

Kanaren-Inselhopping mit der AIDAcosma im Winter
Diese Kanaren-Kreuzfahrt war eigentlich gar nicht unser ursprünglicher Plan. Wir waren zu sechst (drei Pärchen) und wollten ursprünglich eine Kreuzfahrt durch den Orient machen. Aufgrund der angespannten Lage im Golf wurden die entsprechenden AIDA-Routen jedoch abgesagt. Also musste eine Alternative her.
Im Nachhinein können wir sagen: Zum Glück! Denn unsere Reise zu den Kanaren und nach Madeira hat uns absolut begeistert.
Unsere siebentägige Kreuzfahrt führte uns mit der AIDAcosma ab und bis Gran Canaria nach Madeira, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote. Wir waren dabei in drei Innenkabinen untergebracht – für uns als Freundesgruppe eine preislich attraktive und völlig ausreichende Lösung, da wir ohnehin die meiste Zeit außerhalb der Kabine verbracht haben.
Vor der Kreuzfahrt: Drei Nächte auf Gran Canaria
Wir haben uns bewusst dafür entschieden, drei Nächte vor der Kreuzfahrt auf Gran Canaria zu verbringen. So konnten wir die Insel in Ruhe kennenlernen und gleichzeitig ganz entspannt zum Schiff kommen.
Für einen Tag haben wir uns einen Mietwagen genommen und die Insel auf eigene Faust erkundet. Zu unseren persönlichen Highlights gehörten dabei die Dünen von Maspalomas, das kleine Fischerdorf Puerto de Mogán und der Mirador del Balcón mit seiner spektakulären Aussicht.
Gerade der Mirador del Balcón war für uns ein echtes Highlight, nicht nur wegen der Aussicht, sondern auch wegen des Glasbodens in schwindelerregender Höhe.
Am Einschiffungstag konnten wir ganz entspannt mit unseren Koffern zum Schiff gehen. Wir haben außerdem den Early Check-in genutzt und konnten so schon vor dem offiziellen Reisebeginn einen ersten Eindruck von der AIDAcosma bekommen
Die Route: Kanaren & Madeira
Unsere Kreuzfahrt führte uns nach Madeira, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote.
Besonders angenehm fanden wir die Kombination aus Seetagen und abwechslungsreichen Hafenstopps. Gerade für unsere Mitreisenden, die teilweise zum ersten Mal auf einem Kreuzfahrtschiff waren, war das ein großer Vorteil.
Da die Reise zunächst mit einem Seetag startete, hatten wir genügend Zeit, das Schiff in Ruhe zu erkunden, uns zurechtzufinden und uns an das Fahrgefühl eines so großen Kreuzfahrtschiffes zu gewöhnen.
Für Kreuzfahrt-Erstfahrer empfanden wir die Route deshalb als ideal: abwechslungsreich, aber nicht überladen.
Winter auf den Kanaren: Das perfekte Reiseklima
Ein weiterer Grund, warum uns die Reise so gut gefallen hat: das Wetter.
Auch im Winter lagen die Temperaturen tagsüber regelmäßig bei über 20 °C. Selbst an den Seetagen konnten wir viel Zeit draußen verbringen. Abends war meist eine leichte Jacke ausreichend.
Für uns war das perfekte Reisewetter: angenehm warm, aber nicht zu heiß.
Gerade wer nicht unbedingt den ganzen Tag bei 35 °C auf einer Liege verbringen möchte, findet im Winter auf den Kanaren meiner Meinung nach eine tolle Alternative.
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