

Malediven Urlaub: Lokale Insel & Resort kombinieren
Die Malediven werden oft mit luxuriösen Wasserbungalows, türkisblauem Wasser und exklusiven Resorts verbunden. Diese bilden – für die meisten meiner Kunden – ein Highlight und once-in-a-lifetime-Erlebnis. Doch es geht auch anders. Ich nehme dich mit auf meine Reise auf die Malediven in der ich zwei Welten kombiniert habe: das ursprüngliche Inselleben auf einer lokalen Insel und anschließend das klassische Resort-Erlebnis.
Anreise: Anflughafen der Malediven ist der Velana International Airport auf der Insel Malé – dem internationalen Drehkreuz der Malediven. Der Flughafen wirkt zunächst überraschend klein, ist aber super organisiert – besonders was den Weitertransfer angeht. Von dort aus kommt ihr mit Speedboat, Inlandsflug oder dem berühmten Wasserflugzeug auf eure Insel.
Tipp: Die An- und Abflugzeiten der internationalen Flüge sollten gut auf die Weitertransfers abgestimmt sein. Besonders Wasserflugzeuge fliegen nur bei Tageslicht, was bei der Reiseplanung unbedingt berücksichtigt werden sollte.
5 Tage Dighura – authentisches Inselleben
Die ersten Tage meiner Kombi-Malediven-Reise verbringen wir auf Dhigurah, einer lokalen Insel im Süd-Ari-Atoll.
Hier erlebt man die Malediven von ihrer ursprünglichen Seite. Kleinere Boutique-Hotels, entspannte Atmosphäre und das echte Inselleben.
Ein besonderes Highlight der Insel ist die Sandbank, die sich weit ins Meer zieht und zu einem Strandspaziergang einlädt. Bei Ebbe kann man hier kilometerweit laufen oder einfach einen entspannten Strandtag einlegen. Dorthin kommt man entweder zu Fuß oder man leiht sich ein Fahrrad aus. Meist werden diese vom Hotel zur Verfügung gestellt. Wir haben es geliebt, durch den bewachsenen kleinen tropischen Dschungel zu radeln. Gerade diese Insel hat mir gezeigt, die Malediven können so viel mehr sein. Schau gerne in mein Reel über die Insel rein: https://www.instagram.com/p/DKhLqKesAGW/ - https://www.instagram.com/p/DLPMIIDsBx4/
Hotel-Tipp: Oasis Dighura, ist ein kleines gemütliches Boutique-Guesthouse mit persönlichem und familiärem Ambiente. Nur wenige Minuten vom Strand entfernt, mit modernen und gut ausgestatteten Zimmern und sehr freundlichem Personal. Die Mahlzeiten werden frisch zubereitet und im Garten serviert. Zudem stehen die Fahrräder vom Hotel kostenfrei zur Verfügung um die Insel zu erkunden.
Restaurant-Tipp: Tasty Wheels – ein kleiner und sehr beliebter Food-Truck auf der Insel. Dort kann man direkt am Strand, leckere lokale Gerichte, Kaffee oder frische Säfte mit Meerblick genießen – besonders schön zum Sonnenuntergang.
5 Tage Dreamland Resort – Malediven pur
Den nächsten Teil unserer Reise verbringen wir im Dreamland The Unique Sea & Lake Resort Spa. Dieses liegt im Baa-Atoll und ist in nur knapp 25 Minuten mit dem Wasserflugzeug erreichbar. Wieder ein weiteres Highlight, was zu einem Malediven-Urlaub dazugehört – ein Transfer mit einem Wasserflugzeug. Die Lage ist besonders bekannt für die Hanifaru Bay, ein UNESCO-Biosphärenreservat, wo man saisonal Mantas und Walhaie beobachten kann.
Im Resort angekommen eröffnet sich uns eine andere Seite der Malediven: Ruhe, Komfort und tropisches Inselparadies. Weiße Strände, türkisfarbene Lagunen und stilvolle Villen erschaffen sofort dieses berühmte „Postkarten-Malediven“-Gefühl. Besonders einzigartig ist, dass sich in der Mitte der Insel ein Südwasser-See befindet, der als Biotop-Pool genutzt wird – das gibt es auf den Malediven nur selten.
Besonders hervorzuheben ist das kulinarische Angebot. Mit Halbpension-Plus genießt man nicht nur abwechslungsreiche Buffets mit internationaler und maledivischer Küche, sondern auch Getränke zu den Mahlzeiten – ein sehr angenehmes und entspanntes Konzept.
Im Resort habt ihr die Wahl zwischen einem Beach- oder Wasser-Bungalow. Beide Bungalows sind mit über 70 m² riesig und bieten viel Platz. Das beinhaltet ein großes Badezimmer, eine Outdoordusche und eine schöne eine Terrasse zum Verweilen. Wir haben uns für den Beach-Bungalow entschieden. Schau dir dazu gerne mein Reel an: https://www.instagram.com/p/DLew6vys9Q7/
Ob Schnorcheln am Hausriff, Tauchen mit dem hauseigenen Tauchcenter, Sonnenuntergänge am Strand oder einfach nur die Ruhe der Insel genießen – hier steht ganz klar das Entschleunigen im Mittelpunkt.
Mein Fazit
Die Kombination aus lokalem Inselleben und Resort macht eine Maledivenreise besonders spannend.
- Auf Dhigurah erlebt man das echte Inselleben, trifft Einheimische und entdeckt traumhafte Natur
- Im Dreamland Resort genießt man anschließend Komfort, Kulinarik und das klassische Maledivengefühl
Gerade diese Mischung aus Authentizität und Luxus zeigt, wie vielseitig die Malediven wirklich sind. Komme gerne auf mich zu, für deine nächste Malediven Reise :)
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Vor einer Afrika-Reise sind die meisten wahrscheinlich etwas aufgeregt, da man sich abseits der gewöhnlichen Reiserouten bewegt… Und mit Recht! Faszinierender geht es kaum.
Für mich ist der Kontinent als solcher zwar keine neue Destination, aber ich war vorher weder in Botswana, noch in Sambia, deshalb war die Freude groß. Im Oktober 2023 ging es los auf die 14-tägige Individualreise mit einer Freundin, die wir schon lange unternehmen wollten. Folgt uns hier einmal quer durch Botswana mit dem Endziel an den berühmten Victoria-Wasserfällen in Sambia und Simbabwe.
Gelandet sind wir an einem kleinen Flughafen in Maun, von wo aus unsere abenteurerliche Reise starten sollte. Hier gibt es zahlreiche Aktivitäten, die direkt vor Ort angeboten werden.
