

Mit AIDA nach Norwegen
Denke ich an Norwegen, kommen mir sofort die imposanten Fjorde in den Sinn, das Meer und die rauhe Natur. Ein toller Weg, davon in kurzer Zeit sehr viel zu sehen, ist eine Kreuzfahrt - und für unsere Reise mit Kleinkind nach Norwegen haben wir uns für AIDA entschieden.
Besonders interessant war diese Route für uns auch deshalb, weil sie in Hamburg beginnt. So konnten wir mit unserer Tochter komfortabel im Kinderabteil des ICE nach Hamburg fahren. Um unsere Anreise bewusst entspannt zu gestalten, taten wir dies einen Tag vor dem Start unserer Kreuzfahrt und verbrachten eine Nacht im familienfreundlichen JUFA-Hotel in der Hamburger Hafencity, wo wir ein tolles kleines Spielparadies und ein schönes Restaurant vorfanden.
Dank eines frühen Check-In auf der AIDAperla konnten wir bereits mittags unsere Verandakabine beziehen und den restlichen Tag das Schiff erkunden. Besonders das Auslaufen aus dem Hamburger Hafen am Abend war ein richtiges Highlight und gemeinsam mit unserer Tochter kamen wir aus dem Staunen fast nicht heraus.
Die Reiseroute führte uns nach einem entspannten Tag auf See über Haugesund und Nordfjordeid nach Stavanger und anschließend mit einem weiteren Seetag wieder zurück nach Hamburg. Ein besonderes Highlight waren für uns die langsamen Ein- oder Ausfahrten in die Fjorde oder aber ein Blick aus unserem Fenster spät Nachts, weil es nahezu taghell blieb. Die gemeinsamen Spaziergänge durch die Gassen genossen wir genauso wie die Zimtschnecken, die man unbedingt einmal probiert haben muss. In Stavanger hat sich mein Mann dann mit der Wanderung zum Preikestolen einen Traum erfüllen können. Für Kleinkinder kommt diese allerdings etwas zu früh, weshalb wir einen Mädels-Shopping-Tag vorzogen.
Wir kannten die AIDAperla bereits von einer früheren Karibik-Kreuzfahrt - sie jedoch mit unserer Tochter gemeinsam neu zu entdecken, fanden wir besonders schön. Wir haben uns wohlgefühlt und vom Windeleimer über ein Babyphone bis hin zum Kids Club an Bord alles vorgefunden, was wir für eine entspannte Reise mit Kleinkind brauchten. Besonders an die offene und freundliche Art des Personals werden wir uns gerne erinnern.
Egal ob Unterhaltung oder Kulinarik - durch die professionellen und hochwertigen Shows wurde uns genauso wenig langweilig, wie wir hungrig ins Bett gehen mussten, da von Sushi über Currywurst und Bolognese bis hin zum Steak oder der Pizza nahezu alles angeboten wurde.
Fazit: Kreuzfahrt mit Baby, Kleinkind oder Kind - gerne wieder und sehr gerne wieder mit AIDA. Auch Norwegen ist definitiv eine Reise wert und hat in allen Jahreszeiten seinen Reiz.
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Einmal die bunten Wälder Kanadas im Herbst zu sehen - ein Lebenstraum seit Kindheitstagen! Im Herbst 2022 war es endlich soweit und wir erfüllten ihn uns. Dass es uns dabei vergönnt war, noch den ein oder anderen Punkt unserer Bucketlist abhaken zu können, war dabei noch die Kirsche auf der Torte unseres Roadtrips mit dem Mietwagen durch den Osten Kanadas.
Wir wollten bewusst flexibel bleiben und uns die Möglichkeit offenhalten, länger dort bleiben zu können, wo es uns gefällt. Daher haben wir im Vorfeld unserer Reise lediglich in einigen Städten fix vorab gebucht, jedoch die Zwischenräume offengehalten.
1. Toronto
Wir starteten mit einem Flug ab Frankfurt nach Toronto, wo wir die ersten Tage im Town Inn Suites Hotel in der Nähe des Queen's Park verbrachten - sowohl zu Fuß, als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln waren für uns alle Ziele entspannt erreichbar, die wir uns ansehen wollten.
