Teneriffa - eine Insel mit 2 Gesichtern

Ein „Ganzjahresziel“ für Sonnenanbeter und Aktive
Christiane Wurmstein
17.04.2026
5 min Lesezeit

Mein erster Urlaub auf Teneriffa war im Rahmen einer Kanaren-Kreuzfahrt und was soll ich sagen? Es war Liebe auf den ersten Blick – und das auch noch während meiner Hochzeitsreise. Mir war sofort klar, dass ich dort nochmal Urlaub machen möchte.

Teneriffa ist eine faszinierende Insel mit extremen Kontrasten. Auf der einen Seite der grüne, feuchte Norden und auf der anderen Seite der sonnige, trockene Süden. Die Insel ist bekannt für ihr mildes Klima, beeindruckende Landschaften und vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Es ist ein Paradies für Wanderfreunde mit einer Vielzahl an Routen.

Wann ist die beste Reisezeit? Teneriffa lohnt sich das ganze Jahr über. Wer dem Winter in Deutschland entfliehen will, sollte einen Urlaub im Süden planen, da es dort im Winter durchaus über 20°C werden können. Der Frühling und der Herbst eignen sich gut für Wanderungen oder andere Outdooraktivitäten. Dafür ist ein Ziel im Norden der Insel empfehlenswert.

Die Insel lässt sich gut mit einem Mietwagen oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Eine Autobahn führt rund um die Insel und eignet sich wunderbar für Erkundungstouren. Eine frühzeitige Mietwagenbuchung ist zu empfehlen, da zeitweise die Mietwagen auf Teneriffa knapp werden können.

Teneriffa ist reich an Sehenswürdigkeiten. Eines der absoluten Highlights ist der Teide-Nationalpark, Heimat des höchsten Gipfels Spaniens, dem Pico del Teide. Der Vulkan bietet spektakuläre Ausblicke und einzigartige geologische Formationen. Aber Achtung! Oben kann es sehr kalt werden, daher würde ich etwas zum Überziehen empfehlen.

Für Familien lohnt sich ein Ausflug in den Loro Parque im Norden oder in den Monkey Park im Süden der Insel. Der Loro Parque diente ursprünglich als Aufzuchtstation für Papageien. Heute verfügt der Zoo mit über 350 Arten über die weltweit größte Papageiensammlung. Außerdem bietet der Park spektakuläre Orca-, Delphin- und Seelöwenshows sowie das größte Pinguinarium der Welt. Der Monkey Park ist ein etwas kleinerer Zoo im Süden der Insel. Sie konzentrieren sich auf die Zucht bedrohter Arten und die Pflege geretteter Tiere. Dort kann man die Tiere wirklich hautnah erleben und sogar direkt aus der Hand füttern. Ich war von beiden Parks beeindruckt und werde sie definitiv nochmal besuchen.Landschaftlich beeindruckend ist auch der Ortsteil Los Gigantes im Westen von Teneriffa. Die spektakulären Steilküsten bieten vom Land und Meer aus einen tollen Anblick. Die Klippen ragen bis zu 600 Meter steil aus dem Meer und zählen zu den höchsten Klippen Europas.
Wer eher auf der Suche nach Sand zwischen den Zehen und rauschenden Wellen ist, sollte sich Richtung Süden orientieren. Dort reiht sich ein toller Strand an den anderen. Die Costa Adeje überzeugt mit gehobenen Hotels und feinen Sandstränden, während Playa de las Américas und Los Cristianos ideal für Unterhaltung, Nachtleben und Wassersport sind. Für Ruhesuchende bieten Alcala und El Medano entspannte Alternativen.

Mein Fazit: Teneriffa ist ein Ziel für das ganze Jahr und jede Art von Tourist. Aber Achtung: das Risiko sich in die Insel zu verlieben ist groß, bei mir hat das nicht mal eine Stunde gedauert… 

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Hamburg bei Kaiserwetter – kaum zu glauben?

Aber wahr und das sogar im Januar! Man kann noch so gut organisiert sein, aber das Wetter ist ein nicht buchbarer Parameter. Dafür braucht es immer eine kleine Portion Glück und die geplanten Schlechtwetter-Alternativen kamen dank drei Tagen Sonnensc
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Christiane Wurmstein
17.04.2026
5 min Lesezeit

Aber wahr und das sogar im Januar! Man kann noch so gut organisiert sein, aber das Wetter ist ein nicht buchbarer Parameter. Dafür braucht es immer eine kleine Portion Glück und die geplanten Schlechtwetter-Alternativen kamen dank drei Tagen Sonnenschein nicht zum Einsatz.