Eine der wahrscheinlich einzigartigen wäre der Flug über das Okavango Delta. Die Monate Juni bis September bieten mit dem höchsten Wasserstand die besten Bedingungen für Mokoro-Touren und Tierbeobachtungen. Die Trockenheit lockt dann riesige Tierherden an die Wasserstellen. Den Flug haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben. Solltet ihr jedoch zur passenden Zeit reisen, kann ich euch diesen nur ans Herz legen!
Hotel-Tipp: Thalamakane River Lodge
Etwa 20 Minuten von Maun entfernt ist diese Lodge perfekt als Basis für Safaris in das Moremi Game Reserve oder ins Herz des Okavango-Deltas. Sie bietet 32 Chalets direkt am Fluss mit separatem Pool, perfekt für Paare oder kleine Familien. Vom Restaurant aus, in dem man hervorragendes Landestypisches, aber auch westliches Essen, zu jeder Tageszeit bekommt, hat man einen hervorragenden Blick auf die über dem Fluss untergehende Sonne.
Die ersten Nächte verbrachten wir hier und machten von der Lodge aus einen Tagesausflug ins Moremi Game Reserve. Wir hatten Glück: weil es sehr ruhig war, waren wir die einzigen Gäste auf dem Game Viewer – einem offenen Safari-Fahrzeug/4x4-Geländewagen – mit dem wir früh am Morgens in den Nationalpark aufbrachen. Begleitet wurden wir von einem qualifizierten Guide, der uns sicher über die unbefestigten Wege des Parks navigierte. Wir machten mehrere Pausen an atemberaubenden Orten mitten in der Natur, wo wir bequem auf gemütlichen Campingstühlen sitzend unser von der Lodge gestelltes Frühstück, sowie Mittagessen, Snacks, Kaffee und Tee genießen durften. Gegen späten Nachmittag waren wir wieder zurück an der Lodge und konnten es nicht fassen, wie viele Wildtiere wir zu sehen bekommen hatten. Unser schönster Moment ereignete sich kurz vor Verlassen des Reserves, als sich ein Löwenpaar direkt vor uns auf die Straße legte. Wunderschöne Tiere.
Ich würde euch raten, lockere, bequeme Sachen anzuziehen (keine grellen Farben und auf keinen Fall weiß), die eure Haut vor der Sonne schützen, in denen euch jedoch nicht zu warm wird. Eine leichte Jacke für die frühen Morgenstunden und Wanderschuhe für die Pausen sind ebenfalls empfehlenswert. Sonnenschutz und Moskitospray nicht vergessen.
Zum Moremi Game Reserve:
Es gilt als eines der schönsten und vielfältigsten Wildschutzgebiete Afrikas. Es ist landschaftlich vor allem durch den Übergang vom trockenen Festland in die verzweigten Wasserwege des Okavango Deltas geprägt.
In den östlichen Gebieten fährst du überwiegend durch dichte Wälder und offene Akazien-Savannen. Je weiter man jedoch nach Westen und Norden vordringt, desto dominanter wird das Wasser: Hier prägen weite Überflutungsebenen, tiefblaue Lagunen und schmale Kanäle das Bild.
Was die Tierbeobachtung angeht, bietet das Reservat eine sehr hohe Dichte. In den Waldgebieten sieht man häufig große Elefantenherden und verschiedene Antilopenarten. Die trockeneren Inseln sind bekannt für ihre Raubtierpopulationen, insbesondere Löwen, Leoparden und die seltenen Afrikanischen Wildhunde. An den permanenten lassen sich zudem Flusspferde, Krokodile und eine enorme Vielfalt an Wasservögeln beobachten.
Unser nächster Stopp sollte das Okavango-Delta selbst sein. Da wir gerne mittendrin sein wollten, wechselten wir die Unterkunft.
Hotel-Tipp: Guma Lagoon Camp
Das Guma Lagoon Camp liegt am nordwestlichen Rand des Okavango-Deltas in Botswana, direkt am Ufer der weiten Guma-Lagune. Es ist besonders als Paradies für Angler und Vogelbeobachter bekannt und bietet einen authentischen, naturnahen Aufenthalt fernab der luxuriösen Safari-Lodges. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten für unterschiedliche Budgets: Canvas Chalets (geräumige Hauszelte auf Holzplattformen mit eigenem Bad, Moskitonetzen und einer Veranda, die direkt auf die Lagune blickt) und Camping (schattige Stellplätze unter großen Bäumen mit privaten Sanitäranlagen für Selbstfahrer). Zur Verpflegung gibt es Optionen für Selbstversorger (mit Gemeinschaftsküche) sowie Vollpension mit festen Menüs, die auf einem Deck über dem Wasser serviert werden.
Von hier aus planten wir einen Mokoro-Trip mitten ins Delta. Wieder früh starteten wir die Tour direkt am Steg des Guma Lagoon Camps. Im traditionellen Mokoro (einem sehr flachen, hölzernen Kanu gemacht aus einem einzelnen Stamm) glitten wir, von einem erfahrenen Poler geschoben, lautlos von der offenen Lagune in das verzweigte Kanalsystem des Okavango-Deltas. Eine Stunde später befanden wir uns tief im Labyrinth aus Papyrus und Seerosen. Für unser Mittagessen und eine kurze Kaffeepause hielten wir auf einer Insel an und konnten die Weite auf uns wirken lassen. Gemeinsam mit unserem Guide gingen wir in der prallen Sonne zu Fuß auf Erkundungstour und konnten in der Ferne Elefanten, Zebras und Antilopen beobachten. Auf dem Rückweg trafen wir immer wieder auf einzelne Flusspferde, die respekteinflößend aus dem Wasser schauten.
Wer keine Lust auf einen langsamen Mokoro-Trip hat (obwohl ich diesen absolut vorziehen würde) hat auch die Option, das Delta per Motorboot zu erkunden oder einen Helikopter-Rundflug zu machen.
Mit einem Transfer ging es für uns nach Nata, wo wir vor allem die berühmten Salzpfannen und die Nata Bird Sanctuary besichtigten wollten.
Hotel-Tipp: Nata Lodge
Die Nata Lodge liegt sehr nahe an den Salzpfannen und bietet eine Auswahl von strohgedeckten Holz-Chalets (oft mit Außendusche) und großen Safari-Zelten mit eigenem Bad bis hin zu einem schattigen Campingplatz. Es gibt einen palmengesäumten Außenpool, ein Restaurant, eine Bar und einen Souvenirladen.
