Mexiko – meine persönliche Rundreise

Cancún · Isla Mujeres · Playa del Carmen · Isla Holbox · Tulum
Mexiko
Nicole Pool
01.09.2026
5 min Lesezeit

Mexiko 

Im November 2021 durfte ich eine Rundreise durch Mexiko erleben und dabei viele verschiedene Facetten des Landes kennenlernen. Genau solche persönlichen Erfahrungen sind mir als Reiseberaterin besonders wichtig, denn ich möchte nicht nur Reisen vermitteln, sondern meine Kunden auch aus eigener Erfahrung beraten können.

Unsere Reise startete am 19. November ab Frankfurt und führte uns zunächst nach Cancún. Von dort ging es mit dem Mietwagen weiter über Playa del Carmen und Isla Holbox bis nach Tulum. Natürlich durften auch Ausflüge zu den Maya-Stätten und einer Cenote nicht fehlen.

Was ich auf dieser Reise erlebt habe, welche Orte mich besonders begeistert haben und welche kleinen Tipps ich heute bei der Planung anders machen würde, möchte ich hier mit euch teilen.

Anreise – Frankfurt nach Cancún

Von Frankfurt aus ging es mit Eurowings Discover direkt Richtung Cancún. Die Flugzeit lag bei ungefähr 11 Stunden.

Für die Einreise sollte man sich vorab über die aktuell benötigten Einreise- und Immigrationsunterlagen informieren und natürlich einen gültigen Reisepass dabeihaben.

Nach der Landung haben wir unseren Mietwagen übernommen – und hier habe ich direkt einen wichtigen Tipp für euch:

Mein Tipp zum Mietwagen

Wenn ihr Mexiko individuell mit dem Auto erkunden möchtet, schaut bei der Buchung ganz genau auf die enthaltenen Versicherungen.

Wir hatten damals die notwendige Basisversicherung nicht vollständig berücksichtigt und mussten deshalb vor Ort noch ungefähr 300 € zusätzlich bezahlen.

Mein Tipp: Lieber vor der Reise genau prüfen, welche Versicherungen enthalten sind und welche Kosten vor Ort noch entstehen können. So erlebt ihr bei der Mietwagenübernahme keine böse Überraschung.

Cancún – unser Start in Mexiko

Unsere erste Unterkunft lag direkt am wunderschönen weißen Sandstrand.

Die Zona Hotelera von Cancún hat uns ehrlich gesagt ein bisschen überrascht. Durch die vielen großen Hotels, Lichter, Bars und Clubs fühlte es sich für uns stellenweise fast ein bisschen wie Las Vegas an – nur eben mit karibischem Meer direkt vor der Tür.

Unsere Unterkunft selbst hat uns sehr gut gefallen: Wir hatten ein großes Zimmer mit Einzelbetten, Bad, Schrank, Balkon und sogar einer kleinen Küchenzeile mit Kühlschrank. Und das Beste: Der traumhafte Strand lag direkt vor der Tür.

Nach der langen Anreise haben wir deshalb erst einmal einen schönen Strandtag eingelegt. 

Kleiner Tipp für die ersten Stunden

Eine Sache hatten wir bei der Vorbereitung tatsächlich nicht bedacht: etwas Bargeld für die ersten Stunden mitzunehmen.

Wir wollten am ersten Tag nur schnell Wasser kaufen und mussten feststellen, dass es gar nicht schlecht ist, direkt ein bisschen Bargeld zur Verfügung zu haben.

Mein Tipp: Für die Ankunft immer einen kleinen Bargeldbetrag einplanen.

Isla Mujeres – Karibikfeeling pur

Von Puerto Juárez ging es mit der Fähre weiter zur Isla Mujeres.

Schon die Überfahrt war richtig schön. Es gab Livemusik und sogar einen Gitarrenspieler  und spätestens da war bei uns endgültig Urlaubsstimmung angesagt.

Auf der Insel kann man wunderbar schnorcheln, ein Walhai-Abenteuer erleben oder einfach die traumhaften Strände genießen.

Mein Highlight war Playa Norte, einer der bekanntesten Strände der Insel.

Wer die Insel erkunden möchte, sollte sich unbedingt ein Golfcart nehmen. Das ist dort eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel und macht richtig Spaß.

Auch Punta Sur gehört zu den sehenswerten Punkten der Insel.

Mexikanisches Essen – Tacos & Co.

Natürlich gehört gutes Essen für mich zu einer gelungenen Reise dazu.

