Ibiza seit 1992

Meine persönlichen Ibiza Tipps aus über 30 Jahren
Spanien
Andreas Kurz
05.10.2026
•
5 min Lesezeit

Ibiza begleitet mich inzwischen seit mehr als 30 Jahren. 1992 war ich zum ersten mal auf der Insel und seitdem bin ich nahezu jedes Jahr wiedergekommen. In dieser langen Zeit habe ich natürlich erlebt, wie sich Ibiza verändert hat. Trotzdem gibt es viele Orte und Erlebnisse, wegen denen ich bis heute immer wieder gerne hinfliege.

Viele verbinden Ibiza zuerst mit Clubs und Partys. Das gehört natürlich zur Insel und auch diesen Teil kenne ich sehr gut. Besonders gerne bin ich Ende April und im Mai dort, wenn die neue Saison beginnt. Die Opening Partys sind für Musikfans ein Erlebnis. Dazu kommt das International Music Summit, kurz IMS. Die Abschlussveranstaltung oben in Dalt Vila gehört für mich zu den besonderen Terminen des Jahres.

Eine ganz andere Seite von Ibiza erlebt man beim Medieval Festival im Mai. Dann verwandelt sich die historische Altstadt Dalt Vila für mehrere Tage. Genau solche Veranstaltungen empfehle ich gerne, weil man dabei Seiten der Insel kennenlernt, die mit dem typischen Partyimage wenig zu tun haben.

Über die Jahre habe ich natürlich auch viele persönliche Kontakte aufgebaut. Ich kenne mich mit Gästelisten und Veranstaltungen aus und kann je nach Termin Möglichkeiten empfehlen. Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge und persönlichen Kontakte vor Ort, die einen Abend besonders machen.

Ibiza bedeutet für mich aber viel mehr als Nachtleben. Ich liebe die Buchten und das Meer. Cala Comte und Cala Saladeta gehören zu meinen Favoriten. Auch ein Sonnenuntergang mit Blick auf Es Vedra sollte bei einem Ibiza Urlaub nicht fehlen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, dem empfehle ich außerdem einen Ausflug nach Formentera. Bootstouren gehören für mich ebenfalls zu den schönsten Möglichkeiten, Ibiza und die Umgebung vom Wasser aus zu erleben.

Nach so vielen Jahren habe ich natürlich auch meine festen Adressen zum Essen. Das hat ne Zeit gedauert. Dazu gehören Can de Parra und La Brasa. Wer gerne Steak isst, sollte sich auch Can Pilot anschauen, wo das Fleisch am Tisch zubereitet wird. 

Für Tapas gehe ich gerne ins La Bodega in Ibiza Stadt. 

Ein weiterer Tipp ist Bar Costa in Santa Gertrudis mit Schinken und Tapas. 

Gerade solche persönlichen Empfehlungen gebe ich gerne weiter, weil ich die Orte nicht aus einem Reiseführer kenne, sondern selbst dort gewesen bin.
Dabei kenne ich Ibiza in ganz unterschiedlichen Varianten. Man kann auf der Insel viel Geld ausgeben und einen sehr exklusiven Urlaub verbringen. Das muss aber überhaupt nicht sein. Ich kenne genauso Möglichkeiten für ein kleineres oder mittleres Budget. 

Für mich kommt es darauf an, herauszufinden, was jemand von seinem Urlaub erwartet. Daher berate ich gerne persönlich.
Genau darin sehe ich auch den Vorteil einer persönlichen Reiseberatung. 

Meine Betreuung endet nicht mit der Buchungsbestätigung. Wenn vor oder während der Reise etwas nicht funktioniert, Unterlagen fehlen oder eine Änderung notwendig wird, bin ich für meine Kunden erreichbar und versuche zu helfen. Umbuchungen oder Namensänderungen können je nach gebuchtem Tarif und Anbieter ebenfalls möglich sein.
Wer mich nach Ibiza fragt, darf mir deshalb gerne sagen, was er wirklich erleben möchte. Strand und Erholung, gutes spanisches Essen, Formentera, Bootstouren, besondere Veranstaltungen, Nightlife oder eine Mischung aus allem. 

