Steigenberger Aqua Magic Hurghada

Familienhotel mit Aquapark & Strand in Hurghada
Katrin Küfner
25.03.2026
5 min Lesezeit

Wer mit Kindern verreist, ist oft mit der Frage konfrontiert, welches ist das perfekte Hotel für unsere Familie?
Es soll kinderfreundlich sein, aber bitte nicht laut und chaotisch. Es soll viel bieten, aber trotzdem entspannend sein. 
Genau diese Mischung bietet das Steigenberger Aqua Magic.Ich war gerade erst dort – und schon nach kurzer Zeit war klar, warum dieses Hotel zu den beliebtesten Familienhotels in Hurghada gehört.
Gleichzeitig ist es aber auch ein Ort, an dem sich Paare, Freunde oder Alleinreisende wohlfühlen können.

Ankommen und sofort im Urlaubsmodus

Schon bei der Ankunft fühlt man sich willkommen, wird man doch direkt mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Die Anlage ist gepflegt und trotz der verschiedenen Pools und Bereiche angenehm übersichtlich – ein großer Vorteil, besonders wenn man mit Kindern unterwegs ist.
Alles ist schnell erreichbar: Pools, Restaurants, Bars und die Zimmer liegen nah beieinander. Dadurch wirkt die Anlage lebendig, aber nie unruhig.

Das Highlight für Kinder: der Aquapark

Gerade für Familien steht der Aquapark ganz oben auf der Liste – und ich kann verstehen warum, das Piratenschiff hat es auch unseren Kindern direkt angetan. Für die größeren Kinder und die kindgebliebenen Erwachsenen gibt es tolle Wasserrutschen. Die großen Poollandschaften und der Lazy River sorgen den ganzen Tag für Abwechslung. Es gibt aber auch viele ruhige Ecken wo man entspannen und die Ruhe genießen kann. Besonders schön finde ich, dass es viele flache Poolbereiche gibt. Das macht das Baden auch für kleinere Kinder entspannt und sicher.

Wer seine Urlaubstage lieber direkt am Meer verbringt, kommt hier ebenfalls voll auf seine Kosten. Das Steigenberger Aqua Magic verfügt über einen eigenen Strandabschnitt mit Beach Bar.
Der Weg dorthin ist ganz unkompliziert: Man überquert lediglich kurz die Straße und läuft durch das Schwesterhotel Steigenberger ALDAU Beach Hotel, bis man den Strand erreicht. Alternativ fährt auch regelmäßig ein Shuttle – besonders praktisch, wenn man mit Strandtaschen, Kindern oder einfach ganz entspannt unterwegs sein möchte. So gelangt man bequem zum Meer und kann den Tag direkt am Roten Meer genießen.

Familienfreundliche Zimmer mit viel Platz

Gerade auf Reisen mit Kindern ist ausreichend Platz Gold wert. Die Familienzimmer im Hotel sind großzügig geschnitten, praktisch und freundlich eingerichtet. Auch mit mehreren Kindern gibt es genügend Platz und in den Familiensuiten auch ein separates Schlafzimmer für die Eltern. Nach einem langen Tag am Pool oder am Strand ist es einfach schön, sich kurz zurückziehen zu können.

Kidsclub und Aktivitäten für kleine Gäste

Der Kidsclub ist ein weiterer Grund, warum Familien dieses Hotel so lieben. Hier werden täglich Spiele, kreative Aktivitäten und kleine Abenteuer organisiert. Zudem gibt es einen großen Spielplatz auf dem man sich bei klettern und schaukeln austoben kann. Für Eltern bedeutet das gleichzeitig auch ein bisschen Zeit für sich – sei es ein Kaffee in Ruhe oder ein entspannter Moment am Pool.

