

Thailand & Kambodscha
Alleine durch Südostasien: Meine Reise nach dem Abitur führte mich von der pulsierenden Metropole Bangkok über die beeindruckenden Tempelanlagen Kambodschas bis zu den traumhaften Stränden von Koh Samui.
Südostasien hat mich schon lange begeistert. Nach meinem Abitur wollte ich die Gelegenheit nutzen, für mehrere Wochen in eine andere Welt einzutauchen, neue Eindrücke zu sammeln und die Freiheit des Alleinreisens zu genießen. Thailand und Kambodscha waren dafür die perfekte Kombination aus Metropole, Kultur, Kulinarik und Entspannung.
Es war bereits meine fünfte Reise nach Südostasien, und trotzdem fasziniert mich die Region jedes Mal aufs Neue. Die kulturellen Unterschiede, die beeindruckenden Landschaften und vor allem die kulinarische Vielfalt machen für mich einen großen Teil des Reizes aus. Auf dieser Reise wollte ich bekannte Sehenswürdigkeiten entdecken, das Leben vor Ort kennenlernen und gleichzeitig genügend Zeit haben, die einzelnen Orte auf eigene Faust zu erkunden.
Meine Route führte mich zunächst für fünf Tage nach Bangkok, anschließend für eine Woche nach Siem Reap in Kambodscha. Danach verbrachte ich zwei Wochen auf Koh Samui, bevor ich für weitere vier Tage nach Bangkok zurückkehrte. Die längeren Strecken legte ich mit dem Flugzeug zurück, was sich preislich als vergleichsweise günstig erwies.
Bangkok – Großstadtleben, Tempel und kulinarische Entdeckungen
Meine Reise begann in Bangkok. Für die ersten fünf Tage hatte ich mir vorgenommen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Tempelanlagen der thailändischen Hauptstadt kennenzulernen. Die beeindruckende Architektur und die vielen kulturellen Eindrücke vermitteln einen guten Einblick in die Geschichte und Traditionen des Landes.
Doch Bangkok besteht natürlich nicht nur aus Tempeln und bekannten Sehenswürdigkeiten. Besonders spannend fand ich es, auch die kulinarische Seite der Stadt zu entdecken. Auf den Märkten und an den vielen Garküchen gibt es unglaublich viel zu probieren. Gleichzeitig bietet Bangkok eine große Auswahl an Restaurants und Rooftop-Bars, in denen man den Tag mit Blick über die Stadt ausklingen lassen kann.
Gerade dieser Kontrast macht Bangkok für mich so besonders: Auf der einen Seite erlebt man traditionelle Kultur und lebendige Straßen, auf der anderen Seite eine moderne Metropole mit einem vielfältigen gastronomischen Angebot.
Mein Tipp: Für die Fortbewegung in Bangkok sind der Skytrain und die chao phraya ferry besonders praktisch. Damit lassen sich viele Sehenswürdigkeiten und andere Ziele bequem erreichen, ohne sich ausschließlich auf den dichten Straßenverkehr verlassen zu müssen. Aber auch eine Fahrt mit einem Tuk-Tuk, welches sich durch den dichten Verkehr mogelt ist auf jeden Fall ein Erlebnis wert. Und kulinarisch gilt für mich: ruhig mutig sein, Neues ausprobieren und auch einmal an einem unscheinbaren Essensstand Halt machen.
Siem Reap – sieben Tage rund um die faszinierende Angkor-Region
Von Bangkok ging es für mich mit dem Flugzeug weiter nach Siem Reap in Kambodscha. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt, um die beeindruckende Tempelregion von Angkor zu erkunden. Ich verbrachte insgesamt sieben Tage dort und konnte mir dadurch bewusst Zeit nehmen, die Gegend nicht nur oberflächlich kennenzulernen.
Ein besonderes Erlebnis war ein Tag mit einem privaten Fahrer, der mich zu verschiedenen Tempelanlagen brachte und mir viel über deren Geschichte und kulturelle Bedeutung erzählte. Gerade diese Erklärungen machten den Besuch für mich besonders interessant, weil ich die Bauwerke dadurch mit den Augen eines Einheimischen betrachten konnte.