Wir haben uns durch zahlreiche mexikanische Klassiker probiert: Aztekensuppe, Enchiladas, Tacos, Fajitas, Molcajete, Guacamole, Nachos, Burritos und Churros.

Und eine Sache fand ich besonders interessant:

Mexikanische Tacos sind meistens weich und nicht knusprig, wie wir es aus Deutschland häufig kennen.

Auch die Nachos haben für mich vor Ort ganz anders geschmeckt – einfach authentischer und unglaublich lecker.

Playa del Carmen – lebendig & perfekt als Ausgangspunkt

Mit unserem Mietwagen ging es anschließend weiter nach Playa del Carmen.

Unsere Unterkunft lag nur wenige Meter vom Meer entfernt und hatte einen Rooftop-Pool, Küche und Balkon.

Playa del Carmen ist ebenfalls bekannt für seine lebhafte Partymeile. Gleichzeitig ist die Stadt ein toller Ausgangspunkt, um die Umgebung zu erkunden.

Und genau das haben wir gemacht:

Mein persönliches Highlight

Wenn ihr mich fragt, welcher Ort mir von unserer Mexiko-Reise am meisten im Kopf geblieben ist, dann ist meine Antwort ganz klar:

Isla Holbox

Von Chiquilá ging es mit der Fähre ungefähr eine halbe Stunde auf die Insel. Holbox fühlt sich anders an. Alles ist entspannter, bunter und irgendwie leichter. Bunte Murals, Graffiti, Boho-Atmosphäre, kleine Restaurants und dazu diese unglaubliche Ruhe.

Autos gibt es auf Holbox nicht – am besten erkundet man die Insel mit dem Fahrrad oder Golfcart. Wir haben uns Fahrräder genommen und sind einfach losgefahren. Kurz vorher hatte es geregnet und überall waren große Pfützen. Also hieß es entweder ausweichen oder einfach durch! Natürlich enschieden wir uns für zweiters und hatten jede Menge Spaß trotz dieser Hürde.

Vorbei ging es an wunderschönen weißen Sandstränden, unter anderem am Paraiso Beach. Feiner Sand, kristallklares Wasser und ein ganz entspannter Einstieg ins Meer. Wir haben dort eine Kokosnuss gegessen, uns treiben lassen und einfach den Moment genossen. 

Holbox ist außerdem ein tolles Ziel für Naturliebhaber. In der Umgebung kann man Flamingos und mit etwas Glück auch Walhaie beobachten.

Besonders spannend ist auch die Biolumineszenz, bei der das Wasser nachts durch winzige Organismen leuchten kann. Abends haben wir uns zum Sonnenuntergang an den Strand gesetzt. Und plötzlich waren überall Menschen.

Alle wollten dasselbe: diesen besonderen Moment am Meer erleben.

Genau diese Atmosphäre hat Holbox für mich so besonders gemacht.

Mein persönliches Fazit: Wir waren leider nur einen Tag dort.

Heute würde ich ganz klar sagen: Bleibt länger!

Für Paare, Familien, Backpacker und Naturliebhaber ist Holbox meiner Meinung nach ein ganz besonderes Reiseziel.

Cenote Azul – ein bisschen Abenteuer

Auf dem Weg nach Tulum haben wir noch einen Stopp an der Cenote Azul eingelegt.

Mexiko ist berühmt für seine Cenoten – und nach diesem Besuch hätte ich am liebsten noch viele weitere gesehen.

Das klare Wasser, die natürliche Umgebung und vor allem der Sprung von der Klippe waren ein echtes Erlebnis.

Mein Tipp: Wenn ihr eine Rundreise durch Mexiko plant, nehmt euch unbedingt Zeit für mehrere Cenoten.

Tulum – Maya-Kultur & Karibik

Weiter ging es nach Tulum.

Hier treffen Maya-Kultur, Dschungel und Karibikstrand aufeinander.

Zu unseren Highlights gehörten die Maya-Ruinen, der Parque Nacional Tulum, der Strand Playa Paraíso und natürlich die besondere Atmosphäre von Tulum.

Unser persönliches Motto dort hätte passender nicht sein können:

„Go with the Flow.“

Große Palmen, Puderzuckersand und das türkisfarbene Meer – auch ein kleiner Regenschauer konnte uns die Stimmung nicht verderben.

Und natürlich mussten wir auch kulinarisch noch einmal zuschlagen:

Bei Burrito Amor haben wir unseren leckersten Burrito der Reise gegessen. 

