

Mit der AIDAperla auf Metropolenreise – fünf Tage voller besonderer Momente
Als ich durch meine Kooperation mit Amondo die Möglichkeit bekam, an einer fünftägigen Metropolenreise mit der AIDAperla teilzunehmen, musste ich nicht lange überlegen. Die eigentliche Metropolenroute dauert sieben Tage, für diese Inforeise wurde sie jedoch auf fünf Tage verkürzt. So hatte ich die Gelegenheit, das Schiff nicht nur als Gast, sondern auch mit den Augen einer Reiseberaterin kennenzulernen und viele Eindrücke zu sammeln, die ich heute an meine Kunden weitergeben kann.
Schon beim Betreten der AIDAperla war ich beeindruckt. Das Schiff wirkt modern, hochwertig und gleichzeitig unglaublich gemütlich. Obwohl mehrere tausend Gäste an Bord waren, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es überfüllt ist. Überall gibt es gemütliche Lounges, Bars und schöne Plätze zum Entspannen. Besonders gefallen haben mir die frei zugänglichen Whirlpools auf beiden Seiten des Außendecks. Dort konnte man jederzeit entspannen und den Blick aufs Meer genießen, ohne den Wellnessbereich besuchen zu müssen.
Mein persönliches Highlight war der Skywalk. Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich mich das traue. Anfangs hatte ich ganz schön Respekt, aber am Ende bin ich gleich mehrmals darüber gelaufen und habe den Ausblick richtig genossen. Direkt daneben befindet sich außerdem ein gläserner Aufzug, der mehrere Decks an der Außenwand entlang nach unten fährt. Auch das war ein tolles Erlebnis und definitiv nichts für Menschen mit Höhenangst.
Kulinarisch hat mich die AIDAperla auf ganzer Linie überzeugt. Mein Lieblingsrestaurant war ganz klar das Marktrestaurant am Heck des Schiffes. Dort kann man frühstücken, zu Mittag und zu Abend essen und hat dabei einen wunderschönen Blick aufs Meer. Allein dieser Ausblick hat jede Mahlzeit für mich noch schöner gemacht.
Praktisch fand ich außerdem, dass das Frühstück in allen Buffetrestaurants identisch ist. So kann jeder selbst entscheiden, in welchem Restaurant er am liebsten sitzen möchte, ohne auf etwas verzichten zu müssen.
Neben den Buffetrestaurants gibt es zahlreiche Spezialitätenrestaurants, die das Angebot perfekt ergänzen. Besonders gefallen haben mir das French Kiss, das Brauhaus und die Sushi Bar. Mein Tipp: Reserviert möglichst früh einen Tisch. Falls ihr das einmal vergesst, lohnt es sich trotzdem, spontan vorbeizuschauen und nach freien Plätzen zu fragen. Genau das haben wir auch gemacht und hatten mehr als einmal Glück.
Was mich besonders begeistert hat, war die Qualität des Essens. Ich habe während der gesamten Reise wirklich kein einziges Gericht gegessen, das mir nicht geschmeckt hat. Egal ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen – die Auswahl war riesig und alles war unglaublich lecker.
Natürlich durfte auch ein Besuch im Wellnessbereich nicht fehlen. Dort erwarten euch mehrere verschiedene Saunen, gemütliche Ruheräume und Whirlpools mit Blick aufs Meer. Besonders an den Landtagen war es angenehm ruhig. Wer sich eine kleine Auszeit gönnen möchte, ist dort genau richtig.
Auch Familien kommen auf der AIDAperla voll auf ihre Kosten. Für die Kleinsten gibt es den Mini Club, für Kinder den Kids Club und für Jugendliche eigene Bereiche mit einem abwechslungsreichen Programm. Besonders beeindruckt hat mich das Four Elements mit seinen Wasserrutschen, dem Klettergarten und den vielen Spielmöglichkeiten. Direkt daneben befindet sich das Fuego Restaurant, sodass Familien kurze Wege haben.
Obwohl viele Kinder an Bord waren, hat sich das Schiff nie laut oder überfüllt angefühlt. Jeder hatte seinen eigenen Bereich und genau das fand ich richtig angenehm.
Während unserer Reise konnten wir verschiedene Städte kennenlernen.
In Southampton entschieden wir uns bewusst gegen London. Für einen Tagesausflug wäre uns die Zeit einfach zu knapp gewesen. Stattdessen fuhren wir spontan mit dem Taxi nach Winchester und ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder so treffen. Kleine Gassen, typisch englische Telefonzellen und Briefkästen, wunderschöne Häuser, gemütliche Cafés und unglaublich freundliche Menschen – für mich war Winchester wie ein einziges Postkartenmotiv.
Auch in Le Havre zog es uns nicht nach Paris. Stattdessen besuchten wir Honfleur und ich habe mich sofort in dieses kleine Hafenstädtchen verliebt. Kleine Geschäfte, Pralinenläden, regionale Spezialitäten, ein Markt mit Wein und frischem Brot, der wunderschöne Hafen mit seinen vielen Segelbooten und als kleines Highlight ein nostalgisches Karussell, auf dem wir natürlich selbst eine Runde drehen mussten.
Genau solche kleinen Orte liebe ich. Man schlendert einfach durch die Gassen und entdeckt an jeder Ecke etwas Neues.
