

Thailand mit den Mädels
Bangkok: Streetfood, Tuk-Tuks und Rooftop-Erlebnis
Unsere zweiwöchige Thailandreise startete im April 2026 in Bangkok, einer Stadt, die laut, bunt und voller Leben ist. Zwei Tage hatten wir Zeit, um die Metropole zu erkunden, und wir haben jede Minute genutzt, trotz 35 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit.
Das Siam@Siam Design Hotel mit Rooftop-Pool und Outdoor-Bar war der perfekte Ort zum Abkühlen und Durchatmen, mit Blick über die Skyline.
Nicht weit vom Hotel waren die Stationen der U-Bahn und des Skytrains sowie mehrere Bushaltestellen. So hatten wir nie Probleme, unsere Ziele zu erreichen.
Ein absolutes Highlight unserer Reise war die Foodtour durch Chinatown. Die Gerüche der verschiedenen Gerichte hingen in der Luft und forderten unsere Nasen heraus. Wir haben uns durch Straßen und Gassen voller Garküchen probiert und jede Menge seltsam aussehende Sachen gegessen, an die wir uns ohne die geführte Tour nie herangetraut hätten. Mal war es überraschend lecker, mal gewöhnungsbedürftig, aber immer ein Abenteuer.
Am nächsten Tag haben wir auf Empfehlung eines netten einheimischen Mannes eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya River gemacht und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive gesehen. Auch das Einkaufszentrum ICONSIAM und die Song Wat Road durften nicht fehlen. Und natürlich mussten wir Tuk-Tuks ausprobieren, eine wilde, windige und herrlich chaotische Fahrt, die man einfach mal erlebt haben muss. Ängstlich darf man allerdings nicht sein. Der Verkehr in Bangkok ist nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen.
Koh Phangan: Neue Lieblingsinsel
Von Bangkok flogen wir nach Koh Samui und setzten von dort aus mit der Fähre in etwa einer Stunde direkt nach Koh Phangan über. Und diese Insel hat unsere Herzen im Sturm erobert. Unser Hotel Princess Paradise war ein absoluter Traum: ein Pool direkt am Strand und ein atemberaubender Ausblick vom Zimmer aus. Der Strand und das Hotel waren im April fast komplett leer, sodass es sich wirklich anfühlte, als hätten wir eine einsame Insel für uns allein. Das Frühstück gab es direkt am Strand im Restaurant, mit Meeresrauschen statt Straßenlärm. Ein kleines Paradies.
Nicht weit entfernt liegt der Haad Rin Beach, zu Fuß in etwa 15 Minuten erreichbar. Dort ist deutlich mehr los, ein schöner Kontrast zu unserem ruhigen Strandabschnitt. In dem kleinen Städtchen treffen sich viele Backpacker aus aller Welt. Hier haben wir auch die Full Moon Party besucht, ein ganz besonderes Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Es gab Feuershows und alle paar Meter DJs, die der Menge einheizten.
Bei einer privaten Inselrundfahrt haben wir außerdem die schönsten Aussichtspunkte und Strände der Insel entdeckt. Am eindrucksvollsten war der Aussichtspunkt über dem Bottle Beach, ein Blick, bei dem wir erst mal nur staunen konnten. Am Ende brachte uns unser Fahrer zu einer Sunsetbar auf einem Berg. Von dort konnten wir den spektakulären Sonnenuntergang beobachten.
Koh Tao: Schnorcheln direkt vor der Haustür
Nach vier Nächten auf Koh Phangan ging es weiter mit der Fähre nach Koh Tao. Die Überfahrt war etwas länger als beim ersten Mal. Koh Tao war wieder eine völlig andere Welt. Wir checkten im Hostel Lub d Koh Tao Tanote Bay ein. Direkt vor der Tür lag ein eigenes Hausriff. Man musste nur zwei Meter ins Meer laufen und konnte direkt losschnorcheln. Für Unterwasserliebhaber der perfekte Spot zum Beobachten von Minihaien und bunten Fischen.
Ein Tagesausflug zum Schnorcheln war dann der absolute Höhepunkt. Das Unterwasserleben war wunderschön, wir haben viele verschiedene Tiere gesehen, sogar Schildkröten. Mittagessen gab es auf dem Boot und die Schnorchelausrüstung konnte man sich auch ausleihen.
Abseits des Wassers ist auf Koh Tao allerdings nicht viel los, und die Insel ist eher ruhig, fast ein bisschen langweilig. Lediglich in einem kleinen Städtchen am Pier konnte man ein paar belebte Straßen finden. Bewegen kann man sich auf der Insel mit Pick-up-Trucks, deren Ladeflächen als Taxis fungieren.