Ein absolutes Highlight war der Sonnenaufgang in Angkor. Gegen vier Uhr morgens wurde ich von meinem Fahrer aus dem Hotel abgeholt und in die Angkor Area gefahren. Als ich dort ankam war es noch immer stockdunkel. Nur dank der Wegbeschreibung meines Fahrers und der geringen Wegbeleuchtung konnte ich mich dort orientieren. Etwas näher am Haupttempel Angkor Wat bin ich dann auf die ersten anderen Menschen gestoßen, die schon auf der Suche nach dem perfekten Platz waren, um sich das Spektakel anzuschauen. Als ich dann meinen Platz an einer kleinen Wasserstelle gefunden hatte ging es los… die Sonne ging langsam hinter dem wunderschönen Tempel von Angkor Wat auf und die rot-Orangen Farben machten es zu einer ganz besonderen Atmosphäre und zu einem Erlebniss, welches mir besonders in Erinnerung geblieben ist.
Mit demselben Fahrer unternahm ich außerdem einen Ausflug zum Tonle-Sap-See. Dabei bekam ich die Gelegenheit, auch das Leben der Einheimischen etwas näher kennenzulernen und einen anderen Einblick in Kambodscha zu gewinnen – abseits der bekannten Tempelanlagen. Die Menschen dort leben in sehr einfachen Verhältnissen. Die Häuser sind größtenteils selbstgebaut aus den einfachsten Materialien und stehen im oder am Wasser des Tonle-Sap-Sees. Ich habe eine sehr hohe Gastfreundschaft der Einheimischen gespürt und trotz der für mich wenig wirkenden Dinge schienen sie sehr glücklich und stolz auf das, was sie dort haben.
An den darauffolgenden Tagen wollte ich die Region noch einmal auf eigene Faust erkunden. Dafür mietete ich mir einen elektrischen Roller und machte mich selbstständig auf den Weg durch das weitläufige Tempelgebiet. Besonders schön fand ich es, neben den bekannten Anlagen auch kleinere und weniger besuchte Tempel zu entdecken. Mit dem Roller konnte ich mein eigenes Tempo bestimmen, spontan anhalten und die Umgebung ganz individuell erleben.
Für mich war die Kombination aus privatem Guide und eigenständiger Erkundung ideal: Während ich am ersten Tag viel über die Geschichte und Hintergründe erfuhr, konnte ich anschließend meine persönlichen Lieblingsorte entdecken.
Auch abends hatte Siem Reap einiges zu bieten. Ich besuchte Nachtmärkte, probierte verschiedene einheimische Gerichte und genoss die entspannte Atmosphäre der Stadt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein einfaches Restaurant, in dem sich ein eigener Holzkohlegrill (was mehr ein Eimer mit Kohle drin und Gitter oben drauf war) direkt auf dem Tisch befand. Das Essen war unkompliziert, aber unglaublich lecker – ein schönes Beispiel dafür, dass es für ein besonderes kulinarisches Erlebnis nicht immer ein schickes Restaurant braucht.
Meine Empfehlung: Plant für Siem Reap und die Angkor-Region genügend Zeit ein. Mit sieben Tagen konnte ich sowohl die bekannten Tempelanlagen besuchen als auch kleinere, weniger besuchte Orte entdecken. Ein privater Guide ist eine tolle Möglichkeit, mehr über die Geschichte zu erfahren. Wer anschließend selbstständig unterwegs ist, kann die Region noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.
Koh Samui – zwei Wochen Inselgefühl und Entspannung
Nach den vielen kulturellen Eindrücken in Kambodscha ging es für mich zurück nach Thailand, genauer gesagt auf die Insel Koh Samui. Hier verbrachte ich insgesamt 14 Tage und ließ die Reise etwas ruhiger angehen.