Warum sich hier auch Paare und Erwachsene wohlfühlen

Was mir besonders gefallen hat: Trotz der vielen Familien fühlt sich das Hotel nicht wie ein klassisches Kinderhotel an. Die Atmosphäre bleibt angenehm entspannt.
Es gibt viele Möglichkeiten für Erwachsene: Sportangebote, Fitnessbereich, verschiedene Bars und ruhige Ecken in der Anlage.
Ein echtes Highlight ist der Rooftop-Bereich mit Pool und Bar. Von dort hat man einen wunderschönen Blick – besonders am Abend, wenn die Sonne langsam über Hurghada untergeht.
Und hier sind definitiv keine Kinder! Denn dieser Bereich ist Adult only!

Kulinarische Vielfalt für die ganze Familie

Auch beim Essen zeigt sich, wie gut das Hotel auf unterschiedliche Gäste eingestellt ist. Das Buffetrestaurant bietet eine große Auswahl internationaler Gerichte.
Gerade mit Kindern ist das sehr praktisch – denn hier findet wirklich jeder etwas. Von internationalen Klassikern bis zu kinderfreundlichen Gerichten ist alles dabei.
Zusätzlich sorgen verschiedene À-la-carte Restaurants für Abwechslung während des Urlaubs. Jedes dieser Restaurants kann während des Aufenthalts einmal kostenfrei besucht werden. 
Wir haben alle 3 getestet und waren begeistert. Egal ob orientalisch, italienisch oder im Sky-Restaurant. Der Service und das Essen waren hervorragend. Natürlich gibt es auch ein eigenes Menü für Kids.

Mein persönliches Fazit

Das Steigenberger Aqua Magic ist ein Hotel für jedes Alter, egal ob Kinder oder Erwachsene, hier kommt wirklich jeder auf seine kosten. Kinder haben Wasserspaß und Abenteuer – während Eltern gleichzeitig entspannen können. Genau diese Mischung macht den Aufenthalt so besonders.

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Music, Strand und BBQ

Unsere dritte USA-Reise war bewusst als Roadtrip geplant und sollte Städte und Natur verbinden. Die klassischen Routen wie Kalifornien und Florida hatten wir bereits vor einigen Jahren bereist. Dieses Mal wollten wir eine Tour unter dem Motto „Music
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Katrin Küfner
25.03.2026
5 min Lesezeit

Unsere dritte USA-Reise war bewusst als Roadtrip geplant und sollte Städte und Natur verbinden. Die klassischen Routen wie Kalifornien und Florida hatten wir bereits vor einigen Jahren bereist. Dieses Mal wollten wir eine Tour unter dem Motto „Music und BBQ“ fahren. Neu für uns war, dass es unser erster längerer Roadtrip mit Kind war. Deshalb plante ich bewusst längere Aufenthalte an den einzelnen Orten ein und versuchte, so viel Abwechslung wie möglich für unseren Sohn einzubauen. 

Statt möglichst vieler Sehenswürdigkeiten stand dieses Mal die Frage im Mittelpunkt, wie sich Orte anfühlen und wie gut sie sich in ein entspanntes Reisetempo integrieren lassen. So war Atlanta für uns nur Start- und Endpunkt der Reise. Dort hatte ich bewusst nur den Besuch im Aquarium eingeplant, der Rest der Zeit diente dem Ankommen und Akklimatisieren. Nach drei kurzen Nächten war die Umstellung geschafft, und wir machten uns auf den Weg Richtung Süden – Ziel: Meer und Strand. 

Der Küstenabschnitt zwischen Panama City und Pensacola am Golf von Mexiko hat uns besonders gut gefallen. Das Wasser ist überwiegend flach, klar und ruhig – ideal zum Baden und Planschen. Im Vergleich zu den Stränden weiter östlich wirkt die Region deutlich entspannter: Weniger Menschen, keine langen Schlangen an den Parkplätzen und jede Menge Platz. Für Familien mit kleinen Kindern ist diese Kombination aus ruhigem Wasser, feinem Sand und überschaubarem Trubel ein echter Gewinn. Für uns war dieser Küstenabschnitt einer der schönsten Orte zum Erholen und Spielen am Meer. 