Eigentlich wollten wir anschließend auch Brügge besuchen. Leider machte uns ein Lotsenstreik in Zeebrügge einen Strich durch die Rechnung und wir konnten dort nicht anlegen. Aus dem geplanten Landgang wurde kurzerhand ein zusätzlicher Seetag. Natürlich waren wir im ersten Moment etwas enttäuscht. Im Nachhinein waren wir aber auch froh, noch mehr Zeit auf diesem tollen Schiff verbringen zu können.
Rotterdam war unser letzter Halt und hat mich ebenfalls begeistert. Die moderne Architektur, die entspannte Atmosphäre und das besondere Flair der Stadt haben Lust auf mehr gemacht.
Ich würde jederzeit wiederkommen und mir Rotterdam noch viel genauer anschauen.
Zu den schönsten Momenten an Bord gehörte für mich auch das gemeinsame Bingo spielen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und sorgte jedes Mal für gute Stimmung. Abends ließen wir den Tag häufig im Theatrium ausklingen. Besonders die Gesangsshow der AIDA Künstler hat mich begeistert und war für mich ein gelungener Abschluss eines wunderschönen Urlaubstages.
Unsere Kabine
Wir hatten die Kabine 9107 auf Deck 9 im vorderen Bereich des Schiffes. Mit der Kabine selbst waren wir sehr zufrieden. Sie war modern eingerichtet, bot ausreichend Stauraum und wir haben dort wirklich gut geschlafen.
Wer allerdings etwas empfindlicher auf Schiffsbewegungen reagiert oder lieber möglichst kurze Wege zu den Restaurants und den öffentlichen Bereichen hat, sollte bei der Buchung eher eine Kabine im mittleren Bereich des Schiffes wählen.
Getränkepakete
AIDA bietet verschiedene Getränkepakete an, darunter das All IN Paket, das FUN Paket sowie das Kids & Teens Paket. Welche Variante am besten passt, hängt ganz vom eigenen Trinkverhalten ab. Wer gerne Cocktails, Kaffeespezialitäten oder Softdrinks genießt, kann mit einem Getränkepaket häufig Geld sparen. Wer dagegen nur gelegentlich etwas trinkt, fährt oft besser damit, die Getränke einzeln zu bezahlen.
Mein persönliches Fazit
Die AIDAperla hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Nicht nur wegen der modernen Ausstattung oder der großen Auswahl an Restaurants, sondern vor allem durch das stimmige Gesamtkonzept. Jeder findet hier seinen Lieblingsplatz. Egal ob Familien, Paare oder Freunde gemeinsam reisen – das Schiff bietet für jeden genau das Richtige.
Wenn mich heute jemand fragt, was mein persönliches Highlight war, fällt mir die Antwort richtig schwer. Der Skywalk, das fantastische Essen, die entspannte Atmosphäre an Bord und die wunderschönen Hafenstädte haben diese Reise für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Für mich war diese Reise nicht nur eine wunderschöne Auszeit, sondern gleichzeitig eine wertvolle Erfahrung als Reiseberaterin. Ich konnte das Schiff selbst erleben, viele Bereiche kennenlernen und unzählige Eindrücke sammeln. Genau deshalb kann ich meine Kunden heute noch besser beraten und ihnen viele persönliche Tipps mit auf den Weg geben.
Meine persönlichen Tipps
- Reserviert die Spezialitätenrestaurants möglichst früh. Falls ihr keinen Tisch mehr bekommt, lohnt sich trotzdem eine spontane Nachfrage.
- Nutzt den Wellnessbereich möglichst an den Landtagen. Dann ist es dort deutlich ruhiger und entspannter.
- Wer empfindlich auf Schiffsbewegungen reagiert, sollte bei der Kabinenwahl eher den mittleren Bereich des Schiffes bevorzugen.
- Wenn euch die Zeit für London zu knapp ist, kann ich Winchester als wunderschöne Alternative nur empfehlen.
- Honfleur ist für mich ein echter Geheimtipp und eine tolle Alternative zu einem stressigen Tagesausflug nach Paris.
- Für Familien ist das Four Elements mit dem angrenzenden Fuego Restaurant einfach perfekt.
- Schaut euch vor der Buchung die verschiedenen Getränkepakete an. Je nach Reiseverhalten kann sich ein Paket durchaus lohnen.
- Nehmt euch bewusst Zeit, das Schiff zu erkunden. Hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken.
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Als wir 2012 zu unseren Flitterwochen das erste Mal nach Can Picafort gereist sind, hätten wir nie gedacht, dass uns dieser kleine Ort so viele Jahre begleiten würde. Eigentlich wollten wir einfach nur einen schönen Urlaub verbringen. Heute, viele Jahre später, waren wir bereits fünfmal dort und freuen uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir wieder an der Promenade entlanglaufen.
Can Picafort hat uns vom ersten Moment an verzaubert. Für uns ist es genau die richtige Mischung aus Erholung und Leben. Der Ort ist groß genug, dass es nie langweilig wird, gleichzeitig aber klein genug, um alles bequem zu Fuß zu erreichen. Genau das lieben wir bis heute.
Die wunderschöne Promenade verläuft direkt am Meer und wird nur durch eine kleine Mauer vom Strand getrennt. Während man gemütlich entlangschlendert, laden kleine Cafés, Restaurants, Bars und Boutiquen zum Verweilen ein. Wer gerne shoppen geht, wird hier genauso fündig wie alle, die einfach nur mit einem Cocktail in der Hand den Blick aufs Meer genießen möchten.
Schon nach den ersten Stunden wussten wir: Hier werden wir nicht zum letzten Mal Urlaub machen.