Auf der Insel angekommen nutze ich das Hauptverkehrsmittel der einheimischen und mietete mir einen Roller. So konnte ich die verschiedenen Strände abfahren und selbst entscheiden, wo ich länger bleiben wollte. Gerade diese Flexibilität machte für mich einen großen Teil des Inselerlebnisses aus und ich würde behaupten ich kenne dadurch jeden Strand auf Koh Samui :)
Neben den Stränden standen auch einige Sehenswürdigkeiten auf meinem Programm. Besonders der Overlap Stone mit seiner außergewöhnlichen Lage auf einem Hügel im Dschungel war ein interessanter Zwischenstopp mit toller Aussicht raus aufs Meer. Auch die berühmten Felsen Hin Ta und Hin Yai, die Großvater- und Großmutterfelsen habe ich mir angeschaut. Noch schöner jedoch Fand ich die verschiedenen Wasserfälle die die Insel zu bieten hat.
Zusätzlich unternahm ich mit der Fähre einen Ausflug nach Koh Phangan, die Nachbarinsel auf der ich vor ein paar Jahren schon einmal gewesen war. Die Überfahrt dauert nicht länger als 30 Minuten und kostete mich unter 10€. Die lokalen Märkte auf Koh Samui waren ebenfalls immer wieder einen Besuch wert. Dort konnte ich mich durch verschiedene Gerichte probieren und das kulinarische Angebot der Insel kennenlernen. Vor allem die Auswahl an frischem Fisch war dank der vielen Fischerboote sehr hoch.
Mein Tipp: Wer Koh Samui nicht nur vom Strand aus erleben möchte, sollte sich Zeit nehmen, die verschiedenen Ecken der Insel zu erkunden. Ein Roller bietet viel Flexibilität, allerdings sollte man die Straßenverhältnisse und den ungewohnten Verkehr nicht unterschätzen.
Zurück nach Bangkok – ein kulinarischer Abschluss
Zum Ende meiner Reise kehrte ich für weitere vier Tage nach Bangkok zurück. Nach den Tempelanlagen Kambodschas und der entspannten Zeit auf Koh Samui war es schön, noch einmal in das lebendige Treiben der Metropole einzutauchen. Shopping und Mitbringsel für die Liebsten stand ganz oben auf der Agenda.
Ich nutzte die Zeit, um weitere Geschmackserlebnisse zu sammeln und die Stadt auch von ihrer modernen Seite zu genießen. Besonders die Vielfalt zwischen einfachen Streetfood-Ständen, lokalen Märkten und ausgefalleneren Restaurants macht Bangkok für mich zu einem Ort, an dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.
Mein Fazit – warum mich Südostasien immer wieder begeistert
Meine Reise nach dem Abitur hat mir erneut gezeigt, wie vielseitig Thailand und Kambodscha sind. Bangkok begeistert mit seiner Mischung aus Tradition, Großstadtleben und Kulinarik. Siem Reap und die Angkor-Region bieten faszinierende Einblicke in die Geschichte Kambodschas. Koh Samui ist dagegen ideal, um die Seele baumeln zu lassen und tropisches Inselflair zu genießen.
Besonders die Angkor-Region ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben. Die Tempelanlagen sowohl mit einem privaten Guide als auch auf eigene Faust zu erleben, war für mich die perfekte Kombination. Gleichzeitig haben mich die kulinarischen Entdeckungen und die Einblicke in das Leben vor Ort wieder daran erinnert, warum ich Südostasien so gerne bereise.
Wer eine Reise plant, die Kultur, Abenteuer, gutes Essen und Erholung miteinander verbindet, findet in Thailand und Kambodscha eine abwechslungsreiche Kombination. Die beiden Länder lassen sich gut miteinander verbinden, und die Flüge zwischen den Reisezielen waren für mich vergleichsweise preiswert.
Mein wichtigster Rat: Lasst euch Zeit, probiert Neues aus und plant nicht jeden Tag bis ins letzte Detail. Oft sind es gerade die kleinen Entdeckungen abseits der bekannten Wege, die eine Reise besonders machen.
