

New York, New York
Im April ging es für uns über den großen Teich - auf nach New York!
Schon bei der Ankunft war dieses ganz besondere Gefühl da: Wir sind tatsächlich in New York. Zwischen gelben Taxis, riesigen Wolkenkratzern und dem ständigen Treiben auf den Straßen fühlte sich die Stadt vom ersten Moment an genauso an, wie man sie aus unzähligen Filmen und Serien kennt – und doch ganz anders, wenn man selbst mittendrin ist.
In den fünf Tagen haben wir New York zu Fuß, mit der Subway und natürlich mit ganz vielen kleinen Zwischenstopps erkundet. Von den beeindruckenden Aussichten über die Skyline bis hin zu gemütlichen Cafés und den vielen unterschiedlichen Vierteln gab es eigentlich an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.
Besonders schön war für uns, dass New York so unglaublich vielseitig ist. Zwischen den hohen Wolkenkratzern findet man grüne Oasen wie den Central Park, historische Gebäude treffen auf moderne Architektur und jedes Viertel hat seinen ganz eigenen Charakter.
Unsere Highlights in New York
Natürlich durften die bekannten Sehenswürdigkeiten nicht fehlen. Wir haben einige der berühmtesten Ecken Manhattans besucht und dabei immer wieder festgestellt: Auf Fotos sieht man vieles – aber selbst davorzustehen, ist noch einmal etwas ganz anderes.
Wir haben es richtig krachen lassen: Dinner Bootstour auf dem Hudson River, Musical Wicked auf dem Broadway, Top of the Rock, SUMMIT, Empire State Building und natürlich ein Besuch der Freiheitsstatue. Mein persönliches Highlight war der Rundflug mit dem Helikopter. Einmalig!!! Diese Vogelperspektive war richtig genial.
Zwischendurch haben wir uns treiben lassen, sind in einige dieser gigantischen Geschäfte am Times Square rein oder sind durch die Straßen von Little Italy geschlendert. Lustigerweise sind wir in Little Italy in einem Irish Pub gelandet und mein Freund liebt seitdem Guinness. Kennt ihr diesen mega M&M Store am Times Square? Der ist schon echt krass. Aber auch die vielen kleinen Boutiquen mit ihren hippen Klamotten. Genau diese spontanen Momente waren für uns mindestens genauso schön wie die großen Sehenswürdigkeiten.
Auch toll war ein Ausflug in die anderen Stadtteile des Big Five: Unser Hotel war in Manhattan. Ein Ausflug führte uns durch Queens, Brooklyn und die Bronx. Das war schon irgendwie eine andere Welt. In der Bronx gibt es übrigens den besten Kaffee. ;-)
New York kulinarisch
Auch kulinarisch gab es einiges zu entdecken. Von New York Style Pizza bis Rippchen, aber auch so richtig geile Cookies haben wir uns durch verschiedene Spezialitäten probiert. Und natürlich gehört zu einem New-York-Besuch auch ein Kaffee oder Frühstück in einem Diners irgendwo mitten in Manhattan. Nicht zu vergessen: New York Cheescake!
Unser Fazit
New York ist beeindruckend, laut, schrill, schnell und manchmal auch ein bisschen überwältigend – aber genau das macht die Stadt so besonders. Nach unserem Aufenthalt hatten wir das Gefühl, längst nicht alles gesehen zu haben. Und vielleicht ist das auch das Schönste an New York: Es gibt immer noch eine weitere Straße, ein weiteres Viertel und einen weiteren Blick auf die Skyline zu entdecken.
Für uns steht deshalb fest: New York war eine Reise, die wir so schnell nicht vergessen werden.
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Resturlaub verfallen lassen? Nicht bei mir. Spontan gebucht sind wir also Anfang März nach Barcelona geflogen um mit Costa Smeralda das westliche Mittelmeer zu erkunden. Für mich war es die erste Kreuzfahrt mit einer anderen Reederei. Bis dato war ich überzeugter AIDA-Fahrer. Die siebentätige Kreuzfahrt führte uns ab / bis Barcelona zu den schönsten Zielen in Spanien, Italien und Frankreich - eine Route, die sich ideal eignet um Kreuzfahrt für sich auszuprobieren. Für mich eine hervorragende Mischung aus mehreren Ländern ohne jeden Tag das Hotel wechseln zu müssen.