Nach mehr als 30 Jahren kenne ich viele verschiedene Seiten Ibizas. Und trotzdem entdecke auch ich bei meinen Reisen immer wieder etwas Neues. Genau das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum ich seit 1992 immer wieder auf diese Insel zurückkehre.

Vieleicht kann ich Euch  ja mit meiner Begeiserung für Ibiza anstecken…..

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Italien

Seier Alm und Grödnertal - seit 40 Jahren

Die Seiser Alm und das Grödnertal begleiten mich schon seit meiner Jugend.  Vor rund 40 Jahren war ich zum ersten Mal dort und habe damals auf einer Almhütte direkt auf der Seiser Alm gewohnt. Schon dieser erste Aufenthalt hat mich begeistert.&n
Andreas Kurz
05.10.2026
•
5 min Lesezeit

Die Seiser Alm und das Grödnertal begleiten mich schon seit meiner Jugend. 

Vor rund 40 Jahren war ich zum ersten Mal dort und habe damals auf einer Almhütte direkt auf der Seiser Alm gewohnt. Schon dieser erste Aufenthalt hat mich begeistert. 

Seitdem bin ich immer wieder zurückgekehrt und kenne die Region heute zu unterschiedlichen Jahreszeiten und aus ganz verschiedenen Perspektiven. 
Später habe ich dort nicht nur selbst Urlaub gemacht, sondern auch mehrere Gruppenreisen für Kunden meines damaligen Betriebes organisiert. Teilweise waren wir mit 20 bis 25 Personen unterwegs. 

Wir haben sowohl direkt oben auf der Seiser Alm als auch in St. Ulrich und anderen Orten im Grödnertal gewohnt. 

Dadurch weiß ich aus eigener Erfahrung, wie unterschiedlich ein Urlaub sein kann, je nachdem, wo man seine Unterkunft wählt. 
Wer direkt auf der Seiser Alm wohnt, genießt für mich einen ganz besonderen Vorteil. Morgens geht es aus der Unterkunft und praktisch direkt auf die Ski. Kein Skibus, keine längere Anfahrt und kein morgendlicher Stress. 

Ski in und Ski out ist hier tatsächlich möglich. Dazu kommt die wunderschöne Landschaft der Dolomiten ein Traum. 
Die Seiser Alm würde ich besonders Gästen empfehlen, die neben dem Skifahren auch Natur und etwas mehr Ruhe suchen. 

Natürlich kann man tagsüber gemütlich einkehren, aber wer richtiges Après Ski und abends mehr Betrieb möchte, ist im Grödnertal wahrscheinlich besser aufgehoben. 
In Wolkenstein gehören für mich beispielsweise der Luislkeller und La Stua zu den Adressen, an denen nach dem Skifahren noch etwas los ist. 
Auch die Snow Bar in St. Christina ist eine Möglichkeit für einen schönen Abschluss des Skitages.

Ein Erlebnis, das für mich zu einem Skiurlaub in dieser Region einfach dazugehört, ist die Sellaronda. Ich bin die Runde über die Jahre immer wieder und in beiden Richtungen gefahren. Dabei geht es für mich nicht darum, möglichst schnell einmal rund um das Sellamassiv zu kommen. Man sollte sich auch Zeit für die Landschaft und eine gute Einkehr nehmen. 
Auf der Seiser Alm gehört die Laurin Hütte zu meinen persönlichen Tipps für eine ordentliche Skipause und gutes Essen zu vernünftigen Preisen. Auch das Hotel Santner kenne ich und habe dort das Abendbuffet in guter Erinnerung. 