Den Vormittag verbrachten wir mit einer Kanu-Tour am nahegelegenen Fluss der sich hervorragend zur Vogelbeobachtung eignet. Nachmittags starteten wir unseren Ausflug in die Sowa-Pfanne (Teil der Makgadikgadi-Salzpfannen) von der Nata Lodge aus. Die kurze Fahrt im Safari-Fahrzeug führte zum nahegelegenen Nata Bird Sanctuary, einem kommunal geführten Schutzgebiet, das eine faszinierende Mischung aus Grassavanne und gleißend weißer Salzkruste bietet. Während der Fahrt konnten wir Gnus, Antilopen wie Kudus oder Springböcke und riesige Kolonien von Flamingos und Pelikanen beobachten. Der Höhepunkt des Ausflugs war aber das Erreichen der weiten, ebenen Pfanne: Hier verschwimmen Himmel und Erde am Horizont zu einer surrealen, weißen Unendlichkeit. Pünktlich zum Sonnenuntergang servierte uns unser Guide einen Sundowner (lokales Bier) direkt auf dem Salz. Dieser Sonnenuntergang war einer unserer Höhepunkte in Botswana.
Von Nata kamen wir mit einem weiteren Transfer gemütlich nach Kasane, unser nächster Stopp, den wir vor allem wegen dem Chobe Nationalpark wählten. Kasane selbst ist ein faszinierender Ort. Hier kommt es einem so vor, als würden Natur und Menschen zusammengehören, da z.B. Warzenschweine auf den Straßen völlig normal sind.
Hotel-Tipp: Chobe Safari Lodge
Die Lodge ist eine der traditionsreichsten Unterkünfte im Norden Botswanas am Chobe-Fluss, direkt an der Grenze zum Nationalpark. Sie verfügt über 46 Safari-Zimmer, 22 Flusszimmer mit Gartenblick sowie acht strohgedeckte Rundhütten. Es gibt zudem einen eigenen Campingplatz für Selbstfahrer. Die Lodge bietet ein Open-Air-Restaurant mit Buffet sowie die bekannte Sedudu Bar, von der aus man den Sonnenuntergang über dem Fluss beobachten kann. Zur Anlage gehören zwei Außenpools, ein Spa-Bereich (Kwa Maningi Spa) und ein kleiner Souvenirshop.
Am Nachmittag legen wir direkt an der Lodge zur Flusssafari ab. Mit dem Boot fuhren wir etwa 8 bis 10 Kilometer flussaufwärts in den Park. Vom Wasser aus hatten wir einen Logenplatz: Riesige Elefantenherden, die zum Trinken ans Ufer kamen, Flusspferde direkt neben dem Boot und reglos dösende Krokodile im Schlamm. Der Wendepunkt lag nahe der Sedudu-Insel (die Genze von Botswana, Sambia und Namibia) bevor wir pünktlich zum Sonnenuntergang mit Blick auf die glutrote Spiegelung im Wasser zurückkehrten.
Früh am nächsten Morgen starteten wir die Safari wieder im offenen 4x4-Geländewagen und folgten, mit unserem Guide am Steuer, den sandigen Pisten entlang des Ufers und durch dichtes Waldland. Diesmal war unser Wagen mit acht Leuten voll besetzt. Wir suchten die Büsche nach Löwen und Leoparden ab, während wir immer wieder an Aussichtspunkten hielten, um den weiten Blick über die Floodplains und auf Elefantenherden zu genießen. Am Nachmittag erreichten wir glücklich wieder Kasane und hatten viele neue Eindrücke gewonnen.
Ich würde euch auf jeden Fall beide Safari-Varianten empfehlen, um den Abwechslungsreichtum des Chobes auskosten zu können.
Zum Chobe Nationalpark:
Der Park im Norden Botswanas ist weltberühmt für seine enorme Dichte an Wildtieren, insbesondere für seine Elefantenpopulation, die mit geschätzten 50.000 Tieren als eine der größten Afrikas gilt. Er ist landschaftlich extrem abwechslungsreich und in vier Hauptgebiete unterteilt: Chobe Riverfront (besonders in der Trockenzeit spektakuläre Tiersichtungen direkt am Wasser), Savuti (rauer, abgelegener im Westen mit dynamischen Wasserläufen und hoher Dichte an Raubtieren wie Löwen, Hyänen und Leoparden), Linyanti-Sümpfe (im Nordwesten ähnelt diese Region dem Okavango Delta, Paradies für Vogelliebhaber), Nogatsaa (heißes, trockenes Hinterland mit Pfannen).
Von Kasane aus ging es nur den kurzen Weg über die Landesgrenze nach Sambia mit dem Ziel: Livingstone. Livingstone ist das touristische Zentrum und die Abenteuer-Hauptstadt Sambias und liegt im äußersten Süden des Landes, direkt an der Grenze zu Simbabwe. Die Stadt ist vor allem als Tor zu den spektakulären Victoriafällen bekannt.
Hotel-Tipp: Chundukwa River Lodge
Die Lodge verbindet ein "Farm-Stay"-Erlebnis mit klassischer Safari-Atmosphäre. Da sie abseits des touristischen Trubels von Livingstone liegt, bietet sie viel Ruhe und Panoramablick auf den Fluss. Die zwei Unterkunftsvarianten sind 5 Riverside Chalets (offen gestaltete Chalets mit Reetdächern und direktem Blick auf den Sambesi) und das Chundu Cottage (privates Haus mit drei Schlafzimmern, eigenem Pool und Personal). Möglich sind hier Reitsafaris, Flusserlebnisse und verschiedene Tagesausflüge. Im eigenen Restaurant wird ein "Farm-to-Fork"-Konzept verfolgt, bei dem frische Zutaten direkt aus dem eigenen Garten oder von Nachbarn verwendet werden.
Restaurant-Tipp: Kubu Café Livingstone
Kombination aus Café, Restaurant und Craft-Shop, bekannt für seine entspannte Atmosphäre und den "besten Kaffee der Stadt". Es gibt Frühstück, Brunch, Mittag- und Abendessen mit einer interessanten Mischung aus internationaler und lokaler Küche. Besonders genossen haben wir hier die wirklich leckeren Kuchen und das vegetarische Curry! Angeschlossen ist ein kleiner Laden, der lokale Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und süße handgefertigte Souvenirs verkauft.
Unsere Tage in Livingstone verbrachten wir in unterschiedlichster Art und Weise am Fluss und den Wasserfällen und die meisten waren geprägt von Nervenkitzel. Ein Must-See sind natürlich die Victoriafälle von oben – wenn ihr könnt einmal von Sambia und einmal von Zimbabwe aus. Dafür haben wir uns einen kompletten Tag Zeit genommen, weil die Aussicht es einfach wert ist.