Route & Reiseverlauf
Unsere Reise führte uns von Barcelona nach Palermo, Neapel, Rom (über Civitavecchia) Savona und Marseille. Die Kombination aus einem Seetag und den vielen Hafenstopps sorgte für einen abwechslungsreichen Alltag an Bord.
Frühling im Mittelmeer: perfektes Reiseklima
Die Jahreszeit war perfekt für einen Städtetrip - nicht zu warm und nicht zu kalt. Das Wetter war richtig gut um die Hafenstädte zu erkunden. Tagsüber lagen die Temperaturen regelmäßig über 20 Grad, auch an dem Seetag. Abends reichte meist eine leichte Jacke, um die Zeit an Deck ausklingen zu lassen. Gerade diese Jahreszeit eignet sich ideal für Kreuzfahrten: angenehm warm, nicht zu heiß und deutlich entspannter als in den Sommermonaten - und die Städte sind noch nicht so überlaufen wie manchmal im Sommer.
Landgänge & persönliche Highlights
Dank des guten Wetters nutzten wir jeden Hafen für ausgedehnte Landgänge. Besonders positiv überraschte uns Savona, wo es sowohl in der Altstadt viel zu entdecken gab als auch ein ruhiger Strandaufenthalt möglich war. Als erfahrene Kreuzfahrer haben wir unsere Ausflüge alle selbst organisiert.
Natürlich haben uns insbesondere die Shows und das Entertainment Programm an Bord interessiert - und ich muss zugeben: Es war spitzenklasse! Wir haben bei “The Voice” mitgemacht und uns so viele Shows wie möglich angeschaut. Es war eine bunte Mischung aus Akrobatik und Gesang.
Kulinarik
Wir hatten uns insbesondere wegen dem leckeren italienischen Essen für diese Route entschieden. Und ich muss sagen, das war auch richtig gut! Aber es war anders gut als erwartet. Natürlich haben wir in der Hauptstadt der Pizza - Neapel - Pizza gegessen. Trotzdem hat uns die Pizza an Bord von Costa Smeralda viiieeeel besser geschmekt. Insgesamt war das Essen an Bord der Hammer. Wir waren total begeistert von der Auswahl und Vielfalt an Bord.
Fazit: Costa ist eine echte Alternative zu AIDA und Co.
Unsere Kreuzfahrt mit Costa Smeralda war eine rundum gelungene Reise. Kultur, Erholung, WeTime, Kulinarik - einfach alles hat gepasst. Das Personal an Bord war einfach spitzenklasse.
Du hast Fragen zur Costa Smeralda, zur Route oder zu Kreuzfahrten allgemein?
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Italien
Dolce Vita am Gardasee
Blaues Wasser, beeindruckende Berge im Hintergrund, kleine Gassen und überall dieser ganz besondere italienische Charme – im Juni ging es für uns mit dem Auto an den Gardasee. Beste Voraussetzungen auch vom Wetter: 35°C und Sonnenschein.
In den 8 Tagen haben wir die Orte im Süden des Sees erkundet, die italienische Küche genossen und natürlich auch einfach die Seele baumeln lassen. Dabei hat uns besonders die Mischung aus Kulinarik, Natur, mediterranem Flair und den vielen kleinen Orten am See begeistert.
Ankommen am Gardasee
Früh morgens ging es mit dem Auto in Richtung Süden. Bepackt haben wir das Auto am Vorabend, so dass wir morgens direkt durchstarten konnten. Und wir hatten Glück, die Straßen waren relativ frei. Der Zeitpunkt der Reise war extra außerhalb der Schulferien gewählt, was bestimmt auch dazu beigetragen hat. 7,5 h zeigte das Navi an bis nach Sirmione (ganz im Süden vom Gardasee), mit Pausen und ganz gemütlich gefahren wurde es dann aber doch etwas länger.
Als Unterkunft hatten wir uns eine kleine Ferienwohnung in der Vorstadt von Sirmione ausgewählt - dritte Reihe zum See, ruhig gelegen, alles fußläufig erreichbar. Direkt gegenüber gab es einen Supermarkt, was uns als Selbstversorger wichtig war. Der erste Eindruck der Unterkunft war toll: Geräumig, kleine Küche, alles da, was man brauchte. Die Inhaber waren auch total süß.
