Familienkreuzfahrt Mein Schiff Relax

Geschichte, Strand und Landschaft
Verena Völker
03.04.2026
5 min Lesezeit

Kreuzfahrt mit der Mein Schiff Relax

Der Start in unseren Urlaub begann früh am Morgen – mit viel Vorfreude und einer kleinen Portion Abenteuerlust. Wir reisten als Familie und die Großeltern waren auch dabei. Sodass wir mit sechs Personen in diesen Urlaub starteten. 
Nach einem kurzen Flug landeten wir auf der sonnigen Insel Mallorca. Schon beim Anflug zeigte sich das typische Postkartenbild: türkisblaues Wasser, kleine Buchten und die lebendige Inselhauptstadt. Vom Flughafen ging es direkt weiter zum Hafen von Palma de Mallorca, wo unser schwimmendes Zuhause bereits am Kai lag und von Weitem zu sehen war – die Mein Schiff Relax.

Einschiffung und erster Urlaubsdrink

Kaum an Bord, war die Urlaubsstimmung endgültig da. Das Erste, was wir uns gönnten, war natürlich ein Cocktail – schließlich beginnt der Urlaub offiziell erst mit dem ersten Drink in der Hand. Während die Erwachsenen anstoßen konnten, waren die Kinder bereits damit beschäftigt, neugierig jede Ecke des Sonnendecks zu erkunden und die Cocktailkarte nach den alkoholfreien Alternativen zu durchstöbern. 
Mit den Gläsern in der Hand ließen wir den Blick über das Schiff und den Hafen schweifen. Die Sonne spiegelte sich auf dem Wasser, und langsam wurde klar: Jetzt beginnt wirklich unsere Reise und der Stress des Alltags kann abfallen.

Unsere Kabine – ein herzlicher Empfang

Kurz darauf konnten wir unsere Kabinen beziehen. Schon beim Betreten wartete eine kleine Überraschung auf uns: ein liebevoll arrangierter Gruß in Form von Pralinen und frischem Obst. Genau diese kleinen Details machen den Start auf einem Kreuzfahrtschiff besonders.
Während die Koffer ausgepackt wurden, testeten die Kinder bereits begeistert die Betten und die Erwachsenen inspizierten Balkon, Stauraum und natürlich die Aussicht aufs Meer.

Erste Entdeckungstour über das Schiff

Natürlich konnten wir es kaum erwarten, das Schiff zu erkunden. Deck für Deck wurde entdeckt: Restaurants, Bars, Lounges und natürlich das Sonnendeck. Für die Kinder war alles ein riesiger Abenteuerspielplatz, während die Erwachsenen bereits überlegten, wo man später vielleicht noch einmal gemütlich einen Drink nehmen könnte.

Eine Nacht in Palma

Das Besondere: Unser Schiff blieb über Nacht noch im Hafen von Palma. So konnten wir am Abend noch einmal den Blick auf die Stadt genießen. Besonders beeindruckend war der Anblick der beleuchteten Kathedrale von Palma. Die Lichter spiegelten sich im Wasser des Hafens und gaben der ganzen Kulisse eine fast magische Atmosphäre. Vom Deck aus sah man die Stadt glitzern – ein perfekter erster Abend unserer Reise.

Dienstag – Seetag bei perfektem Wetter

Am Dienstag stand unser erster Seetag auf dem Programm. Bei angenehmen 25 Grad und strahlendem Sonnenschein nutzten wir die Zeit, das Schiff noch intensiver zu entdecken.
Das Sonnendeck wurde schnell zum Lieblingsplatz. Während einige von uns die warmen Sonnenstrahlen genossen und einfach entspannten, waren die Kinder ständig unterwegs, um neue Ecken des Schiffes zu entdecken.
Langsam stellte sich dieses besondere Kreuzfahrtgefühl ein: kein Zeitdruck, das Meer rundherum und immer wieder neue Orte auf dem Schiff, die man ausprobieren möchte.