Über die vielen Jahre sind natürlich noch weitere Restaurants und Hütten dazugekommen. Welche ich empfehle, hängt davon ab, wo jemand wohnt, wie er Ski fährt und was er von seinem Urlaub erwartet. 
Auch abseits eines normalen Skitages gibt es einiges zu erleben. Die Moonlight Classic auf der Seiser Alm ist beispielsweise eine Veranstaltung, die eine ganz besondere Atmosphäre bietet. Und auch die Advents und Weihnachtszeit hat ihren eigenen Reiz. 
Die Weihnachtsmärkte im Grödnertal, unter anderem in St. Ulrich und Wolkenstein, passen für mich wunderbar zur winterlichen Bergwelt. 

Wer Weihnachten oder Silvester in den Dolomiten verbringt, kann Skifahren, Südtiroler Essen und die besondere Stimmung in den Orten miteinander verbinden.  Besonders sind auch die schönen Winterwanderwege.
Dabei muss es nicht immer ein klassisches Hotel sein. Auf und rund um die Seiser Alm gibt es ganz unterschiedliche Unterkünfte. 

Je nachdem, ob jemand direkt an der Piste wohnen, mehr Ruhe haben oder lieber mitten im Ort und näher am Après Ski sein möchte, kann ich bei der Auswahl aus meiner eigenen Erfahrung helfen. 
Nach rund 40 Jahren in dieser Region kenne ich natürlich längst nicht nur Skipisten. Ich kenne die Unterschiede zwischen den Orten, verschiedene Restaurants und Hütten und weiß, welche Lage für unterschiedliche Urlaubswünsche sinnvoll sein kann. 
Deshalb ist meine erste Frage meistens nicht nur, wann jemand nach Südtirol fahren möchte. Mich interessiert vor allem, wie der Urlaub aussehen soll. Viel Skifahren, Ruhe und Natur, gutes Essen, Après Ski, Weihnachten in den Bergen oder vielleicht eine Reise mit einer größeren Gruppe. 
Genau daraus lässt sich dann ein Urlaub zusammenstellen, der zu den persönlichen Vorstellungen passt. 

Und nach rund 40 Jahren eigener Erfahrungen auf der Seiser Alm und im Grödnertal kann ich dabei einige Tipps weitergeben, die nicht rein nur aus dem Reisekatalog stammen….

Schweiz

St. Moritz - mein Favorit im Oberengadin

Manchmal entstehen die besten Reiseziele ganz spontan…. Bei St. Moritz war es bei mir genau so. Im Jahr 2001 war ich mit meiner damaligen Freundin am Comer See.  Dort hat es uns nicht so richtig gefallen und wir haben kurzerhand entschieden, wei
Andreas Kurz
05.10.2026
•
5 min Lesezeit

Manchmal entstehen die besten Reiseziele ganz spontan….

Bei St. Moritz war es bei mir genau so. Im Jahr 2001 war ich mit meiner damaligen Freundin am Comer See. 

Dort hat es uns nicht so richtig gefallen und wir haben kurzerhand entschieden, weiterzufahren. Also ging es über die Berge nach St. Moritz. Eigentlich wollten wir dort nur eine Nacht bleiben.

Aus dieser einen Nacht ist eine Begeisterung entstanden, die mich bis heute begleitet.

Ich weiß noch, wie beeindruckt ich damals von der Landschaft war. Die Berge, die Seen und diese besondere Höhenlage des Oberengadins hatten sofort etwas, das mir gefallen hat. Bereits ein Jahr später, 2002, habe ich eine Gruppenreise nach St. Moritz für Kunden meiner damaligen Firma organisiert. Auch die Teilnehmer waren begeistert. Seitdem bin ich über viele Jahre immer wieder ins Engadin zurückgekehrt.

St. Moritz im Winter:

Natürlich spielt Skifahren für mich eine große Rolle. Durch die Höhenlage bietet das Oberengadin sehr gute Voraussetzungen für Wintersport und mehrere Skigebiete mit ganz unterschiedlichem Charakter.