Besonders begeistert uns bis heute das Meer. Natürlich hatten wir in all den Jahren auch einmal einen kräftigen Regenschauer – das gehört eben dazu. Was uns jedoch jedes Mal aufs Neue beeindruckt hat, ist die Wasserqualität. Das Meer war immer glasklar und schimmerte in den schönsten Blau- und Türkistönen. An manchen Tagen erinnerte es uns fast an die Karibik.
Der Strand selbst ist wunderschön feinsandig und fällt flach ins Meer ab. Gerade für Familien mit Kindern ist das ideal, da man weit ins Wasser hineingehen kann. Während der Saison sorgen an den Strandabschnitten Rettungsschwimmer für zusätzliche Sicherheit.
Wer Liegen und Sonnenschirme nutzen möchte, kann diese direkt am Strand mieten. Bei unserem letzten Urlaub kosteten zwei Liegen und ein Sonnenschirm 18,50 Euro pro Tag. Wer lieber etwas Geld sparen möchte, findet in den kleinen Geschäften entlang der Promenade alles, was man für einen entspannten Strandtag braucht – von Strandmatten und Handtüchern bis hin zu Sonnenschirmen, Luftmatratzen oder Wasserspielzeug. So kann sich jeder seinen perfekten Platz am Strand ganz nach den eigenen Wünschen einrichten.
Öffentliche Sanitäranlagen direkt am Strand sind uns nicht aufgefallen. Da sich entlang der Promenade jedoch zahlreiche Cafés, Restaurants und Hotels befinden, findet man dort jederzeit problemlos eine Möglichkeit.
Unsere Hotels
Übernachtet haben wir im Laufe der Jahre in verschiedenen Hotels in Can Picafort. Besonders gut gefallen haben uns das Eix Platja Daurada sowie das JS Yate.
Das Eix Platja Daurada liegt direkt am wunderschönen Strand von Can Picafort und überzeugt uns vor allem durch seine großzügige Poollandschaft. Mehrere miteinander verbundene Pools laden zum Entspannen ein und nur wenige Schritte später steht man bereits am Strand. Einfach über den kleinen Holzsteg laufen und schon liegt das glasklare Meer vor einem.
Gerade mit Kindern ist das einfach perfekt. Unser Sohn springt manchmal vom Strand direkt in den Pool und kurze Zeit später wieder zurück ins Meer. Kürzere Wege kann man sich kaum wünschen. Auch die Zimmer wurden vor einigen Jahren renoviert und das gesamte Personal ist unglaublich herzlich und aufmerksam. Man merkt einfach, dass Gastfreundschaft dort gelebt wird.
Das JS Yate haben wir erst vor Kurzem kennengelernt und würden es ebenfalls jederzeit wieder buchen. Es liegt etwas zentraler im Ort, ist kleiner und deutlich ruhiger. Gerade der Boutique-Charakter hat uns dort besonders gut gefallen. Die Betten gehören ohne Übertreibung zu den bequemsten, in denen wir jemals im Urlaub geschlafen haben. Ein weiteres Highlight war für uns das Frühstück auf der Außenterrasse. Entspannter kann ein Urlaubstag kaum beginnen.
Beide Hotels haben ihren ganz eigenen Charme und wir haben uns in beiden rundum wohlgefühlt. Je nachdem, ob man lieber direkt am Strand oder etwas ruhiger und zentral wohnen möchte, können wir beide Unterkünfte von Herzen empfehlen.
Auch das Essen hat uns jedes Mal überzeugt. Die Auswahl ist abwechslungsreich und jeden Abend gibt es neue Gerichte zu entdecken. Für Kinder findet am Abend eine Mini Disco statt und später sorgt ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für einen gelungenen Tagesabschluss. Wer den Abend lieber entspannt ausklingen lassen möchte, kann sich draußen einen Cocktail bestellen und den Urlaub einfach genießen.
Zu unseren absoluten Lieblingsorten gehört die Pirates Bar
Zu unseren absoluten Lieblingsorten gehört die Pirates Bar direkt an der Promenade. Dort herrscht jeden Abend eine tolle Stimmung. Sobald die spanische Sängerin die ersten Lieder anstimmt, dauert es meist nicht lange, bis die ersten Gäste mitsingen, tanzen und einfach den Moment genießen. Genau solche Abende bleiben einem noch lange nach dem Urlaub im Gedächtnis.
Das traditionelle Entenfest
Jedes Jahr im August findet in Can Picafort das traditionelle Entenfest statt. Zwei Wochen lang wird gefeiert und der Höhepunkt ist das große Feuerwerk direkt an der Promenade. Kurz vor Mitternacht füllt sich der gesamte Ort. Restaurants und Bars sind bis auf den letzten Platz besetzt und alle warten gemeinsam auf den Beginn des Feuerwerks. Wer einen guten Platz möchte, sollte sich rechtzeitig einen Tisch sichern.
Can Picafort Express
Ein kleines Highlight ist auch der Can Picafort Express. Die kleine Bimmelbahn fährt gemütlich durch den Ort bis zum Hafen und wieder zurück. Gerade für Kinder ist das ein tolles Erlebnis, aber auch wir steigen immer wieder gerne ein. Man entdeckt den Ort noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive und spart sich zwischendurch den einen oder anderen längeren Spaziergang.
Mallorca ohne Mietwagen entdecken
Was viele gar nicht wissen: Von Can Picafort aus lässt sich Mallorca wunderbar ohne Mietwagen entdecken. Die Busverbindungen sind hervorragend und wir haben schon viele Ausflüge ganz unkompliziert auf eigene Faust unternommen. Für 8 € pro Person sind wir bis nach Palma gefahren.