Livorno und ein Ausflug nach Pisa

Am nächsten Morgen erreichten wir den Hafen von Livorno. Von dort aus ging es für uns auf einen Ausflug nach Pisa. Nach einem kurzen Spaziergang vom Parkplatz kamen wir zum „Platz der Wunder“ mit den berühmten Bauwerken Baptisterium, Camposanto Monumentale und der Campanile. Der Schiefe Turm war schon vom Weitem zu sehen – ein Anblick, den man sonst nur aus Bildern kennt.
Natürlich durfte ein Besuch des beeindruckenden Doms von Pisa nicht fehlen. Die prachtvolle Architektur und die Atmosphäre auf dem Platz machten den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem. Anschließend folgte der Klassiker jedes Pisa-Besuchs: Fotos mit dem Schiefen Turm. Ob „halten“, „anschieben“ oder „abstützen“ – der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und der Spaß war entsprechend groß.
Zum Abschluss schlenderten wir noch durch die kleinen Gassen der Stadt und gönnten uns ein leckeres italienisches Eis.

Ein besonderer Abend im Fugu by Tim Raue

Zurück auf dem Schiff wartete am Abend ein echtes Highlight: ein Besuch im Restaurant Fugu by Tim Raue.
Der Abend war weit mehr als nur ein Essen – es war ein Erlebnis. Während wir mehrere perfekt abgestimmte Gänge serviert bekamen, sorgte eine beeindruckende 360-Grad-Show für eine ganz besondere Atmosphäre. Licht, Projektionen und Musik begleiteten jeden Gang und machten das Dinner zu einer kleinen Reise für alle Sinne.

Ein spannender Tag in Rom

Am nächsten Tag legten wir im Hafen von Civitavecchia an – dem Tor zur Ewigen Stadt. Ein Teil unserer Gruppe machte sich schon früh am Morgen auf den Weg nach Rom.
Die Fahrt führte zunächst am Circus Maximus vorbei, bevor wir das historische Zentrum erreichten. Von dort ging es weiter in das beeindruckende Forum Romanum und schließlich hinein in das Colosseum. Dieses gigantische Bauwerk einmal mit eigenen Augen zu sehen, war wirklich überwältigend.
Anschließend führte der Weg weiter durch die Stadt zur Spanischen Treppe und zum Trevi Brunnen. Nach so vielen Eindrücken war eine kleine Mittagspause genau richtig. In einem kleinen Restauranthof genossen wir eine herrlich knusprige Pizza.
Frisch gestärkt spazierten wir weiter zum Pantheon und zur wunderschönen Piazza Navona, wo Künstler, Brunnen und historische Gebäude eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.

Ein entspannter Seetag mit dem Kapitän

Nach dem erlebnisreichen Tag in Rom folgte ein weiterer Seetag. Eine willkommene Gelegenheit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten und das Leben an Bord zu genießen.
Ein Angebot von MeinSchiff an diesem Tag war die nautisch-technische Fragerunde mit dem Kapitän. In einer unterhaltsamen Stunde bekamen wir spannende Einblicke in die Technik des Schiffes, die Navigation und den Alltag auf der Brücke. Zudem hat der Kapitän aus dem „Nähkästchen“ geplaudert und auch aus der Vergangenheit erzählt. Es war faszinierend zu hören, wie viele Menschen und Systeme – sowohl auf dem Wasser, als auch auf Land –  zusammenarbeiten müssen, damit eine Kreuzfahrt reibungslos funktioniert.

Marseille und ein Ausflug nach Avignon

Über Nacht brachte uns das Schiff nach Marseille. Von dort aus entschieden wir uns für einen Ausflug nach Avignon.
Der Papstpalast beeindruckte uns – ein mächtiges Bauwerk, das sofort zeigt, welche Bedeutung die Stadt einst hatte. Die verschiedenen Winkel dieses Bauwerks zeigen die Geschichte, die hier in den Mauern schlummert. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Pont du Gard, eines römischen Aquädukts, das bis heute gut erhalten ist. Aber auch die Landschaft drumherum lädt zum Verweilen ein. Die Kombination aus Geschichte und Landschaft macht diesen Ausflug absolut familientauglich. 
Zurück auf dem Schiff wurde es wieder etwas ruhiger. Auf dem Deck spielten wir eine gemütliche Runde Schach, während andere mit einem Cocktail in der Hand den Blick über das Meer genossen. Genau diese Momente machen eine Kreuzfahrt so besonders: Zeit miteinander, ohne Hektik, jeder im eigenen Tempo.

