Costa Rica - Natur pur

Wunderbare und unvergessliche Selbstfahrerreise im Oktober
Costa Rica
Angela Karl
•
5 min Lesezeit

Endlich ging es los! Unsere Selbstfahrerreise im Monat Oktober war lange ersehnt und begann mit einem komfortablen Direktflug nach San José ab Frankfurt. 14 Tage in diesem wunderschönen Land mit herzlichen Menschen lagen vor uns. Das Hotel lag ganz in der Nähe von einem typischen Restaurant, was passend war denn wir wollten mit einem gutem Abendessen den Urlaub starten.

Nach der ersten Nacht wurden wir abgeholt und zu der Bootsanlegestelle La Pavona gebracht. Nun folgte eine spannende Fahrt von 90 Minuten, erst auf einem Fluss, später durch Kanäle und Lagunen bis nach Tortuguero. Schon das war ein toller Einstieg und wunderschönes Erlebnis. Bereits jetzt wird klar, was Costa Rica an atemberaubender Flora und Fauna zu bieten hat. So flogen kreischende Aras über uns, und ganz wunderbar war die Beobachtung von unzähligen, frisch geschlüpften Schildkrötenbabys am Strand wie sie vom Gelege zielstrebig zum Meer krabbelten. Interessante Stimmen waren die ganze Reise über zu hören, z. B. das tiefe Brüllen der Brüllaffen später im Dschungel.

Nach drei Tagen in Tortuguero ging es per Boot zurück und wir übernahmen in Guápiles unseren 4-Wheel-Drive-Leihwagen mit Internetverbindung und Navi.

Jetzt begann die Abenteuerreise! 

Die gebuchten Hotels galt es nun laut der geplanten Route zu erreichen. Die Unterkünfte waren gut, die Verpflegung typisch costa-ricanisch, z. B. besteht das Frühstück aus Rührei, schwarzen Bohnen, Speck, Toast, Marmeladen und köstlichem Obst. Dazu gab es Saft und leckeren Kaffee - wir sind ja im Land des Kaffees, was mich zum nächsten Punkt bringt: Bei dem Besuch einer Kaffeeplantage in Monteverde trafen wir sogar auf ein Faultierbaby in der Hecke der Plantage.

Weiter die Fahrt auf zum Teil abenteuerlichen Straßen nach Westen, zum Regenwaldgebiet rund um den Vulkan Arenal und der Stadt La Fortuna. Wenn man Glück hat, ist der Vulkan in seiner vollen Pracht zu sehen, oft ist er in Wolken. Man kann hier eine wunderbare Zeit mit Wanderungen verbringen, einem Thermalquellenbesuch oder bei den Hanging Bridges. Später im Nebelwald hatten wir viel Spaß beim Ziplining (Canopy). Auch das wird unvergessen bleiben, genauso wie die besuchten hohen Wasserfälle. Weitere Stopps auf der Reise waren der Manuel-Antonio-Nationalpark, der Corcovado-Nationalpark, Samara mit seinem langen Sandstrand an der Pazifikküste und der Carara-Nationalpark mit seinem tropischen Übergangswald zwischen Trocken- und Regenwald. Während der gesamten Reise sah man zahlreiche Krokodile, Affen, Aras und viele Kleintiere wie die farbenfrohen Giftfrösche oder die Bullet Ants (24 Stunden Ameise).

Zwei Wochen lang übernachteten wir in verschiedenen Lodges inmitten der Tiere sozusagen. Morgens steht man früh auf, um den Rundgang mit einem Guide zu erleben, und nach dem Mittagessen gibt es weitere Beobachtungen, manchmal per Kanu oder Boot. Aufgrund der Wetterbedingungen zu unserer Reisezeit haben wir andere spannende Orte wie Puerto Viejo de Talamanca nicht besucht. Jeder Tag war sehr besonders und wir kommen auf alle Fälle wieder!

Pura Vida!