Begonnen haben wir mit einem Besuch des St. Lawrence Market, einer großen Markthalle östlich des CN Tower, wo wir uns bereits zum Frühstück durch die vielen Köstlichkeiten probierten und den köstlichen Geschmack eines Peameal Bacon Sandwich noch den restlichen Tag auf den Lippen hatten. Auf dem Weg zum Market haben wir als Eishockeyfans natürlich auch dem Maple Leafs Garden, der langjährigen Heimat der Toronto Maple Leafs, einen Besuch abgestattet und wären beinahe daran vorbeigelaufen, weil dort inzwischen ein großer Supermarkt zu finden ist und so gar nichts an eine große Eishalle erinnert.
Unsere Liebe zum Kufensport bescherte uns einen Tag später ein wahres Highlight, als wir uns die Hockey Hall of Fame ansahen und auf einen Ort trafen, der uns ob seiner dort ausgestellten Stücke und der puren Eishockeygeschichte im 7. Fanhimmel schweben ließ. Direkt im Anschluss toppten wir dieses Gefühl noch, indem wir uns den CN Tower ansahen und von hoch oben einen tollen Blick auf Toronto warfen. Besonders gut in Erinnerung blieb uns ein Besuch im Biergarten direkt unterhalb des Turmes, der in einem alten Lokschuppen untergebracht ist. In Deutschland lief zu der Zeit noch das Oktoberfest und so trafen wir nahezu in jeder Bar und in jedem Restaurant auf Oktoberfest-Specials und probierten einige der vielen in Kanadas kleinen Brauereien gebrauten Biere.
Freunden der Streetart sei an dieser Stelle definitiv ein Besuch der Graffiti Alley, einer unscheinbar anmutenden, etwas heruntergekommenen Seitenstraße der Queen Street empfohlen - die kreativen Werke der Straßenkünstler bieten unzählige Fotomotive.
Wusstet ihr, dass die berühmte Anwaltsserie Suits überwiegend in Toronto gedreht wurde? Wer einmal seinen Kaffee an einem kleinen Wagen vor der Kanzlei Harvey Specters trinken möchte, wird in der Adelaide Street fündig.
2. Algonquin Provincial Park
Nachdem wir uns einige Tage im Großstadtflair Torontos haben treiben lassen, war es Zeit für ganz viel Natur. Mit dem am Flughafen abgeholten Mietwagen ging es auf die Highways in nördliche Richtung in den Algobquin Nationalpark. Dort checkten wir im Spring Lake Resort ein, einem gemütlichen kleinen Hotel direkt an einem malerischen See vor den Toren des Parks. Verpflegt haben wir uns dabei selbst und waren oft in den großen Supermärkten mit den endlosen Regalen unterwegs. Vom Hotel aus fuhren wir in den folgenden Tagen immer wieder in den Park und allein die Bezeichnung lässt alles viel kleiner klingen, als es vor Ort war. Die Natur wirkt endlos, die Wälder riesig und die einzelnen Trails - markierte Wanderwege durch den Nationalpark - boten teils mehrere Meilen Strecke. Es versteht sich von selbst, hier auf alle Gegebenheiten vorbereitet zu sein und das passende Schuhwerk, genug Verpflegung und ein wachsames Auge (ja, da können Bären und Elche warten) dabei zu haben. Die Strapazen der Wanderungen lohnen definitiv - Aussichtspunkte, Seen, Geräusche und Gerüche - nirgends war unser Trip intensiver.
3. Ottawa
Die Hauptstadt Kanadas sollte unser nächster Stop sein und mit jeder Meile raus aus Ontario merkten wir, nicht zuletzt an den Beschriftungen der Zapfsäulen an den Tankstellen, dass uns der französischsprachige Teil Kanadas erwartete. Unser Motel dort war das urigste und liebevollste der gesamten Reise, das Bed and Breakfast Kokomo Inn in Gatineau, direkt nach der Grenze zu Québec. In zwei Tagen ließen wir uns in Ottwa von der eher europäisch und teils historischen Umgebung beeindrucken - ein Besuch des Regierungsgebäudes durfte natürlich nicht fehlen.
