

Griechenland mal etwas anders
Ende Mai/Anfang Juni hieß es für uns: Koffer packen und ab nach Griechenland!
Unser Ziel: Chalkidiki – eine Halbinsel mit gleich drei „Fingern“: Kassandra, Sithonia und Athos. Und jeder Finger hat so seinen ganz eigenen Charakter.
Kassandra – eher lebhaft und touristisch, Sithonia – ruhiger und mitten in der Natur und Athos – Natur pur, Geschichte und eine ganz besondere Atmosphäre.
Unser Zuhause für die 12 Tage war das Akrathos Beach Hotel bei Ouranoupoli auf Athos. Gebucht hatten wir All Inclusive und natürlich ein Zimmer mit Meerblick.
Nach knapp zwei Stunden Flug nach Thessaloniki wartete allerdings noch ein zweistündiger Transfer auf uns. Aber ehrlich gesagt: So schlimm war das gar nicht. Die Landschaft, kleine griechische Orte, Berge und immer wieder das Meer machten die Fahrt ziemlich kurzweilig.
Im Hotel haben wir uns sofort wohlgefühlt. Eine schöne, gepflegte Anlage, sauberer Strand, genügend Liegen, leckeres Essen, guter Service und eine angenehme, eher dezente Animation. Dort waren wirklich alle Altersklassen und viele verschiedene Nationen vertreten.
Aber… wir waren ja nicht nach Griechenland geflogen, um zwölf Tage auf einer Liege festzuwachsen.
Wir wollten Chalkidiki entdecken!
Deshalb hatten wir bereits von Deutschland aus für 11 Tage einen Mietwagen gebucht – und der wurde sogar direkt zum Hotel gebracht. Praktisch! Und unser Auto hat uns dann auch fast jeden Tag irgendwohin gebracht.
Wir haben unseren eigenen Finger Athos erkundet, waren immer wieder in Ouranoupoli mit seinem schönen Hafen und haben einen Bootsausflug entlang der Mönchsrepublik gemacht. Die Klöster vom Wasser aus zu sehen, war schon beeindruckend.
Dann ging es zur Blauen Lagune, zur Grenze der Mönchsrepublik und mit der Fähre auf die Insel Amouliani.
Ein absolutes Highlight war unser kleiner Bootsausflug rund um Amouliani.
Boot gemietet, losgefahren und einfach dort angelegt, wo es uns gefallen hat. Kleine Buchten, glasklares Wasser und wunderschöne Natur – einfach herrlich! Und ja… wir hatten dabei einen riesigen Spaß.
Natürlich mussten auch die anderen beiden Finger dran glauben.
Auf Sithonia waren wir unter anderem in Sarti, haben dort lecker in der Lauer Haus Taverne gegessen, waren in Vourvourou mit seiner Blauen Lagune, in Nikiti mit dem schönen Yachthafen und natürlich am Orange Beach.
Und dann noch Kassandra:
In Posidi gab es bei der Vasila Tavern richtig leckeren Fisch – sehr empfehlenswert! Einen kurzen Abstecher nach Pefkochori haben wir auch gemacht und besonders schön fanden wir Afitos mit seiner tollen Altstadt und der Promenade.
Und weil wir irgendwann dachten „Meer können wir auch später wieder gucken“ , ging es sogar einmal ins Hinterland nach Arnea. Ein wunderschönes Bergdorf mit ganz eigenem Charme.
Egal, wo wir unterwegs waren: Es gab immer wieder traumhafte Landschaften, kleine Buchten, hübsche Städtchen, Berge, Meer und natürlich irgendwo eine Taverne, in der man unbedingt mal reinschauen musste.
Abends waren wir dann meistens wieder im Hotel und haben den Tag ganz gemütlich ausklingen lassen.
Unser Fazit:
Chalkidiki hat uns richtig begeistert!
Wir haben längst nicht alles geschafft – und genau deshalb müssen wir wohl oder übel noch einmal hin.
Beim nächsten Mal würden wir allerdings etwas anders planen. Für jemanden wie uns, der nicht nur am Strand liegen möchte und fast jeden Tag mit dem Auto unterwegs ist, ist All Inclusive eigentlich gar nicht nötig.
Denn wir haben ständig unterwegs gegessen……und somit hatten wir quasi All Inclusive im Hotel UND All Inclusive unterwegs.
Für Familien ist All Inclusive sicherlich super, denn Kinder haben ja bekanntlich immer genau dann Hunger, wenn gerade weit und breit kein Essen in Sicht ist.
Wir würden wahrscheinlich auf jedem der drei Finger etwa 4–5 Nächte verbringen. So kann man alles viel entspannter entdecken.
Und genau das macht Chalkidiki so schön:
Party und Trubel auf Kassandra, Natur und Ruhe auf Sithonia und Natur, Geschichte und Ruhe auf Athos.
Also eigentlich für jeden etwas dabei.
Für uns war Ende Mai/Anfang Juni übrigens die perfekte Reisezeit. Noch nicht überlaufen, angenehm warm und einfach wunderschön. Ab Mitte Juni wird es deutlich voller und das zieht sich dann bis in den September.
Chalkidiki – Wir kommen wieder!
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