

Jordanien
Letztes Jahr, 2025, waren wir über Silvester für zehn Tage zusammen mit meiner Frau und ihrer Familie auf einer geführten Rundreise durch Jordanien.
Ehrlich gesagt hatte ich vor der Reise gar nicht so viele Erwartungen und wusste auch nicht genau, was mich dort erwarten würde. Umso überraschter war ich am Ende, denn ich war von diesem Land so begeistert, dass ich am liebsten noch länger geblieben wäre. Besonders gut gefallen haben mir die Freundlichkeit und Höflichkeit der Menschen, das traditionelle Essen und vor allem die unglaublich beeindruckenden Landschaften. Ich hatte vorher nicht erwartet, dass Jordanien so viele unterschiedliche und faszinierende Orte zu bieten hat.
Die ersten drei Tage verbrachten wir in Aqaba, wo wir auch Silvester gefeiert haben. Die Art und Weise, Silvester zu feiern, ist dort völlig anders als bei uns. Für uns ist dieser Abend etwas ganz Besonderes, da er den Übergang in ein neues Jahr markiert und normalerweise mit einer ganz besonderen Atmosphäre, Feuerwerk und gemeinsamen Feiern verbunden ist. Dort hatten wir allerdings das Gefühl, dass diese Stimmung kaum zu spüren war.
Ich erinnere mich noch daran, dass wir schließlich alleine auf die Straße gegangen sind, um das neue Jahr zu feiern. Dabei haben wir ausschließlich alkoholfreie Getränke getrunken, da der Alkoholkonsum aus religiösen Gründen in diesem Umfeld nicht üblich war. Es war schon eine etwas ungewöhnliche Erfahrung, Silvester auf diese Weise zu verbringen, aber gleichzeitig auch interessant, eine andere Kultur und ihre Traditionen kennenzulernen.
Anschließend setzten wir unsere Reise in Richtung Petra fort. Dieser Besuch war für mich definitiv eines der größten Highlights der gesamten Reise. Jetzt verstehe ich auch, warum Petra zu den sieben Weltwundern der Welt gehört. Schon der Weg durch den schmalen Canyon ist beeindruckend, aber wenn man schließlich am Ende des Weges ankommt und plötzlich das berühmte Schatzhaus vor sich sieht, ist das ein unbeschreiblicher Moment. Die imposanten, direkt in den Fels gehauenen Monumente sind einfach faszinierend. Wenn das Sonnenlicht auf die rosafarbenen Felsen fällt, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Man kann gar nicht anders, als Gänsehaut zu bekommen oder vielleicht sogar ein paar Tränen in den Augen zu haben. Es ist einer dieser Orte, die man auf Bildern schon oft gesehen hat, aber erst wenn man selbst davorsteht, versteht man, wie besonders sie wirklich sind.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis fuhren wir weiter zum Toten Meer, wo wir eine Nacht in einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel verbrachten. Das Hotel war wirklich beeindruckend und bot einen atemberaubenden Ausblick auf das Tote Meer. Besonders schön war der Infinity-Pool, von dem aus man direkt auf das Meer blicken konnte. Dort konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen und einfach den Moment in dieser einzigartigen Atmosphäre auf uns wirken lassen. Nach den vielen Eindrücken und Ausflügen der vergangenen Tage war es auch schön, einmal etwas zur Ruhe zu kommen und die Zeit gemeinsam zu genießen.
Am besten hat uns allerdings das Baden im Toten Meer gefallen. Das war eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst. Schon beim ersten Kontakt mit dem Wasser merkt man, wie unglaublich salzig es ist. Man kann sich einfach auf den Rücken legen und schwimmt ganz automatisch an der Oberfläche, ohne sich überhaupt anstrengen zu müssen. Es fühlt sich fast ein bisschen unwirklich an! Natürlich sollte man dabei vorsichtig sein und nicht zu lange im Wasser bleiben, da das extrem salzhaltige Wasser die Haut reizen kann. Auch das Hotelpersonal hat uns immer wieder darauf hingewiesen, nicht länger als ungefähr zehn Minuten im Wasser zu bleiben. Trotzdem war es ein Erlebnis, das wir auf keinen Fall missen möchten.