Unsere schönsten Ausflüge
Von Sirmione aus starteten unsere Ausflüge. Am ersten Tag ging es zu Fuß in die Altstadt von Sirmione. Dort war einiges los und wir waren froh, dass unsere Unterkunft außerhalb war. Natürlich umrundeten wir die Landzunge vollständig und probierten uns durch die kleinen Läden. Nicht so gut fanden wir die vielen Lockangebote der Eisverkäufer, die gezielt darauf ausgelegt waren ahnungslose Touristen abzuzocken. Wenn man aber wusste, worauf man achten sollte, konnte einem nichts passieren und so aßen wir unser Eis eben in den Eisdielen, die die Preise übersichtlich und transparent ausgehangen hatten. Und ich sage euch: Es war lecker!!!
An einem sehr heißen Tag unternahmen wir einen Ausflug in die Berge. Monte Baldo war unser Ziel, denn dort hatten wir von einer besonderen Bergbahn gehört. Und tatsächlich war die Bergbahn sehr abenteuerlich: Der Stahl-Korb wurde geöffnet, man sprang von hinten drauf und hinter einem wurde das Gatter verriegelt. Alles offen. Wir haben es geliebt! Runter war etwas beängstigend, ging dann aber auch. Die Aussicht war super! Naja, zumindest bis zu der einen Wolke, in die wir rein gefahren sind. Plötzlich haben wir gar nichts mehr gesehen und es wurde deutlich kühler. Oben angekommen ging es mit einem Sessellift nochmal etwas höher. Als wir ganz oben war wurden wir mit einem Stück Kuchen und heißer Schokolade empfangen. Herrlich. Die Aussicht haben wir uns einfach vorgestellt. Für uns war es nicht schlimm, dass die Aussicht gleich Null war. Wir konnten uns abkühlen und hatten ein tolles Erlebnis.
Malcesine und Desenzano waren die beiden Städte, die uns am besten gefallen haben. Die vielen kleinen Gässchen, hier ein Espresso, dort ein Eis, überall Souvenirläden und dazu dieser typisch italienischer Charme. Am liebsten waren wir dort gegen Abend, weil die Stimmung in der leichten Dämmerung irgendwie ganz besonders magisch war.
La Dolce Vita
Der Grund, weshalb wir uns für den Urlaub an den Gardasee entschieden haben, war dieses Lebensgefühl. Leckeres Essen und einfach nichts tun. Für mich gar nicht so einfach, das musste ich echt üben. In Malcesine gab es ein ganz besonders erwähnenswertes Café, das war einfach traumhaft. Sie hatten viele keine Tarts und Küchlein - unwiederstehlich. Und so haben wir uns einfach dem italienischen Lebensgefühl hingegeben und uns durch die Ladentheke probiert. Keine Sorge, für Pizza und Pasta war natürlich trotzdem noch ausreichend Appetit da.
Ausflüge drum herum
Von Sirmione kann man ganz wunderbar (mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln) auch Ausflüge nach Venedig und Verona unternehmen. Wir haben uns für die öffentlichen Verkehrsmittel entschieden und sind für einen Tag nach Venedig gefahren und an einem zweiten Tag nach Verona. Zu Venedig muss ich glaub nicht viel sagen: Wer noch nicht da war → auf jeden Fall besuchen. Von Verona waren wir ganz entzückt. Natürlich denken alle direkt an Romeo & Julia - und ja, das war auch der Grund, weshalb Verona bei uns auf die Liste gekommen ist. Verona ist aber so viel mehr: Auch dort schlenderten wir durch kleinen Gässchen und haben überall kleine Boutiquen entdeckt, Spezialitätenläden mit regionalen Produkten und natürlich jede Menge Köstlichkeiten.
Unser Fazit
Ein Urlaub am Gardasee ist richtig toll und besonders im Frühjahr würden wir wieder hin fahren. Allerdings war es uns im Juni fast etwas zu heiß - mittags konnte man es kaum aushalten. Also nächstes Mal lieber im April oder Mai. Ansonsten würden wir alles genau so wieder machen. Da wir den Norden, also Limone und alles drum herum, nicht besuchen konnten, steht das nun für den nächsten Besuch auf unserer Liste.
Was als Badeurlaub geplant war (ich hatte extra mein SUP eingepackt), war am Ende ein entspannter Urlaub mit Kulinarik, Kultur und Natur. Im See waren wir kein einziges Mal - wir hatten ja einen Pool ;-)