Am kommenden Tag setzten wir per Boot zur Insel Livingstone Island über, von wo aus wir zum berüchtigten Devil’s Pool wateten und schwommen. Direkt an der Abbruchkante der Fälle liegend trennte uns nur eine schmale Felskante vom 100 Meter tiefen Abgrund. Das Tosen des herabstürzenden Sambesi ist ohrenbetäubend, während wir gesichert durch Guides den Blick in die Tiefe wagten – ein surrealer Moment zwischen Angst und purer Freude! Eine weitere absolut einmalige Erfahrung, wenn man den ultimativen Adrenalinkick sucht.
Nicht weniger aufregend ist jedoch das berüchtigte Sambesi-Rafting. Der Abstieg in die Bakota-Schlucht zum White Water Rafting ist nur der Anfang. Unten angekommen, wirken die Felswände bedrohlich hoch. In den nächsten Stunden bezwungen wir in unsere Rafts, zusammen mit unseren Guides, einige der weltweit wildesten Stromschnellen. Nicht zu vergleichenn mit irgendetwas, was wir zuvor gemacht hatten. Am Ende der Tour ist man erschöpft und nass, aber voller Adrenalin und glücklich.
Nach diesen letzten aufregenden Tagen ging es für uns vom internationalen Flughafen in Livingstone aus wieder nach Hause.
Falls dich mein Reisebericht inspiriert hat, würde es mich sehr freuen, zusammen mit dir Deine Reise in die Weiten Afrikas zu realisieren.

Botswana/Sambia und Simbabwe
Vor einer Afrika-Reise sind die meisten wahrscheinlich etwas aufgeregt, da man sich abseits der gewöhnlichen Reiserouten bewegt… Und mit Recht! Faszinierender geht es kaum.
Für mich ist der Kontinent als solcher zwar keine neue Destination, aber ich war vorher weder in Botswana, noch in Sambia, deshalb war die Freude groß. Im Oktober 2023 ging es los auf die 14-tägige Individualreise mit einer Freundin, die wir schon lange unternehmen wollten. Folgt uns hier einmal quer durch Botswana mit dem Endziel an den berühmten Victoria-Wasserfällen in Sambia und Simbabwe.
Gelandet sind wir an einem kleinen Flughafen in Maun, von wo aus unsere abenteurerliche Reise starten sollte. Hier gibt es zahlreiche Aktivitäten, die direkt vor Ort angeboten werden.
Eine der wahrscheinlich einzigartigen wäre der Flug über das Okavango Delta. Die Monate Juni bis September bieten mit dem höchsten Wasserstand die besten Bedingungen für Mokoro-Touren und Tierbeobachtungen. Die Trockenheit lockt dann riesige Tierherden an die Wasserstellen. Den Flug haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben. Solltet ihr jedoch zur passenden Zeit reisen, kann ich euch diesen nur ans Herz legen!
Hotel-Tipp: Thalamakane River Lodge
Etwa 20 Minuten von Maun entfernt ist diese Lodge perfekt als Basis für Safaris in das Moremi Game Reserve oder ins Herz des Okavango-Deltas. Sie bietet 32 Chalets direkt am Fluss mit separatem Pool, perfekt für Paare oder kleine Familien. Vom Restaurant aus, in dem man hervorragendes Landestypisches, aber auch westliches Essen, zu jeder Tageszeit bekommt, hat man einen hervorragenden Blick auf die über dem Fluss untergehende Sonne.
Die ersten Nächte verbrachten wir hier und machten von der Lodge aus einen Tagesausflug ins Moremi Game Reserve. Wir hatten Glück: weil es sehr ruhig war, waren wir die einzigen Gäste auf dem Game Viewer – einem offenen Safari-Fahrzeug/4x4-Geländewagen – mit dem wir früh am Morgens in den Nationalpark aufbrachen. Begleitet wurden wir von einem qualifizierten Guide, der uns sicher über die unbefestigten Wege des Parks navigierte. Wir machten mehrere Pausen an atemberaubenden Orten mitten in der Natur, wo wir bequem auf gemütlichen Campingstühlen sitzend unser von der Lodge gestelltes Frühstück, sowie Mittagessen, Snacks, Kaffee und Tee genießen durften. Gegen späten Nachmittag waren wir wieder zurück an der Lodge und konnten es nicht fassen, wie viele Wildtiere wir zu sehen bekommen hatten. Unser schönster Moment ereignete sich kurz vor Verlassen des Reserves, als sich ein Löwenpaar direkt vor uns auf die Straße legte. Wunderschöne Tiere.
Ich würde euch raten, lockere, bequeme Sachen anzuziehen (keine grellen Farben und auf keinen Fall weiß), die eure Haut vor der Sonne schützen, in denen euch jedoch nicht zu warm wird. Eine leichte Jacke für die frühen Morgenstunden und Wanderschuhe für die Pausen sind ebenfalls empfehlenswert. Sonnenschutz und Moskitospray nicht vergessen.
Zum Moremi Game Reserve:
Es gilt als eines der schönsten und vielfältigsten Wildschutzgebiete Afrikas. Es ist landschaftlich vor allem durch den Übergang vom trockenen Festland in die verzweigten Wasserwege des Okavango Deltas geprägt.
In den östlichen Gebieten fährst du überwiegend durch dichte Wälder und offene Akazien-Savannen. Je weiter man jedoch nach Westen und Norden vordringt, desto dominanter wird das Wasser: Hier prägen weite Überflutungsebenen, tiefblaue Lagunen und schmale Kanäle das Bild.
Was die Tierbeobachtung angeht, bietet das Reservat eine sehr hohe Dichte. In den Waldgebieten sieht man häufig große Elefantenherden und verschiedene Antilopenarten. Die trockeneren Inseln sind bekannt für ihre Raubtierpopulationen, insbesondere Löwen, Leoparden und die seltenen Afrikanischen Wildhunde. An den permanenten lassen sich zudem Flusspferde, Krokodile und eine enorme Vielfalt an Wasservögeln beobachten.
Unser nächster Stopp sollte das Okavango-Delta selbst sein. Da wir gerne mittendrin sein wollten, wechselten wir die Unterkunft.
