Mein geliebtes po Polski

Polen Rundreise: Ostsee, Danzig & Masuren – mein Erfahrungsbericht
Janet Pakura
17.04.2026
5 min Lesezeit

Immer wenn es die Zeit zulässt, reise ich in mein geliebtes po Polski. Die lange polnische Ostseeküste mit ihren endlos langen, weißen Sandstränden, die Kulturstädte wie zum Beispiel Danzig und die endlose Weite der Masuren - ich bin jedes Mal aufs Neue verliebt.

Ich schreibe euch von unserer kleinen Rundreise, von der Ostsee angefangen bis in die Masuren. Gestartet sind wir in Mielno

Mielno – polnische Stadt in der Woiwodschaft Westpommern

Mielno ist unter seinem deutschen Namen Großmöllen bekannt, liegt einerseits an der Ostseeküste und andererseits am Westende des lagunenartigen Jamno-Sees. 
Im Sommer werden die Touristen mit einem quirligen Programm für Jung & Alt empfangen. 

Übernachtet haben wir ganz urig in einem Baumhaus, im Herbals & Spa cabins in the trees and on the Beach. Der Park bietet seinen Gästen verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten an. Es gibt Baumhäuser, kleine Bungalows oder Zelte für die Übernachtung. Für die Verpflegung ist auch gesorgt. Wir haben mit Frühstück gebucht, was uns immer in einem tollen Picknickkorb ins Baumhaus geliefert wurde.
Auf dem Areal wird ganz viel für Kids geboten: es ist Spielzeug vorhanden, es gibt einen Pool, Fahrräder können ausgeliehen werden und im See kann man Wassersport betreiben. Ihr findet hier Anbieter die Tretboote und Jetskis verleihen, sowie kleine Rundfahrten auf dem Jamnosee anbieten.
Mielno bietet seinen Gästen eine große Auswahl von Unterkünften. Hotels, die direkt an der Ostsee gebaut worden sind, viele preiswerte Pensionen und Appartements. Für das leibliche wohl wird in vielen verschiedenen Restaurants gesorgt. Jeder Gast kommt kulinarisch auf seine Kosten.

 Wir haben auf diesen Reisen immer unsere Fahrräder im Gepäck und erkunden das Umland auf den zahlreichen, super ausgebauten Radwegen.

Weiter ging es auf der neu gebauten Autobahn in Richtung Danzig.

Danzig – heute bekannt als Gdansk

Gdansk, die alte Hansestadt an der Ostsee, die muss man unbedingt mal besucht haben. Die Stadt hat so viel zu bieten, dass ein paar Tage nicht ausreichen werden, um alles zu erkunden. Ich liebe es immer, hinter der alten Stadtmauer den Innenstadtbereich zu betreten. Die bunten Hansehäuser am langen Markt in bestem restauriertem Zustand sind wunderschön. Einige Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel die Marienkirche, der Neptunbrunnen, das Bernsteinmuseum und all die kleinen Gassen im Zentrum von Danzig.

Wenn man hier ist, muss man unbedingt in eine urige Kneipe einkehren. Bestellt euch bitte das polnische Nationalgetränk „wilder Hund“. Der Kurze besteht aus Tabasco, Wodka und Grenadine-Sirup. Nastrovje! Der Schnaps ist aus den Farben der polnischen Nationalflagge entstanden.

Noch eine kleine Empfehlung, wenn es die Zeit zulässt. Besucht auch unbedingt den Danziger Vorort Soppot. Der Ort ist das „who is who“ der polnischen Bevölkerung. Das ist mit der älteste und schönste Badeort Polens.

Unsere Reise führte uns nach dem Trubel in Danzig, in die wunderschöne Region der Masuren.