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Spanien

7-Tage Kanaren-Kreuzfahrt mit der MeinSchiff 1 im November

Wir flogen einen Tag vor der Einschiffung nonstop ab Frankfurt nach Las Palmas auf Gran Canaria. Der extra Tag war sehr angenehm, denn so war Zeit, die einzigartigen Dünen von Maspalomas zu besuchen. Der Sonnenuntergang dort ist sehr stimmungsvoll un
Angela Karl
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5 min Lesezeit

Wir flogen einen Tag vor der Einschiffung nonstop ab Frankfurt nach Las Palmas auf Gran Canaria. Der extra Tag war sehr angenehm, denn so war Zeit, die einzigartigen Dünen von Maspalomas zu besuchen. Der Sonnenuntergang dort ist sehr stimmungsvoll und bietet einen schönen Auftakt der nun bald beginnenden Kreuzfahrt mit der MeinSchiff 1.

Das Schiff hat Platz für 2900 Passagiere und etwa 1000 Besatzungsmitglieder. Es gilt das all-inclusive-Konzept, was von den TUI Cruises-Gästen sehr geschätzt wird. Zur körperlichen Betätigung kann ein 2.000qm großer Sport- und Spa- Bereich genutzt werden. Der 1. Tag ist oft ein Seetag, so kann man sich auf dem Schiff an seinen Shops und kulinarischen Köstlichkeiten erfreuen.

Unser erstes Ziel war Funchal auf Madeira - Christiano Ronaldos Heimat. Seine Statue begrüßt die anlegenden Gäste sogar am Hafen. Da die Ankunft bei Nacht erfolgte, sah man die vielen kleinen Lichter der Stadt flackern, was sehr hübsch anzusehen war. Willkommen auf der Blumeninsel! Traumhafte Bougainvilleen, Strelizien und viele weitere Blumenarten sind in den Parkanlagen der Insel zu bewundern. Man kann an den von TUI Cruises angebotenen Ausflügen teilnehmen oder selbständig Ausflüge planen. Für diejenigen, die nicht von Bord gehen möchten, liegt ein ausführliches Tagesprogramm in der Kabine bereit. Im Ort Funchal können nette Straßencafés besucht werden und Poncha probiert werden. Es ist das Nationalgetränk von Madeira - aus heimischen Zuckerrohr gemacht. Die Markthalle ist mit ihren verschiedenen Lebensmittelständen sehr sehenswert, und den typischen Madeira Wein gibt es in den umliegenden Bodegas. Nach einem sehr schönen Tag an Land ging es zurück zum Schiff und zu dem liebevoll bereiteten Dinner. Anschließend stehen Shows und Musiker zur Auswahl. Die Entscheidung fällt schwer.

Der 3. Tag war wieder ein Seetag. Es ging nun nach Santa Cruz auf La Palma. Dort - morgens angekommen - erwartete uns ein besonderes Schauspiel: wir besuchten mit unserer Gruppe den Nationalpark Volcán de San Antonio. Wir hatten privat eine dort lebende Deutsche als Führerin gebucht und sie erklärte uns bei einer Wanderung Wissenswertes über den Vulkan und seinen letzten Ausbruch. Gerade in diesem Moment durften wir den berühmten "Wolkenwasserfall" erleben - wie schön! 

Unser nächster Hafen war Santa Cruz auf Teneriffa. Dies ist die größte Kanareninsel und bietet sehr viel. Der höchste Berg Spaniens - der Teide mit 3.715 m ü.M. - ist hier und man kann ihn mit einer Reservierung (wichtig) und besonderer Genehmigung sogar erklimmen. Wir mieteten uns für den Tag ein Auto und cruisten durch den Teide Nationalpark. Abends an Bord gab es wieder einige Musiker und Shows sowie wunderbare Drinks.

Das nächste Ziel war der Hafen von Puerto del Rosario auf Fuerteventura. Diese Insel ist bekannt für viel Sonne, viel Strand und Wassersport. Die Kite- und Windsurfer lieben es hier sehr. Wir hatten eine Katamaran Tour mit Mittagessen gebucht und viel Spaß dabei.

Am nächsten Morgen erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt Las Palmas auf Gran Canaria, und es hieß leider Abschied nehmen vom Schiff und seiner sehr freundlichen Besatzung. Es war eine wirklich sehr schöne Reise - alles hat perfekt gepasst! Jederzeit gerne wieder - es gibt ja viel Auswahl!

Südafrika

Safari im Süden Afrikas – ein Traum wird wahr!

Ein Jahr lang haben mein Mann und ich uns auf diese besondere Reise gefreut. Die Vorfreude ist ja die schönste Freude, sagt man. Anfang Juli - Winter in Südafrika - flogen wir abends nonstop ab Frankfurt bequem nach Johannesburg und kamen so gut erho
Angela Karl
•
5 min Lesezeit

Ein Jahr lang haben mein Mann und ich uns auf diese besondere Reise gefreut. Die Vorfreude ist ja die schönste Freude, sagt man.

