Mein persönliches Paradies: Sansibar

Eine Liebe die bleibt. Boho-Chic, Traumstrände und ganz viel Herzlichkeit
Sansibar
Bianca Bräuer
26.10.2026
•
5 min Lesezeit

Es gibt einfach Orte, die lassen einen nie wieder richtig los. Schon als Kind war ich zum ersten Mal auf Sansibar – und dieser magische Vibe hat mich seitdem im Herzen begleitet. Für meinen Partner und mich stand fest, dass wir gemeinsam zurückkehren müssen. 

Da wir absolute Entdecker sind und am liebsten jede Ecke unseres Urlaubsorts auf eigene Faust erkunden, standen zwei vollgepackte Wochen vor uns. Hier ist meine ganz persönliche Rückschau auf unsere Reise.

Anreise, Wetter im Mai & Unterwegs vor Ort

Los ging es für uns ab Frankfurt. Die Anreise klappt absolut entspannt: Es gibt super Direktflüge, aber auch tolle Verbindungen mit einem kurzen Zwischenstopp – wir hatten z. B. einen kurzen Aufenthalt in Addis Abeba, ideal um sich kurz die Beine zu vertreten.
Reisezeit war bei uns der Mai, also Nebensaison. Rückblickend die beste Entscheidung überhaupt! Das Wetter war klasse: Ab und an gab es mal einen kurzen Regenguss, aber nach einer Stunde schien schon wieder die Sonne. Weder die Strände noch die Orte waren überlaufen und man hatte überall richtig viel Platz zum Durchatmen. Dazu das Meer – unfassbar warm und in einem leuchtenden Türkis, das man selten so gesehen hat.
Vor Ort waren wir meistens mit Taxis unterwegs. Wer mag, kann es aber noch viel günstiger haben und einfach die lokalen Sammelbusse (Dala-Dalas) nehmen.

Station 1: Bwejuu – Traumhafte Ruhe im Baumhaus

Der erste Stopp führte uns nach Bwejuu ins Mohammed’s Place, ein richtig verschlafener, wunderschöner Ort. Wir haben in einem urigen Baumhaus mit Hängematte auf der Terasse  geschlafen, hatten einen tollen Pool und waren nur ein paar Schritte vom Strand entfernt. Abends gab es phänomenales Seafood und wir saßen mit dem herzlichen Team zusammen am Lagerfeuer.

Station 2: Paje – Boho-Vibe, Kitesurfen & Äffchen im Bad

Anschließend ging es weiter nach Paje – unser absolutes Highlight! Der Ort hat einen genialen Boho-Backpacker-Vibe mit vielen gemütlichen Bars und Lokalen direkt am Sandstrand.
Gewohnt haben wir im Moana Nest Hotel. Ein fantastischer Ort, wie aus dem Bilderbuch, an dem uns die Mitarbeiter wirklich jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben. Das hauseigene vegetarische Restaurant ist grandios (die Parmesan-Cups vergesse ich nie mehr!). Ab und an haben neugierige Affen unser offenes Bad durchstöbert oder an der Bar versucht, ein Schlückchen vom Cocktail zu stibitzen.
Unsere Highlights:
- Unterricht in einer der örtlichen Kiteschulen.
- Ein romantisches, privates Dinner oben im Stelzennest.
- Wir sind morgens früh mit einem kleinen Holzboot in den Süden gefahren und mit wilden Delfinen geschwommen – ganz ohne Hetzjagd oder  Tierquälerei, einfach nur berührend.

Station 3: Nungwi & Kendwa – Schildkröten und Nachtleben

Im Anschluss ging es ganz in den Norden nach Nungwi. Auch hier bezogen wir wieder ein Baumhaushotel am Strand. Obwohl uns Paje vom Flair her noch etwas besser lag, haben wir die langen Strandspaziergänge sehr genossen (wichtig: immer Ebbe und Flut im Blick behalten für den Rückweg).
Gleich nebenan in Kendwa wird es quirlig – perfekt, wenn man abends mal ins Nachtleben eintauchen möchte. Sehr ans Herz legen kann ich außerdem die Schildkröten-Lagune in der Nähe: Dort werden gerettete Tiere aufgepäppelt und wieder freigelassen. Das Schwimmen mit den Schildkröten in der Naturgrotte war wunderschön.

Station 4: Michamvi – Fünf Sterne & die Sache mit dem All Inclusive

Den Abschluss machte das Konokono Beach Resort in Michamvi. Eine traumhafte 5-Sterne-Anlage mit einer riesigen privaten Villa, eigenem Pool und verspielten Affen auf dem Gelände. Strand und die benachbarte Beachbar mit Lagerfeuer und Musik zum Sonnenuntergang waren surreal schön.
Ein wichtiger Tipp von mir zur Verpflegung: Auf Sansibar gibt es mittlerweile immer mehr All-Inclusive-Angebote, so auch hier. Wir hatten es gebucht, würden es rückblickend aber weglassen. Für uns war es einfach viel spannender, abends frei zu planen, lokale Restaurants auszuprobieren und flexibel unterwegs zu sein.

Mein Fazit & ein paar ehrliche Insidertipps

- Kultur & Alkohol: Sansibar ist mehrheitlich muslimisch. In den Ortschaften sollte man aus Respekt vor den Menschen vor Ort auf schulter- und kniebedeckende Kleidung achten (am Strand und im Hotel natürlich ganz normal Badesachen). Anders als z. B. auf den Malediven wird Alkohol aber in Restaurants und Bars überall problemlos ausgeschenkt.
- Kosten: Preislich ähnlich wie in Deutschland, geht aber deutlich günstiger, wenn man lokal essen geht. Von Backpacker bis Luxus ist für jedes Budget etwas dabei.
- Die Einheimischen: Die Menschen sind unglaublich herzlich und hilfsbereit. Die Massai am Strand können manchmal etwas hartnäckig sein, aber mit einem bestimmten und freundlichen "No, asante" (Nein, danke) ist das schnell erledigt.
- Ausblick: Zwei Wochen vergehen wie im Flug. Nächstes Mal wollen wir uns unbedingt Stone Town und den Nationalpark mit den Gewürzfarmen genauer anschauen!
- Veränderung: Die Insel wird rasant moderner und beliebter, verliert aber nicht ihren Charme. Uns hat es so gepackt, dass wir sogar planen, uns dort vor Ort irgendwann niederzulassen.

Für uns bleibt Sansibar ein absolutes Traumziel. Wenn du deinen eigenen Trip auf die Insel planst und Fragen zu Unterkünften, Routen oder der besten Verpflegung hast – schreib mir einfach. Ich helfe dir super gerne dabei, deine eigene Traumreise zusammenzustellen!

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