Slowenien

Naturerlebnisse, Adriaküste und City-Flair
Slowenien
Vanessa Rösch
01.09.2026
5 min Lesezeit

Das kleine Land Slowenien haben tatsächlich noch nicht allzu viele Reisende auf dem Schirm – so ist es doch oftmals nur das Durchfahrtsland von Österreich Richtung Kroatien. Ich kann euch Slowenien als Reiseziel jedoch sehr ans Herz legen – wir waren absolut begeistert von der Vielfältigkeit dieses kleinen Landes. Zudem eignet es sich wunderbar um mit dem eigenen Auto oder Camper anzureisen. Wir haben uns für einen 10-tägigen Roadtrip mit dem eigenen PKW entschieden. 

Triglav Nationalpark und das Soča Tal

Unser erstes Ziel war der Triglav Nationalpark, der sich definitiv für tolle Wander- und Bergtouren lohnt. Es gibt einige wunderschöne Bergseen und viele tolle Wasserfälle. Besonders empfehlenswert ist der Slap Pericnik – ein 52 Meter hoher Wasserfall, hinter dem man hindurchwandern kann.  

Anschließend zog es uns weiter ins Landesinnere – und zwar in das idyllische Soča-Tal. Das Tal ist nach dem gleichnamigen Fluss Soča benannt, der für mich zum eigentlichen Herzstück meiner Slowenien-Reise wurde. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen strahlend blauen Fluss gesehen. Wirklich, die Soča ist einfach wunderschön und ist auch der Grund, weshalb ich mich in Slowenien verliebt habe.

Das Soča Tal bietet ebenfalls tolle Wandermöglichkeiten, wie zum Beispiel durch die Tolmin Klamm. Wandert man den öffentlichen Weg noch etwas weiter, gelangt man in ein kleines Bergdorf hoch oben. Dort trifft man auf ein kleines Restaurant mit tollem Panoramablick: Pr Jakcu. Der Besitzer serviert dort unter anderem frische Rote Bete aus seinem eigenen Anbau – etwas, was mich in Slowenien generell sehr überrascht hat. Ungefähr jedes Haus hat einen eigenen, riesigen Gemüsegarten.

Ansonsten eignet sich das Soča Tal zudem für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten – eine Kajak-Tour über die Soča kann ich aus eigener Erfahrung ganz besonders empfehlen. Wer noch etwas mehr Adrenalin sucht, kann auch Rafting- oder Canyoning-Touren machen. Sogar Bärenbeobachtungstouren werden angeboten.

Die Adriaküste: Piran

Nach einigen Tagen in diesem wunderschönen Tal haben wir uns Richtung Adriaküste aufgemacht. Slowenien besitzt zwar nur rund 46 km Küste, die Orte sind jedoch sehr charmant. Wir haben uns für Piran entschieden. Die Architektur erinnerte tatsächlich sehr an eine italienische Küstenstadt, auch kulinarisch ging es in Piran eindeutig mediterraner zu. Die Tage dort haben wir einfach zum Entspannen am Meer und zur Erkundung der wunderschönen Altstadt von Piran genutzt.

Ljubljana und der Bleder See

Anschließend ging es für uns noch 3 Tage in die zauberhafte Hauptstadt Ljubljana. Hier trifft man auf ein junges, buntes Flair, es gibt viele Bars und tolle Restaurants. Dennoch ist die Stadt für eine europäische Hauptstadt klein und überschaubar, weshalb es mir sehr gut gefallen hat. Man hat das absolute Stadt-Feeling, ohne sich im Großstadtgetümmel zu verlieren.

Von Ljubljana aus haben wir noch einen Tagesausflug an den Bleder See gemacht. Dort findet man mit der Kirche mitten im See das bekannteste Postkartenmotiv Sloweniens.

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Slowenien ist meiner Meinung nach perfekt für jeden, der Naturverbundenheit sucht und einen kontrastreichen Urlaub erleben möchte. Gerne stelle ich dir deine eigene Traumtour durch Slowenien zusammen! 

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Südafrika

Südafrika - Roadtrip

Im November 2025 habe ich drei Wochen lang Südafrika mit dem Mietwagen erkundet – von der pulsierenden "Mother City" Kapstadt über die Garden Route bis hin zu zwei ganz unterschiedlichen Safari-Erlebnissen. Ein Reisebericht voller Eindrücke, Tipps un
Vanessa Rösch
01.09.2026
5 min Lesezeit

Im November 2025 habe ich drei Wochen lang Südafrika mit dem Mietwagen erkundet – von der pulsierenden "Mother City" Kapstadt über die Garden Route bis hin zu zwei ganz unterschiedlichen Safari-Erlebnissen. Ein Reisebericht voller Eindrücke, Tipps und tierischer Begegnungen.

