Eine Woche am Lago Maggiore

Zwischen See, Bergen und italienischem Lebensgefühl
Italien
Sina Duty
01.09.2026
5 min Lesezeit

Eine Woche am Lago Maggiore - unsere Familienauszeit

Ende Juni 2026 ging es für uns als Familie für eine Woche nach Italien an den Lago Maggiore. Gemeinsam mit meinem Mann und unserer 16-jährigen Tochter sind wir mit dem Auto nach Cannobio gefahren. Schon bei der Ankunft hat uns die Kombination aus italienischem Flair, dem See und den Bergen gefallen.

Unser Zuhause für diese Woche war das Lakeview Cannobio, ein kleiner und überschaubarer Campingplatz mit nur wenigen Stellplätzen, Mobile Homes und Ferienwohnungen. Genau diese überschaubare Größe hat für uns den Charme des Platzes ausgemacht. Die Atmosphäre war herzlich und man fühlte sich schnell wohl.

Unser Mobile Home war sehr sauber und gepflegt und hatte eine schöne Veranda mit Blick auf den Lago Maggiore. Den direkten Blick auf den See genießt man hier eigentlich überall – von den Unterkünften aus genauso wie beim Essen im Restaurant.

Auch kulinarisch hat uns der Platz wirklich begeistert. Die Gerichte werden frisch zubereitet und neben der kleinen Karte gibt es auch immer ein Tagesgericht. Besonders gut gefallen hat mir, wie freundlich und flexibel das Personal ist und wie selbstverständlich auf individuelle Wünsche eingegangen wird.

Ein Abend ist uns dabei besonders im Gedächtnis geblieben: der Pizzaabend. Die Pizza wurde direkt vor Ort im Pizzaofen selbst gemacht, während wir den Blick auf den Lago Maggiore genießen konnten. Sie war wirklich unglaublich lecker. Dazu leckere Cocktails und diese entspannte, herzliche Atmosphäre – für uns war es ein wunderschöner Abend, an den wir uns gerne zurückerinnern.

Cannobio und das Leben am See

Cannobio selbst hat uns sehr gut gefallen. Besonders schön ist der große Sonntagsmarkt. Von italienischen Spezialitäten und Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu kleinen Souvenirs gibt es hier einiges zu entdecken. Während des Marktes lässt sich wunderbar durch Cannobio schlendern und das italienische Lebensgefühl genießen.

Auch am Lago Maggiore selbst haben wir viel Zeit verbracht. Zum Campingplatz gehört ein Privatbadestrand, den man über eine Unterführung erreicht. Da wir unsere eigenen Stand-Up-Paddles dabei hatten, waren wir viel auf dem Wasser unterwegs. Für alle, die gerne Zeit am See verbringen und Wassersport mögen, ist die Lage daher besonders schön.

Mit der Seilbahn über den Lago Maggiore

Ein Ausflug führte uns nach Laveno zur Funivie del Lago Maggiore. In den offenen Kabinen der Seilbahn ging es hinauf auf den Sasso del Ferro, der auf über 1.000 Metern Höhe liegt. Schon während der Fahrt eröffnete sich ein wunderschöner Blick über den See und die umliegende Landschaft.

Oben angekommen, wurde der Ausblick noch beeindruckender. Von hier hatten wir einen fantastischen Panoramablick über den See. Wer möchte, kann den Sasso del Ferro auch über verschiedene Wanderwege zu Fuß erkunden.

Santa Caterina del Sasso

Mein persönliches Highlight der Reise war das Kloster Santa Caterina del Sasso. Das ehemalige Kloster liegt spektakulär an einer steilen Felswand über dem Lago Maggiore.

Während wir durch die Anlage liefen, kamen wir an alten Mauern, kleinen Innenhöfen und dem wunderschönen Säulengang mit seinen alten Bögen vorbei. Immer wieder gab es schöne Details zu entdecken.

Sant'Anna und der Orrido di Sant'Anna

Die kleine Kirche Sant'Anna bei Traffiume hat uns überrascht. Direkt daneben liegt der Orrido di Sant'Anna, eine Schlucht des Flusses Cannobino mit beeindruckenden Felswänden und Wasserläufen, an denen man an warmen Tagen auch baden kann. Durch die alte Steinbrücke, das Wasser und die umliegende Landschaft wirkt der Ort fast märchenhaft.

Mit dem Stand-Up-Paddle lässt sich der Orrido übrigens auch vom Wasser aus erkunden.

Unser Fazit

Die Woche am Lago Maggiore war für uns die perfekte Mischung aus Erholung, Familienzeit und abwechslungsreichen Ausflügen. Besonders schön fanden wir die herzliche Atmosphäre auf dem Lakeview Cannobio, das italienische Lebensgefühl und die vielen Möglichkeiten, den Lago Maggiore aktiv oder ganz entspannt zu genießen.