4. Montreal
Die Highways riefen wieder und Montreal stand als nächstes auf unserer Liste - es sollte sich mehr als nur lohnen. Untergebracht im Herzen des Quartier Latin, genauer im Hotel Les Suites Labelle, ärgerten wir uns nur kurz über die horrenden Preise für das Parken in der Tiefgarage. Zentral gelegen waren alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar, bzw. war oft auch der Weg das Ziel, da rechts und links davon jeweils Orte warteten, die wir miteinander verbinden konnten. Priorität hatte jedoch zunächst der Besuch des Centre Bell und der Besuch eines Eishockeyspiels der Montreal Canadiens in der größten Halle der NHL. Die Nationalhymne vor dem Spiel auf Französisch zu hören, beschert uns noch heute Gänsehaut und der Rückweg ließ uns einen tollen Abend im pulsierenden Nachtleben verbringen.
Old Montreal samt Notre-Dame, das Olympia Areal und die riesige Underground City ließen unsere Münder in den folgenden Tagen offenstehen, bevor wir unseren Weg fortsetzten.
5. Quebec City
Es blieb französisch geprägt und wir sollten die wohl beste Portion Popcorn aller Zeiten essen - Quebec City wartete auf uns. Wir erkundeten das Château Frontenac und die malerische Altstadt mit den vielen Gassen und historischen Gebäuden und hatten dabei eher den Eindruck, irgendwo in Frankreich zu sein, da der Unterschied zu den großen Metropolen nicht größer hätte sein können.
6. Zurück in die Natur
Quebec City war zugleich der östlichste Punkt unserer Reise, die wir mit dem Rückweg nach Montreal und der Weiterfahrt zu den Thousand Islands fortsetzten. Im Südosten Ontarios und damit wieder im englischsprachigen Teil Kanadas angekommen, machten wir Halt in Gananoque, einem Ort am Nordufer des St.-Lorenz-Stroms und erkundeten die vielen kleinen Inseln mit einer liebevoll gestalteten Bootstour, bevor wir noch den von Deutschen betriebenen Aussichtsturm Skydeck in Hill Islands besuchten. Die Natur sowohl während unserer Fahrt, als auch in und um Gananoque präsentierte sich immer bunter und man konnte den farbenfrohen Herbst mit jedem weiteren Tag voranschreiten sehen. Das Wetter an sich war während unseres gesamten Trips überwiegend sonnig und die perfekte Untermalung.
7. Niagarafälle
Allein den Begriff zu schreiben, kann die gigantischen Ausmaße und all unsere Eindrücke, die wir dort sammeln konnten, nicht annähernd wiedergeben. Einmal mit dem Boot direkt an die Fälle zu fahren, die Gischt zu sehen und zu spüren und das Getöse des Wassers mit seiner brachialen Gewalt zu hören, ist unvergesslich. Selbst in unserem Zimmer im The Oaks Hotel mit direkter Sicht auf die weltberühmten Wasserfälle hatten wir es im Ohr.
Auf dem Rückweg nach Toronto machten wir noch für eine Nacht dort halt und trafen in Niagara Falls auf einen wahrlich unwirklichen Ort, der im Zusammenspiel mit den Kasinos, seinem Freizeitparkcharakter und der gigantischen Wasserfälle all unsere zuvor gesammelten Eindrücke nochmals an einem Punkt zusammenführen sollte.
Groß, unwirklich, vielseitig, geschichtsträchtig und bunt - diese Begriffe mögen die Erfüllung unseres Lebenstraums wohl am besten zusammenfassen und ließen uns nicht nur am Tag unseres Rückflugs von Toronto nach Frankfurt mit Eindrücken und Erlebnissen zurück, die wir noch heute tief in uns tragen.
Kulinarik
International, ähnlich wie in den USA trifft es wohl am Besten. Wir hatten dort ähnlich leckere Burger, aber auch Pizza und Pasta. Absolutes Highlight ist jedoch Poutine, das beliebteste Fast-Food Kanadas. Während die Grundzutaten (Pommes, Bratensoße und Käse) immer gleich sind, haben wir sie in unzähligen Varianten probiert. Und ja, auch wir konnten uns vorher niemals vorstellen, dass so etwas gut schmecken kann.
