

Hongkong entdecken – Skyline, Hafenflair und pulsierendes Nachtleben
Hongkong ist eine Stadt, die einen sofort in ihren Bann zieht. Gewaltige Wolkenkratzer, geschäftige Straßen, traditionelle asiatische Einflüsse und ein beeindruckender Hafen prägen das Bild dieser faszinierenden Metropole. Im Rahmen unserer Weltreise haben wir Hongkong für vier Tage gemeinsam erkundet und dabei viele spannende Eindrücke gesammelt.
Ein Ausblick, den man nicht vergisst
Einer unserer Höhepunkte war der Besuch mit der seit 1888 betriebenen Peak Tram auf den 552 m hohen Victoria Peak. Von oben eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Skyline Hongkongs, den Victoria Harbour und die dicht an dicht stehenden Hochhäuser. Erst aus dieser Perspektive wird deutlich, wie riesig und außergewöhnlich diese Stadt ist. Natürlich durfte auch eine Fahrt mit der berühmten Star Ferry nicht fehlen. Sie brachte uns in wenigen Minuten von Hong Kong Island nach Kowloon und zurück. Vom Wasser aus zeigt sich Hongkong noch einmal von einer ganz anderen Seite. Die imposanten Gebäude, der geschäftige Schiffsverkehr und das Zusammenspiel von Stadt und Hafen machen diese Überfahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Flanieren an der Hafenpromenade auf der Kowloon-Seite
Am nächsten Tag ging es an die Hafenpromenade, wo sich herrliche Ausblicke mit einem entspannten Spaziergang verbinden lassen. Entlang der Uferpromenade reihen sich beeindruckende Gebäude, Geschäfte und luxuriöse Einkaufsmöglichkeiten aneinander. Hier kann man wunderbar bummeln, das maritime Flair genießen und immer wieder den Blick über den Hafen schweifen lassen. Hier steht auch der 1915 errichtete Uhrenturm. Er ist das letzte erhaltene Bauwerk des früheren Bahnhofs, der Hongkong einst auf dem Schienenweg mit dem chinesischen Festland verband. Ab 20 Uhr konnten wir ein ganz besonderes Erlebnis beobachten. Bei der "Symphony of Lights" werden die Gebäude entlang des Hafens mit Licht, Musik und Projektionen in Szene gesetzt. Gerade dieser Kontrast zwischen pulsierender Großstadt und entspannten Momenten am Wasser macht Hongkong so reizvoll.
Hongkong bei Nacht – unterwegs im Kneipenviertel
Am Abend zog es uns in das lebhafte Nachtleben der Stadt. Besonders bekannt ist das Viertel Lan Kwai Fong mit seinen zahlreichen Bars, Pubs und Restaurants. Hier lässt sich der Tag bei einem kühlen Getränk ausklingen, während auf den Straßen internationales Flair und eine lebendige Atmosphäre herrschen. Zwischen Garküchen, Nachtmärkten und trendigen Bars hatten wir unvergessliche Stunden in diesem Viertel der Stadt. Hongkong kann eben nicht nur beeindruckende Aussichten und faszinierende Architektur, sondern auch Unterhaltung, Geselligkeit und lange Abende.
Von Hongkong aus weiter aufs Kreuzfahrtschiff
Nach unseren Erkundungen in der Metropole stand bereits das nächste Kapitel unserer Reise bevor: die Einschiffung auf ein Kreuzfahrtschiff. Damit verband Hongkong für uns zwei ganz besondere Reiseerlebnisse – die Entdeckung einer der faszinierendsten Städte Asiens und den Beginn einer weiteren Etappe auf dem Wasser.
Fazit
Hongkong ist eine Stadt voller Gegensätze, die man am besten aus verschiedenen Perspektiven erlebt: von oben auf dem Victoria Peak, vom Wasser aus mit der Star Ferry, bei einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade und abends mitten im lebhaften Nachtleben. Für uns war Hongkong ein spannender und abwechslungsreicher Stopp auf unserer Weltreise. Eine Metropole, die mit ihrer Skyline, ihrem Hafen und ihrer besonderen Atmosphäre lange in Erinnerung bleibt.
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Eine Woche AI Familienurlaub in Marsa Alam – Sonne, Hausriff und jede Menge Erholung
Diesmal stand nicht das große Entdecken im Vordergrund, sondern einfach mal eine Woche Sonne, Strand und Familienzeit. Von Düsseldorf ging es direkt zum kleinen Flughafen Marsa Alam, was den Transfer zum Hotel super praktisch machte. Keine 20 Minuten vom Flughafen war unser neues Zuhause für die Woche das Jaz Elite Maraya. Einige Hotelgäste sind über den Flughafen Hurghada angereist, was aber bei durchschnittlichen Transferzeiten von 4 h absolut nicht zu empfehlen ist. Im Hotel hatten wir ein Familienzimmer mit einem kleinen separaten Schlafzimmer für unseren Sohn gebucht. Gerade als Familie war das super praktisch und hat uns deutlich mehr Platz und Privatsphäre gegeben als ein normales Doppelzimmer. Das absolute Highlight war für uns aber die Unterwasserwelt direkt vor der Haustür. Das fünf Sterne Hotel verfügt über ein eigenes Hausriff und damit war Schnorcheln jederzeit möglich. Der Einstieg ins Meer ist entweder flach über den Strand möglich oder man geht über eine Leiter direkt ins tiefere Wasser und kann sofort losschnorcheln. Für uns natürlich perfekt – Maske auf und ab ins Wasser.