Was mir während der gesamten Reise besonders gefallen hat, war die Vielfalt des Landes. Innerhalb weniger Tage konnten wir völlig unterschiedliche Landschaften und Orte kennenlernen. Von der Küste über historische Stätten bis hin zu den außergewöhnlichen Naturwundern war jeder Tag anders und brachte neue Eindrücke mit sich. Dazu kam die Gastfreundschaft der Menschen, durch die wir uns während der Reise sehr willkommen gefühlt haben.
Wie gesagt, vor unserer Abreise hatte ich keine besonders großen Erwartungen an Jordanien. Vielleicht war genau das der Grund, warum mich dieses Land am Ende so positiv überrascht hat. Es war eine Reise voller besonderer Momente, beeindruckender Landschaften und unvergesslicher Erlebnisse.
Als es schließlich Zeit war, wieder nach Deutschland zurückzufliegen, ist es uns wirklich schwergefallen, Jordanien zu verlassen. Wenn ich heute an diese zehn Tage zurückdenke, bekomme ich sofort wieder Lust, meine Koffer zu packen und zurückzukehren. Jordanien ist definitiv ein Land, das ich jedem empfehlen würde, und ich würde jederzeit wieder dorthin reisen.
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Der Traum meiner Frau war es schon immer, einmal nach Lappland zu reisen und die Polarlichter mit eigenen Augen zu sehen. Deshalb habe ich ihr zu ihrem 30. Geburtstag eine Reise nach Rovaniemi geschenkt, um sie mit diesem besonderen Erlebnis zu überraschen.
Wir verbrachten eine Woche in Rovaniemi, zusammen mit zwei Freunden von uns. Wir flogen von München mit einem Zwischenstopp in Paris, da wir leider keinen passenden Direktflug gefunden hatten.
In Rovaniemi hatten wir eine Ferienwohnung direkt im Stadtzentrum gemietet, sodass wir die Stadt bequem zu Fuß erkunden konnten. Gleich nach unserer Ankunft nahmen wir ein Taxi und fuhren in einen Wald außerhalb der Stadt, da die Wetterbedingungen an diesem Abend besonders gut waren, um die Polarlichter zu beobachten.
Nach ungefähr einer Stunde Wartezeit war es endlich so weit: Die Polarlichter erschienen am Himmel! Unsere erste Reaktion war, dass uns die Tränen kamen. Vielleicht waren es die Aufregung und das Adrenalin, aber dieser Moment war einfach unbeschreiblich. Der Himmel leuchtete in wunderschönen Grün- und Rosatönen, und die Lichter schienen regelrecht am Himmel zu tanzen. Es war ein absolut spektakulärer Anblick, den wir nie vergessen werden.
In den darauffolgenden Tagen hofften wir immer wieder, dieses Naturschauspiel erneut erleben zu können. Leider spielte das Wetter nicht mit und der Himmel war meistens bewölkt. Am vorletzten Tag hatten wir jedoch noch einmal die Gelegenheit, die Polarlichter zu sehen, da wir einen entsprechenden Ausflug gebucht hatten. Auch dieses Mal war es nicht einfach, sie zu finden. Wegen der starken Bewölkung fuhren wir sogar bis nach Schweden, aber schließlich wurden wir doch noch belohnt und konnten die Polarlichter sehen.
Wir machten viele Fotos, um diesen besonderen Moment festzuhalten. Außerdem wurde der Abend für unsere Freunde noch unvergesslicher, denn einer unserer Freunde machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Ein wirklich wunderschöner und emotionaler Moment!
Während der restlichen Woche unternahmen wir verschiedene Ausflüge und Aktivitäten. Wir machten unter anderem eine Huskysafari, fuhren Motorschlitten und besuchten das berühmte Weihnachtsmanndorf. Von Letzterem waren wir allerdings etwas enttäuscht, da wir uns ehrlich gesagt ein bisschen mehr davon versprochen hatten.