Chichén Itzá – Geschichte hautnah erleben

Ein weiteres Highlight war Chichén Itzá, eine der bekanntesten Maya-Stätten Mexikos und UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Mittelpunkt steht die berühmte Pyramide El Castillo, der Tempel des Kukulcán. Sie ist ungefähr 30 Meter hoch und beeindruckt schon von weitem.

Besonders faszinierend finde ich, wie eng die Architektur mit dem astronomischen Wissen der Maya verbunden ist.

Heute darf man die Pyramide nicht mehr besteigen – trotzdem lohnt sich der Besuch für mich absolut.

Neben El Castillo gibt es zahlreiche weitere Tempel, das große Ballspielstadion, den Tempel der Krieger und das Observatorium El Caracol zu entdecken.

Auf der Suche nach versteckten Maya-Ruinen

Zum Abschluss unserer Reise wollten wir noch etwas abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten entdecken.

Wir machten uns auf die Suche nach versteckten Maya-Ruinen im Dschungel.

Irgendwann waren wir uns ziemlich sicher:

„Wir sind komplett falsch.“

Aber tatsächlich haben wir die Ruinen doch noch gefunden.

Man konnte die Anlage mit einem Guide erkunden oder selbst losziehen. Wir haben uns für die eigene Erkundung entschieden. Als Belohnung wartete oben eine wunderschöne Aussicht auf den Strand.

Mein persönliches Mexiko-Fazit

Mexiko hat mich mit seiner unglaublichen Vielfalt begeistert.

Traumstrände, Inseln, Dschungel, Cenoten, Maya-Kultur, gutes Essen und ganz viel Lebensfreude.

Besonders Holbox ist mir dabei im Gedächtnis geblieben. Aber auch Tulum, Isla Mujeres und die Maya-Stätten waren absolute Highlights.

Was ich von meiner Reise für meine Beratung mitnehme?

Ich kann euch nicht nur sagen, was ihr auf einer Mexiko-Reise sehen könnt, sondern auch aus eigener Erfahrung erzählen, welche Orte sich für welche Art von Urlaub eignen, wo ich länger bleiben würde und welche kleinen Dinge man bei der Planung besser vorher berücksichtigt.

Denn genau das ist mir bei meiner persönlichen Reiseberatung wichtig:

Ich möchte euch nicht einfach irgendeine Reise buchen – sondern gemeinsam mit euch eine Reise planen, die wirklich zu euch passt. 

Mexiko – ich würde jederzeit wiederkommen!

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Unser Familienurlaub  Warum wir uns für eine Pauschalreise entschieden haben Für unseren Urlaub in der Türkei war für mich von Anfang an klar: Ich wollte es unkompliziert. Unser Kind war noch keine zwei Jahre alt und gerade in diesem Alter wollt
Nicole Pool
01.09.2026
5 min Lesezeit

Unser Familienurlaub 

Warum wir uns für eine Pauschalreise entschieden haben

Für unseren Urlaub in der Türkei war für mich von Anfang an klar: Ich wollte es unkompliziert. Unser Kind war noch keine zwei Jahre alt und gerade in diesem Alter wollte ich im Urlaub nicht ständig überlegen müssen, wo wir essen, was wir für unser Kind bekommen oder wo wir bestimmte Dinge besorgen können.

Deshalb haben wir uns ganz bewusst für eine Pauschalreise mit All-inclusive-Verpflegung und ein Hotel entschieden, das möglichst alles bietet, was wir als Familie brauchen.

Anreise & erster Eindruck

Da wir mit unserem noch nicht zweijährigen Kind unterwegs waren, haben wir uns bewusst für einen Privattransfer entschieden. So ging es nach der Landung ganz unkompliziert und ohne lange Wartezeit direkt zum Hotel – und schon nach etwa 20 Minuten waren wir im Delphin Imperial. Gerade mit einem kleinen Kind war das für uns besonders angenehm und stressfrei.

Schon bei der Ankunft waren wir beeindruckt: Die Größe und der luxuriöse Eingangsbereich haben uns sofort überrascht. Wir wurden herzlich mit einem Willkommensdrink empfangen, während sich der Concierge direkt um unser Gepäck kümmerte. So fühlten wir uns von der ersten Minute an willkommen und bestens aufgehoben.

Ein Urlaub, bei dem wirklich jeder auf seine Kosten kommt

Die Hotelanlage ist so groß und vielfältig, dass wir uns am Anfang erst einmal orientieren mussten. Es gibt einen großen Hauptpool, einen Relaxpool, Bereiche mit Animation und gleich zwei Kinderpools.