Sport, Spiel, Kulinarik
Ansonsten war die Woche genau das, was wir uns von einem Familienurlaub erhofft hatten: an mehreren Pools relaxen, am Strand liegen, schnorcheln und auch ein bisschen Sport. Auf dem Beachvolleyball-Court wurde gespielt, dazu kamen Boccia, Fitness und das umfangreiche Animationsprogramm des Hotels. Abends gab es verschiedene Shows, sodass auch nach dem Sonnenuntergang noch etwas los war. Kulinarisch wurde es ebenfalls nicht langweilig. Neben dem normalen All-inclusive-Angebot haben wir mehrere inkludierte Spezialitätenrestaurants ausprobiert und konnten uns auch beim Essen ein bisschen durchprobieren. Und natürlich durfte zwischendurch auch einfach mal das Nichtstun nicht fehlen. Füße hoch, Sonne genießen, am Strand sitzen und einfach die Zeit als Familie genießen.
Mit dem Quad durch die Wüste
Eines der Highlights der Woche war eine etwa dreistündige Quad-Tour zum Sonnenuntergang ins Landesinnere, die wir über einen privaten Guide gebucht hatten. Mit den Quads durch die Landschaft rund um Marsa Alam in die Wüste zu fahren, war eine tolle Abwechslung zum entspannten Hotelleben und hat uns noch mal eine ganz andere Seite von Ägypten gezeigt. Leider war in der Tour auch ein 30 minütiger Aufenthalt zum “shoppen” in einem Beduinenzelt inkludiert. Es fand dort eine “Verkaufsshow” statt, die wir nicht gebraucht hätten, aber wohl Standard bei solchen Touren ist.
Fazit
Marsa Alam und insbesondere das JAZ Elite Maraya ist für uns eine richtig gute Hotelanlage und Adresse, wenn man entspannten Familienurlaub mit Sonne, Strand und einer tollen Unterwasserwelt verbinden möchte. Besonders das Hausriff des Jaz Elite Maraya hat uns überzeugt. Wer zwischendurch etwas erleben möchte, kann mit Ausflügen wie unserer Quad-Tour problemlos ein bisschen Abenteuer in den Urlaub bringen. Eine Woche Ägypten im Februar? Für uns definitiv eine gelungene Auszeit vom deutschen Winter – und vor allem eine schöne Familienwoche.

Polen
Mit der Bahn durch Polen
Von Deutschland aus mit dem Zug durch Polen reisen, historische Städte entdecken und sich gleichzeitig mit einem der dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte auseinandersetzen – genau das haben wir während unserer einjährigen Weltreise erlebt. Mit unserem Interrail-Ticket ging es auf der ersten Etappe von Deutschland in neun Tagen über Posen und Breslau bis nach Krakau.
Unterwegs mit dem Interrail-Ticket
Das Schöne am Bahnreisen: Man muss sich nicht selbst ans Steuer setzen, kann unterwegs die Landschaft genießen und kommt mitten in den Städten an. So lässt sich eine Reise ganz anders erleben als bei einem klassischen Roadtrip. Unsere Reise führte uns zunächst nach Posen, auf Polnisch Poznań. Die Stadt ist bekannt für ihre historische Altstadt, den schönen Marktplatz und ihre lebendige Atmosphäre. Historische Architektur trifft hier auf modernes Stadtleben. Gerade bei einer individuellen Rundreise lohnt es sich, nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern sich auch Zeit für einen Spaziergang durch die Straßen und Plätze zu nehmen. Durch die perfekte Lage unseres gemieteten Apartments waren wir jederzeit "Mittendrin" und waren nach drei Tagen auch bereit für das nächste Ziel.
Breslau – eine Stadt mit besonderem Charme
Von Posen ging es mit der Bahn weiter nach Breslau, dem heutigen Wrocław. Die Stadt an der Oder gehört für mich zu den interessanten Städtezielen in Polen. Besonders sehenswert ist der historische Marktplatz mit seinen farbenfrohen Häuserfassaden und dem beeindruckenden Rathaus. Dazu kommen die zahlreichen Brücken, die Oderinseln und die kleinen Gassen der Altstadt. Breslau verbindet Geschichte und modernes Leben auf eine sehr angenehme Weise. Die Stadt lässt sich wunderbar vom Apartment zu Fuß erkunden und bietet viele Möglichkeiten, zwischendurch einzukehren und das polnische Stadtleben kennenzulernen. Wer Polen bisher noch nicht auf dem Reiseplan hatte, sollte Breslau definitiv auf die Liste setzen.