Am Ende unseres Aufenthalts haben wir eine Nacht in einer Hütte direkt an einem See, mitten neben einem Wald, verbracht – und es war einfach der Hammer. Wir haben gegrillt, die Sauna genossen und am Kamin Geschichten erzählt. Es hat sich wirklich so angefühlt, als wären wir in einem Film.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, noch einmal nach Rovaniemi zu reisen, würde ich das auf jeden Fall tun. Nicht nur wegen der wunderschönen Landschaft und der besonderen Atmosphäre Lapplands, sondern vor allem, um mich noch einmal von diesem unglaublichen Naturschauspiel verzaubern zu lassen. Die Polarlichter mit eigenen Augen zu sehen, war eine einzigartige Erfahrung, die für immer in unserer Erinnerung bleiben wird.

Irland
Rundreise durch Irland
Ich war letztes Jahr im August zusammen mit meiner Frau auf einer Rundreise durch Irland, und wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich genau diese Reise sofort morgen wieder machen.
Unsere Reise begann in Dublin, wo wir zunächst drei Tage verbrachten, um die Stadt kennenzulernen und ihre besondere Atmosphäre zu genießen. Wir erkundeten die Straßen, besuchten verschiedene Sehenswürdigkeiten und ließen uns einfach durch die Stadt treiben. Dublin hat uns von Anfang an sehr gut gefallen, da die Stadt eine interessante Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Leben bietet.
Nach diesen ersten drei Tagen mieteten wir uns ein Auto und machten uns auf den Weg, um den Rest des Landes zu entdecken. Das war für mich eine ganz besondere Erfahrung, denn ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, auf der linken Straßenseite zu fahren. Am Anfang war es etwas ungewohnt und erforderte meine volle Konzentration, aber nach einiger Zeit wurde es immer einfacher und irgendwann fühlte es sich ganz normal an.
Ab diesem Moment begann für uns das eigentliche Abenteuer. Wir fuhren durch wunderschöne Landschaften, kleine Dörfer und beeindruckende Naturgebiete. Besonders begeistert waren wir von den grünen Hügeln, den weiten Landschaften und den atemberaubenden Ausblicken entlang unserer Strecke. Immer wieder legten wir spontane Stopps ein, um Fotos zu machen oder einfach die Aussicht zu genießen. Besonders schön waren die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, die wir während unserer Reise erleben durften. Diese Momente hatten etwas Magisches und machten die Reise noch unvergesslicher.
Da wir beide große Fans von Game of Thrones sind, durfte natürlich auch ein Besuch der Game-of-Thrones-Studios nicht fehlen. Dort hatten wir die Möglichkeit, in die faszinierende Welt der Serie einzutauchen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Es war unglaublich interessant, die originalen Kostüme, Kulissen und zahlreichen Gegenstände zu sehen, die während der Dreharbeiten verwendet wurden. Man konnte viele Details entdecken und bekam einen ganz neuen Eindruck davon, wie viel Arbeit und Kreativität hinter dieser Serie steckt. Für uns als Fans war das definitiv eines der Highlights der Reise.
Während unserer Rundreise übernachteten wir in verschiedenen kleinen, aber sehr gemütlichen Hotels und Unterkünften in charmanten Kleinstädten. Gerade diese Orte haben uns besonders gut gefallen. Manche wirkten fast wie aus einem Märchen: kleine Straßen, gemütliche Häuser und eine ganz besondere Atmosphäre. Es war schön, jeden Abend an einem anderen Ort anzukommen, neue Ecken zu entdecken und den Tag in einer gemütlichen Unterkunft ausklingen zu lassen.
Was mir an Rundreisen besonders gefällt, ist die Freiheit, die man dabei hat. Man ist nicht an einen einzigen Ort gebunden, sondern kann spontan entscheiden, wohin die Reise weitergeht. Man entdeckt nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern auch kleine, versteckte Orte, die man vielleicht sonst niemals besuchen würde. Oft sind es gerade diese unerwarteten Entdeckungen, die eine Reise so besonders machen.
Genau das ist uns in Irland passiert. Wir haben uns in die Landschaft, die Menschen, die Atmosphäre und die besondere Schönheit dieses Landes verliebt. Irland hat uns auf eine ganz besondere Weise begeistert, und am Ende der Reise hatten wir nicht nur wunderschöne Erinnerungen, sondern auch das Gefühl, ein kleines Stück unseres Herzens dort gelassen zu haben.