Besonders begeistert hat uns Palma. Schon ein Spaziergang durch die kleinen Altstadtgassen ist ein Erlebnis. Vor den Geschäften hängen große Serrano-Schinken, Knoblauchzöpfe und getrocknete Chilis, überall duftet es nach mediterranen Spezialitäten und an jeder Ecke entdeckt man etwas Neues. Natürlich gehört auch die beeindruckende Kathedrale La Seu zu jedem Besuch dazu. Der Hafen mit seinen riesigen Yachten ist ebenfalls absolut sehenswert.
Wer Palma ganz entspannt erkunden möchte, kann den Hop-on-Hop-off-Bus nutzen. Für Familien können wir außerdem das Palma Aquarium von Herzen empfehlen. Riesige Haie, Rochen und viele weitere Meeresbewohner machen den Besuch zu einem echten Erlebnis – nicht nur für Kinder.
Die berühmte Inselrundfahrt
Ein weiterer Ausflug, den wir jedem Mallorca-Urlauber empfehlen können, ist die berühmte Inselrundfahrt. Je nach Anbieter wird sie in unterschiedlicher Reihenfolge durchgeführt. Wir starteten mit dem historischen Roten Blitz, der gemütlich durch Orangen- und Zitronenhaine nach Sóller fährt. Allein diese Fahrt ist schon ein Erlebnis.
Anschließend ging es mit der nostalgischen Straßenbahn weiter nach Port de Sóller, bevor wir mit dem Schiff entlang der beeindruckenden Küste bis nach Sa Calobra fuhren. Nach etwas Freizeit brachte uns der Bus durch das Tramuntana-Gebirge mit seinen spektakulären Serpentinen und dem berühmten Aussichtspunkt Nus de sa Corbata wieder zurück.
Für uns gehört dieser Ausflug bis heute zu den schönsten Erlebnissen auf Mallorca. Ganz gleich, in welcher Reihenfolge die einzelnen Verkehrsmittel genutzt werden – diese Tour sollte man sich bei einem Mallorca-Urlaub nicht entgehen lassen.
Die kleinen Begegnungen, die in Erinnerung bleiben
Eines unserer schönsten Urlaubserlebnisse hatte allerdings gar nichts mit einem Ausflug zu tun. Über viele Jahre besuchten wir immer dieselbe kleine Bar. Dort verstand sich unser Sohn besonders gut mit einem Mitarbeiter und jedes Mal wurden Späße gemacht oder kleine Erinnerungen ausgetauscht.
Als wir nach einer längeren Pause wieder nach Can Picafort kamen und ihn zunächst nicht fanden, waren wir ehrlich gesagt etwas traurig. Nur wenige Minuten später entdeckten wir ihn zufällig etwa zweihundert Meter weiter in einer anderen Bar. Er erkannte uns sofort, kam lächelnd auf uns zu und begrüßte als Erstes unseren Sohn.
Genau solche Begegnungen kann man nicht planen. Aber genau sie machen für uns den Unterschied. Sie zeigen, wie herzlich die Menschen in Can Picafort sind und warum wir uns dort seit vielen Jahren so willkommen fühlen.
Natürlich haben wir inzwischen auch andere Orte auf Mallorca kennengelernt. Cala Millor hat uns ebenfalls gut gefallen und bietet deutlich mehr Trubel sowie viele Freizeitmöglichkeiten. Für unseren persönlichen Geschmack bleibt Can Picafort jedoch genau die richtige Mischung aus Erholung, Herzlichkeit und mallorquinischem Flair.
Warum wir immer wieder zurückkehren
Wenn mich heute jemand fragt, warum wir immer wieder nach Can Picafort fahren, fällt mir die Antwort eigentlich ganz leicht. Es ist nicht nur der wunderschöne Strand oder das glasklare Wasser. Es sind die kleinen Momente. Die Spaziergänge an der Promenade. Die Livemusik am Abend. Das Feuerwerk im August. Menschen, die uns nach Jahren wiedererkennen. Genau das macht Can Picafort für uns zu einem Ort, an den wir immer wieder gerne zurückkehren.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir immer wieder nach Can Picafort zurückkehren. Manche Urlaubsorte sind wunderschön. Andere fühlen sich einfach wie ein kleines Stück Zuhause an.

USA
NEW YORK Neun Tage, die mich begeistert haben
„Vor meiner Reise dachte ich, New York wäre einfach eine Stadt, die man irgendwann einmal gesehen haben sollte. Heute weiß ich, dass New York viel mehr ist. Es ist eine Stadt, die einen nicht mehr loslässt.“
Vorwort
Es gibt Reiseziele, auf die freut man sich monatelang. Und dann gibt es Reiseziele, die einen noch viel mehr begeistern, als man es sich jemals vorgestellt hätte.
Genau so war es bei mir mit New York.
Natürlich kannte ich die Skyline aus Filmen, den Times Square, den Central Park oder die Freiheitsstatue. Trotzdem hatte ich ehrlich gesagt gar keine riesigen Erwartungen. Ich dachte, New York wäre einfach eine Stadt, die man irgendwann einmal gesehen haben sollte.
Heute weiß ich, wie falsch ich damit lag.
Gemeinsam mit meinem besten Freund durfte ich diese faszinierende Stadt neun Tage lang entdecken. In diesem Reisebericht möchte ich euch nicht nur meine Erfahrungen schildern, sondern euch auch viele persönliche Tipps mitgeben. Vielleicht hilft euch der eine oder andere davon bei eurer eigenen Reise.
