

Rundreise mit dem Mietwagen
Im April 2025 ging unsere selbst zusammengestellte 14-tägige Portugal-Rundreise los. Von Düsseldorf sind wir nach Porto geflogen. Porto war unsere erste Station. Dort angekommen, machten wir uns direkt auf den Weg, unseren Mietwagen entgegenzunehmen, damit unsere Rundreise beginnen konnte.
Unsere Route führte uns ab Porto über Braga, Figueiró dos Vinhos, Fátima, Peniche, Óbidos, Praia da Luz, Sagres, Lagos und Praia do Malhão bis nach Lissabon. Jede Destination hatte dabei ihren eigenen Charme.
Nachdem wir in Porto unseren Mietwagen entgegengenommen hatten, fuhren wir zunächst Richtung Altstadt. Porto ist eine wunderschöne und lebhafte Küstenstadt im Nordwesten Portugals. Wir haben die Stadt zu Fuß erkundet und uns direkt vom Flair und der guten Laune mitreißen lassen.
Nach diesem gelungenen Beginn machten wir uns müde und erschöpft auf den Weg in Richtung Norden. Dort verbrachten wir die ersten zwei Tage in einem wunderschönen Hotel namens São Félix. Das Hotel liegt oben auf einem Hügel und bietet eine traumhafte Aussicht.
Nach einer sehr erholsamen Nacht ging es für uns weiter an den ersten Strand in der Nähe der Stadt Apulia. Feiner Sandstrand und klares Meerwasser sorgten bei uns direkt für Begeisterung. Von dort aus fuhren wir weiter in Richtung Braga, vorbei an malerischen Dörfern und wunderschönen Kirchen. Braga selbst ist eine alte schöne Stadt mit vielen schönen romantischen Plätzen.
Danach führte uns unser Weg weiter ins Landesinnere, in die etwas bergigere Landschaft nach Figueiró dos Vinhos. Ein kleines, interessantes Dorf, das für uns den portugiesischen Charme wunderbar widerspiegelte. Hier nutzten wir die nächsten zwei Tage, um die Natur und die Umgebung zu erkunden: Berge, Wasserfälle und die leckersten Orangen, die ich je gegessen habe.
Unsere nächste Etappe war Fátima, ein beeindruckender Pilgerort.
Danach ging es weiter nach Peniche. Besonders interessant fanden wir dort die Felsen- und Steinküste und das kristallklare Meerwasser. Von Peniche aus kann man auch gut die Berlenga Inselgruppen erreichen, was wir aber Wettertechnisch leider nicht gemacht haben.
Dafür sind wir am späten Nachmittag noch nach Óbidos gefahren. Auf den ersten Blick wirkte der Ort eher unscheinbar. Nachdem wir unser Auto geparkt hatten und in Richtung Stadtkern gelaufen waren, änderte sich dieser Eindruck aber schnell. Wir gingen durch enge Gassen, die wunderschön mit Pflanzen gesäumt waren. Überall roch es nach leckerem Essen und egal, wo man hinschaute, gab es kleine Wirtshäuser, in die man einkehren konnte. Ein großes Highlight für die Kinder war eine Schokoladenmanufaktur, in der gezeigt wurde, wie Schokolade hergestellt wird. Óbidos ist in jedem Fall sehenswert, für Groß und Klein.
Dann führte uns der Weg über Wiesen, Felder und später über Autobahnen weiter in Richtung Algarve. Wir hatten uns Luz ausgesucht. Tatsächlich war dies auch der erste Ort, an dem wir in diesem Frühjahr ins Meer gegangen sind. Es wurde schön warm, das Wasser war sauber und sehr klar und der Strand herrlich sandig. Da gab es kein halt mehr und das Meer hatte uns.
Von Luz aus war es nicht weit bis Sagres. Sagres liegt ganz im Südwesten Portugals und dort findet man auch die bekannte „Letzte Bratwurst vor Amerika". Die beeindruckenden Felsen mit dem Ausblick aufs Meer bieten eine wunderschöne Kulisse, während man dort seine Bratwurst genießt.
Einen weiteren Tag haben wir genutzt, um die beeindruckenden Felsformationen Ponta da Piedade bei Lagos zu bestaunen. Dort machten wir eine Rundfahrt, die für uns ein Highlight war. Die braunen Felsen hatten die unterschiedlichsten Formen. Der eine erinnerte an ein Wohnzimmer, der andere an eine Küche. Die Geschichten dahinter waren spannend und interessant. Zwischen den Felsen waren teilweise grüne Bäume zu sehen und das Wasser leuchtete türkisblau.
Unser letztes Etappenziel war Lissabon. Auf dem Weg dorthin sind wir eher zufällig einen kleinen Weg hineingefahren. Wir dachten uns zunächst: „Ach, lass uns mal schauen, wo der Weg hinführt."
Und dieser kleine Abstecher führte uns tatsächlich zu einer atemberaubenden Kulisse. Von oben ging es über eine Holztreppe hinunter zum Strand, schon dort oben kam uns die salzige Meeresluft wie ein Inhalationskorridor entgegen. Unten angekommen erwarteten uns hohe Wellen, Felsen und nur ein Meeresrauschen. Es war Balsam für die Seele.
Dann erreichten wir schließlich Lissabon. Lissabon ist eine riesengroße, interessante und moderne Stadt, die für Jung und Alt viel zu bieten hat. Hier gaben wir unseren Mietwagen zurück, da wir ein paar Tage später von Lissabon aus wieder nach Hause flogen.
Natürlich haben wir auch Lissabon ausgiebig erkundet. Zu Fuß und mit der Straßenbahn konnten wir das Großstadtflair erleben. Wir saßen mitten in der Fußgängerzone an kleinen Restauranttischen und haben dort gegessen und das Treiben um uns herum genossen. Auch die großen Metro- und U-Bahn-Stationen waren beeindruckend.
Eine Fahrt mit der berühmten Schwebebahn durfte nicht fehlen, auch wenn wir dafür ziemlich lange warten mussten. Aber es hat sich gelohnt und war wirklich schön.
Fazit:
Alles in allem war es eine sehr gelungene selbst geplante Rundreise. Wir konnten Portugal ausgiebig bereisen und haben sehr unterschiedliche Seiten des Landes kennengelernt: lebhafte Städte, bergige Landschaften, Wiesen und Felder, wunderschöne Strände und natürlich die Algarve.
Gerade diese Abwechslung hat die Reise für uns besonders gemacht. Portugal ist auf jeden Fall ein Ziel, das ich immer wieder ansteuern würde und auch guten Gewissens weiterempfehlen kann.
Und ah ja nicht zu vergessen ist der leckere Ginja.
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