Barcelona und das Kloster Montserrat

Nächster Tag, neue Stadt: Barcelona. Von dort aus führte uns der Ausflug hinaus in die beeindruckende Bergwelt zum Kloster Montserrat. Mit der Zahnradbahn, die sich Meter um Meter den Berg hinaufmühte, haben wir das Kloster erreicht. 
Die spektakuläre Landschaft mit ihren zerklüfteten Felsen und das hoch oben gelegene Kloster sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Es war insgesamt ruhig hier und der Platz hatte etwas Magisches an sich. Anschließend ging es noch durch die lebendige Stadt Barcelona – ein spannender Kontrast aus Natur, Geschichte und pulsierendem Stadtleben.

Valencia – eine lebendige Stadt

Der nächste Halt war Valencia. Hier hatten wir kein Ausflug gebucht. Mit dem Shuttlebus ging es vom Hafen in die Stadt. Nach den ersten Schritten merkten wir, wie lebendig und gleichzeitig entspannt diese Stadt ist. Bei einem gemütlichen Bummel durch die Innenstadt entdeckten wir viele kleine Plätze, Geschäfte und Cafés.
Ein Höhepunkt war der Besuch des Doms von Valencia. Hier haben wir direkt einen Audio-Guide in unserer Sprache bekommen. Es gibt mehrere Stationen, über die man dort informiert wird. Ein toller religiöser Ort. Dort wird eine der bedeutendsten Reliquien aufbewahrt: der Heilige Kelch, der nach der Überlieferung beim Abendmahl Jesu verwendet worden sein soll. Dies war eine absolute Überraschung für uns.

Zurück nach Palma – und Abschied

Schließlich kehrten wir wieder nach Palma zurück. Eine Woche voller Eindrücke, Geschichte, gemeinsamer Erlebnisse lag hinter uns.
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen – vom Schiff, vom Meer und von einer Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Eine tolle Reise mit vielen besonderen Momenten. Es hat noch ein paar Tage gedauert, diese Eindrücke zu verarbeiten. 

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Sri Lanka

Ayubowan, Insel der Vielfalt Ayubowan – so begrüßt man sich in Sri Lanka. Es bedeutet so viel wie „Mögest du ein langes Leben haben“. Sri Lanka ist so viel mehr als Strand. Überall sahen wir Affen, die über Dächer kletterten oder neugierig die vorbei
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Verena Völker
03.04.2026
5 min Lesezeit

Ayubowan, Insel der Vielfalt

Ayubowan – so begrüßt man sich in Sri Lanka. Es bedeutet so viel wie „Mögest du ein langes Leben haben“.

Sri Lanka ist so viel mehr als Strand. Überall sahen wir Affen, die über Dächer kletterten oder neugierig die vorbeifahrenden Autos beobachteten. 

Galle - war unser erster Halt. Eine historische Küstenstadt im Süden der Insel. Wir übernachteten innerhalb der alten Festungsmauern, was sich anfühlte, als würde man für eine Nacht in eine andere Zeit eintauchen. Besonders beeindruckend war der berühmte Leuchtturm, der direkt an der Festung steht und über dem türkisblauen Wasser thront. In den kleinen Straßen entdeckten wir auch eine Eisdiele. Das Eis dort war so gut, dass unsere Kinder heute noch davon schwärmen. Solche kleinen Momente machen Reisen so unvergesslich. 

Am nächsten Tag ging es weiter entlang der Küste. Dort hielten wir am Coconut Tree Hill mit Reihen von Kokospalmen auf dunkelbraunen Gestein. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Blick über die Bucht – ein Postkartenmotiv, das man so schnell nicht vergisst.

Außerdem fuhren wir zur Tsunami Gedenkstätte. Dort steht man ehrfürchtich vor der großen Statue und kann sich eine solche Zerstörungskraft nicht vorstellen. 

Als Erfrischung kauften wir hier am Straßenrand frische Kokosnüsse. Die Verkäufer schlugen die gelbe (!) Nuss, einzigartig in Sri Lanka, auf und steckten einen Strohhalm hinein. Das frische Kokoswasser ist unglaublich erfrischend. 

Der nächste Stopp war ein Hotel in Ranna. Ein einzigartiger Strand, fast menschenleer, erwartete uns dort. Einfach nur traumhaft. Ein perfekter Ort um die Seele baumeln zu lassen. 