Der Start in ein unvergessliches Abenteuer
Für meine Reise standen insgesamt neun Tage zur Verfügung. Gereist bin ich Ende Mai bis Anfang Juni – und rückblickend würde ich sagen, dass dies die perfekte Reisezeit ist.
Die Temperaturen waren angenehm warm, aber noch nicht drückend heiß. Man konnte den ganzen Tag unterwegs sein und selbst längere Spaziergänge waren überhaupt kein Problem.
Geflogen bin ich gemeinsam mit meinem besten Freund direkt ab Frankfurt mit Singapore Airlines.
Schon der Flug war ein gelungener Auftakt.
Das Personal war ausgesprochen freundlich, das Essen wirklich lecker und auch die Sitzplätze in der Economy Class waren völlig in Ordnung. Ich hatte einen Fensterplatz und konnte den Anflug auf New York genießen.
Als schließlich die ersten Hochhäuser am Horizont auftauchten, wurde mir langsam bewusst:
Ich bin wirklich in New York.
Mein Hotel in Brooklyn
Bei der Hotelauswahl war mir von Anfang an wichtig, eine gute Mischung aus Lage, Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Meine Wahl fiel auf das Liberty View Brooklyn Hotel – und genau diese Entscheidung würde ich jederzeit wieder treffen.
Das Hotel liegt nur etwa fünf Gehminuten von der nächsten Metrostation entfernt. Dadurch war Manhattan schnell erreichbar, gleichzeitig konnte ich nach einem langen Tag das etwas ruhigere Brooklyn genießen.
Das Zimmer war mit zwei großen Queen-Size-Betten ausgestattet und bot ausreichend Platz. Besonders das großzügige Badezimmer und die Klimaanlage waren nach langen Tagen in der Stadt sehr angenehm.
Direkt neben dem Hotel befindet sich eine Polizeistation.
Davon haben wir allerdings kaum etwas mitbekommen, da das Hotel sehr gut schallisoliert ist. Im Gegenteil – die Lage hat mir sogar ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit gegeben.
Auch beim Frühstück hatte ich bewusst darauf geachtet, dass nicht alles mit Einweggeschirr serviert wird. Gerade in den USA ist das leider noch häufig der Fall.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass hier echtes Geschirr und richtiges Besteck verwendet wurden.
Zum Frühstück gab es unter anderem Bagels, Toast, Croissants, verschiedene Marmeladen, Eier, Speck, Bohnen, Joghurt, Obst sowie Kaffee und Säfte.
Für einen Städtetrip würde ich dieses Hotel jederzeit wieder buchen.
Die Momente, die New York für mich unvergesslich gemacht haben!
Top of the Rock – meine liebste Aussicht über New York
Wenn mich heute jemand fragen würde, welche Aussichtsplattform ich in New York empfehlen kann, müsste ich nicht lange überlegen.
Ganz klar: Top of the Rock.
Schon vor dem Besuch war ich etwas nervös. Höhen sind eigentlich nicht meine größte Stärke und ich wusste nicht, wie ich mich dort oben fühlen würde.
Diese Sorge war allerdings völlig unbegründet.
Sobald ich die Aussichtsplattform betreten hatte, war ich einfach nur sprachlos.
Für mich bietet das Top of the Rock die schönste Aussicht auf New York. Von dort aus blickt man gleichzeitig auf den Central Park, das Empire State Building und die beeindruckende Skyline von Manhattan. Genau diese Kombination macht den Ausblick für mich so besonders.
Ein Tipp, den ich jedem mitgeben würde:
Bucht eure Tickets nicht Monate im Voraus, sondern schaut zunächst auf den Wetterbericht. Ich habe meine Tickets erst zwei Tage vorher online gebucht und konnte den Besuch so perfekt auf gutes Wetter abstimmen.
Außerdem würde ich einen Zeitslot am späten Nachmittag wählen.
So erlebt man New York gleich auf drei verschiedene Arten: zunächst bei Tageslicht, anschließend während des Sonnenuntergangs und schließlich, wenn die gesamte Stadt in einem beeindruckenden Lichtermeer erstrahlt.
Ich war mehrere Stunden dort oben und hätte wahrscheinlich noch länger bleiben können.
Direkt unterhalb befindet sich außerdem das berühmte Rockefeller Center.
Im Winter kennt man diesen Platz mit der großen Eislaufbahn und dem riesigen Weihnachtsbaum. Im Sommer laden dort Brunnen, Sitzgelegenheiten und Cafés zum Verweilen ein.
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich außerdem Tiffany & Co. – für Schmuckliebhaber definitiv einen Blick wert.
Ein ganz besonderer Moment blieb mir ebenfalls in Erinnerung.
Vier junge Erwachsene drehten dort gerade ein Video und im Hintergrund lief das bekannte Lied „New York, New York“.
In diesem Moment bekam ich tatsächlich Gänsehaut.
Da wurde mir erst richtig bewusst:
Ich bin wirklich in New York.
Grand Central Terminal
Natürlich durfte auch das berühmte Grand Central Terminal nicht fehlen.
Schon beim Betreten der riesigen Bahnhofshalle hatte ich das Gefühl, mitten in einem Film zu stehen.
Man kennt diesen Ort aus unzähligen Filmen und Serien und plötzlich steht man selbst genau dort.
Allein die Architektur macht den Bahnhof zu einer Sehenswürdigkeit.