Das Glück reiste bereits im ICE mit uns mit und wir kamen satte fünf Minuten zu früh am Hamburger Hauptbahnhof an. Wir haben das als ein „Once-in-a-lifetime“-Erlebnis mit der Deutschen Bahn eingeordnet. Für Städtereisen wählen wir als Reisemittel gerne die Bahn. Bei frühzeitiger Planung bekommt man günstige Preise, reist entspannt und umweltbewusst. In der Stadt nutzen wir dann die öffentlichen Verkehrsmittel und sparen hier das Geld für oft sehr teure Parkplätze. Mit den HVV-Tickets kann man alle Busse, Bahnen und sogar Hafenfähren nutzen. Die Hamburger Ringbahn, betrieben als U-Bahn-Linie U3, ist eine historische, überwiegend oberirdische Ringlinie (seit 1912), die auf ca. 25-30 Minuten Fahrzeit das Stadtzentrum um die Alster verbindet. Sie umfasst 25-26 Stationen, darunter Highlights wie Rathaus, Landungsbrücken und den Stadtpark.

Für Touristen gibt es die HamburgCard. Sie bietet unbegrenzte Fahrten im Nahverkehr und zusätzliche zahlreiche Rabatte bei über 150 Sehenswürdigkeiten, Museen, Hafenrundfahrten etc.
Für die Übernachtungen haben wir uns für ein Hotel mit einer guten Anbindung an die U- und S-Bahn und mit Frühstück entschieden. Gestärkt lässt es sich besser in den Tag starten!

Unser erstes Ziel in Hamburg waren die Landungsbrücken. Man spürt sofort das maritime Flair: Wind, Möwen und das Rauschen der Elbe! Sie gehören nicht umsonst zum bekanntesten Wahrzeichen der Elbe. Sich dort in einen Stuhl zu setzen, ein Fischbrötchen zu essen und die Aussicht auf sich wirken zu lassen, ist quasi ein Muss. Aber man sollte sein Fischbrötchen immer gut im Auge behalten, die Möwen sind flink und frech. Von dort aus gibt es nun die Möglichkeit eine Hafenfähre der HVV zu nutzen und eine kleine kostenlose Hafenrundfahrt zu starten. Allerdings empfehle ich eine richtige Hafenrundfahrt mit einem Touristenboot zu unternehmen. Man schippert entspannt ca 1 Stunde durch den Hafen und bekommt viele interessante Infos zu den Containerschiffen, Yachten und dem Hamburger Hafen.

Wenn du danach auf der Promenade entlang der Elbe spazierst, fällt dir sofort ein markantes Gebäude mit einer grünen Kuppel und Backsteinfassade ins Auge. Dort geht es hinunter in den alten Elbtunnel. Der Eingang wirkt fast wie ein kleines historisches Tor zur Unterwelt Hamburgs. Von dort führen Aufzüge und Treppen hinunter in den Tunnel. Er verbindet die Nord- und Südseite der Elbe miteinander und mit einem kleinen Spaziergang kannst du in den Stadtteil Steinwerder laufen. Der Tunnel ist etwa 426 Meter lang und verläuft direkt unter der Elbe. Ich fand es sehr beeindruckend und konnte es wirklich erst glauben, als ich von Steinwerder hinüber auf die andere Seite schauen konnte. Danach ging es wieder Retoure und auf zur Elbphilharmonie.

Die Elbphilharmonie ist ein weiteres beeindruckendes Wahrzeichen Hamburgs. Das Gebäude verbindet einen alten Backsteinspeicher mit einem modernen Glasaufbau. Es gilt als eines der bedeutendsten Konzerthäuser der Welt. Ein besonderes Highlight ist die Plaza – eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Von hier hat man einen beeindruckenden Rundblick über den Hafen, die Elbe und die Stadt. Vor dem Eingang gibt es kostenlose Tickets zum Zugang der Plaza. Kurz anstellen, Ticket ziehen, mit der gigantischen Rolltreppe nach oben fahren und Aussicht genießen! Absolut empfehlenswert!
Beeindruckende Architektur findet man auch im Hamburger Rathaus oder im Hamburg Michl – die Hauptkirche St. Michaelis.