Hotels
Unserer Meinung nach für die gebuchten Standards leicht überteuert, was jedoch auch an der Reisezeit gelegen haben mag. Charakteristisch für viele Hotels ist oftmals eine fest verbaute Plastikeinheit samt Badewanne in den Nasszellen der Zimmer. An sich haben wir uns jedoch stets wohlgefühlt.
Menschen
Wir hörten davon, dass die Kanadier die besseren Amerikaner sein sollen und haben durchwegs nette und aufgeschlossene Menschen getroffen. In den Großstädten durch das internationale Publikum, jedoch auch ländlich war oft eine besondere Herzlichkeit zu spüren, mit leichten Abstrichen vielleicht noch im französischsprachigen Teil, was jedoch rein subjektiv unsere Wahrnehmung darstellt.
Freizeit/Kultur
Die Möglichkeiten waren schier endlos. Geschichte, Architektur, Sport, Nachtleben und Natur - von A bis Z war alles dabei und ließ keine Wünsche offen.
Verkehrsmittel
Mietwagenverleih problemlos, Auto zuverlässig, keine überraschende Kreditkartenabbuchungen dank Meiden von Mautstraßen, die Öffentlichen top - mehr gibt es nicht zu sagen.
Fazit
Wir bekamen, was wir erhofft und erträumt hatten und waren ein Jahr später wieder in Kanada, diesmal im Westen. Wir lieben das Land und würden es jederzeit wieder genau auf diese Art und Weise bereisen. Klar, der Spaß kostet - und egal ob Hotels, Supermarkt oder Essengehen teils mehr, als wir es gewohnt sind - aber es war jeden kanadischen Dollar wert.
Hast du auch diesen einen Traum und möchtest los? Hat es dir ein Ziel besonders angetan und lässt dich nicht in Ruhe? Dann lass uns gemeinsam deinen Trip zusammenstellen und auch Punkte deiner Bucketlist abhaken - schreib mir noch heute!

Spanien
Valencia - Barock, Futurismus und Meer
1. Auswahl des Reiseziels
Von unseren früheren Reisen kannten wir es nur zu gut - ihr sitzt mitten im Flieger und die ersten Kinder beginnen zu schreien. Schnell folgen genervte Blicke anderer Passagiere, Köpfe werden geschüttelt, andere schauen voller Mitleid auf die Eltern und irgendwie liegt eine komische Stimmung in der Luft.
Ich würde lügen, wenn ich davor keine Angst gehabt hätte, als wir darüber nachdachten, mit unserer kleinen Tochter zum ersten Mal zu fliegen. Wir wollten es dennoch wagen.
Uns war klar, dass es kein langer Flug sein sollte und wir wollten gerne ein verlängertes Wochende in die Sonne und ans Meer. Als wir den Radius rund um Nürnberg zogen, fiel unsere Wahl dann auf das nur etwas über 2 Stunden Flugzeit entfernte Valenica in Spanien.
2. Der Flug mit Baby
Wir sind entspannt mit dem Auto zum Flughafen gefahren und haben vorab online einen Parkplatz gebucht. Der Check-In lief problemlos und schon beim Boarding begann unsere Tochter damit, das Flugpersonal und andere Passagiere mit ihrer Art um den Finger zu wickeln. Mit Kind durften wir die Warteschlange überspringen und dank Buchung der Sitze in Reihe 3 waren wir die ersten Passagiere in der Maschine. Den Flug an sich hat unsere Tochter dann nahezu komplett verschlafen und wir sind relativ problemlos in Valencia gelandet.
Mit dem ebenfalls vorab bestellten Taxi erreichten wir unser Hotel Moontels Valencia Alameda 41 in der Nähe des Ciutat de les Arts i les Ciènces innerhalb einer halben Stunde. Das Personal war überaus freundlich und herzlich und unser Zimmer ließ keine Wünsche offen.