Central Park – mein absolutes Highlight
Wenn ich heute sagen müsste, welcher Ort mich in New York am meisten beeindruckt hat, dann wäre meine Antwort ganz klar:
Der Central Park.
Ich war sogar an zwei verschiedenen Tagen dort unterwegs und habe insgesamt fast acht Stunden in diesem Park verbracht.
Und trotzdem hätte ich wahrscheinlich noch länger bleiben können.
Das Faszinierende ist, dass man überhaupt nicht mehr merkt, dass man sich mitten in einer Millionenstadt befindet.
Überall laufen Eichhörnchen herum, ich habe Schildkröten in den Seen entdeckt und unglaublich viele verschiedene Vogelarten beobachtet.
Zwischendurch hörte ich Straßenmusikern zu, beobachtete Menschen beim Sport oder Familien beim Picknick.
Der Central Park strahlt eine Ruhe aus, die ich dort niemals erwartet hätte.
Überrascht hat mich außerdem, was es dort alles gibt.
Neben den bekannten Spazierwegen befinden sich dort Sportanlagen, Tennisplätze und inzwischen sogar ein großes Freibad.
Immer wieder begegneten mir außerdem die typischen Pedicabs, also Fahrradrikschas, mit denen Besucher ganz entspannt durch den Park gefahren werden.
Natürlich durfte für mich als großer „Kevin – Allein in New York“-Fan auch der Besuch der bekannten Drehorte nicht fehlen.
Es war schon ein besonderes Gefühl, plötzlich genau an den Orten zu stehen, die ich seit vielen Jahren aus dem Film kenne.
Direkt am Park liegt außerdem das berühmte Plaza Hotel.
Auch als Besucher kann man über einen Seiteneingang hineingehen und dort gemütlich einen Kaffee oder ein Stück Kuchen genießen.
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich außerdem der bekannte Apple Store mit seinem riesigen Glaswürfel.
Ausgerechnet dort musste ich mir übrigens einen neuen AirPod kaufen, nachdem ich einen während der Reise verloren hatte.
Für mich ist der Central Park viel mehr als nur ein Park.
Er ist ein Ort zum Durchatmen.
Ein Ort, an dem man einfach einmal auf einer Bank sitzen, die Menschen beobachten und den Moment genießen sollte.
St. Patrick's Cathedral
Mitten zwischen den modernen Hochhäusern steht die beeindruckende St. Patrick's Cathedral.
Als ich dort ankam, fand gerade ein Gottesdienst statt.
Dieser unterschied sich deutlich von den Gottesdiensten, die ich aus Deutschland kenne.
Alles wurde auf großen Bildschirmen übertragen und wirkte insgesamt moderner.
Auch hier fiel mir wieder auf, wie groß das Sicherheitsbewusstsein in New York ist.
Vor der Kirche standen mehrere Polizeifahrzeuge und Besucher wurden kontrolliert.
Lego Store – nicht nur für Kinder
Mit so einem tollen Geschäft hätte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet.
Der Lego Store erstreckt sich über zwei Etagen und ist viel mehr als nur ein Laden.
Überall stehen riesige Lego-Kunstwerke – von der Freiheitsstatue über die Ghostbusters bis hin zu beeindruckenden Bäumen.
Egal ob Groß oder Klein – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Ghostbusters und Radio City Music Hall
Natürlich durfte auch die berühmte Ghostbusters Firehouse nicht fehlen.
Als Filmfan musste ich dort einfach einmal vorbeischauen.
Ebenso beeindruckend fand ich die bekannte Radio City Music Hall, die ebenfalls zu den Wahrzeichen Manhattans gehört.
Gerade in New York merkt man ständig, wie viele Orte man bereits aus Filmen kennt.
Times Square – einfach das Leben beobachten
Natürlich führte mich mein Weg auch mehrmals zum Times Square.
Einmal am Nachmittag und später noch einmal am Abend.
Beides hat einen völlig unterschiedlichen Charme.
Am schönsten fand ich es allerdings, mich einfach auf die berühmte rote Treppe zu setzen.
Und glaubt mir:
Eine Stunde vergeht dort wie im Flug.
Überall passiert etwas.
Menschen drehen Videos, Straßenkünstler treten auf, Touristen machen Fotos und überall laufen Figuren wie Spider-Man oder andere Filmhelden herum.
Dazu kommen die riesigen Werbetafeln, die den gesamten Platz in ein beeindruckendes Lichtermeer verwandeln.
Überrascht hat mich allerdings, dass der Times Square gar nicht so überfüllt war, wie ich es erwartet hatte.
Natürlich waren viele Menschen dort, aber ich konnte sowohl tagsüber als auch am Abend alles ganz entspannt genießen.
Kulinarisch hat mich New York ebenfalls überzeugt
Natürlich wollte ich auch einige typisch amerikanische Spezialitäten ausprobieren.
Ein Donut musste natürlich sein.
Ganz ehrlich?
Kann man einmal machen – für mich persönlich war das aber kein absolutes Highlight.
Ganz anders sah es beim Essen aus.
Ein echtes Highlight war ein mexikanisches Restaurant in Hell's Kitchen, das mich mit seinem Essen wirklich begeistert hat.
Auch eine kleine Pizzeria in Brooklyn ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Dort habe ich eine der besten Pizzen der gesamten Reise gegessen.
Natürlich durfte auch ein richtig guter Burger nicht fehlen – in SoHo wurde ich ebenfalls fündig.
Mein Tipp: Wenn ihr auf der Suche nach guten Restaurants seid, schaut unbedingt einmal bei Tripadvisor vorbei. Ich habe dort mehrere Restaurants herausgesucht und wurde kein einziges Mal enttäuscht.