Hotel-Tipp: Guma Lagoon Camp
Das Guma Lagoon Camp liegt am nordwestlichen Rand des Okavango-Deltas in Botswana, direkt am Ufer der weiten Guma-Lagune. Es ist besonders als Paradies für Angler und Vogelbeobachter bekannt und bietet einen authentischen, naturnahen Aufenthalt fernab der luxuriösen Safari-Lodges. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten für unterschiedliche Budgets: Canvas Chalets (geräumige Hauszelte auf Holzplattformen mit eigenem Bad, Moskitonetzen und einer Veranda, die direkt auf die Lagune blickt) und Camping (schattige Stellplätze unter großen Bäumen mit privaten Sanitäranlagen für Selbstfahrer). Zur Verpflegung gibt es Optionen für Selbstversorger (mit Gemeinschaftsküche) sowie Vollpension mit festen Menüs, die auf einem Deck über dem Wasser serviert werden.
Von hier aus planten wir einen Mokoro-Trip mitten ins Delta. Wieder früh starteten wir die Tour direkt am Steg des Guma Lagoon Camps. Im traditionellen Mokoro (einem sehr flachen, hölzernen Kanu gemacht aus einem einzelnen Stamm) glitten wir, von einem erfahrenen Poler geschoben, lautlos von der offenen Lagune in das verzweigte Kanalsystem des Okavango-Deltas. Eine Stunde später befanden wir uns tief im Labyrinth aus Papyrus und Seerosen. Für unser Mittagessen und eine kurze Kaffeepause hielten wir auf einer Insel an und konnten die Weite auf uns wirken lassen. Gemeinsam mit unserem Guide gingen wir in der prallen Sonne zu Fuß auf Erkundungstour und konnten in der Ferne Elefanten, Zebras und Antilopen beobachten. Auf dem Rückweg trafen wir immer wieder auf einzelne Flusspferde, die respekteinflößend aus dem Wasser schauten.
Wer keine Lust auf einen langsamen Mokoro-Trip hat (obwohl ich diesen absolut vorziehen würde) hat auch die Option, das Delta per Motorboot zu erkunden oder einen Helikopter-Rundflug zu machen.
Mit einem Transfer ging es für uns nach Nata, wo wir vor allem die berühmten Salzpfannen und die Nata Bird Sanctuary besichtigten wollten.
Hotel-Tipp: Nata Lodge
Die Nata Lodge liegt sehr nahe an den Salzpfannen und bietet eine Auswahl von strohgedeckten Holz-Chalets (oft mit Außendusche) und großen Safari-Zelten mit eigenem Bad bis hin zu einem schattigen Campingplatz. Es gibt einen palmengesäumten Außenpool, ein Restaurant, eine Bar und einen Souvenirladen.
Den Vormittag verbrachten wir mit einer Kanu-Tour am nahegelegenen Fluss der sich hervorragend zur Vogelbeobachtung eignet. Nachmittags starteten wir unseren Ausflug in die Sowa-Pfanne (Teil der Makgadikgadi-Salzpfannen) von der Nata Lodge aus. Die kurze Fahrt im Safari-Fahrzeug führte zum nahegelegenen Nata Bird Sanctuary, einem kommunal geführten Schutzgebiet, das eine faszinierende Mischung aus Grassavanne und gleißend weißer Salzkruste bietet. Während der Fahrt konnten wir Gnus, Antilopen wie Kudus oder Springböcke und riesige Kolonien von Flamingos und Pelikanen beobachten. Der Höhepunkt des Ausflugs war aber das Erreichen der weiten, ebenen Pfanne: Hier verschwimmen Himmel und Erde am Horizont zu einer surrealen, weißen Unendlichkeit. Pünktlich zum Sonnenuntergang servierte uns unser Guide einen Sundowner (lokales Bier) direkt auf dem Salz. Dieser Sonnenuntergang war einer unserer Höhepunkte in Botswana.
Von Nata kamen wir mit einem weiteren Transfer gemütlich nach Kasane, unser nächster Stopp, den wir vor allem wegen dem Chobe Nationalpark wählten. Kasane selbst ist ein faszinierender Ort. Hier kommt es einem so vor, als würden Natur und Menschen zusammengehören, da z.B. Warzenschweine auf den Straßen völlig normal sind.
Hotel-Tipp: Chobe Safari Lodge
Die Lodge ist eine der traditionsreichsten Unterkünfte im Norden Botswanas am Chobe-Fluss, direkt an der Grenze zum Nationalpark. Sie verfügt über 46 Safari-Zimmer, 22 Flusszimmer mit Gartenblick sowie acht strohgedeckte Rundhütten. Es gibt zudem einen eigenen Campingplatz für Selbstfahrer. Die Lodge bietet ein Open-Air-Restaurant mit Buffet sowie die bekannte Sedudu Bar, von der aus man den Sonnenuntergang über dem Fluss beobachten kann. Zur Anlage gehören zwei Außenpools, ein Spa-Bereich (Kwa Maningi Spa) und ein kleiner Souvenirshop.
Am Nachmittag legen wir direkt an der Lodge zur Flusssafari ab. Mit dem Boot fuhren wir etwa 8 bis 10 Kilometer flussaufwärts in den Park. Vom Wasser aus hatten wir einen Logenplatz: Riesige Elefantenherden, die zum Trinken ans Ufer kamen, Flusspferde direkt neben dem Boot und reglos dösende Krokodile im Schlamm. Der Wendepunkt lag nahe der Sedudu-Insel (die Genze von Botswana, Sambia und Namibia) bevor wir pünktlich zum Sonnenuntergang mit Blick auf die glutrote Spiegelung im Wasser zurückkehrten.
Früh am nächsten Morgen starteten wir die Safari wieder im offenen 4x4-Geländewagen und folgten, mit unserem Guide am Steuer, den sandigen Pisten entlang des Ufers und durch dichtes Waldland. Diesmal war unser Wagen mit acht Leuten voll besetzt. Wir suchten die Büsche nach Löwen und Leoparden ab, während wir immer wieder an Aussichtspunkten hielten, um den weiten Blick über die Floodplains und auf Elefantenherden zu genießen. Am Nachmittag erreichten wir glücklich wieder Kasane und hatten viele neue Eindrücke gewonnen.
Ich würde euch auf jeden Fall beide Safari-Varianten empfehlen, um den Abwechslungsreichtum des Chobes auskosten zu können.
Zum Chobe Nationalpark:
Der Park im Norden Botswanas ist weltberühmt für seine enorme Dichte an Wildtieren, insbesondere für seine Elefantenpopulation, die mit geschätzten 50.000 Tieren als eine der größten Afrikas gilt. Er ist landschaftlich extrem abwechslungsreich und in vier Hauptgebiete unterteilt: Chobe Riverfront (besonders in der Trockenzeit spektakuläre Tiersichtungen direkt am Wasser), Savuti (rauer, abgelegener im Westen mit dynamischen Wasserläufen und hoher Dichte an Raubtieren wie Löwen, Hyänen und Leoparden), Linyanti-Sümpfe (im Nordwesten ähnelt diese Region dem Okavango Delta, Paradies für Vogelliebhaber), Nogatsaa (heißes, trockenes Hinterland mit Pfannen).