3. Tag 1 - Erkunden von Stadt und Geschichte
Gestärkt von einem tollen Frühstück ging es für uns am anderen Morgen zu Fuß mit Buggy durch den Turia-Garten vorbei an Palmen und Lianenbäumen in die Innenstadt, wo wir durch die Ciutat Vella, die historische Altstadt, schlendern wollten.
Vorbei am mächtigen Stadttor Porta de la Mar ging es für uns zum Plaça de la Reina, wo die imposante Kathedrale Valencias und das ein oder andere Cafè auf uns warteten. Wir genossen es sehr, uns einfach etwas treiben zu lassen und auch in die ein oder andere Seitenstraße zu gehen, wo Barockgebäude samt idyllischen Gärten und Hinterhöfen auf jeden Fall tolle Fotomotive bieten.
Über die Kathedrale San Nicolás liefen wir weiter bis zum Stadttor Porta de Serrans und von dort aus wieder zurück über den Plaça de la Reina. Auf dem Rückweg zum Hotel freute sich mein Mann sehr über einen kleinen Abstecher zum Mestalla Stadion, der Heimat des Fußballklubs FC Valencia.
4. Tag 2 - Strand und Ozeanium
Den Vormittag wollten wir unbedingt am Strand verbringen und unsere Wahl fiel dabei auf die Playa de las Arenas, die etwa eine halbe Stunde zu Fuß von unserem Hotel entfernt lag. Die Strecke ist auch bequem mit dem Bus zurückzulegen - geht man sie jedoch zu Fuß, hat man die Gelegenheit, auf die inzwischen brachliegende ehemalige Formel 1 Strecke Valencias zu stoßen. Der Strand an sich war herrlich und die Abkühlung im Meer tat uns allen gut. Es war sehr sauber und nicht überlaufen, die Getränke vor Ort auch erschwinglich.
Nach dem Mittagsschlaf besuchten wir das L'Oceanografic, ein großes Aquarium mit unzähligen Meeresbewohnern im Ciutat de les Arts i les Ciènces mit seinen futuristischen und imposanten Bauwerken, wo wir aus dem Staunen fast nicht mehr herauskamen, den ganzen Nachmittag verbrachten und besonders gerne die vielen unterschiedlichen Fische beobachteten.
5. Tag 3 - Kulinarik und Heimreise
Da unser Rückflug erst am Nachmittag ging, blieb uns noch genügend Zeit, zum Abschluss unserer Reise die Markthalle Mercat Central zu besuchen und die ein oder andere lokale Köstlichkeit zu probieren.
Neben dem erstklassigen Schinken und Käse sowie den in Valencia allgegenwärtigen Orangen bleibt uns vor allem die Horchata de chufa in Erinnerung, eine Art kühles Milchgetränk aus Erdmandeln, in welches man bevorzugt Fartóns, ein lauwarmes Hefegebäck, tunkt.
Es tat unheimlich gut, sich mit ein paar dieser Köstlichkeiten auf eine kleine Bank in der Nähe der Markthalle zu setzen und dem emsigen Treiben zuzusehen, während unsere Tochter ihr Mittagsschläfchen hielt.
Unser Gepäck konnten wir nach dem Auschecken am Morgen noch bequem im Hotel lagern, von wo aus wir am Nachmittag wieder mit dem Taxi zum Flughafen fuhren und einen ähnlich entspannten Flug hatten, wie bei unserer Anreise.
Fazit:
Valencia eignet sich hervorragend für einen Wochenendtrip - auch mit Kindern. Zwar konnten wir uns am Abend nicht ins Nachtleben der Stadt stürzen, aber hatten tagsüber definitiv den Eindruck, das auch dieses sehr reizvoll sein muss. Valencia bietet sowohl Geschichte, viel Architektur und Sehenswürdigkeiten, aber auch Moderne, Shoppingmöglichkeiten und natürlich das Meer. Wir würden der Stadt wieder einen Besuch abstatten, beispielsweise als Halt auf einer unserer nächsten Kreuzfahrten.
Wenn auch du Tipps zum Verreisen mit Baby oder kleinen Kindern haben möchtest und gerne einen Kurztrip ans Meer machen möchtest, schreib mir gerne noch heute - ich freue mich darauf, mit dir deine nächste Städtereise zu organisieren!