Ein kleiner Hinweis noch zum Schluss:
In vielen Restaurants ist das Trinkgeld bereits auf der Rechnung enthalten. In anderen kann man den Betrag selbst auswählen. Deshalb lohnt sich immer ein kurzer Blick auf die Rechnung, damit man nicht versehentlich doppelt Trinkgeld bezahlt.
Chinatown und Little Italy – zwei Welten direkt nebeneinander
Natürlich durfte auch Chinatown nicht fehlen.
Dort habe ich auch typisch asiatisch gegessen und das Essen war wirklich sehr lecker.
Vom Viertel selbst war ich allerdings etwas überrascht.
Ganz ehrlich: Ich hatte es mir schöner vorgestellt. Auf mich wirkte Chinatown ziemlich hektisch und stellenweise auch etwas schmutzig. Tatsächlich habe ich zweimal überlegt, wo ich mich überhaupt zum Essen hinsetzen möchte.
Nur wenige Gehminuten weiter befindet sich Little Italy – und dort hatte ich sofort ein ganz anderes Gefühl.
Die Straßen waren sauber, liebevoll gestaltet und deutlich gemütlicher. Es herrschte eine richtig schöne Atmosphäre und im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich lieber dort gegessen.
Besonders gut gefallen hat mir auch der kleine Christmas Shop, der das ganze Jahr geöffnet hat. Allein dafür lohnt sich ein kurzer Abstecher.
Gerade dieser direkte Vergleich zeigt, wie unterschiedlich die einzelnen Viertel in New York sein können.
Die Momente, die mir für immer in Erinnerung bleiben
Brooklyn Bridge – einer der schönsten Spaziergänge in New York
Natürlich durfte auch die berühmte Brooklyn Bridge nicht fehlen.
Wenn ich euch einen Tipp geben darf, dann diesen:
Lauft unbedingt von Brooklyn nach Manhattan.
So habt ihr die Skyline die ganze Zeit direkt vor euch und könnt unterwegs wunderschöne Fotos machen.
Wer Bilder ohne viele Menschen machen möchte, sollte möglichst früh am Morgen dort sein. Tagsüber ist auf der Brücke eigentlich immer etwas los.
Allein der Spaziergang lohnt sich. Immer wieder bleibt man stehen, genießt den Ausblick und entdeckt neue Perspektiven auf Manhattan.
Brooklyn Bridge Park – mein emotionalster Moment
Es gibt Momente auf Reisen, die man nie wieder vergisst.
Für mich war das der Abend im Brooklyn Bridge Park.
Nachdem wir in Hell's Kitchen richtig lecker mexikanisch gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg ans Wasser.
Langsam ging die Sonne unter.
Nach und nach begannen die Lichter der Skyline zu leuchten.
Die Brooklyn Bridge war beleuchtet und Manhattan spiegelte sich im East River.
Ich stand einfach nur da und bekam Tränen in den Augen.
Nicht, weil etwas Besonderes passiert wäre.
Sondern weil dieser Anblick so unglaublich schön war.
In diesem Moment wurde mir bewusst:
WOW! Ich bin wirklich in New York.
Bis heute gehört dieser Augenblick zu meinen schönsten Reiseerinnerungen überhaupt.
Ground Zero und das 9/11 Museum
Einer der bewegendsten Orte meiner gesamten Reise war ohne Zweifel Ground Zero.
Dort zu stehen, wo früher die Zwillingstürme standen, ist ein ganz besonderes Gefühl.
Die beiden riesigen Wasserbecken wirken unglaublich beeindruckend und gleichzeitig sehr bedrückend.
Besonders berührt hat mich eine kleine Tradition.
An den Geburtstagen der Opfer wird jeweils eine weiße Rose an ihrem eingravierten Namen platziert.
Eine so kleine Geste und doch sagt sie unglaublich viel aus.
Natürlich habe ich mir auch das 9/11 Museum angesehen.
Dafür sollte man sich unbedingt genügend Zeit nehmen.
Ich war mehrere Stunden dort und hätte wahrscheinlich noch länger bleiben können.
Das Memorial selbst kann kostenlos besucht werden. Für das Museum benötigt man ein separates Ticket. Ich würde empfehlen, dieses vorab online zu buchen, damit man sich vor Ort keine Gedanken mehr machen muss.
Originale Ausstellungsstücke, persönliche Geschichten und Erinnerungsstücke machen den Besuch unglaublich emotional.
Für mich gehört das 9/11 Museum zu den beeindruckendsten Museen, die ich je besucht habe.
Mit der kostenlosen Staten Island Ferry zur Freiheitsstatue
Natürlich wollte ich auch die berühmte Freiheitsstatue sehen.
Dafür nutzte ich gemeinsam mit meinem besten Freund die kostenlose Staten Island Ferry.
Allein die Überfahrt lohnt sich bereits.
Man fährt direkt an der Freiheitsstatue vorbei und hat gleichzeitig einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Manhattan.
Und ganz ehrlich?
Ich hatte mir die Freiheitsstatue deutlich größer vorgestellt.
Trotzdem gehört diese Fahrt für mich einfach zu einem New-York-Besuch dazu.
Fleet Week – ein unerwartetes Highlight
Da ich Ende Mai in New York war, hatte ich das Glück, genau während der Fleet Week dort zu sein.
Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Rund um den Pier herrschte Volksfeststimmung.