Von Kasane aus ging es nur den kurzen Weg über die Landesgrenze nach Sambia mit dem Ziel: Livingstone. Livingstone ist das touristische Zentrum und die Abenteuer-Hauptstadt Sambias und liegt im äußersten Süden des Landes, direkt an der Grenze zu Simbabwe. Die Stadt ist vor allem als Tor zu den spektakulären Victoriafällen bekannt.
Hotel-Tipp: Chundukwa River Lodge
Die Lodge verbindet ein "Farm-Stay"-Erlebnis mit klassischer Safari-Atmosphäre. Da sie abseits des touristischen Trubels von Livingstone liegt, bietet sie viel Ruhe und Panoramablick auf den Fluss. Die zwei Unterkunftsvarianten sind 5 Riverside Chalets (offen gestaltete Chalets mit Reetdächern und direktem Blick auf den Sambesi) und das Chundu Cottage (privates Haus mit drei Schlafzimmern, eigenem Pool und Personal). Möglich sind hier Reitsafaris, Flusserlebnisse und verschiedene Tagesausflüge. Im eigenen Restaurant wird ein "Farm-to-Fork"-Konzept verfolgt, bei dem frische Zutaten direkt aus dem eigenen Garten oder von Nachbarn verwendet werden.
Restaurant-Tipp: Kubu Café Livingstone
Kombination aus Café, Restaurant und Craft-Shop, bekannt für seine entspannte Atmosphäre und den "besten Kaffee der Stadt". Es gibt Frühstück, Brunch, Mittag- und Abendessen mit einer interessanten Mischung aus internationaler und lokaler Küche. Besonders genossen haben wir hier die wirklich leckeren Kuchen und das vegetarische Curry! Angeschlossen ist ein kleiner Laden, der lokale Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und süße handgefertigte Souvenirs verkauft.
Unsere Tage in Livingstone verbrachten wir in unterschiedlichster Art und Weise am Fluss und den Wasserfällen und die meisten waren geprägt von Nervenkitzel. Ein Must-See sind natürlich die Victoriafälle von oben – wenn ihr könnt einmal von Sambia und einmal von Zimbabwe aus. Dafür haben wir uns einen kompletten Tag Zeit genommen, weil die Aussicht es einfach wert ist.
Am kommenden Tag setzten wir per Boot zur Insel Livingstone Island über, von wo aus wir zum berüchtigten Devil’s Pool wateten und schwommen. Direkt an der Abbruchkante der Fälle liegend trennte uns nur eine schmale Felskante vom 100 Meter tiefen Abgrund. Das Tosen des herabstürzenden Sambesi ist ohrenbetäubend, während wir gesichert durch Guides den Blick in die Tiefe wagten – ein surrealer Moment zwischen Angst und purer Freude! Eine weitere absolut einmalige Erfahrung, wenn man den ultimativen Adrenalinkick sucht.
Nicht weniger aufregend ist jedoch das berüchtigte Sambesi-Rafting. Der Abstieg in die Bakota-Schlucht zum White Water Rafting ist nur der Anfang. Unten angekommen, wirken die Felswände bedrohlich hoch. In den nächsten Stunden bezwungen wir in unsere Rafts, zusammen mit unseren Guides, einige der weltweit wildesten Stromschnellen. Nicht zu vergleichenn mit irgendetwas, was wir zuvor gemacht hatten. Am Ende der Tour ist man erschöpft und nass, aber voller Adrenalin und glücklich.
Nach diesen letzten aufregenden Tagen ging es für uns vom internationalen Flughafen in Livingstone aus wieder nach Hause.
Falls dich mein Reisebericht inspiriert hat, würde es mich sehr freuen, zusammen mit dir Deine Reise in die Weiten Afrikas zu realisieren.

Botswana/Sambia und Simbabwe
Vor einer Afrika-Reise sind die meisten wahrscheinlich etwas aufgeregt, da man sich abseits der gewöhnlichen Reiserouten bewegt… Und mit Recht! Faszinierender geht es kaum.
Für mich ist der Kontinent als solcher zwar keine neue Destination, aber ich war vorher weder in Botswana, noch in Sambia, deshalb war die Freude groß. Im Oktober 2023 ging es los auf die 14-tägige Individualreise mit einer Freundin, die wir schon lange unternehmen wollten. Folgt uns hier einmal quer durch Botswana mit dem Endziel an den berühmten Victoria-Wasserfällen in Sambia und Simbabwe.
Gelandet sind wir an einem kleinen Flughafen in Maun, von wo aus unsere abenteurerliche Reise starten sollte. Hier gibt es zahlreiche Aktivitäten, die direkt vor Ort angeboten werden.
Eine der wahrscheinlich einzigartigen wäre der Flug über das Okavango Delta. Die Monate Juni bis September bieten mit dem höchsten Wasserstand die besten Bedingungen für Mokoro-Touren und Tierbeobachtungen. Die Trockenheit lockt dann riesige Tierherden an die Wasserstellen. Den Flug haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben. Solltet ihr jedoch zur passenden Zeit reisen, kann ich euch diesen nur ans Herz legen!
Hotel-Tipp: Thalamakane River Lodge
Etwa 20 Minuten von Maun entfernt ist diese Lodge perfekt als Basis für Safaris in das Moremi Game Reserve oder ins Herz des Okavango-Deltas. Sie bietet 32 Chalets direkt am Fluss mit separatem Pool, perfekt für Paare oder kleine Familien. Vom Restaurant aus, in dem man hervorragendes Landestypisches, aber auch westliches Essen, zu jeder Tageszeit bekommt, hat man einen hervorragenden Blick auf die über dem Fluss untergehende Sonne.
Die ersten Nächte verbrachten wir hier und machten von der Lodge aus einen Tagesausflug ins Moremi Game Reserve. Wir hatten Glück: weil es sehr ruhig war, waren wir die einzigen Gäste auf dem Game Viewer – einem offenen Safari-Fahrzeug/4x4-Geländewagen – mit dem wir früh am Morgens in den Nationalpark aufbrachen. Begleitet wurden wir von einem qualifizierten Guide, der uns sicher über die unbefestigten Wege des Parks navigierte. Wir machten mehrere Pausen an atemberaubenden Orten mitten in der Natur, wo wir bequem auf gemütlichen Campingstühlen sitzend unser von der Lodge gestelltes Frühstück, sowie Mittagessen, Snacks, Kaffee und Tee genießen durften. Gegen späten Nachmittag waren wir wieder zurück an der Lodge und konnten es nicht fassen, wie viele Wildtiere wir zu sehen bekommen hatten. Unser schönster Moment ereignete sich kurz vor Verlassen des Reserves, als sich ein Löwenpaar direkt vor uns auf die Straße legte. Wunderschöne Tiere.
