

Crime & Sea mit AIDAnova – 6. bis 13. Dezember 2025
Unsere Route
Unsere siebentägige Kreuzfahrt mit AIDAnova startete am 6. Dezember 2025 in Hamburg. Während der Reise besuchten wir vier Häfen:
- Rotterdam (Niederlande)
- Zeebrügge (Belgien)
- Le Havre (Frankreich)
- Southampton (Großbritannien)
Am 13. Dezember 2025 ging unsere Reise wieder in Hamburg zu Ende.
Anreisetag in Hamburg
Am Samstag, den 6. Dezember 2025, sind wir von zu Hause in Gyhum in etwa 60 Minuten nach Hamburg gefahren. Gegen 12:45 Uhr erreichte ich mit meinen Eltern das Cruise Center Steinwerder, wo AIDAnova schon auf uns wartete. Unsere Check-in-Zeit war von 13:00 bis 14:00 Uhr.
Leider sahen wir schon vor dem Terminal eine längere Schlange und konnten ahnen, dass wir nicht so schnell an Bord kommen würden. Etwa 5.000 Gäste wollten an diesem Tag einchecken.
AIDAnova fährt ab Hamburg im Wechsel zwei siebentägige Routen: eine Reise nach Norwegen und eine Reise zu europäischen Hauptstädten. Beide Touren können zu einer 14-tägigen Reise kombiniert werden. Deshalb waren rund 500 Gäste bereits seit der vorherigen Reise an Bord.
Unsere Kabine
Auf unserer Reise mit AIDAnova hatten wir die Verandakabine Komfort 10101 auf Deck 10. Die Kabine lag mittschiffs auf der Steuerbordseite und hatte eine etwa 5,5 m² große Veranda mit Glasbrüstung.
Die Kabine lag in der Nähe der Aufzüge. Wir konnten dort sehr gut übernachten. Für unsere einwöchige Reise war die Kabine völlig ausreichend.
Essen an Bord
Das Essen auf AIDAnova war super. Es gab eine große Auswahl an Restaurants.
Leider konnten wir für drei Personen am Abend keinen Tisch mehr in einem À-la-carte-Restaurant, zum Beispiel im French Kiss, reservieren, da wir vor der Reise nicht gebucht hatten.
Unterhaltungsprogramm – Crime & Sea
Auf unserer Reise mit AIDAnova vom 6. bis 13. Dezember 2025 fand das Special „Crime & Sea“ statt. Mit dabei waren unter anderem folgende bekannte Gäste:
- Sebastian Fitzek: Bekannter Thrillerautor, der auf unserer Reise sein neues Buch „Der Nachbar“ vorgestellt hat.
- Joe Bausch: Schauspieler, bekannt aus dem Kölner Tatort, und ehemaliger Gefängnisarzt. Er berichtet über seine Erfahrungen mit Straftätern.
- Philipp Fleiter: True-Crime-Podcaster, der in seinem Podcast „Verbrechen von nebenan“ über echte Kriminalfälle spricht.
- Elisabeth Herrmann: Bekannte Krimiautorin, die unter anderem für ihre spannenden Romane bekannt ist.
- Marcell Engel: Tatortreiniger, der von seiner Arbeit und seinen Erlebnissen an verschiedenen Tatorten erzählt.
Während der Reise gab es verschiedene Lesungen, Vorträge, Workshops und Signierstunden rund um das Thema Kriminalfälle und Ermittlungen.
Jeder Künstler hat seine Show an zwei verschiedenen Abenden mit dem gleichen Programm präsentiert, zum Beispiel am Samstag um 21:00 Uhr und am Mittwoch um 21:00 Uhr.
Rotterdam – Mit dem Wassertaxi in die Innenstadt
In Rotterdam sind wir mit einem Wassertaxi von einer Haltestelle in der Nähe des Hafenterminals in die Innenstadt gefahren.
Dort haben wir die Markthalle besucht und sind noch ein bisschen durch die Umgebung gelaufen.
Anschließend sind wir mit dem Wassertaxi zurück zur AIDAnova gefahren.
Zeebrügge – Ausflug nach Brügge
In Zeebrügge kann man im Hafen leider nicht frei herumlaufen, da es sich hauptsächlich um einen Industriehafen handelt. Deshalb mussten wir mit einem Shuttlebus vom Schiff zum Hafenterminal fahren.
Wir haben uns entschieden, von dort mit dem Taxi nach Brügge zu fahren.
In Brügge gibt es viele Geschäfte, in denen man belgische Schokolade kaufen und probieren kann.
Man merkte schon, dass Weihnachten vor der Tür stand. Die wunderschöne Altstadt war sehr weihnachtlich geschmückt. Obwohl ich kein großer Weihnachtsfan bin, fand ich die Atmosphäre dort sehr schön.
Am Nachmittag sind wir mit einem Tesla-Taxi zurückgefahren. Der Fahrer hat uns die Technik in seinem Auto gezeigt. Unter anderem zeigte er uns Kameraaufnahmen der letzten Tage, auf denen zu sehen war, wie voll es in Brügge gewesen war. Außerdem konnten wir auf dem Bildschirm live verfolgen, wo wir uns gerade befanden.
Le Havre – Ausflug nach Honfleur
In Le Havre haben wir am Vormittag einen Ausflug mit AIDA nach Honfleur gemacht. Mit einem Transferbus ging es in die wunderschöne, winterliche Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gebäuden.
Dort haben wir uns zum Beispiel eine Kirche angeschaut und sind durch verschiedene Geschäfte gebummelt.
Der Ausflug dauerte ungefähr vier Stunden. AIDA bietet diesen Ausflug sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag an.
Southampton – Großbritannien
Wenn das Schiff mit neuen Gästen zum ersten Mal während der Reise einen Hafen in Großbritannien anläuft, müssen alle Gäste aufgrund des Brexits zur Passkontrolle. Dabei werden die Reisepässe einmal kontrolliert. Das gilt für alle Gäste, egal ob man das Schiff verlässt oder nicht.
Wir haben uns entschieden, die Innenstadt von Southampton zu erkunden und zu schauen, was die Stadt alles zu bieten hat.
Insgesamt war Southampton in Ordnung. Der Hafen ist stark von der Industrie geprägt. Man merkte auch, dass die Stadt ihre besten Zeiten schon hinter sich hat.
Einreise nach Großbritannien
Für die Einreise nach Großbritannien benötigt man einen gültigen Reisepass und eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA), die vor der Reise beantragt werden muss.
Der Reisepass muss für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig sein. Eine Restgültigkeit von mindestens sechs Monaten ist für Großbritannien nicht vorgeschrieben.
Mein persönliches Fazit
Die Vorstellungen im Theatrium waren super, allerdings war es dort oft sehr voll.
Die Autoren haben ihre Shows an zwei verschiedenen Abenden mit dem gleichen Programm präsentiert, zum Beispiel am Samstag um 21:00 Uhr und am Mittwoch um 21:00 Uhr. Ich hätte es schöner gefunden, wenn beide Vorstellungen am selben Abend stattgefunden hätten, zum Beispiel um 19:00 und 21:00 Uhr. So hätte man einen richtigen Themenabend gehabt.
Die Shows von AIDA selbst waren aber super. Die Crew hat wirklich gute Arbeit geleistet.
Beim Check-in war es im Hafenterminal leider sehr voll. Meiner Meinung nach hätte man die Check-in-Zeiten etwas verlängern können, damit sich die vielen Gäste besser verteilen.
Die Häfen waren schon schön vorweihnachtlich geschmückt und die Crew hat uns insgesamt eine schöne Reise beschert.
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