Militärschiffe konnten besichtigt werden, überall waren Angehörige der US Navy und anderer Streitkräfte unterwegs und es gab zahlreiche Vorführungen und Informationsstände.
Sogar die Ghostbusters waren mit einem Stand vertreten.
Außerdem konnte ich die legendäre Concorde bestaunen, die heute Teil des Intrepid Museums ist.
Solche Zufälle machen eine Reise oft noch besonderer.
Ein Tagesausflug nach Washington D.C.
Während meines Aufenthalts machte ich außerdem einen Tagesausflug nach Washington D.C.
Rückblickend würde ich jedem empfehlen, dafür mindestens zwei bis drei Tage einzuplanen.
Ein Tag reicht einfach nicht aus.
Washington hat mich wirklich beeindruckt.
Die Stadt wirkt sauber, gepflegt und gleichzeitig unglaublich imposant.
Ich besuchte unter anderem das Kapitol, das Weiße Haus, das Lincoln Memorial, das Washington Monument, den Arlington National Cemetery mit dem Grab von John F. Kennedy sowie das Korean War Veterans Memorial.
Besonders schön war auch der spontane Fotostopp auf dem Rückweg.
Von dort hatte ich einen fantastischen Blick über Washington.
Obwohl die Führung komplett auf Englisch stattfand, konnte ich überraschend viel verstehen.
Washington war für mich eine perfekte Ergänzung zu New York.
Coney Island – New York von einer ganz anderen Seite
Mit New York verbindet man automatisch Wolkenkratzer.
Umso schöner war es, plötzlich am Strand von Coney Island zu stehen.
Direkt an der Promenade befindet sich der bekannte Freizeitpark.
Die Attraktionen habe ich mir zwar angeschaut, persönlich waren sie mir aber etwas zu teuer.
Also entschied ich mich lieber dafür, den Strand zu genießen.
Anschließend gab es noch einen richtig leckeren Burger an der Promenade.
Besonders schön fand ich aber die Menschen.
Ich trug ein T-Shirt mit meinem Geburtsjahr 1985, worauf mich direkt ein Amerikaner ansprach und lachend meinte, dass das ein richtig guter Jahrgang gewesen sei.
Obwohl mein Englisch alles andere als perfekt ist, entwickelte sich ein richtig nettes Gespräch.
Genau solche Begegnungen bleiben einem lange in Erinnerung.
Broadway – unbedingt machen!
Ein Broadway-Musical durfte natürlich nicht fehlen.
Eigentlich wollte ich mir am TKTS-Schalter unter der roten Treppe am Times Square vergünstigte Tickets kaufen.
Die Schlange war allerdings so lang, dass ich kurzerhand in einer App nachgeschaut habe.
So landete ich bei The Book of Mormon.
50 Dollar. Erste Reihe.
Besser hätte es kaum laufen können.
Selbst wenn man nicht jedes englische Wort versteht, erkennt man durch Mimik, Gestik und das Schauspiel fast die gesamte Geschichte.
Ich habe Tränen gelacht.
Deshalb mein Tipp:
Gönnt euch unbedingt ein Broadway-Musical. Ihr werdet es nicht bereuen.
Mein Fazit
Nach neun Tagen zeigte meine Uhr tatsächlich über 170.000 Schritte an.
Eigentlich hatte ich mir jeden Morgen vorgenommen, es etwas ruhiger angehen zu lassen.
Geschafft habe ich das allerdings nie.
Es gab einfach immer noch eine Straße, einen Park, ein Café oder eine Sehenswürdigkeit, die ich ebenfalls entdecken wollte.
Vor dieser Reise hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet eine Millionenstadt bei mir Fernweh auslösen würde.
Heute weiß ich es besser.
New York ist laut.
New York ist bunt.
New York ist voller Menschen.
Und trotzdem findet man dort unglaublich viele ruhige Momente.
Man sitzt stundenlang im Central Park und vergisst völlig, dass sich rundherum Millionen Menschen befinden.
Man beobachtet eine Stunde lang das bunte Treiben am Times Square und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht.
Man steht mit Tränen in den Augen vor der Skyline von Manhattan.
Oder kommt mit völlig fremden Menschen am Strand von Coney Island ins Gespräch.
Genau diese kleinen Momente haben diese Reise für mich so besonders gemacht.
Meine wichtigsten Tipps für euren New-York-Urlaub
- Plant nicht jede Minute durch.
- Nehmt euch lieber zwei oder drei Highlights pro Tag vor.
- Gönnt euch ausreichend Zeit für den Central Park.
- Bucht das Top of the Rock erst wenige Tage vorher und achtet auf gutes Wetter.
- Wählt einen Zeitslot am späten Nachmittag, damit ihr New York bei Tag, zum Sonnenuntergang und bei Nacht erleben könnt.
- Lauft über die Brooklyn Bridge von Brooklyn nach Manhattan.
- Nutzt die kostenlose Staten Island Ferry.
- Besucht ein Broadway-Musical – auch ohne perfektes Englisch.
- Schaut für Restauranttipps bei Tripadvisor vorbei.
- Achtet in Restaurants darauf, ob das Trinkgeld bereits enthalten ist.
Und mein wichtigster Tipp überhaupt:
Versucht nicht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken.
Lasst euch treiben.
Setzt euch einfach einmal auf eine Bank.
Beobachtet die Menschen.
Genießt den Moment.
Denn genau dann erlebt ihr New York – und genau deshalb würde ich jederzeit wiederkommen.






