Anfang Juli - Winter in Südafrika - flogen wir abends nonstop ab Frankfurt bequem nach Johannesburg und kamen so gut erholt und voller Erwartung morgens an.

Unsere Reise führte als Erstes zu einem schönen Herrenhaus (Manor) am Rande von Jo´´`´burg. Am nächsten Morgen besuchten wir das Apartheid-Museum was sehr bewegend war und anschließend führte die Tour nach Pretoria. So bekamen wir einen sehr guten Einblick in die Geschichte Südafrikas anhand von Gebäuden wie dem Regierungssitz und den Erzählungen unseres lokalen Guides. Die Fahrt durch Soweto (kurz für South Western Townships) war sehr interessant und eindrucksvoll. 

Am nächsten Morgen führte uns der Weg schon früh auf den Highway Richtung Osten – zum ersten Game (Wildtier) Reserve. Game Reserves sind nicht so groß wie der Kruger Nationalpark zum Beispiel, haben aber eine Vielzahl an unterschiedlichen Tieren, was auf alle Fälle Erfolg für die Sichtung garantiert. Außerdem sind in Game Reserves viel weniger Jeeps unterwegs.

Kaum angekommen, ging es auch schon zur ersten Pirschfahrt. Wir wurden nicht enttäuscht: Unser Spotter war sehr erfahren und fand auch die verstecktesten Tiere. Impalas, Zebras, Büffel, Hyänen und ein Leopard - was ein Anblick! Man kann ganz beruhigt im Jeep sitzen, nur aufstehen darf man nicht, geschweige denn aussteigen. Es heißt „nur Beute rennt“. Das Abendessen in den Lodges ist immer köstlich und liebevoll angerichtet. Manchmal sitzt man auch draußen um eine Feuerstelle herum.

Die Morgenpirsch begann um 5:30 h, um die morgens aktiven Tierarten zu beobachten, wie bspw. Löwenrudel und Cubs. Mit Wärmflasche und Decke sitzt es sich ganz entspannt im offenen Jeep. Bei der Nachmittagspirschfahrt durften wir drei Nashörner beim Miteinanderrangeln in unmittelbarer Nähe beobachten. Das war einer meiner vielen Highlights der Reise. Anschließend gab es ein köstliches und stärkendes Frühstück, passend nach so einem Morgenprogramm.

Ein weiteres Ziel unserer Reise war der Blyde River Canyon, auf dem wir eine Bootstour gemacht haben - steile Bergwände und die Three Sisters sind sehr beeindruckend. Entlang der Panoramaroute fuhren wir zu Aussichtspunkten, um den unvergesslichen Anblick auf den Blyde River von oben zu bekommen. Die 1 Millionen Jahre alten Bourke´`s Potholes und eine Seidenraupenfarm besuchten wir im Anschluss.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf für den schönsten Sonnenaufgang und genossen den Anblick bei einem Kaffee mit Amarula sehr. Später nahmen wir den Flug von Nelspruit nach Victoria Falls/Simbabwe und kamen meinem Traum näher: mit einem Hubschrauber über die Victoriafälle fliegen. Nach dem Einchecken in unserer nächsten Lodge wurden wir abgeholt und liefen die 16 Aussichtspunkte an den Fällen ab. Man sieht an jedem Punkt die Wasserfälle anders! Regencapes sind dabei zu empfehlen. Anschließend fand der ersehnte Hubschrauberflug über die 1.700m breiten Wasserfälle statt. Was ein Erlebnis!  

Am nächsten Tag fuhren wir zu einer Lodge im Chobe Nationalpark in Botswana. Auf dem Sambesi River machten wir eine tolle Bootsfahrt und konnten glücklicherweise viele Nilpferde aus der Nähe beobachten, was aufgrund ihrer Scheuheit selten ist. Auch Kaffernbüffel, Krokodile und Elefanten ließen sich von ganz nah sehen. Sehr schön zu erleben war, wie eine Elefantenherde mit Jungtieren vor uns das Wasser durchquerte um auf eine Insel zu gelangen.

Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Afrika – es fiel uns schwer, aber wir kommen wieder!

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