Masuren – das Landschaftsjuwel Polens

Die Masuren liegen im Norden von Polen, in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Wer Ruhe sucht und weit weg vom Alltagsstress sein will, ist hier genau richtig. Wir haben in Mikolajki Station im 5*-Hotel Mikolajki Nikolaiken gemacht. Das Hotel ist ein absoluter Traum. Es liegt mitten im See und ist nur über einen Steg erreichbar. Hier ist das Leben noch schön. Diese unendliche Weite, die Seen, die Wälder und einfach unberührte Natur laden zur Erholung ein. Urlauber können sich kleine Motorboote ausleihen oder mit einem Jetski die Wasserstraßen erkunden. Wir haben wieder unsere Fahrräder ausgepackt und sind geradelt.

Wer noch etwas Geschichtliches erleben möchte, dem rate ich zu einem Besuch in der Wolfschanze. Hier war das militärische Lagezentrum der deutschen Wehrmacht. Es ist eindrucksvoll restauriert und gibt Einblicke in die damalige Geschichte.

Was ich überhaupt nicht vergessen möchte zu erwähnen, ist die polnische Küche. Ich liebe sie!
Die Polen können alles, deftige Hausmannskost, Süßspeisen und vorzüglichen Kuchen backen. Ihre Pierogi (gefüllte Teigtaschen) mit verschiedenen Füllungen oder ihr Bigos (Kohl-Fleisch-Eintopf ) und nicht zu vergessen, ihre Zureksuppe (saure Mehlsuppe) einfach alles köstlich. Die Nascher kommen auch auf ihre Kosten bei bestem Softeis und Baiser-Torten.

Wer nicht unbedingt in der polnischen Hauptferienzeit reisen muss, dem rate ich zur Vor- und Nachsaison. Der Mai, Juni und der September sind tolle Reisemonate für Polen.

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Sri Lanka - Sonne, Strand, Kultur, Safari

Sri Lanka, hat uns auf wunderbare Weise mit seinen tollen Menschen verzaubert! Unseren Urlaub haben wir in den Januar 2026 gelegt. Wir wollten Baden, Kultur und eine Safari und wir haben alles bekommen.    5* RIU – Sri Lanka Untergebra
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Janet Pakura
17.04.2026
5 min Lesezeit

Sri Lanka, hat uns auf wunderbare Weise mit seinen tollen Menschen verzaubert!

Unseren Urlaub haben wir in den Januar 2026 gelegt. Wir wollten Baden, Kultur und eine Safari und wir haben alles bekommen. 
 

5* RIU – Sri Lanka

Untergebracht waren wir im RIU Hotel in Ahungalla. Das Hotel hat unseren Erwartungen entsprochen. Das Hotel gehört zu den großen Resorts vor Ort und bietet seinen Gästen ein All-inclusive-Konzept an. Zu unserer Reisezeit im Januar waren viele Familien mit Kindern vor Ort und wenig Paare.
Der Strand war sehr sauber, breit und der Sand fein und weiß. Die Liegen für die Hotelgäste befanden sich auf dem Areal des Hotels. Zum Wasser musste man somit einige Schritte laufen. Das Meer war hier sehr stürmisch und zum Baden eher ungeeignet. Unter Aufsicht von Rettungsschwimmern wurde das Baden jedoch ermöglicht. Das Essen im Hotel war gut und ausreichend, es konnten auch verschiedene Restaurants genutzt werden. Am Abend wurde den Gästen immer ein Unterhaltungsprogramm angeboten.

Ausflüge haben wir über die TUI Agentur vor Ort und ortsansässige Guides gebucht.
Auf eigene Faust sind wir in der näheren Umgebung mit einem Tuk-Tuk unterwegs gewesen. Hierzu ist zu sagen, dass hier Linksverkehr herrscht und man sich auf ein großes Abenteuer einlässt. Es ist nicht ganz ungefährlich, wenn man sich als Europäer auf diesen Straßenverkehr einlässt. Um sich ein Tuk-Tuk in Sri Lanka ausleihen zu können, muss man schon einige Vorkehrungen in Deutschland treffen. Ihr müsst in der Führerscheinstelle / Bürgeramt einen internationalen Führerschein (IDP) beantragen. Wichtig: Version nach Genfer Abkommen 1949, dies ist kein regulärer Führerschein, nur eine Übersetzung des deutschen Führerscheins. Erst in Sri Lanka bekommt man dann die eigentliche Erlaubnis zum Fahren. Ausgestellt wird dieser vor Ort von der Automobile Association of Ceylon (AAC). Vorausgesetzt dafür ist ein deutscher & internationaler Führerschein, Reisepass und Passbilder. Ihr könnt euch aber auch ganz entspannt fahren lassen. Vor dem Hotel stehen viele Leute mit ihren Tuk-Tuks und fahren nach euren Wünschen in die Umgebung. Preisliche Verhandlungen nicht vergessen.

