

Flusskreuzfahrt mit Hund
In diesem Bericht möchte ich über eine außergewöhnliche Reise berichten, die ich mit meinem Hund unternommen habe. Es handelte sich nicht um eine gewöhnliche Reise, sondern um eine Donau-Flusskreuzfahrt an Bord der 1AVista MS Classica, der einzigen Gesellschaft, die Flusskreuzfahrten mit Hunden anbietet.
Anreise:
Die Anreise kann selbst organisiert werden oder über 1A Avista per Zug, Bus oder Auto mit Parkhaus gebucht werden. Ich persönlich entschied mich für die Anreise mit dem Auto und nutzte die Globus Parkgarage. Globus bietet einen Transport zum Schiff inklusive an, was äußerst angenehm war, da meine Koffer umgehend entgegengenommen und direkt zum entsprechenden Bus gebracht wurden. Dies ermöglichte es mir, in Ruhe zu bezahlen und noch einen Spaziergang mit meinem Hund zu unternehmen, bis die Reise begann.
Reise mit dem Kreuzfahrtschiff:
Aufgrund des Niedrigwassers mussten wir leider mit dem Bus eine etwas längere Strecke zur Ablagestelle zurücklegen. In Engelhartszell wurden wir herzlich empfangen. Das Personal brachte die Koffer in die Kabine. Dort zeigte sich das Alter des Schiffes, die MS Classica, die 1990 erbaut und 2018 teilrenoviert wurde. Die Kabinen sind mit 12 Quadratmetern relativ klein und verfügen über zwei Einzelbetten, die schmal und sehr weich sind, was für größere Personen etwas unangenehm sein könnte.
Die Hunde werden mit einer Matratze und einer Hundedecke als Geschenk empfangen. Zusätzlich werden Leckerlis, Kotbeutel und ein Schild für die Tür bereitgestellt, das anzeigt, ob sich der Hund im Zimmer oder draußen befindet.
Die MS Classica verfügt über ein Sonnendeck mit einer Hundewiese, die es den Hunden ermöglicht, sich während der Fahrt zu lösen. Ein Teil des Decks ist überdacht, sodass auch bei Regen Aufenthalt im Freien möglich ist. Im ersten Unterdeck befinden sich Kabinen mit französischen Balkonen sowie der Salon mit Bar. Hier unterhält ein Alleinunterhalter am Abend die Gäste mit angenehmer Musik und nimmt auch Wünsche entgegen. Die Getränke sind zu moderaten Preisen erhältlich, wobei Bier und Hauswein im Preis inbegriffen sind. Im zweiten Unterdeck befinden sich Kabinen mit großen Fenstern, die sich teilweise öffnen lassen. Des Weiteren befindet sich hier das Speiselokal. Das Alter des Speisesaals ist erkennbar, da die Decke sehr niedrig und die Möbel veraltet sind.
Meine Eindrücke
Das Personal zeichnet sich durch außergewöhnliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich mit großem Engagement dafür ein, die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Für die Hunde wird liebevoll gesorgt. Sie sind überall an Bord willkommen, einschließlich des Speisesaals, wo sie unter den Tischen Platz nehmen können. Das Schiff legt regelmäßig Zwischenstopps ein, um den Hunden die Möglichkeit zu bieten, ihr Geschäft zu verrichten. Nachts liegt das Schiff im Fest, da es durch sein Alter auch sehr laut ist.
Des Weiteren bietet die Reise Besichtigungen in Städten wie Wien, Melk und Linz, teilweise über Nacht.
An Bord befindet sich eine Hundetrainerin, die während der Fahrt Schulungen für Hundebesitzer und ihre Hunde anbietet. Diese umfassen beispielsweise Parkour-Übungen, informative Darstellungen der Körpersprache von Hunden sowie kleine Gewinnspiele mit attraktiven Preisen.
Ein besonderes Highlight war die Präsentation des gesamten Personals, das Tänze aus ihren jeweiligen Heimatländern darbot.
Die Reise
Tag 1: Einschiffung in Engelhartszell aufgrund von Niedrigwasser.
Um 17:00 Uhr lösten wir die Leinen bei Kaffee und kleinen Schnittchen. Während die Donau langsam vorbeizog, genossen wir die entspannte Atmosphäre an Deck. Am Abend erreichten wir Brandstatt in Oberösterreich, wo wir über Nacht verblieben.