Auf der Weiterfahrt begegneten uns immer wieder buddhistische Tempel und kleine Schreine am Straßenrand. Oft standen dort goldene Buddha-Statuen oder kleine Altäre mit Blumen und Räucherstäbchen – stille Orte der Andacht mitten im Alltag.

Ein weiteres Abenteuer wartete im Yala Nationalpark. Wir starteten am Nachmittag zu unserer Safari. Am Morgen hat man mit etwas Glück die Chance Krokodile zu sehen. Wir hatten uns aber für die Sichtung eines anderen Tiers entschieden und hofften auf unser Glück. Im offenen Jeep ging es los. Wir fuhren über staubige Pisten, vorbei an Wasserlöchern, durch Buschlandschaften und offene Ebenen. Immer wieder entdeckten wir Tiere – Vögel, Büffel, Elefanten und Rehe. Doch dann kam der Moment, den wir nie vergessen werden: Majestätisch und ruhig bewegte er sich durch das Gras. Ein Leopard. Für einen Augenblick blieb er stehen und blickte genau in unsere Richtung. 

Von Yala aus ging es steil bergauf ins Hochland von Sri Lanka. Von Meter zu Meter wird es grüner, felsiger und Wasserfälle sprudeln aus den Bergen. In Ella ging es nach einem kurzen Spaziergang zur Eisenbahnbrücke. Mit ihren Bogenbrücken könnte man meinen, sie entspringt direkt aus den Harry Potter Filmen. 
Nach der Besteigung des Ravanna Aussichtspunkts ging es zur Zugfahrt. Eine tolle Reise – und wie manche behaupten – eine der schönsten Zugfahrten auf der Welt. Vorbei an Teefeldern, Wasserfällen, Eukalyptus-Bäumen und Palmen kamen wir in Kandy, der ehemaligen Hauptstadt an.

In der Glenloch Tea Factory konnten wir eine alte Teefabrik besichtigen. Mit unserer eigenen Führerin durften wir alle Schritte der Teeherstellung direkt in Aktion sehen. Die Führerin hat uns alle Fragen beantwortet. Zum Schluss durften wir sogar selbst Tee pflücken gehen in einem der angrenzenden Teefelder. 

In Kandy erwartete uns ein ganz außergewöhnliches Spektakel. Eine der berühmten Straßenprozessionen mit Fackelläufern und geschmückten Elefanten. Es war eine beeindruckende Zeremonie! Nach diesen vielen Eindrücken sind wir müde ins Bett gefallen. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende. 

Next Stopp: Habarana. Wir verließen das Hochland in Richtung Zentrum der Insel. In der Nähe von Habarana gibt es zwei Nationalparks, in denen die größten Elefantenherden der Insel leben. Wir stiegen also wieder in einen der offenen Jeeps. Nach etwas Suche kamen diese tollen Wesen in Sicht und wir konnten mehrere Elefanten sehr nah beobachten. Auch Elefantenkinder konnten wir beobachten und uns kaum losreißen. Beeindruckend welche Ruhe diese riesigen Tiere ausstrahlen. 
Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Osten. Wir gingen in den Dambulla Höhlentempel, UNESCO-Weltkulturerbe. Dieser Höhlenkomplex befindet sich 160 Meter über dem Boden in der Mitte eines riesigen Felsblocks. Der Tempel besteht aus fünf separaten Höhlen“kammern“. Alle Höhlen konzentrieren sich darauf, die Lebensgeschichten zu erzählen, die mit dem Leben Buddhas zusammenhängen.

Von dort aus ging es hinunter in die Stadt. Wir gingen zu Fuß und haben Schulklassen gesehen, die auf dem Weg zum Höhlentempel waren. Weiter nach unten haben wir unsere Gegenstände (Kamera, Kappe) gut festgehalten. Wir gingen in „Das Dschungelbuch“ über eine Brücke, die rechts und links vollsaß mit Affen. „Wer findet hier jetzt wohl wen interessanter?“

Nach dieser beeindruckenden und ereignisreichen Woche hatten wir Zeit uns am Strand in Nilaveli zu entspannen. Wir konnten im Meer baden, die Eindrücke verarbeiten und einfach nur die Seele baumeln lassen. 

Zusammengefasst: Sri Lanka kann alles - von Kultur bis Safari, von Berge bis Meer, von Tauchen bis Wandern. Ob Singlereisen oder Familienurlaub. Alles ist möglich! 

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