Krakau – historische Altstadt und polnische Kultur
Unser nächstes Ziel war Krakau, eine der bekanntesten und geschichtsträchtigsten Städte Polens. Die ehemalige polnische Hauptstadt beeindruckt mit ihrer historischen Altstadt, dem großen Marktplatz Rynek Główny und der berühmten Marienkirche. Auch das Wawel-Schloss gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Krakau bietet eine tolle Mischung aus Kultur, Geschichte und lebendigem Stadtleben. Zwischen historischen Gebäuden, kleinen Cafés und Restaurants gibt es viel zu entdecken. Die Stadt ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Genau diesen Abstecher hatten wir für eine Tagestour von Krakau aus mit der Bahn eingeplant.
Auschwitz-Birkenau – ein Besuch, der nachdenklich macht
Nach ca. 40-minütiger Fahrt erreichten wir von Krakau aus per Bahn bei Nieselregen das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager. Der Besuch ist keine gewöhnliche Sehenswürdigkeit, die man einfach besichtigt und anschließend wieder vergisst. Er konfrontiert einen mit den Verbrechen des Holocaust und dem unermesslichen Leid der Opfer. Dieser Teil unserer Reise hatte deshalb einen ganz anderen Charakter als die Besuche der historischen Innenstädte. Er war ein wichtiger und ernster Moment innerhalb unserer neun Tage in Polen.
Fazit
Polen ist ein spannendes und relativ günstiges Reiseziel für alle, die Europa individuell und abseits der klassischen Pauschalreise entdecken möchten. Mit der Bahn lassen sich mehrere Städte gut miteinander verbinden. Und wer neun Tage Zeit mitbringt, kann daraus eine abwechslungsreiche Rundreise machen, die weit mehr bietet als nur schöne Fotomotive. Diese Etappe unserer Weltreise hat wieder einmal gezeigt: Man muss nicht immer ans andere Ende der Welt reisen, um neue Perspektiven zu gewinnen und bleibende Eindrücke zu sammeln.

Frankreich
Mittelmeerkreuzfahrt
Mit der Norwegian Epic im westlichen Mittelmeer unterwegs
Im Juni starteten wir in Barcelona auf der Norwegian Epic mit dem Ziel Italien durchs westliche Mittelmeer. Nach einer ersten Station in Marseille mit der wunderschönen Kathedrale (La Major) und lebendigem Hafen ging es weiter nach Villefranche, wo wir durch die Altstadt bummelten und das Flair der Côte d'Azur genossen. Hier bestand außerdem die Möglichkeit in wenigen Minuten mit der Bahn nach Nizza oder Monaco fahren. Nach kurzer nächtlicher Seefahrt ging es in Livorno an Land. Mit dem Zug besuchten wir nach ca. 20 Minuten Fahrt vom Stadtzentrum dann die schöne Stadt Pisa mit dem wohl berühmtesten Glockenturm der Welt, dem schiefen Turm.
Tagesaufenthalt auf Sizilien und Höhepunkt Amalfiküste
In Messina besuchten wir die Stadt, da der Liegeplatz direkt an die Stadt anbindet, konnte man entspannt und ohne Hektik zu Fuß auf Erkundung gehen. Ein Höhepunkt der Reise war dann Salerno. Über Get your Guide konnten wir eine tolle Bootstour günstig buchen und entlang der traumhaften Amalfiküste einen wunderschönen Tag erleben. Mit Badestopp und Stadtbesichtigungen entlang der Küste mit ihren wunderschönen bunten Häusern und Zitronenhaien war es das Highlight der Kreuzfahrt. Schließlich legten wir in Civitavecchia an, wo wir von Bord gingen und noch 3 Tage in Rom verbrachten. Eine traumhafte Stadt mit so viel Geschichte, die aber leider zu der Zeit sehr überlaufen war.
Fazit
Norwegian Cruise Line bot wie immer eine sehr gute Auswahl und Qualität des Essens und der Getränkevielfalt an Bord. Insbesondere die Spezialitätenrestaurants haben wirklich ausgezeichnete Küche. Die Amerikanische Reederei punktete durchweg mit vielfältigem Unterhaltungsprogramm und bot viel Abwechslung an Bord bei den Seetagen. Insbesondere während der parallel stattfindenden Fußball WM konnte man auf der Großbildleinwand viele Spiel live und mit typisch amerikanischer Begeisterung verfolgen. Ausflüge buchten wir separat oder gingen immer "auf eigene Faust" an Land, da die Ausflugspakete der NCL sehr sehr teuer sind. Die Reisezeit im Hochsommer ist sicherlich für den einen oder anderen Menschen bei einem Stadtbesuch bei bis zu 34 Grad Celsius gewöhnungsbedürftig, aber da die Reederei diese Tour fast ganzjährig betreibt, sollte für jeden Reisetyp eine geeignete Jahreszeit dabei sein.
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