Tag 2: Grein – die Perle des Strudengaus
Am darauffolgenden Tag erreichten wir Grein. Die historische Altstadt mit ihren bunten Fassaden und der malerischen Uferpromenade eignet sich hervorragend für Spaziergänge mit Hund. Auch hier verblieben wir über Nacht.
Tag 3: Wachau und Wien
In Emmersdorf, dem Tor zur Wachau, legte das Schiff für einige Stunden an. Am Abend erreichten wir schließlich Wien-Nussdorf, etwas außerhalb von Wien gelegen, wo wir am Abend noch spazieren gehen konnten.
Tag 4: Erkundung Wiens
Der gesamte Vormittag stand für die Erkundung Wiens zur Verfügung. Am Nachmittag setzte das Schiff seine Fahrt in Richtung Wachau fort und legte einen dreistündigen Stopp in Pöchlarn ein, bevor es weiter nach Mauthausen fuhr.
Tag 5: Wachau und Mauthausen
Die Wachau präsentierte sich von ihrer schönsten Seite: Weinberge, Burgruinen und malerische Orte begleiteten unsere Fahrt.
Tag 6: Kulturstadt Linz
Am Nachmittag legten wir in Linz an. Die Mischung aus historischer Altstadt und moderner Architektur sorgte für einen abwechslungsreichen Besuch.
Tag 7: Entlang der Schlögener Schlinge
Während das Schiff wieder donauaufwärts fuhr, genossen wir die Landschaft vom Sonnendeck aus. Nach einem kurzen Aufenthalt in Brandstatt erreichten wir am Abend Engelhartszell, wo wir unsere letzte Nacht an Bord verbrachten.
Tag 8: Rückkehr nach Passau
Früh am Morgen erreichten wir wieder Passau. Die Ausschiffung verlief unkompliziert.
Fazit:
Diese Reise ist mit ca. 3000,00 € für zwei Personen/1 Woche kein günstiges Angebot. Wer jedoch nicht alles super steril, super modern und superschön haben möchte, ist auf einem Schiff mit Hund absolut gut aufgehoben.
Ich kann persönlich bestätigen, dass sich die Reise gelohnt hat. Bedauerlicherweise fand in diesem Jahr die letzte Fahrt auf der Donau statt. Im kommenden Jahr wird das Schiff nach einer umfassenden Renovierung an den Rhein und den Main verlegt, wo ganzjährig Reisen mit Hund angeboten werden. Darüber hinaus wird die MS Grace vorübergehend ebenfalls auf dem Rhein-Main verkehren. Für diejenigen, die bereit sind, in eine schöne Erfahrung zu investieren, empfehle ich die MS Grace und wünsche allen eine tolle Zeit mit Hund
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Der Gardasee ist ein wunderschöner See mitten in Bergen, ein Schmuckstück und wunderbar für Naturliebhaber, Wanderer und Genießer, die den Flair Italiens lieben. Ebenso geschätzt von Weinliebhabern.
Erste Eindrücke
Allein die Anreise ist immer wieder beeindruckend, die Fahrt durch die Schluchten Norditaliens und die beeindruckende Bergwelt mit ihren Häusern auf den sanften Hügeln. Doch umso näher man dem Gardasee kommt, verändert sich das Bild. Die Täler werden breiter und Obstplantagen soweit das Auge reicht. Wer über Arco nach Riva del Garda reinkommt, erlebt einen traumhaften Blick über den See mit seiner gewaltigen Größe. Palmen, Olivenbäume und Zitronengärten sorgen sofort für Urlaubsstimmung.
Nun ist entscheidend, welche Seeseite man wählt. Die östliche mit ihren Orten mit lebhaftem Treiben oder die westliche, die beginnt mit kleinen in den Hang gebauten Orten, und welche ein guten Ausgangspunkt für Wanderer darstellt.
Zum Ende des Sees wird es auf beiden Seiten weitläufiger und eher schon süditalienisch, was im oberen Teil des Sees noch von Tirol geprägt ist.