Kapstadt – die schönste Stadt der Welt

Die ersten fünf Nächte verbrachten wir in Kapstadt, liebevoll "Mother City" genannt. Und ja: Der Titel "schönste Stadt der Welt" ist keine Übertreibung – Kapstadt wurde erst 2025 zum siebten Mal von den renommierten Telegraph Travel Awards zur besten Stadt der Welt gewählt. Ich kann das nach diesem Aufenthalt absolut bestätigen. Selten habe ich eine so vielfältige Stadt erlebt: bunt, facettenreich und auch kulinarisch ein echtes Erlebnis.

Mein Tipp: Die Kette Bootlegger Coffee geht eigentlich immer – ob Frühstück, Lunch oder frühes Abendessen. Ebenfalls ein Highlight: der Time Out Market an der V&A Waterfront, ein Food Court, an dem man diverse Gerichte probieren kann – unter anderem traditionell Kap-malaiische Küche – und ein Ort, an dem sich auch die Locals treffen.

Was bei einem Kapstadt-Aufenthalt selbstverständlich nicht fehlen darf: ein Ausflug zur wunderschönen Kap-Halbinsel mit Pinguinen, Affen und dem Kap der Guten Hoffnung. Das waren zudem unsere ersten Tierbegegnungen auf dieser Reise.

Hermanus – Zwischenstopp am Meer

Bevor wir offiziell auf die Garden Route kamen, gönnten wir uns noch zwei Nächte in einem der charmantesten Küstenstädtchen Südafrikas: Hermanus. Es fühlt sich fast an wie ein hübsches Örtchen bei uns zuhause am Bodensee – allerdings mit einer deutlich spektakuläreren Aussicht, wenn man zur Walsaison (Juni bis November) hier ist. Hermanus ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen die Wale bis in die Bucht schwimmen und man sie wunderbar vom Ufer aus beobachten kann. Optionen für Whale-Watching Touren gibt es natürlich auch.

Erstes Safari-Abenteuer in einer Luxus-Lodge

Anschließend gönnten wir uns zwei Nächte in einer Kwena Lodge Suite im Gondwana Game Reserve – ein ganz besonderes Erlebnis. Inklusive: Vollpension (der Wahnsinn!) und zwei Game Drives pro Tag.

Das Gondwana Game Reserve ist ein rund 11.000 Hektar großes privates Reservat, das sich vollständig dem Schutz der Tiere verschrieben hat. Externe Tagesgäste sind hier nicht erlaubt – man genießt also ein sehr privates Safari- und Naturerlebnis. Die Game Drives waren (trotz des teilweise durchwachsenen Wetters) durchweg phänomenal, wir hatten zahlreiche Tiersichtungen und haben dabei auch jede Menge über die Tierwelt Südafrikas gelernt.

Die Garden Route

Vom Gondwana Game Reserve ging es für uns direkt auf die legendäre Garden Route. Hier ist ein Ort spannender als der nächste: Wilderness mit seinem traumhaft langen Strand, Plettenberg Bay mit seiner jungen, lässigen Atmosphäre und der Tsitsikamma-Nationalpark zählen nur zu einigen der Highlights.

Besonders gefallen hat mir das Robberg Nature Reserve: Hier kann man spektakuläre Wanderungen in drei Schwierigkeitsgraden unternehmen und dabei zahlreiche Robben im Meer beobachten. Unsere schönste Unterkunft auf der Garden Route war für mich die Lily Pond Country Lodge – ein idyllischer Ort, um auf dieser ereignisreichen Reise einfach mal herunterzukommen und am Pool zu entspannen. Abends gab es im hauseigenen Restaurant ein tolles 4-Gänge-Menü.

Addo Elephant Nationalpark – Safari als Selbstfahrer

Nach der Garden Route wartete ein weiteres Safari-Highlight auf uns: diesmal als Selbstfahrer im eigenen Auto. Dieser staatliche Park beherbergt vor allem Elefanten, Zebras, Kudus, Warzenschweine und viele weitere Tierarten. Ehrlich gesagt: Einem Elefanten zum ersten Mal im eigenen Mietwagen mitten im Nirgendwo zu begegnen, ist ein ganz eigener Nervenkitzel. Wem das zu aufregend ist, der kann natürlich auch eine geführte Tour buchen.

Der Addo Park war für uns gleichzeitig der Umkehrpunkt der Reise.

Durchs Hinterland über die Panoramastraße R62: Oudtshoorn

Auf dem Rückweg Richtung Kapstadt entschieden wir uns bewusst gegen die Garden Route und für eine Route durchs Hinterland. Es ging für uns auf die legendäre R62 - eine Panorama-Fernstraße durch die wüstenhaften Landschaften der kleinen Karoo. Unser erster Stopp: die für ihre Straußenfarmen bekannte Stadt Oudtshoorn.  Neben Straußenbeobachtungen kann man in Oudtshoorn auch großartige Erdmännchen-Safaris unternehmen.

