an der Karibikküste im Osten des Landes. Cahuita ist ein kleiner charmanter Ort mit ein bisschen Reggeastyle, einem Laden, der Hängematten verkauft und wo „Pura Vida“ noch großgeschrieben wird. Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann; ein Ort, an dem man stundenlang an menschenleeren Stränden entlang spazieren kann; ein Ort, an dem man abends an der Strandbar sitzt mit den Füßen im Sand und dem Faultier überm Kopf. 

Wir haben in den drei Wochen viel von dem Land gesehen und hatten eine unglaubliche Zeit. Wir waren mit unseren beiden Kindern (damals 5 und 1) unterwegs und es war für uns alle ein einmaliges Erlebnis. Und da wir noch einige Ecken des Landes noch nicht gesehen haben, werden wir mit Sicherheit wieder kommen.

Pura Vida und bis bald, du wunderschönes Costa Rica.

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Kurz-Kreuzfahrt auf der AIDA Nova mit Kindern

In jüngeren Jahre habe ich bereits eine AIDA-Kreuzfahrt rund um die Kanaren gemacht. Ich wusste, um das Erlebnis und dass es mir Spaß macht. Aber wie ist das, wenn plötzlich zwei kleine Kinder mir dabei sind? Haben die Kleinen Spaß auf dem Schiff? Kl
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Carina Müller
03.04.2026
5 min Lesezeit

In jüngeren Jahre habe ich bereits eine AIDA-Kreuzfahrt rund um die Kanaren gemacht. Ich wusste, um das Erlebnis und dass es mir Spaß macht. Aber wie ist das, wenn plötzlich zwei kleine Kinder mir dabei sind? Haben die Kleinen Spaß auf dem Schiff? Klappt es gut, zusammen in einer Kabine zu schlafen, wenn jeder sein eigenes Zimmer gewöhnt ist? Vertragen sie den Seegang?

Um zu testen, ob allen Familienmitgliedern ein Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff liegt, ist solch eine Kurz-Reise, wie AIDA sie im Programm hat, ideal. Wir testeten die Kurz-Kreuzfahrt Kiel Oslo in 2024.

Auf gehts an Bord

Mit dem Auto sind wir bequem nach Kiel gereist. Über AIDA konnten wir gleich einen Parkplatz für das Auto mit buchen. Dort war alles perfekt organisiert. Die Einweiser standen schon bereit, um einen richtig zu lotsen. Nachdem das Auto sicher abgestellt war, konnte man entweder mit dem Shuttlebus zum Schiff gefahren werden oder man lief die paar Meter gemütlich durch die Fußgängerzone und am Wasser entlang. Wir haben uns für Letzteres entschieden. Das Wetter war schön und da es nur ein Mini-Trip war, hatten wir auch nicht viel Gepäck. Schon von Weitem konnte man das gigantische Schiff bestaunen. Die Vorfreude steigerte sich, je näher wir kamen.
Der Check-In ist auch bestens geregelt und schon bald konnten wir aufs Schiff.

Leinen los

Da wir den – damals noch vorhandenen – Vario-Tarif gebucht hatten, konnten wir lediglich die Kabinenkategorie wählen, allerdings nicht die Kabinennummer. Aber wir hatten es gut getroffen, zwar relativ tief auf Deck 5, aber weit vorne im Schiff. Wir empfanden dies als Vorteil, weil es ruhiger war. Wir mussten zwar weiter laufen, um bei den Restaurants zu sein, aber das machte uns aber nichts aus. Wir hatten eine Außenkabine mit Fenster, gemütlich eingerichtet und Platz genug für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Unser Highlight war die Sitzbank am Fenster. Während der Mittagsschlafzeit unserer Jüngsten machte entweder ich es mir dort bequem oder mein Mann. Gemütlich mit einem Buch und Blick auf die weite See. Was will man mehr.
Nach der Sicherheitseinweisung mit Anlegen der Schwimmwesten und Aufsuchen des Treffpunktes ging die Reise endlich los. Von Kiel aus gen Norden, Richtung Oslo.