Urlaubsreif? Gleich bei mir melden!
Ich schaue mir deine Anfrage jetzt genau an und melde mich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden persönlich bei dir, um gemeinsam deine Traumreise zu gestalten. Ich freue mich auf unser Gespräch!
Noch mehr Inspiration für deine nächste Traumreise

Man muss nicht immer weit fliegen, um etwas Neues zu entdecken. Manchmal reicht es, ins Auto zu steigen und sich auf den Weg zu machen. Genau das haben wir bei einer längeren Autoreise gemacht, die uns von Hamburg über Berlin, Dresden, Prag, Wien und Krems bis nach München, Frankfurt, zum Petersberg und schließlich über Düsseldorf wieder zurück nach Hamburg geführt hat.
Wir haben uns für die einzelnen Städte jeweils zwei bis drei Nächte Zeit genommen. So blieb genügend Raum, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken, gutes Essen zu genießen und die unterschiedlichen Orte auf sich wirken zu lassen. Besonders schön fand ich dabei die Abwechslung: Von lebendigen Großstädten und beeindruckender Architektur über Fußballerlebnisse bis hin zu entspannten Tagen im Spa-Hotel war alles dabei. Mein persönliches Highlight war Wien, aber jede Station hatte ihren eigenen Charme.
Berlin – Hauptstadt, Food-Spots und Fußball
Unser erster Stopp war Berlin. Durch die Lage unseres Hotels direkt am Kanzleramt konnten wir viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Das ist gerade in einer großen Stadt wie Berlin praktisch, weil man flexibel bleibt und zwischendurch auch spontan etwas entdecken kann.
Neben dem Sightseeing durfte natürlich auch das Essen nicht zu kurz kommen. Wir haben verschiedene Food-Spots ausprobiert, die gerade angesagt waren. Berlin bietet kulinarisch unglaublich viel, sodass man auch bei mehreren Besuchen immer wieder neue Orte entdecken kann.
Ein ganz persönliches Highlight war für mich als großen Fußballfan der Besuch im Olympiastadion. Zum ersten Mal habe ich dort ein Spiel von Hertha BSC gegen Schalke erlebt. Gerade solche Erlebnisse machen eine Reise für mich besonders, weil sie über die klassischen Sehenswürdigkeiten hinausgehen.
Dresden – eine Stadt wie eine Sehenswürdigkeit
In Dresden hat mich vor allem das Stadtbild beeindruckt. Die vielen schönen Gebäude der Altstadt mit ihrer historischen Architektur machen die Stadt für mich zu einer Sehenswürdigkeit an sich. Ebenso wie die Neustadt in der man einen guten Abend haben kann mit vielen Restaurants und Bars.
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit Blick auf die Frauenkirche haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg durch die wunderschöne Altstadt Dresdens gemacht. Für einen Perspektivwechsel lohnt es sich auf jeden Fall einen Spaziergang entlang der Elbe zu machen. Von dort aus nimmt man das Panorama der Altstadt noch einmal ganz anders wahr. Gerade diese Kombination aus beeindruckender Architektur und entspannten Momenten am Wasser hat mir gut gefallen.
Besonders empfehlenswert finde ich auch, die Frauenkirche nicht nur von außen zu bestaunen, sondern auch hinaufzugehen. Von oben hat man einen tollen Blick über Dresden und kann die Stadt noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.
Prag – Sightseeing und tschechische Spezialitäten
Weiter ging es nach Prag. Bei einem vorab geplanten Fußweg durch die Stadt, der vorbei an historischen Gebäuden, über beeindruckende Brücken, durch große Straßen und kleine Gassen führte, bekommt man auch immer wieder erweiterte schöne Dinge zu sehen, die in keinem Reiseführer stehen.