Ich würde euch raten, lockere, bequeme Sachen anzuziehen (keine grellen Farben und auf keinen Fall weiß), die eure Haut vor der Sonne schützen, in denen euch jedoch nicht zu warm wird. Eine leichte Jacke für die frühen Morgenstunden und Wanderschuhe für die Pausen sind ebenfalls empfehlenswert. Sonnenschutz und Moskitospray nicht vergessen.
Zum Moremi Game Reserve:
Es gilt als eines der schönsten und vielfältigsten Wildschutzgebiete Afrikas. Es ist landschaftlich vor allem durch den Übergang vom trockenen Festland in die verzweigten Wasserwege des Okavango Deltas geprägt.
In den östlichen Gebieten fährst du überwiegend durch dichte Wälder und offene Akazien-Savannen. Je weiter man jedoch nach Westen und Norden vordringt, desto dominanter wird das Wasser: Hier prägen weite Überflutungsebenen, tiefblaue Lagunen und schmale Kanäle das Bild.
Was die Tierbeobachtung angeht, bietet das Reservat eine sehr hohe Dichte. In den Waldgebieten sieht man häufig große Elefantenherden und verschiedene Antilopenarten. Die trockeneren Inseln sind bekannt für ihre Raubtierpopulationen, insbesondere Löwen, Leoparden und die seltenen Afrikanischen Wildhunde. An den permanenten lassen sich zudem Flusspferde, Krokodile und eine enorme Vielfalt an Wasservögeln beobachten.
Unser nächster Stopp sollte das Okavango-Delta selbst sein. Da wir gerne mittendrin sein wollten, wechselten wir die Unterkunft.
Hotel-Tipp: Guma Lagoon Camp
Das Guma Lagoon Camp liegt am nordwestlichen Rand des Okavango-Deltas in Botswana, direkt am Ufer der weiten Guma-Lagune. Es ist besonders als Paradies für Angler und Vogelbeobachter bekannt und bietet einen authentischen, naturnahen Aufenthalt fernab der luxuriösen Safari-Lodges. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten für unterschiedliche Budgets: Canvas Chalets (geräumige Hauszelte auf Holzplattformen mit eigenem Bad, Moskitonetzen und einer Veranda, die direkt auf die Lagune blickt) und Camping (schattige Stellplätze unter großen Bäumen mit privaten Sanitäranlagen für Selbstfahrer). Zur Verpflegung gibt es Optionen für Selbstversorger (mit Gemeinschaftsküche) sowie Vollpension mit festen Menüs, die auf einem Deck über dem Wasser serviert werden.
Von hier aus planten wir einen Mokoro-Trip mitten ins Delta. Wieder früh starteten wir die Tour direkt am Steg des Guma Lagoon Camps. Im traditionellen Mokoro (einem sehr flachen, hölzernen Kanu gemacht aus einem einzelnen Stamm) glitten wir, von einem erfahrenen Poler geschoben, lautlos von der offenen Lagune in das verzweigte Kanalsystem des Okavango-Deltas. Eine Stunde später befanden wir uns tief im Labyrinth aus Papyrus und Seerosen. Für unser Mittagessen und eine kurze Kaffeepause hielten wir auf einer Insel an und konnten die Weite auf uns wirken lassen. Gemeinsam mit unserem Guide gingen wir in der prallen Sonne zu Fuß auf Erkundungstour und konnten in der Ferne Elefanten, Zebras und Antilopen beobachten. Auf dem Rückweg trafen wir immer wieder auf einzelne Flusspferde, die respekteinflößend aus dem Wasser schauten.
Wer keine Lust auf einen langsamen Mokoro-Trip hat (obwohl ich diesen absolut vorziehen würde) hat auch die Option, das Delta per Motorboot zu erkunden oder einen Helikopter-Rundflug zu machen.
Mit einem Transfer ging es für uns nach Nata, wo wir vor allem die berühmten Salzpfannen und die Nata Bird Sanctuary besichtigten wollten.
Hotel-Tipp: Nata Lodge
Die Nata Lodge liegt sehr nahe an den Salzpfannen und bietet eine Auswahl von strohgedeckten Holz-Chalets (oft mit Außendusche) und großen Safari-Zelten mit eigenem Bad bis hin zu einem schattigen Campingplatz. Es gibt einen palmengesäumten Außenpool, ein Restaurant, eine Bar und einen Souvenirladen.
Den Vormittag verbrachten wir mit einer Kanu-Tour am nahegelegenen Fluss der sich hervorragend zur Vogelbeobachtung eignet. Nachmittags starteten wir unseren Ausflug in die Sowa-Pfanne (Teil der Makgadikgadi-Salzpfannen) von der Nata Lodge aus. Die kurze Fahrt im Safari-Fahrzeug führte zum nahegelegenen Nata Bird Sanctuary, einem kommunal geführten Schutzgebiet, das eine faszinierende Mischung aus Grassavanne und gleißend weißer Salzkruste bietet. Während der Fahrt konnten wir Gnus, Antilopen wie Kudus oder Springböcke und riesige Kolonien von Flamingos und Pelikanen beobachten. Der Höhepunkt des Ausflugs war aber das Erreichen der weiten, ebenen Pfanne: Hier verschwimmen Himmel und Erde am Horizont zu einer surrealen, weißen Unendlichkeit. Pünktlich zum Sonnenuntergang servierte uns unser Guide einen Sundowner (lokales Bier) direkt auf dem Salz. Dieser Sonnenuntergang war einer unserer Höhepunkte in Botswana.
Von Nata kamen wir mit einem weiteren Transfer gemütlich nach Kasane, unser nächster Stopp, den wir vor allem wegen dem Chobe Nationalpark wählten. Kasane selbst ist ein faszinierender Ort. Hier kommt es einem so vor, als würden Natur und Menschen zusammengehören, da z.B. Warzenschweine auf den Straßen völlig normal sind.