Seetag

Wir starteten gleich mit einem Seetag. Perfekt, um das Schiff besser kennenzulernen. Die Weitläufigkeit des Schiffes fasziniert uns. Trotz 6.000 Passagieren an Bord findet man immer wieder Ecken und Winkel, in denen man ganz für sich allein ist. Es kommt einem zu keiner Zeit überfüllt vor. Aufgrund der Vielzahl der Restaurants verteilen sich die Personen relativ gut und man bekommt ohne Probleme immer einen Sitzplatz. Für die Kinder waren die Highlights: die Indoorpools, der Kletterparcours, die Minigolfanlage, der KidsClub und natürlich die abendlichen Shows im Theatrium. 

Oslo

Am Morgen legten wir in Oslo an und uns stand der Tag zur freien Verfügung. Wir entschieden uns gegen einen organisierten Ausflug, weil wir mit zwei kleinen Kindern einfach ein wenig durch die Stadt schlendern wollten. Das Schiff liegt fußläufig zur Innenstadt, so dass unser Plan gut in die Tat umzusetzen war. Wir besichtigten die Altstadt, das Königsschloss, den Hafen. Wir shoppten fleißig in den kleinen Souvenirläden und kehrten – als es anfing zu schneien – ein, um eine leckere Zimtschnecke zu essen und nochmals aufzutauen. Natürlich hat die Zeit nicht gereicht, um alle Ecken von Oslo kennenzulernen, aber die Stunden in Norwegen haben ausgereicht, um uns dieses Jahr – 2 Jahre nach dieser Reise – nochmals mit der AIDA nach Norwegen zurückzukehren.

Seetag Nr. 2

An unserem zweiten Seetag und zugleich letzten Tag auf der AIDA gönnten wir uns etwas Besonderes. Wir buchten uns für 2 Stunden exklusiv einen kleinen Spa-Bereich mit Sauna, großer Whirlpool-Badewanne und Balkon. Zudem gab es etwas zu trinken und einen leckeren Obstteller. Normalerweise haben die Kinder keinen Zutritt zum SPA-Bereich, aber bei dieser Exklusivbuchung dürfen Kinder mit dazu. Diese Wellnessauszeit kann ich allen Familien sehr empfehlen.

Zurück in Kiel

Und dann erreichten wir auch schon wieder Kiel und mussten das Schiff verlassen. Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Schiff und die Kinder waren verzaubert von der AIDA Nova. Es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf und auch vom Lagerkoller waren wir trotz zweier Seetage weit entfernt. Dafür gibt es auf dem Schiff einfach viel zu viele Annehmlichkeiten. Wir haben in der kurzen Zeit gar nicht alles ausprobieren und testen können. 

Allen, die Zweifel daran haben, ob eine Kreuzfahrt das Richtige ist, kann ich eine solche Kurz-Reise wärmstens empfehlen. Perfekt, um diese Art des Reisens kennenzulernen. Danach kann jeder selbst entscheiden, ob er es als Erfahrung abhakt oder ob er zum Wiederholungstäter wird. Wie oben bereits angedeutet, werden wir in diesem Jahr zu ebensolchen Wiederholungstätern.

Schwedens Smaland – auf den Spuren von Astrid Lindgren

Wenn man an Schweden denkt, denkt man an Elche, an Wälder, an Weite, an Seen und natürlich an Zimtschnecken. Ich persönlich denke an Astrid Lindgren, an meine Kindheit und an all die Geschichten, die ich früher verschlungen habe: die Kinder von Bulle
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Carina Müller
03.04.2026
5 min Lesezeit

Wenn man an Schweden denkt, denkt man an Elche, an Wälder, an Weite, an Seen und natürlich an Zimtschnecken. Ich persönlich denke an Astrid Lindgren, an meine Kindheit und an all die Geschichten, die ich früher verschlungen habe: die Kinder von Bullerbü, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter und natürlich Pippi Langstrumpf.

Die Heimat all dieser Charaktere wollte ich gerne mit eigenen Augen sehen und dabei meinen Töchtern die Geschichten rund um Astrid Lindgren näherbringen. Daher führte uns unsere 3-wöchige Reise nach Smaland in die Heimat der berühmten Autorin.