Bei der Unterkunft haben wir uns bewusst für ein Hotel etwas außerhalb des unmittelbaren Zentrums entschieden. Dank der guten U-Bahn-Verbindung waren wir trotzdem in weniger als zehn Minuten in der Stadt. Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, dass ein Hotel nicht unbedingt mitten im Zentrum liegen muss. Wenn die Anbindung stimmt, kann man möglicherweise auch etwas außerhalb wohnen, ohne bei der Erkundung der Stadt eingeschränkt zu sein.
Kulinarisch haben wir die Vielfalt der böhmischen Küche ausprobiert unter anderem mit Braten, Knödeln und Soße. Ich finde es immer spannend, in anderen Ländern typische Gerichte zu essen und dadurch auch etwas von der regionalen Kultur kennenzulernen. Ein Besuch in der Pilsner Urquell Brauerei und ein Biertasting durfte natürlich auch nicht fehlen.
Wien – mein persönliches Highlight
Wien ist eine Stadt, in die es mich immer wieder zieht. Die prachtvollen Fassaden, historischen Palais, imposanten Bauwerke und gemütlichen Kaffees schaffen eine besondere Atmosphäre zwischen kaiserlicher Geschichte und modernen lebendigen Straßen. Wien erzählt ähnlich wie auch Prag eine historische Geschichte. All das macht die österreichische Hauptstadt für mich zu einem ganz besonderen Reiseziel. Es gibt unglaublich viel zu entdecken, sodass man problemlos mehrere Tage dort verbringen kann, ohne dass es einem langweilig wird.
Kulinarisch hat Wien neben den moderneren Foodspots auch noch viel Traditionelles zu bieten. Ein Besuch in einem Kaffee um die Wiener Kaffeehauskultur zu erleben, welche seit 2011 sogar ein UNSECO-immaterielles Kulturerbe ist, würde ich sagen ist Pflicht. Neben den Kaffeespezialitäten - wo man aufgrund der doch vorhandenen kleinen Sprachbarriere aufpassen muss was man bestellt - wird man hier mit Kuchen wie der bekannten Sachertorte bedient. Und natürlich darf bei einem Besuch in Wien auch das Wiener Schnitzel nicht fehlen :)
Wien war mein persönliches Highlight des Roadtrips. Gleichzeitig zeigt die Reise aber auch, wie unterschiedlich Städte sein können und wie viel jede einzelne zu bieten hat.
Krems – Entspannung zwischen den Weinbergen
Nach den vielen Eindrücken der Großstädte war Krems eine willkommene Abwechslung. Hier haben wir im Steigenberger Krems übernachtet, einem Spa-Hotel mit Blick auf die Weinberge nur eine Stunde Autofahrt von Wien entfernt.
Statt vieler verschiedener Sehenswürdigkeiten standen diesmal Entspannung, gutes Essen und guter Wein im Mittelpunkt. Genau das macht für mich eine abwechslungsreiche Reise aus: Man muss nicht jeden Tag voll durchplanen oder ständig unterwegs sein. Manchmal ist es genauso schön, sich bewusst Zeit für Erholung zu nehmen.
Der Aufenthalt in Krems war deshalb ein schöner Kontrast zu den vorherigen Stationen und hat dem Roadtrip eine entspannte Pause verschafft.
München – für mich eine der schönsten Städte Deutschlands
Nach Hamburg ist München für mich persönlich die zweitschönste Stadt Deutschlands. Ein Spaziergang durch den weitläufigen Englischen Garten entlang der Isar und durch die Stadt macht München für mich so lebenswert. Hinzu kommen unzählige Brauereien und Biergärten, wo man einkehren kann und eine tolle Zeit hat.
Als großer Fußballfan durfte ein Besuch in der Allianz Arena nicht fehlen. Es war zwar nicht mein erster Besuch dort, ist aber immer wieder schön. Die Verknüpfung aus Städtereise und Fußball ist für mich immer wieder sehr praktisch und bereitet mir eine Menge Spaß.