Das Hauptziel unseres Städtetrips war das Miniaturwunderland. Hier befindet sich die größte Modelleisenbahnanlage der Welt – mit detailgetreuen Landschaften, fahrenden Zügen, Autos und sogar Flugzeugen. Ich bin eigentlich kein Miniaturfan – aber ich war bereits mehrmals dort und bin immer wieder schwer beeindruckt. Alles ist unglaublich realistisch gestaltet – mit Tag-und-Nacht-Wechsel und vielen kleinen witzigen Details. Für den Besuch sollte man mehrere Stunden einplanen um in Ruhe alles auf sich wirken zu lassen. Es ist empfehlenswert die Tickets vorab online zu buchen um Zeitslots mit weniger Besucherandrang zu bekommen. Das „Miwula“ ist für Groß und Klein und alle Generationen ein tolles Ziel!

Bei der Heimfahrt mit der Bahn hatten wir die „übliche“ Verspätung – aber das konnte die tollen Erinnerungen an unsere Städtereise nicht trüben! 

Oberpfälzer Seenplatte

Bei Amondo leben wir den Slogan „Reiseberater müssen reisen“. Aber eine Reiseberaterin braucht auch eine Heimat und wenn diese obendrein ganz vorzeigbar ist, ist das ein toller Alltags-Mehrwert. Kunden antworten mir oft auf meinen Social-Media-Status
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Christiane Wurmstein
17.04.2026
5 min Lesezeit

Bei Amondo leben wir den Slogan „Reiseberater müssen reisen“. Aber eine Reiseberaterin braucht auch eine Heimat und wenn diese obendrein ganz vorzeigbar ist, ist das ein toller Alltags-Mehrwert.
Kunden antworten mir oft auf meinen Social-Media-Status mit: „Wo bist du denn schon wieder im Urlaub?“. Ähm, nirgends. Ich war mit dem Rad in meinem Landkreis unterwegs. Das hat mich auf die Idee gebracht, euch die Oberpfälzer Seenplatte als Reiseziel vorzustellen.

Was das Seenland besonders macht, ist seine Geschichte. Wo heute Badegäste entspannen, wurde früher Braunkohle abgebaut. Die Natur hat sich ihren Raum zurückerobert und eine neue, fast unerwartete Schönheit geschaffen. Das Oberpfälzer Seenland ist die wasserreichste Region Ostbayerns mit über 800 Hektar Wasserfläche – ideal für Wasseraktivitäten wie Baden, Bootswandern, Wakeboarden, Segeln oder Stand-Up-Paddling. Auf mehr als 700 Kilometern Wander- und Radwege kann man die einzigartige Natur, Kultur und Tradition der Oberpfalz erkunden. Die wichtigsten Seen sind der Steinberger See, Murner See, Brückelsee, Hammersee, Eixendorfer Stausee, Klausensee, Knappensee und die Sandoase Bruck. Die Seen untereinander sind alle mit Radwegen verbunden und lassen sich einfach für Ausflüge verbinden.

In meiner Heimatgemeinde Steinberg am See steht die größte begehbare Holzkugel der Welt. Es ist ein Abenteuerspielplatz für Jung und Alt. 40 Meter hoch, 50 Meter im Durchmesser und rund 700 Meter barrierearmer Aufstieg mit einer maximalen Steigung von 6%, damit auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer problemlos zu bewältigen. Runter geht es, wenn man möchte, mit einer langen spiralförmigen Rutsche. Wer etwas mehr Adrenalin benötigt, kann sich in dem zugehörigen Hochseilgarten austoben. Direkt neben der Kugel gibt es die Möglichkeit in Chalets zu übernachten. Fußläufig erreicht man den Adventure-Minigolf-Platz oder die Wasserskianlage. Um den Steinberger See führt ein ca. 7 km langer Rundweg. Wer diesen noch erweitern möchte, kann den ca. 4 km langen Rundweg um den Knappensee noch mitnehmen.

Oder doch lieber mit dem Fahrrad? Sunshine Bikes ist der Hotspot für alle Bike-Fans am Steinberger See. Neben dem Verleih von topmodernen Fahrrädern bietet es ein vielfältiges Programm. Vom entspannten Genuss im Cafe bis hin zu Adrenalin pur im hauseigenen Bike-Park.

Die Gemeinden in der Region bieten zahlreiche Unterkünfte für Urlauber in Form von Ferienwohnungen, Campingplätzen oder Hotels. Wenn du einen Urlaub in der Oberpfalz planst, bekommst du von mir nicht nur Vorschläge für passende Unterkünfte, sondern auch Insider-Ausflugstipps on top! Folge gerne meinem Instagram-Channel „CW-Reisefieber“. Dort gibt es regelmäßige Infos über meine Heimat!

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