Nach drei Nächten voller Entspannung und Meer waren wir aber bereit für das nächste Ziel.
Koh Samui: Trubel am Chaweng Beach
Zum Abschluss ging es zurück nach Koh Samui, die lebhafteste der drei Inseln. Diesmal hatten wir uns für ein Speedboot entschieden. Das war nicht die beste Idee, die wir je hatten. Wir waren nach etwa eineinhalb Stunden am Ziel. Allerdings hatte jeder einen flauen Magen.
Im First Bungalow Beach Resort hatten wir einen Bungalow direkt am Strand, am Ende des Chaweng Beach. Der Strand fällt dort flach ab und ist wunderschön zum Baden.
Um auf die belebte Touristenstraße Chaweng Road zu gelangen, mussten wir nur ein paar Minuten am Strand oder an der Straße entlang schlendern. Hier gab es jede Menge Restaurants, Bars, ein Shoppingcenter und viele kleine Läden zum Stöbern.
Wenn unsere Füße mal zu müde zum Zurücklaufen waren, haben wir einem vorbeifahrenden Songthaew (einem Sammeltaxi mit Ladefläche) gewunken und uns fahren lassen. Für 100 Baht pro Person war das erschwinglich.
Ein Besuch im Fisherman's Village war ebenfalls großartig. Wir sind über den Nachtmarkt geschlendert, haben viele verrückte Dinge gesehen und wieder einiges probiert. Samui ist ganz klar die touristischste Insel im Inseldreieck, aber genau das macht auch den Reiz aus.
Eine Inselrundfahrt mit dem Jeep hat uns riesigen Spaß gemacht. Hier haben wir von einem deutschsprachigen Guide viel über die Insel erfahren und auch die Natur im Hinterland entdeckt. Wir haben Tempel besichtigt, eine Elefantenauffangstation besucht und auch den Secret Garden erkundet, der ein bisschen was von einem verwunschenen Wald hatte.
Nach den letzten vier Nächten auf Koh Samui war der Urlaub leider zu Ende.
Unsere wichtigsten Tipps
Im Hotel reicht das Frühstück völlig aus. Es gibt an jeder Ecke tolle kleine Restaurants, in denen das Essen fantastisch ist.
Getränke und Snacks gibt es im 7-Eleven. Eine Filiale ist nie weiter als ein paar hundert Meter entfernt und der Besuch ist ein Erlebnis für sich.
Fähren und Transfer kann man vor Ort spontan buchen. Manche Hotels bieten sogar einen kostenlosen Transfer zur Fähre an.
Fazit
Mit nach Hause genommen haben wir unvergessliche Erinnerungen, fantastisches Essen und sogar ein kleines Urlaubstattoo als bleibendes Andenken. Es war eine tolle Reise, und der nächste Thailandurlaub ist schon in Planung.
Ob mit Freunden, mit dem Partner oder mit der Familie: Thailand ist für jeden eine Empfehlung. Die Freundlichkeit der Menschen und die Vielfalt der Reiseziele sind unschlagbar. Jeder kann hier seinen Lieblingsplatz finden.
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Gemeinsam mit meinem Partner verbrachte ich zwei Wochen in der Dominikanischen Republik, genauer gesagt in Punta Cana. Unser Zuhause auf Zeit war das Dreams Onyx Resort & Spa – ein Familienhotel mit Aquapark, in dem Familien mit Kindern sowie viele Paare Urlaub machten. Einige dieser Paare haben dort ihre Hochzeit gefeiert, da das Hotel auch auf Trauungen am Strand spezialisiert ist.
Strand:
Der Strand war traumhaft. Da das Hotel aber an der Atlantikseite der Insel liegt, ist es nicht das türkisfarbene karibische Meer, das man sich bei dem Wort Karibik vielleicht vorstellt. Dafür gab es Wellen und eine angenehme Abkühlung im Wasser.
Ab und zu gab es ein wenig Seegras. Dieses wurde aber immer zeitnah von den Mitarbeitern des Hotels beseitigt.
Wir haben immer freie Liegen gefunden, und dank der Strandbar war auch die Verpflegung gesichert.
Hat man am Meer einen kleinen Spaziergang gemacht, kam man zu einem Gebäude mit kleinen Shops direkt am Strand. Dort gab es auch einen Massagestand und einen kleinen Souvenirladen, der von einer deutschen Frau geführt wird.