München ist eine Stadt, in der ich gerne Zeit verbringe. Die Mischung aus bayrischer Tradition, Gastronomie und Fußball macht sie für mich zu einem Reiseziel, zu dem ich gerne zurückkehre. Tradition ist etwas was meinem Gefühl nach von der Stadt München als auch von den Menschen noch mehr gelebt wird als in vielen anderen Orten in Deutschland und worauf sie auch sehr stolz sind.
Frankfurt – Großstadtflair und Skyline-Blick
Frankfurt hat noch einmal einen ganz anderen Charakter als die vorherigen Städte. Besonders auffällig ist die ausgeprägte Skyline, die der Stadt ein echtes Metropolen-Flair verleiht.
Einen besonders schönen Blick auf die Hochhäuser hatten wir vom Lohrpark aus. Wer Frankfurt besucht, muss sich meiner Meinung nach nicht nur mitten in der Innenstadt aufhalten, sondern auch einen solchen Aussichtspunkt einplanen. Der Park auf einem Hügel etwas außerhalb der Stadt verleiht dir eine Perspektive, welche die ganze Dimension der Stadt erkennen lässt.
Für mich war Frankfurt ein interessanter weiterer Kontrast innerhalb der Reise: Während in Dresden und Wien vor allem die historische Architektur beeindruckt, prägen in Frankfurt die modernen Hochhäuser, die imposanten Bankentürme, die wirtschaftliche Dynamik und das urbane Großstadtleben das Stadtbild.
Petersberg – Ausblick auf den Rhein und Zeit zum Wandern
Auf dem Petersberg bei Königswinter haben wir in einem Spa-Hotel auf dem Berg übernachtet. Besonders schön war der Blick auf den Rhein, der sich durch die weite Landschaft schlängelt.
Auch kulinarisch war einiges geboten: Neben einem Biergarten gab es zwei weitere Restaurants im Hotel. Dadurch konnten wir den Aufenthalt entspannt gestalten, ohne für jede Mahlzeit noch einmal losfahren zu müssen.
Gelegen auf einem kleinen Berg bietet die Umgebung Eineige Wanderwege direkt am Hotel. Viele Bäume schmückten die Umgebung und eine Wanderung zu einem nahegelegnen Schloss oder runter zum Rhein boten sich an. Ich hätte meinen Hund gerne dabeigehabt, denn ich bin mir sicher, dass er sich dort sehr wohlgefühlt hätte. Gerade die Kombination aus Natur, schönen Ausblicken und Erholung macht den Petersberg für mich zu einem interessanten Ziel für einen entspannten Kurzurlaub.
Düsseldorf – Shopping zum Abschluss
Unsere letzte Station vor der Rückfahrt nach Hamburg war Düsseldorf. Hier stand vor allem Shopping auf dem Programm. Wir waren entlang der Königsallee unterwegs und konnten den Roadtrip so mit einem weiteren, ganz anderen Erlebnis ausklingen lassen.
Nach den vielen unterschiedlichen Eindrücken der vergangenen Tage war Düsseldorf ein passender Abschluss, bevor es wieder zurück nach Hamburg ging.
Meine persönlichen Tipps für Städtereisen
Wenn ich eines aus dieser Reise mitgenommen habe, dann, dass man nicht jede Minute durchplanen muss. Natürlich ist es sinnvoll, sich vorher über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu informieren. Wenn man genügend Zeit hat, sollte man sich aber auch einfach einmal treiben lassen.
Einfach loslaufen: Ich finde es besonders schön, ohne festes Ziel durch eine Stadt zu gehen und spontan die Straße zu wählen, die einen gerade anspricht. Oft entdeckt man dabei Orte, die man bei einer komplett durchgeplanten Sightseeing-Tour vielleicht nie gesehen hätte und an den großen Sehenswürdigkeiten kommt man häufig ohnehin vorbei.
Lokale Spezialitäten ausprobieren: Ob böhmische Küche in Prag oder Wiener Schnitzel in Wien – typische Gerichte gehören für mich zu einer Reise dazu. So lernt man nicht nur neue Geschmäcker kennen, sondern bekommt auch einen besseren Eindruck von der jeweiligen Region.