Ein besonderes Erlebnis ist für mich das Nachtskifahren jeden Freitag am Corvatsch. Abends noch einmal die Ski anzuziehen und unter Flutlicht den Berg hinunterzufahren, hat eine ganz andere Atmosphäre als ein normaler Skitag.

Aber auch nach dem Skifahren ist St. Moritz nicht langweilig. Rund um Salastrains kann man den Skitag gemütlich ausklingen lassen. 

Wer später am Abend noch etwas unternehmen möchte, findet in St. Moritz ebenfalls Bars und Möglichkeiten zum Ausgehen. Ich kenne die Region deshalb nicht nur von der Piste, sondern auch vom Abendprogramm.

St. Moritz muss nicht unbezahlbar sein…, da liegen sehr viele falsch.

St. Moritz hat natürlich den Ruf, sehr exklusiv und teuer zu sein. Das stimmt teilweise, aber es ist nur eine Seite des Ortes. Man muss dort nicht zwangsläufig einen Luxusurlaub verbringen. Es gibt für jedes Budget schöne Angebote.

Es gibt auch Ferienwohnungen, Hotels  und Unterkünfte für ein normales Reisebudget. Ebenso muss man nicht jeden Abend in einem teuren Restaurant essen. Wer die Möglichkeiten kennt und bei Unterkunft und Reisezeit etwas flexibel ist, kann das Engadin auch zu vernünftigen Konditionen erleben.

Im Winter gibt es bei teilnehmenden Hotels beispielsweise spezielle Angebote für Skipässe. Solche Möglichkeiten berücksichtige ich gerne bei der Planung, denn sie können bei einem mehrtägigen Skiurlaub einen deutlichen Unterschied machen.

Auch ohne Ski gibt es da viel zu erleben…..

Ein Tipp für einen Tag ohne Skifahren ist das Ovaverva in St. Moritz. Das moderne Hallenbad mit Wellness- und Saunabereich eignet sich für Erwachsene genauso wie für Familien. Gerade wenn das Wetter einmal nicht mitspielt oder man nach mehreren Skitagen eine Pause braucht, ist das eine schöne Alternative.

Auch die Geschichte der St. Moritzer Heilquellen finde ich interessant. Sie zeigt, dass der Ort schon lange vor dem heutigen Wintersporttourismus als Kurort bekannt war.

Im Sommer eine völlig andere Welt…

Ich kenne das Oberengadin nicht nur im Winter. Im Sommer verändern die Seen und Berge die Region komplett. Wandern, Ausflüge mit den Bergbahnen oder einfach ein Tag am See machen St. Moritz auch außerhalb der Skisaison interessant.

Besonders begeistert mich das man im Sommer rund um die Waldsehen mehrere Grillstellen hat, wo Holz liegt und man einfach los grillen kann.

Bei teilnehmenden Unterkünften gibt es im Sommer außerdem Angebote, bei denen die Nutzung der Bergbahnen bereits enthalten ist.

Gerade für Gäste, die mehrere Tage bleiben und die Region erkunden möchten, kann das sehr interessant sein.

Auch eine Anreise mit der Bahn ist eine Überlegung wert. Ich selbst habe mich in letzter Zeit wieder stärker mit Bahnreisen beschäftigt. Im Engadin angekommen, kann man vieles mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und braucht nicht unbedingt für den gesamten Urlaub ein Auto.

Von Köln reist man oft für nur 100 € pro Person an (Hin- und Rückfahrt auf einer Traumstrecke über das Weltulturerbe Albula).

Nach meinem spontanen ersten Besuch im Jahr 2001 hätte ich nicht gedacht, dass mich St. Moritz so lange begleiten würde. Heute kenne ich die Region seit mehr als 20 Jahren und weiß, dass sie wesentlich mehr zu bieten hat als Luxus und prominente Gäste.

Für mich sind es vor allem die Bergwelt, die Seen, der Wintersport und die besondere Atmosphäre des Oberengadins, die mich immer wieder zurückbringen. Und genau diese persönlichen Erfahrungen gebe ich gerne an meine Kunden weiter….

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