Colombo – quirlige Metropole & viele Kontraste

Wir sind über die TUI organisiert, in die Hauptstadt Colombo gefahren. Der Ausflug war gut geplant und wir hatten einen tollen Tag. Es war eine gute Mischung aus Kultur, lebhaftem Marktgeschehen, moderner Architektur und geballtem Wissen von unserem Guide.

Colombo vereint buddhistische Tempel, Moscheen, Kirchen und hinduistische Heiligtümer.

Nachdem wir uns durch den dichten Verkehr in Richtung Hauptstadt durchgeschlängelt haben, hat unsere Tour an der berühmten Promenade „Galle Face Green“ begonnen. Dieses große Areal benutzen die Familien und Geschäftsleute, um sich vom Alltag zu erholen. Hier sind wunderschöne Sonnenuntergänge zu beobachten. Auf der anderen Straßenseite befindet sich eine moderne Architektur, mit vielen Luxushotels und Geschäftshäusern. Weiter ging unsere Stadtrundfahrt zum Lotus Tower, dieser ist mit ca. 350-360 Metern das höchste Bauwerk Sri Lankas. Der Tower ist ein Wahrzeichen der Stadt, er wird als Fernsehturm genutzt und hat eine Aussichtsplattform, von der man eine tolle Sicht auf die Stadt bekommt.

Bei Nacht ist diese Lotusblüte sehr schön beleuchtet und ein Highlight.  Unser nächster Stopp war der Straßenmarkt im Geschäftsviertel Pettah. Hier hat uns alles umgehauen, die vielen Menschen, Gerüche aller Art, der Verkehr, die angebotenen Waren, einfach alles. Dieses Erlebnis wird man so schnell nicht vergessen. Weiter ging es in Richtung des historischen Regierungsviertels. Hier befinden sich wichtige Verwaltungsgebäude, Banken und Konsulate. Zu sehen gibt es viele Häuser aus der britischen Kolonialzeit. Es sind bezaubernde architektonische Bauten, manche sehr schön restauriert und andere dem Verfall nah.

Die Kultur durfte auch nicht zu kurz kommen, so ging die Fahrt weiter zum Tirukoneswaram Tempel. Leider waren wir um die Mittagszeit da und konnten den Tempel nur von außen bewundern. Wirklich eine Meisterleistung, was hier von den Erbauern geschaffen wurde.

Der Tempel hat Öffnungszeiten, diese vielleicht vorher mit in eure Reiseplanung aufnehmen, damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Zum Abschluss sind wir traditionell Curry essen gegangen, mit einem wunderbaren Blick aufs Meer.

Alle Eindrücke vom Tag, konnten wir hier schon einmal Revue passieren lassen.

Tolle Stadt!

Yala Nationalpark – älteste & bekannteste Naturschutzgebiet Sri Lankas

Die Safari haben wir über einen Anbieter vor Ort gebucht. Der Ausflug begann sehr früh und spät am Abend waren wir wieder im Hotel. 
Wir haben uns den Yala Nationalpark ausgesucht, der ist ungefähr zwei Autostunden vom Hotel entfernt. Wir wurden zu einem Sammelpunkt gefahren und sind dann in einen safaritauglichen Jeep umgestiegen. Es dürfen nur lizenzierte Fahrer in den Nationalpark fahren. Den Jeep haben wir uns mit sechs Leuten geteilt. Es ging über Stock und Stein, um die Tiere zu sehen und zu beobachten. Wir hatten wirklich Glück und haben fast alles an Tieren gesehen, was der Park zu bieten hatte.