Kulinarische Touristenfallen vermeiden: Ich persönlich gehe grundsätzlich nicht in Restaurants, vor denen Mitarbeitende stehen und aktiv Gäste anwerben oder ihnen zurufen, ins Lokal zu kommen. Stattdessen schaue ich wo es mir gefällt oder achte auch gerne auf die Bewertungen auf Google Maps oder Tripadvisor. Dabei achte ich nicht nur auf die durchschnittliche Bewertung, sondern auch darauf, wie viele Menschen das Restaurant bewertet haben.
Bei der Unterkunft auf die Anbindung achten: Wie unser Hotel in Prag gezeigt hat, muss man nicht unbedingt direkt im Stadtzentrum übernachten. Eine gute Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann genauso praktisch sein und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten bei der Unterkunftssuche.
Mein Fazit: Das eigene Land und die Nachbarländer entdecken
Ich finde es schön und wichtig, auch das eigene Land zu entdecken und nicht immer nur in die Ferne zu reisen. Ich bin ein großer Fan von Städtereisen, weil man in relativ kurzer Zeit unglaublich viel erleben kann, ohne dafür weit fliegen zu müssen.
Auf diesem Roadtrip hat sich das besonders gezeigt: Jede Stadt hatte ihren eigenen Charakter und etwas anderes zu bieten. Berlin überzeugte mich mit seiner Mischung aus Großstadtleben, Food-Spots und Fußball. Dresden beeindruckte mit seiner Architektur, Prag mit seiner Küche und Wien mit seiner besonderen Atmosphäre. In Krems und auf dem Petersberg konnten wir entspannen, während München, Frankfurt und Düsseldorf wieder ganz andere Eindrücke ermöglichten.
Wien bleibt mein persönliches Highlight. Trotzdem war es vor allem die Abwechslung, die diese Reise für mich so besonders gemacht hat. Genau deshalb kann ich einen solchen Roadtrip empfehlen: Man entdeckt unterschiedliche Städte, sammelt viele Eindrücke und merkt, wie vielfältig Deutschland und seine Nachbarländer sind – manchmal liegt das nächste schöne Reiseziel näher, als man denkt.

Türkei
ROBINSON NOBILIS
Manchmal braucht es gar keine große Rundreise, um abwechslungsreiche Urlaubstage zu erleben. Unser Aufenthalt im ROBINSON Club Nobilis in Belek hat gezeigt, wie vielseitig ein Familienurlaub sein kann, wenn jeder seinen eigenen Interessen nachgehen kann und man trotzdem immer wieder gemeinsame Erlebnisse teilen kann. Im November machten wir dort unseren Familienurlaub. Wir, das sind meine Eltern und meine beiden jüngeren Geschwister, die bereits im Teenageralter sind.
Urlaub unter Pinien und türkischer Sonne
Die weitläufige Anlage ist von Pinien geprägt und verbindet eine ruhige Umgebung mit zahlreichen Möglichkeiten, den Tag aktiv zu gestalten. Obwohl wir im November dort waren, hatten wir mit dem Wetter richtig Glück. Die angenehmen Temperaturen und die sonnigen Tage machten es möglich, die Außenbereiche, den Strand und das Sportangebot ausgiebig zu nutzen.
Belek selbst ist vor allem für seine Ferienanlagen und Golfplätze bekannt. Die Einkaufsmöglichkeiten im Ort sind überwiegend touristisch geprägt. Für uns lag der eigentliche Reiz deshalb weniger darin, außerhalb des Clubs unterwegs zu sein, sondern in den vielfältigen Möglichkeiten direkt vor Ort.
Kulinarische Vielfalt statt gewöhnlicher Hotelküche
Besonders begeistert hat uns das gastronomische Angebot. Das Hauptrestaurant überzeugte durch seine große Auswahl und die abwechslungsreiche Küche. Auch die verschiedenen Spezialitätenrestaurants bieten die Möglichkeit, unterschiedliche kulinarische Eindrücke zu sammeln und den Urlaub nicht jeden Abend gleich zu gestalten.