Wenn du den Lago Maggiore selbst entdecken möchtest, unterstütze ich dich gerne bei der Planung deiner Reise.

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Fuerteventura

Fuerteventura – unterwegs zwischen Stränden, Dünen und Atlantik Im Juli 2025 ging es für uns als Familie für zehn Tage nach Fuerteventura. Mit unserem 18-jährigen Sohn und unserer 15-jährigen Tochter wollten wir die Insel kennenlernen. Direkt am Flug
Sina Duty
01.09.2026
5 min Lesezeit

Fuerteventura – unterwegs zwischen Stränden, Dünen und Atlantik

Im Juli 2025 ging es für uns als Familie für zehn Tage nach Fuerteventura. Mit unserem 18-jährigen Sohn und unserer 15-jährigen Tochter wollten wir die Insel kennenlernen.

Direkt am Flughafen haben wir unseren Mietwagen übernommen und sind damit zu unserer Unterkunft im Süden der Insel nach Jandía gefahren. Von dort aus haben wir in den nächsten zehn Tagen die Insel erkundet.

Die Dünen von Corralejo

Einer unserer Ausflüge führte uns nach Corralejo im Norden der Insel. Dort waren wir im Parque Natural de Corralejo, einem großen Dünengebiet direkt an der Küste. Die riesigen Sanddünen ziehen sich über mehrere Kilometer am Meer entlang und haben uns wirklich beeindruckt.

Man kann hier mit Blick auf den Atlantik durch die Dünen bis zum Strand laufen.

Popcorn Beach

Am Popcorn Beach haben wir einen kleinen Zwischenstopp eingelegt. Die kleinen weißen Kalkalgen, die dort am Strand liegen, sehen tatsächlich ein bisschen wie Popcorn aus. Wenn man in der Gegend unterwegs ist, ist der Popcorn Beach auf jeden Fall einen Besuch wert.

Unterwegs zum Arco de las Peñitas

Eine Wanderung führte uns in den Barranco de las Peñitas, eine beeindruckende Schlucht im Inselinneren. Über die Felsen ging es hinauf zum Arco de las Peñitas, einem natürlichen Felsbogen, der etwas versteckt liegt. Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Ausblick.

Wer zum Felsbogen hinauf möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen und trittsicher sein. Gerade das letzte Stück ist etwas anspruchsvoller und teilweise steiler.

Mit dem Katamaran aufs Meer

Eine unserer schönsten Unternehmungen war eine Katamaran-Tour. Wir waren insgesamt nur zehn Personen an Bord, wodurch die Tour sehr persönlich und entspannt war.

Während der Fahrt gab es frisch zubereiteten Thunfisch, kanarische Kartoffeln, Brot und Getränke. Und wir hatten das Glück, Delfine und einen Rochen zu sehen.

Für mich war diese Tour das schönste Erlebnis während unseres Aufenthalts.

Playa de Sotavento

Unter den Stränden, die wir besucht haben, war die Playa de Sotavento ein echtes Highlight. Das Wasser dort schimmert besonders türkis. Bei Flut bildet sich eine riesige, flache Lagune aus Meerwasser direkt am Strand – ein wirklich toller Anblick.

Dort liegen auch eine Surfschule und ein Beachclub.

Oasis Wildlife Fuerteventura

Auch den Oasis Wildlife Park haben wir besucht, einen großen Tierpark auf der Insel. Die Anlage ist wirklich schön angelegt. Vor Ort kann man Futter kaufen und damit unter anderem die Giraffen direkt aus der Hand füttern.

Acua Water Park

Im Acua Water Park in Corralejo haben wir einen Tag verbracht. Der Wasserpark ist ziemlich groß und es gibt viele verschiedene Rutschen und Wasserattraktionen. Hier kann man als Familie problemlos einen ganzen Tag verbringen.

Jandía und Umgebung

Fußläufig von unserer Unterkunft lag der lange Sandstrand von Jandía, der sich perfekt für einen entspannten Tag am Meer eignet.

Entlang der Strandpromenade in Jandía kann man außerdem wunderbar bummeln, ein bisschen shoppen oder etwas essen gehen.

Typisch Fuerteventura

Auf der Insel sieht man immer wieder die kleinen, frechen Atlashörnchen. Sie sind ziemlich zutraulich.

Während unseres Aufenthalts im Juli war es heiß. Dazu kam der typische Wind auf Fuerteventura, den wir bei den hohen Temperaturen als angenehm empfunden haben.

Unser Fazit

Fuerteventura hat uns mit seiner Mischung aus weiten Stränden, beeindruckender Natur und abwechslungsreichen Erlebnissen überrascht. Die Insel eignet sich genauso für einen entspannten Badeurlaub wie für alle, die im Urlaub gerne unterwegs sind und viel erleben möchten.

Du möchtest Fuerteventura kennenlernen? Gerne plane ich nicht nur deine Reise, sondern auch die passenden Ausflüge dazu.

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