Für Familien ist das Hotel aus unserer Sicht besonders empfehlenswert. Kinderbuffet, Kinderanimation, Kinderbetten, kinderwagengerechte Wege, ein Lunapark mit Fahrgeschäften und viele weitere Angebote machen den Urlaub mit Kleinkind angenehm und unkompliziert.

Und genau das war für uns das Schöne am All-inclusive-Urlaub: Wir hatten alles direkt vor Ort und mussten eigentlich nichts planen.

Kulinarisch ein echtes Highlight

Auch beim Essen blieben wirklich keine Wünsche offen. Das Buffet war riesig und abwechslungsreich, dazu kamen mehrere À-la-carte-Restaurants mit unterschiedlichen Küchen. Wir haben unter anderem das mexikanische Restaurant ausprobiert und waren begeistert.

Ein besonderes Highlight war für uns aber die eigene Patisserie und Konditorei. Hier gab es eine große Auswahl an Kuchen, Torten, Gebäck, Pralinen usw. – perfekt für einen Kaffee zwischendurch oder den kleinen süßen Appetit.

Die Versorgung am Strand war ebenso optimal: Frisches Obst, Smoothies, Sandwiches, türkisches Spezialitäten, ein Restaurant direkt am Strand und weitere Snacks – dazu Getränke direkt an der Liege. 

Service, den man einfach genießen muss

Besonders begeistert hat uns der außergewöhnliche Service im gesamten Hotel. Die Mitarbeiter kamen teilweise sogar mit Rollschuhen direkt an die Liege und fragten, ob wir etwas trinken möchten.

Auch am Strand wurden wir regelmäßig mit Getränken und Snacks versorgt. Genau solche kleinen Aufmerksamkeiten machen für uns den Unterschied – man kann einfach liegen bleiben, entspannen und den Urlaub genießen. So fühlt sich echter All-inclusive-Luxus an!

Strand, Wellness & spektakuläre Shows

Der schöne Sand/Kieselstrand liegt direkt an der Anlage und wird ebenfalls bestens versorgt. Es gibt verschiedene Wassersportmöglichkeiten. Auch den Wellnessbereich haben wir genutzt – eine Massage und das Hamam waren nach einem Urlaubstag mit Kleinkind genau das Richtige.

Abends haben uns besonders die pompösen und liebevoll inszenierten Shows begeistert. Obwohl wir Anfang Mai und damit noch vor der eigentlichen Hauptsaison dort waren, wurde bereits unglaublich viel geboten.

Unser Ausflugstipp: Land of Legends – ein absolutes Highlight

Ein absolutes Highlight außerhalb des Hotels war für uns der Besuch im Land of Legends – besonders mit Kindern ein tolles Erlebnis.

Neben den vielen Attraktionen und der Shoppingmeile lohnt es sich, unbedingt bis zum Abend zu bleiben. Dann beginnt das Abendprogramm mit einer beeindruckenden Bootsparade, die mit Musik und Beleuchtung durch die Shopping Avenue führt. Anschließend gibt es eine tolle Wasser- und Fontänenshow mit Licht und Musik.

Unser Tipp: Den Besuch so planen, dass ihr die Abendshow mitnehmen könnt. Für uns war es definitiv ein Highlight unseres Türkeiurlaubs! 

Gerne könnt ihr diesen tollen Ausflug bei mir dazubuchen. 

Unser Fazit

Gerade für Familien, die einen komfortablen All-inclusive-Urlaub suchen, ist das Hotel aus unserer Sicht eine tolle Wahl. Man wird rundum versorgt, hat unglaublich viele Möglichkeiten und kann trotzdem jederzeit seinen eigenen Rhythmus finden.

Unser Tipp: Für diese riesige Anlage würden wir beim nächsten Mal sogar länger als eine Woche bleiben. Es gibt einfach so viel zu entdecken und zu genießen!

Und selbst unser sehr früher Abreisetag war entspannt: Um 3 Uhr morgens konnten wir uns noch im Hotel am Buffet stärken, bevor uns unser Privattransfer ganz bequem zum Flughafen brachte.

Für uns war es ein rundum gelungener Familienurlaub – luxuriös, abwechslungsreich und vor allem herrlich unkompliziert.

Möchtest auch du noch mehr zum Hotel erfahren und dort deinen nächsten Urlaub verbringen? Dann melde dich gerne bei mir!

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