Dabei überzeugte nicht nur die Auswahl, sondern auch die liebevolle und detailreiche Präsentation der Speisen. Das Essen war optisch ebenso ansprechend wie geschmacklich. Die wechselnden Themenabende waren für uns als Familie immer wieder ein schöner Anlass, uns etwas schicker anzuziehen und den Abend gemeinsam zu genießen – fast so, als würde man miteinander ausgehen. Gerade bei einem längeren Aufenthalt ist diese Vielfalt unschlagbar. Das Essen wird dadurch zu einem eigenen Bestandteil des Urlaubserlebnisses und nicht einfach nur zur täglichen Versorgung.
Sport und Bewegung – für jeden etwas dabei
Es gibt einen reich gefüllten Tagesplan und zahlreiche Möglichkeiten, den Tag aktiv zu verbringen. Das umfangreiche Angebot ermöglicht es, eigene Interessen zu verfolgen und sich anschließend auch wieder gemeinsam zu treffen.
Als Familie haben wir hier zum ersten Mal gemeinsam Padel-Tennis gespielt und eine gemeinsame Aktivität gefunden, die wir auch weit über den Urlaub hinaus betreiben. Außerdem haben wir uns zu gemeinsamen Tennis-Matches verabredet, während wir zu anderen Tageszeiten auch unterschiedliche Wege gegangen sind. Schön ist es, dass man nicht nur als Familie etwas zusammen erleben kann, sondern bei den vielen Angeboten immer wieder auf neue, interessante Leute mit gleichen Interessen trifft.
Was mich begeistert hat und auch eine neue Leidenschaft in mir hervorgerufen hat, ist der Golfbereich, in dem ein Golfschnupperkurs angeboten wurde. Das war eine perfekte Gelegenheit, diesen Sport kennenzulernen, ohne bereits Erfahrung mitbringen zu müssen. Die Mischung aus Freiheit und Gemeinschaft hat unseren Aufenthalt wirklich besonders gemacht.
Belek und die Möglichkeiten im Club
Belek selbst bietet vor allem touristische Einkaufsmöglichkeiten und ist weniger für eine historische Altstadt oder ein umfangreiches kulturelles Ausflugsprogramm bekannt. Für uns war das allerdings kein Nachteil. Die Clubanlage bietet so viele unterschiedliche Möglichkeiten, dass wir den Aufenthalt abwechslungsreich gestalten konnten, ohne außerhalb unterwegs sein zu müssen.
Ob Golf, Sport, Strand, gutes Essen, tolle Drinks, nette Kontakte oder einfach nur Zeit zum Entspannen im Wellnessbereich – es gab genügend Abwechslung, um die Urlaubstage individuell zu gestalten. Auch am Abend gab es ein hochwertiges Unterhaltungsprogramm mit abwechslungsreichen künstlerischen Darbietungen, das deutlich über klassische Hotelanimation hinausging.
Fazit
Der ROBINSON Club Nobilis hat uns vor allem durch die Kombination aus hervorragender Küche, vielfältigem Sportangebot und einer großzügigen, wunderschönen Anlage überzeugt. Als Familie bietet der Club die Möglichkeit, unterschiedliche Interessen miteinander zu verbinden.
Belek selbst war für uns weniger das eigentliche Ausflugsziel. Vielmehr lag der Reiz darin, die Möglichkeiten des Clubs zu nutzen und die Urlaubstage ohne großen Planungsaufwand abwechslungsreich zu gestalten. Wer einen Urlaub sucht, bei dem Sport, gutes Essen, Erholung und gemeinsame Familienzeit im Mittelpunkt stehen, findet im ROBINSON Club Nobilis eine interessante Kombination.
Für uns war es ein Familienurlaub, bei dem jeder auf seine Kosten kommen konnte und gleichzeitig genügend Raum für gemeinsame Erlebnisse blieb.