Stockholm – eine Hauptstadt aus vielen Inseln

Unsere Reise begann in Stockholm, der Hauptstadt Schwedens. Drei Tage hatten wir Zeit, auf den Spuren der Wikinger zu wandeln, der Könige und der Seefahrt. Wir besuchten das VASA-Museum mit einem beeindruckenden Schiffswrack, wir wandelten königlich durch die Gärten von Schloss Drottningholm und verpassten auch nicht die Wachablösung in der malerischen Altstadt Gamla Stan. Stockholm ist der perfekte Ort, um in Schweden anzukommen. Es lockt die erste Zimtschnecke, das ABBA und das Astrid Lindgren-Museum. Mit den Fähren kommt man überall gut hin und das Wasser macht die Hauptstadt zu einem idyllischen Fleckchen Erde.

Storbü – hinein ins wahre Astrid-Lindgren-Land

Wir halten uns in Richtung Süden, raus aus Stockholm, rein in die Natur. Links und rechts neben der Straße sieht man Wälder und Seen und auch schon bald entdecken wir die ersten typisch roten Häuser. Spätestens jetzt sind wir in Schweden angekommen. Von unserer Unterkunft aus können wir alle bekannten Sehenswürdigkeiten Astrid Lindgrens erkunden. Wir bewundern die geschnitzten Holzfiguren von Michel aus Lönneberga, wir bewundern die drei Höfe von Bullerbü, staunen, dass uns fast jeder Ortsname bekannt vorkommt. Als wäre man mittendrin. Das Highlight – nicht nur für die Kinder – ist die Astrid-Lindgren-Welt, ein Freizeitpark der etwas anderen Art. In liebevoll aufgebauten Kulissen kann man Theateraufführungen der Kultfiguren Pippi und Co. Folgen, auf tollen Abenteuerspielplätzen kann nach Herzenslust getobt werden, man kann durch die Krachmacherstraße schlendern, Däumling in seinem Haus besuchen und sich dabei ganz klein fühlen und natürlich kann man wunderbar schlemmen und shoppen. 

Öland – das ganz besondere Inselflair

Uns zieht es nach ein paar Tagen zurück zur Küste. Genauer gesagt auf die Insel Öland. Durch eine lange Brücke mit dem Festland verbunden ist die Anfahrt kein Problem. Öland ist Entschleunigung. Wir verbringen viel Zeit an den Stränden, sind mit den Fahrrädern unterwegs, erkunden alte Windmühlen, die am Wegesrand stehen, besteigen Leuchttürme und durchkämmen den Trollwald. Eine absolute Empfehlung spreche ich für die Burgruine Borgholm aus. Ich habe selten eine so prachtvolle und riesige Burgruine gesehen. Man kann sich überall frei bewegen und für die Kinder gibt es eine tolle Schatzsuche, die riesig Spaß gemacht hat. 

Västervik – das Tor zu den Schären

Den letzten Stopp unserer Reise legten wir in Västervik ein. Als Zwischenziel zwischen Öland und Stockholm gedacht, entdeckten wir wieder eine ganz neue Seite von Schweden. Die Schärenwelt zog uns gleich in ihren Bann. Überall kleine Fjorde, viele kleine Insel und ganz viel Wasser. Natürlich mussten wir uns ein kleines Boot mieten, um diese besondere Gegend vom Wasser aus erkunden zu können. Ein absolutes Erlebnis. Und nicht weit von Västervik entfernt gibt es Elchfarmen mit Sichtungsgarantie der seltenen Tiere. Warum Sichtungsgarantie? Weil wir sie füttern durften. Auch wenn dieses Erlebnis das touristischste von allen war, wollen wir es nicht missen, denn wann sieht man schon mal Elche? 

Mit Västervik und der Reise zurück zum Flughafen Stockholm endete unserer Zeit in Schweden. Das skandinavische Land hat sich uns von seiner schönsten Seite gezeigt. Wir hatten Mitte August traumhaftes Wetter, keinen Regen und alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat einwandfrei geklappt. Und da ich weiß, dass dieses Land – neben Smaland – noch so viel mehr zu bieten hat, werden wir es mit Sicherheit noch einmal besuchen.

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