Als erstes hatten wir ein eindrucksvolles Krokodil vor der Linse, was einfach ganz entspannt in der Sonne gelegen hat. Da die Fahrer im Park gut miteinander vernetzt sind, wird untereinander mitgeteilt, wo es welche Tiere gerade zu beobachten gibt. Wir haben über Wasserbüffel, Affen, Echsen und Vögel alles gesehen. Ein besonderer Moment, war ganz dicht an unserem Jeep die Begegnung mit einem Elefanten und einem Schwarzbären. Es war ein aufregendes Erlebnis, diese tollen Tiere aus der Nähe beobachten zu können. Das Ceylonhuhn, das offizielle Nationaltier Sri Lankas, ein farbenprächtiges Huhn, konnten wir auch mehrfach bewundern. Nur einen Löwen konnten wir leider nicht ausfindig machen. Wer ein Fernglas dabei hat, hat noch einen kleinen Vorteil, weil man nicht an alle Tiere ganz dicht herankommt. Diesen Ausflug kann ich wirklich sehr empfehlen. Auf der Tour dorthin, fährt man durch eine wunderschöne Landschaft, auf einer sehr neuen und gut ausgebauten Autobahn. 

Wer noch mehr Zeit hat, dem rate ich, eine Teeplantage zu besuchen und vielleicht in die Berge zum Wandern zu fahren.
Die berühmte Bahnstrecke war zu unserer Zeit noch gesperrt, weil zuvor das große Unwetter dort gewütet hatte.
Die Menschen dort sind sicherlich nicht reich, aber trotzdem strahlen sie eine große Zufriedenheit aus und sind sehr, sehr freundlich.
Uns hat es auf jeden Fall in Sri Lanka gefallen.

Zakynthos - Trauminsel im Ionischen Meer

Die kleine Insel Zakynthos im ionischen Meer hat uns mit ihrem tollen griechischen Flair, traumhaften Buchten und Landschaften sowie gutem Essen verzaubert. Wir haben uns das TUI Blue Zante Maris mit AI gebucht. Die wunderschöne kleine Anlage, direkt
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Janet Pakura
17.04.2026
5 min Lesezeit

Die kleine Insel Zakynthos im ionischen Meer hat uns mit ihrem tollen griechischen Flair, traumhaften Buchten und Landschaften sowie gutem Essen verzaubert.

Wir haben uns das TUI Blue Zante Maris mit AI gebucht. Die wunderschöne kleine Anlage, direkt am Meer gelegen und ein Adult-only-Hotel, hat uns einen unbeschwerten Urlaub ermöglicht.

Wir waren entdeckungshungrig auf Zakynthos und diesen Hunger haben wir mit einem kleinen Mietwagen gestillt. Den Mietwagen habe ich schon von zu Hause über Sunnycars gebucht. Das Auto wurde uns zum Hotel gebracht und auch von dort unproblematisch wieder abgeholt. So sind wir über die Insel zu verschiedenen Buchten, Stränden und Städten gefahren. Wir waren am zweiten Tag ganz ohne das Navi unterwegs, wollten uns einfach treiben lassen und haben somit wunderschöne Ecken der Insel durch Zufall entdeckt. Durch die überschaubare Größe der Insel findet man sich jederzeit gut zurecht.

Wir sind unterwegs immer wieder in kleine Tavernen mit traditionell griechischem Flair eingekehrt und haben tolle Momente mit Einheimischen gehabt.
Abends sind wir zum schlendern in die schöne Hafenstadt Zakynthos gefahren. 
Ein Highlight auf unserer Tour war der berühmte Strand Gerakas Beach, wo die selten gewordenen Caretta-Schildkröten zu Hause sind.

Zakynthos verströmt eine besondere Ruhe, frei von Stress und Hektik.
Die beste Reisezeit ist von Juni bis September. 
Zum Wandern kann ich auch noch den Mai und Oktober empfehlen.
Wir hatten wunderschöne zehn Tage und kommen bestimmt wieder.

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