Übernachtet haben wir im Oakdene Guesthouse BnB – einer traumhaften Unterkunft mit nur wenigen Zimmern und einem schönen Garten zum Entspannen. Geführt wird das BnB von einem herzlichen belgischen Ehepaar, das nicht nur tolle Tipps für die Tagesgestaltung parat hat, sondern auch jeden Morgen höchstpersönlich ein hervorragendes Frühstück für seine Gäste zaubert.

Stellenbosch – der krönende Abschluss

Der letzte Stopp kurz vor Kapstadt durfte natürlich nicht fehlen: Südafrika sollte man nicht verlassen, ohne auch einen Abstecher in die Weinregion gemacht zu haben! Wir bezogen das Bonne Esperance Boutique Hotel in Stellenbosch und ließen es uns die letzten zwei Tage auf verschiedenen Weingütern einfach gut gehen – perfekt, um die Erlebnisse der Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.

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Du möchtest deine eigene Südafrika-Reise planen? Melde dich gerne bei mir –  gerne stelle ich dir eine Route ganz nach deinen Wünschen zusammen. 

Griechenland

Rhodos

Anfang Juni 2026 ging es für für mich das zweite Mal auf die Insel Rhodos. Auch dieses Mal habe ich mich für eine Unterkunft in einem ganz besonders charmanten Ort entschieden: Stegna . Stegna wird tatsächlich häufig übersehen, denn es ist kein Durch
Vanessa Rösch
01.09.2026
5 min Lesezeit

Anfang Juni 2026 ging es für für mich das zweite Mal auf die Insel Rhodos. Auch dieses Mal habe ich mich für eine Unterkunft in einem ganz besonders charmanten Ort entschieden: Stegna.

Stegna wird tatsächlich häufig übersehen, denn es ist kein Durchfahrtsort, sondern versteckt sich vielmehr als idyllische Bucht hinter einigen Hügeln und verfügt auch hauptsächlich über Appartements, kleine BnBs und ein einziges „größeres" Hotel. Wir haben uns für das kleine Delfini Beach entschieden, mit nur wenigen Zimmern, hauseigener Taverne und direkter Strandlage. Und was soll ich sagen – die Unterkunft war ein Volltreffer! Wunderschön renovierte Zimmer, ein atemberaubender Meerblick, und morgens gab es ein tolles à-la-carte-Frühstück, von den Besitzern höchstpersönlich zubereitet. Für eine geringe Gebühr konnte man sich zudem Liegen und Schirme am traumhaften Stegna Beach mieten.

Der Strand ist nie extrem voll – besonders schön ist, dass auch am Wochenende einige Einheimische Stegna zum Sonnenbaden oder für eine der sehr guten Tavernen aufsuchen. Mein Tipp: Die Taverna Maria liegt zwar in der zweiten Reihe zum Strand, aber wir haben nirgends so authentisch griechisch gegessen wie dort! Unbedingt reservieren, denn sie ist immer gut besucht.

Stegna eignet sich aufgrund seiner zentralen Lage an der Ostküste zudem hervorragend, um Tagesausflüge zu unternehmen.

Mein absolutes Highlight auf Rhodos ist die Altstadt von Rhodos-Stadt. Der Stadtkern und die Altstadtmauern sind exzellent erhalten, und die Atmosphäre am Abend ist unbeschreiblich. Gefühlt trifft sich dort die ganze Insel, es gibt tolle Restaurants, man kann sehr gut shoppen und beispielsweise ganz gemütlich den Mandraki-Hafen entlangschlendern.

Eine weitere sehr bekannte und empfehlenswerte Sehenswürdigkeit ist die Stadt Lindos. Hoch oben thront dort die Akropolis von Lindos – nach der Akropolis von Athen gilt sie als die zweitgrößte erhaltene Akropolis Griechenlands. Von dort hat man eine wunderbare Aussicht über die weißen Dächer der Stadt. Sehr bekannt ist Lindos zudem für seine ganzen tollen Rooftop-Restaurants. Wer etwas schicker essen gehen möchte, kommt in Lindos auf jeden Fall auf seine Kosten.

Ansonsten eignet sich Rhodos auch wunderbar für spontane Mietwagentouren, denn es gibt immer wieder kleinere Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Kapellen, spektakuläre Aussichtspunkte und süße kleine Bergdörfer, um spontan anzuhalten.

Wer nicht nur auf Rhodos bleiben möchte, kann auch eine Tagestour zur Insel Symi oder Chalki machen. Wir hatten uns für Chalki entschieden und können die Tour auf jeden Fall empfehlen. Ein bisschen fühlt es sich so an, als wäre dort einfach die Zeit stehengeblieben. Der Hauptort ist sehr charmant, und ich glaube, dort habe ich das blaueste Meerwasser erlebt, das ich in Europa jemals gesehen habe.

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Rhodos ist aus meiner Sicht ein wunderbares Ziel für alle Sonnenanbeter, Kultur-Enthusiasten, Badeurlauber und Erlebnishungrige, die in Ihrem Urlaub sowohl Entspannung, als auch interessante Ausflugsmöglichkeiten suchen. Melde dich für eine Beratung gerne bei mir! 

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