Hotel-Tipp: Chobe Safari Lodge
Die Lodge ist eine der traditionsreichsten Unterkünfte im Norden Botswanas am Chobe-Fluss, direkt an der Grenze zum Nationalpark. Sie verfügt über 46 Safari-Zimmer, 22 Flusszimmer mit Gartenblick sowie acht strohgedeckte Rundhütten. Es gibt zudem einen eigenen Campingplatz für Selbstfahrer. Die Lodge bietet ein Open-Air-Restaurant mit Buffet sowie die bekannte Sedudu Bar, von der aus man den Sonnenuntergang über dem Fluss beobachten kann. Zur Anlage gehören zwei Außenpools, ein Spa-Bereich (Kwa Maningi Spa) und ein kleiner Souvenirshop.
Am Nachmittag legen wir direkt an der Lodge zur Flusssafari ab. Mit dem Boot fuhren wir etwa 8 bis 10 Kilometer flussaufwärts in den Park. Vom Wasser aus hatten wir einen Logenplatz: Riesige Elefantenherden, die zum Trinken ans Ufer kamen, Flusspferde direkt neben dem Boot und reglos dösende Krokodile im Schlamm. Der Wendepunkt lag nahe der Sedudu-Insel (die Genze von Botswana, Sambia und Namibia) bevor wir pünktlich zum Sonnenuntergang mit Blick auf die glutrote Spiegelung im Wasser zurückkehrten.
Früh am nächsten Morgen starteten wir die Safari wieder im offenen 4x4-Geländewagen und folgten, mit unserem Guide am Steuer, den sandigen Pisten entlang des Ufers und durch dichtes Waldland. Diesmal war unser Wagen mit acht Leuten voll besetzt. Wir suchten die Büsche nach Löwen und Leoparden ab, während wir immer wieder an Aussichtspunkten hielten, um den weiten Blick über die Floodplains und auf Elefantenherden zu genießen. Am Nachmittag erreichten wir glücklich wieder Kasane und hatten viele neue Eindrücke gewonnen.
Ich würde euch auf jeden Fall beide Safari-Varianten empfehlen, um den Abwechslungsreichtum des Chobes auskosten zu können.
Zum Chobe Nationalpark:
Der Park im Norden Botswanas ist weltberühmt für seine enorme Dichte an Wildtieren, insbesondere für seine Elefantenpopulation, die mit geschätzten 50.000 Tieren als eine der größten Afrikas gilt. Er ist landschaftlich extrem abwechslungsreich und in vier Hauptgebiete unterteilt: Chobe Riverfront (besonders in der Trockenzeit spektakuläre Tiersichtungen direkt am Wasser), Savuti (rauer, abgelegener im Westen mit dynamischen Wasserläufen und hoher Dichte an Raubtieren wie Löwen, Hyänen und Leoparden), Linyanti-Sümpfe (im Nordwesten ähnelt diese Region dem Okavango Delta, Paradies für Vogelliebhaber), Nogatsaa (heißes, trockenes Hinterland mit Pfannen).
Von Kasane aus ging es nur den kurzen Weg über die Landesgrenze nach Sambia mit dem Ziel: Livingstone. Livingstone ist das touristische Zentrum und die Abenteuer-Hauptstadt Sambias und liegt im äußersten Süden des Landes, direkt an der Grenze zu Simbabwe. Die Stadt ist vor allem als Tor zu den spektakulären Victoriafällen bekannt.
Hotel-Tipp: Chundukwa River Lodge
Die Lodge verbindet ein "Farm-Stay"-Erlebnis mit klassischer Safari-Atmosphäre. Da sie abseits des touristischen Trubels von Livingstone liegt, bietet sie viel Ruhe und Panoramablick auf den Fluss. Die zwei Unterkunftsvarianten sind 5 Riverside Chalets (offen gestaltete Chalets mit Reetdächern und direktem Blick auf den Sambesi) und das Chundu Cottage (privates Haus mit drei Schlafzimmern, eigenem Pool und Personal). Möglich sind hier Reitsafaris, Flusserlebnisse und verschiedene Tagesausflüge. Im eigenen Restaurant wird ein "Farm-to-Fork"-Konzept verfolgt, bei dem frische Zutaten direkt aus dem eigenen Garten oder von Nachbarn verwendet werden.
Restaurant-Tipp: Kubu Café Livingstone
Kombination aus Café, Restaurant und Craft-Shop, bekannt für seine entspannte Atmosphäre und den "besten Kaffee der Stadt". Es gibt Frühstück, Brunch, Mittag- und Abendessen mit einer interessanten Mischung aus internationaler und lokaler Küche. Besonders genossen haben wir hier die wirklich leckeren Kuchen und das vegetarische Curry! Angeschlossen ist ein kleiner Laden, der lokale Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und süße handgefertigte Souvenirs verkauft.
Unsere Tage in Livingstone verbrachten wir in unterschiedlichster Art und Weise am Fluss und den Wasserfällen und die meisten waren geprägt von Nervenkitzel. Ein Must-See sind natürlich die Victoriafälle von oben – wenn ihr könnt einmal von Sambia und einmal von Zimbabwe aus. Dafür haben wir uns einen kompletten Tag Zeit genommen, weil die Aussicht es einfach wert ist.
Am kommenden Tag setzten wir per Boot zur Insel Livingstone Island über, von wo aus wir zum berüchtigten Devil’s Pool wateten und schwommen. Direkt an der Abbruchkante der Fälle liegend trennte uns nur eine schmale Felskante vom 100 Meter tiefen Abgrund. Das Tosen des herabstürzenden Sambesi ist ohrenbetäubend, während wir gesichert durch Guides den Blick in die Tiefe wagten – ein surrealer Moment zwischen Angst und purer Freude! Eine weitere absolut einmalige Erfahrung, wenn man den ultimativen Adrenalinkick sucht.
Nicht weniger aufregend ist jedoch das berüchtigte Sambesi-Rafting. Der Abstieg in die Bakota-Schlucht zum White Water Rafting ist nur der Anfang. Unten angekommen, wirken die Felswände bedrohlich hoch. In den nächsten Stunden bezwungen wir in unsere Rafts, zusammen mit unseren Guides, einige der weltweit wildesten Stromschnellen. Nicht zu vergleichenn mit irgendetwas, was wir zuvor gemacht hatten. Am Ende der Tour ist man erschöpft und nass, aber voller Adrenalin und glücklich.
Nach diesen letzten aufregenden Tagen ging es für uns vom internationalen Flughafen in Livingstone aus wieder nach Hause.
Falls dich mein Reisebericht inspiriert hat, würde es mich sehr freuen, zusammen mit dir Deine Reise in die Weiten Afrikas zu realisieren.