Sehenswürdigkeiten:
Aus meinen Reisen an den Gardasee kann ich Orte empfehlen, welche man gesehen haben sollte:
• Sirmione mit seiner historischen Altstadt und der beeindruckenden Scaligerburg. Nur sollte man wissen, dass die Halbinsel in der Ferienzeit sehr frequentiert ist. Außergewöhnlich ist auch die kleine, aber feine Jamaikabar am Ende der Insel, mit ihrer vorgelagerten Steinbucht. Ein Geheimtipp für Cocktailliebhaber.
• Malcesine mit ihren verwinkelten Gassen und zahlreichen Geschäften. Wer hoch hinaus will, kann mit der Seilbahn auf den Monte Baldo fahren.
• Limone, die idyllischen Zitronengärten. Limone mit ihren kleinen Gassen und wunderschönen Pensionen. Dem Zitronenmuseum mit der traumhaften Gartenanlage.
• Ein Highlight sind die Bootsfahrten über den See. Vom Wasser aus hat man einen fantastischen Blick auf die bunten Häuser, die Berge und die schönen Orte.
Natur und Aktivitäten
Der Gardasee bietet eine Menge an Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten. Wanderungen, Weinproben und Trüffel suchen. Sowie den Botanischen Garten Gardone mit zahlreichen Skulpturen von André Heller. Und den Tierpark mit angrenzendem Safari Park.
Radfahren und Schwimmen gehören zu den möglichen Aktivitäten.
Kulinarische Erlebnisse:
Die italienische Küche mit allen Facetten.
- Frische Pasta und Pizza
- Fischgerichte aus dem Gardasee
- Olivenöl aus der Region
- Italienisches Eis und Espresso
- Weine aus der Region Bardolino und Lugana
Fazit
Eine Reise an den Gardasee ist ein wunderschönes Erlebnis. Die Kombi aus Natur, Kultur, gutem Essen und Dolce Vita. Action, Abenteuer oder Relaxen, für jeden ist was geboten.
Ich persönlich reise mindestens einmal im Jahr an den Gardasee, ich kann es jedem empfehlen, der Italien von seiner schönsten Seite erleben möchte.

Italien
Graziani-Alm
Mitten in der Natur, weit oben mit traumhaftem Ausblick.
Die Anreise
Der Winterurlaub auf der Graziani-Alm am Kronplatz ist von Anfang an ein Erlebnis. Angekommen an der Talstation Reischach muss man vor 8.00 Uhr oder nach 16.00 Uhr die Koffer zur Gondel geben, damit diese auf den Gipfel transportiert werden. Dort wartet schon Franz-Josef mit der Schneeraupe, um die Koffer zur Alm zu bringen. Man selbst kann den Tag schon mit Skifahren verbringen.
Alm mit Chalets
Schön ist auch, dass man immer in sein Chalet fahren kann, um eine Pause zu machen. Oben auf der Graziani-Alm, mitten im Schnee – umgeben von glitzernden Pisten und einer traumhaften Bergkulisse – schmeckt ein gutes Getränk oder ein leckeres Gericht noch besser.
Von der Berghütte sieht man das umliegende Bergmassiv, wunderschön. Gute Stimmung lädt zum Verweilen ein. Emil und sein Team kümmern sich super um die Gäste.
Die Unterkunft
Die verschiedenen Chalets bieten für unterschiedliche Personenzahlen eine Unterkunft. Zu bedenken ist, die Räume sind für Familien ausgelegt, so sind keine Türen zwischen Schlafraum und offenen Wohnraum. Daher evtl. nicht für Personen, die sich nicht nahestehen.
Das Skigebiet
Morgens kann man praktisch vor der Haustür die Skier anschnallen und sofort losfahren. Der Kronplatz zählt zu den bekanntesten Skigebieten Südtirols – absolut schneesicher. Perfekt präparierte Pisten, moderne Liftanlagen. Schön ist, dass es schwere und leichte Abfahrten gibt. Und viele traumhafte Hütten.
Der Abend
Am Nachmittag sitzt man bei einem Getränk und bestaunt die tief stehende Wintersonne. Oder feiert eine kleine Apreski-Party.
Dann noch eine kurze Pause in den Chalets, bevor man rübergeht zum Essen in die Alm. Bei einem Glas Wein entsteht schnell eine entspannte Hüttenatmosphäre. Leider ist die Küche am Abend etwas einseitig und nicht so, wie man die Tiroler-Küche kennt. Alternativ kann man in den Chalets kochen.
