Rio de Janeiro erleben

Zwischen Stadtrubel, Traumstränden und tropischer Natur
Laura Katharina Curth
12.05.2026
5 min Lesezeit

Am 23. März 2024 stiegen wir am Flughafen Schiphol ins Flugzeug mit dem Ziel Rio de Janeiro.
Da wir lange Strecken gerne direkt fliegen und im Westen Deutschlands leben, ist Amsterdam für uns gut erreichbar. Mit KLM, einer meiner Lieblingsfluggesellschaften, fühlten wir uns wie immer sehr wohl. Die zwölf Stunden Flug über Tag ließen sich gut aushalten.

Um 19 Uhr Ortszeit landeten wir bereits und verließen den Flughafen voller Vorfreude und Aufregung. Für unsere ersten zwei Tage hatten wir uns einen spanischsprachigen Guide organisiert, der uns schon am Flughafen erwartete. Portugiesisch kann unser Sohn nicht, deshalb Spanisch.

Wir reisen gerne per privatem Transfer, da wir uns dabei mit dem Fahrer austauschen und erste Eindrücke sammeln können. Mit großem Respekt waren wir nach Rio gereist – der Ruf der Stadt eilt ihr schließlich voraus. Nun fuhren wir durch die völlig überfüllten Straßen und Autobahnen Richtung Copacabana.

Es war bereits dunkel, leicht regnerisch, aber angenehm warm. Als wir im Hotel ankamen – wir hatten uns für das PortoBay Rio de Janeiro an der Copacabana entschieden – bezogen wir unser Zimmer.

Mein erster Weg führte mich wie immer auf den Balkon. Und da war sie: die Copacabana.
Ich war in Rio de Janeiro. Endlich. Ein absolutes Traumziel für mich. Ein Tränchen kullerte mir über die Wange.

Zurück im Zimmer schaute ich mir alles genau an, testete das Bett. Für unseren Sohn war bereits ein eigenes Bett vorbereitet. Wir fühlten uns sofort wohl – dieses Hotel würden wir jederzeit wieder buchen. Den Abend ließen wir ruhig ausklingen und freuten uns auf den nächsten Tag.

Unser erster Tag in der Cidade Maravilhosa

Es regnete. Das machte uns zunächst etwas traurig, da viele Highlights auf dem Programm standen. Aber wie sagt man so schön: „Zerbrich dir nicht den Kopf über Dinge, die du nicht ändern kannst."

Unser Guide Luis holte uns pünktlich ab. Zuerst ging es über die fast 14 km lange Brücke nach Niterói. Die Aussicht war wegen des Regens weniger spektakulär, aber dennoch beeindruckend.

Während der Fahrt stellten wir unserem Guide unzählige Fragen. Anschließend ging es nach Santa Teresa zur berühmten Escadaria Selarón – ein wunderschönes Kunstwerk des chilenischen Künstlers Jorge Selarón, der sich einst in Rio verliebte und dort blieb.

Es regnete weiter und langsam waren wir völlig durchnässt. Zum Glück hatte ich für unseren Sohn Wechselkleidung dabei – auch wenn es weiterhin warm war.

Danach besuchten wir einen lokalen Markt und probierten uns durch die unglaubliche Vielfalt an Früchten und Leckereien. Wir aßen ein Pastel und tranken frischen Zuckerrohrsaft – für mich ein absolutes Muss in tropischen Ländern.

Und das Obst? Ein Traum. Wusstest du, dass es in Brasilien über 20 verschiedene Bananensorten gibt? Verrückt, oder?

Im Anschluss ging es in den Jardim Botânico do Rio de Janeiro. Dort holten wir uns prompt unseren ersten Mückenstich – kurz Panik: Dengue?! Aber nein, alles gut. Es war der schönste botanische Garten, den ich je besucht habe.

Zurück in Santa Teresa kehrten wir in eine Bar mit riesiger Auswahl an Cachaças ein. Für uns gab es Caipirinhas mit Maracuja – köstlich. Dazu traditionell frittiertes Hähnchen. Nach einem kurzen Abstecher nach Lapa ging es zurück ins Hotel, wo wir den Rooftop-Pool mit Blick auf die Copacabana genossen.

Der zweite Tag mit meinem persönlichen Highlight

Am nächsten Tag starteten wir früh Richtung Christ the Redeemer – mein absolutes Highlight. Schon die Fahrt mit der Bahn nach oben war spektakulär.

Oben angekommen, musste ich vor Freude weinen. Es war unbeschreiblich: der Blick über Rio, die berühmte Statue, die man fast überall in der Stadt sieht, die Luft – einfach traumhaft.

Danach fuhren wir in den Tijuca National Park. Es fühlte sich an wie eine Flucht aus der Stadt: frische, fast kühle Luft, Ruhe, Vogelgezwitscher. Vorbei an Wasserfällen genossen wir die Aussicht – wir waren sprachlos.

Anschließend ging es zum Maracanã Stadium. Als liebe Ehefrau durfte mein Mann natürlich auch auf seine Kosten kommen. Für mich kein Muss – aber es war schön, ihn so glücklich zu sehen.

Zum krönenden Abschluss fuhren wir auf den Sugarloaf Mountain zum Sonnenuntergang. Zusammen mit gefühlt zehntausend anderen Menschen – aber: WOW. Wenn man denkt, es geht nicht besser, sollte man genau das tun.

Völlig erschöpft ging es danach zurück ins Hotel. Unser Guide hatte uns bereits verabschiedet, also nahmen wir ein Taxi – ein offiziell gekennzeichnetes Taxi, was in Brasilien sehr wichtig ist. Es ist zwar nicht günstig, aber sicher und deutlich schneller als öffentliche Verkehrsmittel.

Letzter Tag in Rio - Ipanema

Den letzten Tag verbrachten wir zu dritt am Strand von Ipanema.
Rios Strände sind einzigartig: türkisfarbenes Wasser, weicher Sand – und alles andere als ruhig. Es ist unglaublich viel los, das kann man sich kaum vorstellen, wenn man nicht dort war. Wir liebten es.

Wer es ruhiger mag, findet außerhalb der Stadt entspanntere Strände.

Nach drei Tagen in Rio reisten wir für eine Woche nach Curitiba in den Süden zu Freunden und verbrachten anschließend noch zwei weitere Tage in Rio – diesmal bei bestem Wetter am Strand.

Am 4. April traten wir schließlich den elfstündigen Heimflug an. Mit einem Herzen voller toller Momente und überzeugt davon, das Brasilien und vor allem Rio immer eine Reise wert ist.

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