New Orleans war im Vorfeld einer der Orte, auf die ich mich besonders gefreut hatte. Die Stadt steht für Musik, Geschichte und kulturelle Vielfalt. Vor Ort stellte sich jedoch ein zwiespältiges Gefühl ein. Viele Bereiche, insbesondere rund um das French Quarter, wirkten stark touristisch geprägt. Die Atmosphäre, die ich mir erhofft hatte, blieb für mich aus. Besonders erschrocken hat mich, wie heruntergekommen und teilweise ungepflegt gerade dieser berühmte Teil der Stadt wirkte. 

Deutlich besser gefallen haben uns die ländlicheren Gebiete südlich von New Orleans. Eines unserer absoluten Highlights war eine Swamp Tour durch die Bayou-Region Louisianas. Vom Boot aus konnten wir einige Alligatoren beobachten und sogar einen Weißkopfseeadler entdecken – ein Erlebnis, das uns lange in Erinnerung bleiben wird. 

Von dort aus ging es weiter Richtung Norden am Mississippi entlang. Zwei kleinere Städte haben mich besonders beeindruckt: Natchez und Tupelo. Beide besitzen ein eigenes Flair, das für mich den Reiz der Südstaaten besonders deutlich macht. In Natchez begeistern die historischen Häuser und der malerische Blick auf den Mississippi, in Tupelo das charmante Stadtzentrum und die entspannte Kleinstadtstimmung – ideale Orte für eine Pause vom Roadtrip, um die Atmosphäre einfach auf sich wirken zu lassen. 

Nashville war für mich der positivste Ort und der perfekte Abschluss dieser Reise. Musik ist hier allgegenwärtig und zieht einen einfach mit. Vormittags am Broadway schlendert man quasi von einem Live-Konzert zum nächsten. Musik kam aus offenen Türen, aus kleinen Bars oder von der Straße. Diese Selbstverständlichkeit hat mich mehr beeindruckt als jede große Inszenierung. 

Tipp: Unbedingt Gehörschutz fürs Kind mitnehmen, tagsüber sind Kinder in den Bars willkommen. Für unseren Sohn war es ein besonderes Erlebnis, in der ersten Reihe bei einer Countryband zu tanzen. Ein erneuter Besuch würde sich für mich lohnen, gerade weil Nashville eine Stadt ist, die man beim ersten Aufenthalt nicht vollständig erfassen kann – und wir leider viel zu wenig Zeit eingeplant hatten. 

Kurz noch zum Thema BBQ, hier kann man in den Südstaaten eigentlich nichts verkehrt machen. 
2 Dinge sind uns immer wieder aufgefallen, um so unscheinbarer das Lokal, umso besser das Essen. Einfach und rustikal ist hier 100mal besser als ein herausgeputzter Laden. Und in einigen Lokalen gibt es das Angebot: Wenn die Eltern eine „volle Mahlzeit“ bestellen, ist das Kindermenü kostenlos. 

Fazit: 
Das Reisen mit Kind verstärkt den Perspektivwechsel. Planung wird bewusster, das Tempo langsamer, die Auswahl der Orte überlegter. Nicht jede bekannte Sehenswürdigkeit passt in dieses Konzept – so haben wir bewusst auf den Besuch von Museen verzichtet, was mir besonders in Nashville und Memphis schwerfiel. Stattdessen verbrachten wir mehr Zeit in der Natur und achteten bei der Auswahl der Unterkünfte auf eine kinderfreundliche Lage. Nach einem Tag im Auto tut es gut, wenn ein kleiner Park oder Spielplatz in der Nähe ist, an dem die Kinder toben und rennen können. 

Diese USA-Reise war weniger von klassischen Highlights geprägt, dafür umso mehr von persönlichen Eindrücken. Nashville hat mich durch seine Unaufgeregtheit überzeugt, New Orleans hat meine Erwartungen nicht erfüllt, mir aber wichtige Impulse gegeben. 

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