Fazit
Dieser Skiurlaub am Kronplatz ist weit mehr als nur Sport und Schnee. Es ist die schöne Natur, gemütliche Berghütten, gute Küche und die einzigartige Stimmung.
Wer keinen Luxus im Sinne von Pool, Wellness usw. braucht, ist hier sehr gut aufgehoben. Die schönen Chalets laden zum Verweilen ein.
Preislich natürlich im oberen Bereich, aber noch günstig für Ski in/out und die traumhafte Lage.
Ich sage, es ist es wert und Emil, seine Familie und die Angestellten kümmern sich außergewöhnlich um die Gäste und versuchen alles möglich zu machen.

Südafrika
Zimbabwe
Faszinierende Tierwelt und ein Reichtum an tollen unterschiedlichen Orten.
Das Land mit seinen facettenreichen Landschaften! Atemberaubend und wunderschön.
Ich selber war eine Zeit Gast in diesem bezaubernden Teil des afrikanischen Kontinentes und bis heute bin ich gefesselt davon.
Eine bleibende Sehnsucht. Ein Trendziel für Afrika-Liebhaber, die nach Natur suchen und nicht nach Strand. Ob Wälder wie in Norwegen mit Tannenbäume oder ein Stausee mit einem faszinierendem Tierreichtum. Ob atemberaubende Wasserfälle oder spektakuläre Safaris im Hwange-Nationalpark, ein Land mit vielen Möglichkeiten. Unübertroffen die Freundlichkeit der Menschen, herzlich und hilfsbereit.
Beste Reisezeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Aber auch sonst eine Reise wert.
Ziele in Zimbabwe:
Anmutende Bergwelt Nyanga:
An der Grenze zu Mosambik überrascht die Natur mit Tannenwäldern, sanften Hügellandschaften mit bis zu 1200 Metern Höhe, beeindruckenden Wasserfällen und fast europäisch anmutendem Klima. Außergewöhnlich, in Nyanga in den Hügeln steht ein Weihnachtsladen, der 12 Monate im Jahr geöffnet hat.
Empfehlenswert das Montclair Hotel. Mit tollem Ausblick und einem englischen Flair.
Trockene Savanne:
Im Hwange-Nationalpark strahlen weite, goldene Ebenen mit großer Artenvielfalt, Big Five. Der Park liegt im Westen des Landes in den Ausläufern der Kalahari an der Grenze zu Botswana.
Empfehlung: Hideaways Nantwich Lodge
Hauptstadt Harare:
Früher wurde sie „Sunshine City“ genannt.
Ihre grünen Flächen überraschen Besucher genauso wie ihre moderne afrikanische Kunst, die koloniale Architektur und die beeindruckenden geologischen Formationen direkt vor den Toren der Stadt. Schöne Gallerien und Museen. Viele tolle Hotels
Lake Kariba:
Ist der flächenmäßig größte künstliche See der Erde und ein absolutes Highlight im Norden von Zimbabwe. Entlang der Grenze zu Sambia und den Abfluss für den Sambesi.
Die Kulisse ist weltberühmt durch das tiefblauen Wasser und die aus dem Wasser ragenden abgestorbenen Mopane-Bäume.
Zahlreiche Tiere rund um das Wasser. Sehr empfehlenswert: Ein paar Nächte auf einem Hausboot.
Die Victoriafälle:
Sie gehören zu den spektakulärsten Naturwundern der Erde durch ihre Breite von 1,7 Kilometern. Grenze zwischen Zimbabwe und Sambia. Der Sambesi-Fluss stürzt hier über 100 Meter in die Tiefe. Von Zimbabwe hat man die spektakuläre Sicht auf die Fälle obwohl sie zu Sambia gehören.
Traumhafte Hotels im alten, englischen Stil.
Action gibt es beim Rafting oder Bungee-Jumping
Fazit
Eine Reise nach Zimbabwe ist ein großartiges Erlebnis, Natur und Tierwelt und viele Eindrücke. Einzigartig die Victoriafälle und die Tiersafaris, welche im Kopf bleiben. Simbabwe ist ein ideales Reiseziel für Menschen, die Natur, Tiere und neue Kulturen entdecken möchten.
Ich könnte noch viele Highlight aufführen, doch sollte ich dein Interesse geweckt haben, melde dich gerne bei mir.











