

Mauritius
Von Frankfurt aus ging es mit Condor in einem 12 Stunden Flug direkt nach Mauritius. Hier bekommt man im Flieger Karten ausgeteilt, die man ausfüllen muss und bei Ankunft am Flughafen wieder abgibt. Ähnlich wie in Thailand muss man sich erst wieder bei den Immigration-Schaltern anstellen, der Pass wird kontrolliert und ein Foto geschossen, danach darf man dann zu den Gepäckbändern durchgehen.
Vom Flughafen aus ging es dann mit dem Bus eine gute Stunde zu unserem Hotel im Osten. Schon die Fahrt dorthin war sehr aufregend, direkt am Meer entlang ging es über enge kleine und kurvenreiche Straßen zu unserer Unterkunft, die wir am Vormittag endlich erreichten.
>> Maritim Crystals Beach Hotel Mauritius, Coastal Road, Belle Mare 14604, Mauritius <<
Die Temperaturen sind im Januar sehr hoch und auch die Luftfeuchtigkeit liegt bei fast 90%, Bedingungen an die man sich erst mal gewöhnen muss. Wir haben uns ausschließlich mit 50er Sonnencreme eingecremt und selbst da haben wir uns teilweise einen heftigen Sonnenbrand geholt, also bitte wirklich für ausreichend Schutz sorgen. Die ersten 4 Tage nach unserer Ankunft hatten wir allerdings Pech mit dem Wetter, da ein Zyklon die Insel gestreift und alles lahm gelegt hat. In solchen Momenten geht auf der Insel nichts mehr, der Flughafen wird gesperrt, die Läden bleiben zu und selbst wir durften für 2 Tage unser Hotelzimmer nicht mehr verlassen. Keine besonders schöne Einstimmung auf den Urlaub, den wir eigentlich lieber am Strand verbracht hätten. Da zwischen Dezember und März Zyklonzeit herrscht, waren wir uns aber bewusst, dass uns sowas treffen könnte. Die restlichen 10 Tage hat sich das Wetter allerdings von seiner besten Seite gezeigt und nur ein paar vereinzelte kurze Regenschauer haben uns erwischt. Da es relativ häufig mal regnet, ist die Insel auch dementsprechend wunderschön grün.
Obwohl Mauritius relativ klein ist, gibt es trotzdem einiges zu sehen. Unseren ersten Ausflug haben wir mit Raj Gopaul gemacht, ein deutsch sprechender Taxifahrer, den wir uns für ca. 90 Euro den ganzen Tag gemietet haben. Mit ihm zusammen sind wir die Nord- und Nord-West-Küste abgefahren. Es war toll ohne Zeitstress und hunderten von anderen Menschen einen Ausflug zu machen, auf dem wir sehr viel informatives über Land und Leute erfahren haben. Die einzelnen Stationen unseres Ausfluges waren Cap Malheureux (eine katholische Kirche mit knallrotem Dach direkt am Meer), Grand Baie (die touristisch gesehen belebteste Stadt mit vielen Läden, Restaurants, Bars und Clubs), Pamplemousses Botanical Garden (ein wunderschöner botanischer Garten mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Bäumen), Port Louis (die moderne Hauptstadt mit einer schönen Fußgängerzone und ihrer berühmten Pferderennbahn) und der Wochenmarkt von Centre Flaque auf dem wir das Ende unseres Ausfluges verbrachten. Hier haben wir an kleinen Plastiktischen mitten zwischen den Einheimischen leckere indische Roti (gefüllte Pfannkuchen) gegessen und das bunte Treiben beobachtet. Auf Mauritius gibt es viele unterschiedliche Kulturen (die Hauptgruppen sind Hindus, Moslems und Christen), die alle friedlich nebeneinander herleben und es gibt sehr viele verschiedene Dialekte, hauptsächlich wird aber französisch gesprochen.
Unseren nächsten Ausflug hatten wir über unseren Reiseveranstalter gebucht und führte uns in den Süden und Süd-Westen der Insel. Hier war die Vegetation etwas grüner und dschungel-ähnlicher. Unsere Stationen waren die Bucht von Tamarin (hier kann man Delphine beobachten), die 7-farbige Erde (ein einzigartiges Naturschauspiel von Vulkanerde, die in unterschiedlichen Farben leuchtet), der riesige Wasserfall in Chamarel, Besichtigung einer Rumfabrik mit Mittagessen und Rumverkostung (das Nationalgetränk auf Mauritius), Black River Nationalpark (hier kann man toll wandern und freilebende Affen beobachten), Hindu-Pilgerstätte Grand Bassin (bedeutende Tempelanlage an einem riesigen See) und der Trou aux Cerfs (ein erloschener Vulkan). Diesen Tag kann man auch locker auf 2 aufteilen, da wir bei der Menge an Sehenswürdigkeiten nie wirklich viel Zeit für die einzelnen Punkte hatten.
Unser letzter Ausflug stand ganz im Sinne von Strand und Meer. Mit einem Katamaran ging es zuerst zum Black River Wasserfall und anschließend hinaus aufs offene Meer, wo unser Boot festgemacht hat. Das Meer ist bis zur Riffkante nie wirklich tief und perfekt zum Schnorcheln, sodass man sogar im Wasser stehen kann. Währenddessen hat der Bootsführer leckeren Fisch und Hähnchen gegrillt, Salate und Obst zubereitet und wir hatten ein traumhaftes Mittagessen mitten auf dem Ozean. Danach fuhren wir dann weiter zur berühmten Ile aux Cerfs, eine kleine Insel im Osten die mit die schönsten Sandstrände von Mauritius zu bieten hat. Leider wimmelt es hier sehr stark von Touristen aller Nationen, so das sich ein kleiner Fußmarsch lohnt, um dem ganzen etwas aus dem Weg zu gehen. Ansonsten ist es aber definitiv ein kleines Paradies und bietet was man sich unter einem Traumstrand so vorstellt.
Die restliche Zeit unseres Urlaubes verbrachten wir mit viel relaxen, gutem Essen und natürlich Baden. Unser Hotelstrand in Belle Mare war wirklich wunderschön und so verbrachten wir die meiste Zeit auch dort. Da um unser Hotel nicht wirklich viel geboten war, haben wir die Abende mit netten Leuten in unserer schönen Hotelbar verbracht. Die Temperaturen fallen im Januar allerdings auch nachts nicht unter 30 Grad, darauf sollte man sich vorab einstellen. Ende Januar hieß es dann nach 2 Wochen Abschied nehmen und mit Condor ging es im Direktflug wieder zurück nach Frankfurt.
Urlaubsreif? Gleich bei mir melden!
Ich schaue mir deine Anfrage jetzt genau an und melde mich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden persönlich bei dir, um gemeinsam deine Traumreise zu gestalten. Ich freue mich auf unser Gespräch!