Wir sind mehrmals dorthin geschlendert. Auch die Massagen sind sehr zu empfehlen.
Hotelanlage und All Inklusive Dreams Onyx:
Die weitläufige Anlage hielt einige Überraschungen bereit. Besonders nett fanden wir eine kleine Ecke, an der Tacos und Drinks direkt aus kleinen Bussen serviert wurden. Auch die Barbecue-Bar am Strand hat uns sehr gut gefallen.
Allerdings konnte man sich auch schnell verlaufen. Wir haben zwei bis drei Tage gebraucht, bis wir uns sicher zurechtgefunden haben.
Besonders beeindruckt hat uns das große Essensangebot. Wir konnten viele À-la-carte-Restaurants ohne Aufpreis nutzen, darunter sogar ein Steakrestaurant, das uns besonders gut gefallen hat.
Abends konnte man zum gewünschten Restaurant gehen und sich für einen Platz eintragen lassen. Dann bekam man einen Pager und konnte sich gemütlich an die Bar setzen, bis ein Platz frei war. Ich glaube, man konnte sich auch vorher einen Tisch reservieren lassen. Das haben wir allerdings nie gemacht. Wir wollten lieber spontan entscheiden, worauf wir Hunger haben. Wir haben fast alle Restaurants ausprobiert und alle hatten etwas Besonderes.
Das Buffetrestaurant fanden wir durchschnittlich. Dafür war die Aussicht beim Frühstück unschlagbar.
Unvergesslich waren für uns die frühen Morgenstunden.
Im 24-Stunden-Café gab es Barista-Kaffee, Gebäck und Sandwiches. Dort holten wir uns ganz früh Kaffee und Croissants und genossen von unserer Terrasse mit direktem Poolzugang und eigenem Whirlpool den Sonnenaufgang.
Auch der 24-Stunden-Zimmerservice war super. Über die Hotel-App konnten wir je nach Uhrzeit aus einer passenden Auswahl an Speisen bestellen, das ohne Aufpreis aufs Zimmer geliefert wurde. So haben wir an manchen Tagen unser Mittagessen auf der Terrasse genossen. Sogar unsere Cocktails bekamen wir auf die Terrasse gebracht: Die Mitarbeitenden gingen regelmäßig herum und fragten nach Getränkewünschen.
Ein besonderes Extra: Wir durften das Partnerhotel Breathless Punta Cana nebenan mitbenutzen. Das Breathless ist ein reines Erwachsenenhotel. Dort fanden jeden Abend Partys statt und es gab ein Casino. So konnten wir je nach Lust und Laune wählen: lieber Familienatmosphäre und Entspannung im Dreams Onyx oder Party im Breathless.
Auch die Insel selbst hat viel zu bieten:
Wir buchten mehrere Ausflüge bei einem deutschen Anbieter, um mehr von der Insel kennenzulernen
Mein besonderes Highlight war die Fahrt mit einem Speed-Boot zur Bacardi-Insel. Mit einer Pina Colada in einer ausgehöhlten Ananas lagen wir am türkisfarbenen Strand und fühlten uns wie im Film. Das war die beste Pina Colada meines Lebens. Als wir wieder losgefahren sind, haben sich ein paar Delphine gezeigt und unser Boot bis auf Meer hinaus begleitet.
Ganz besonders toll war auch unser Ausflug nach Samana, in den Dschungel, zu den Wasserfällen und zur Erkundung der einsamen Höhlen. Am Wasserfall sind einheimische Jungs vom steilen Wasserfall in das flache Becken gesprungen. Das war wirklich spektakulär.
Faszinierend fanden wir es auch, durch den Dschungel zu spaziere. Sogar eine echte Kakao-Frucht durften wir probieren.
Unsere Kritik:
Während unseres Aufenthalts wurden wir auf ein Timesharing-Angebot aufmerksam gemacht und zu einem Gesprächstermin eingeladen.
Wir wurden direkt nach dem Check-in von einem freundlichen, jungen Mann zur Seite genommen. Er überreichte uns ein Gutscheinbuch und erzählte uns von einem Termin, an dem wie viele Dinge besprechen müssten.
Wir haben erst mal nicht genau verstanden, worum es ging und ließen uns für den übernächsten Tag den Termin geben. Erst im Zimmer haben wir dann genauer nachgeforscht und rausgefunden, um was es ging.
Wir haben den Termin am nächsten Tag an der Rezeption storniert und wurden auch nicht wieder darauf angesprochen.
Fazit:
Insgesamt war es ein toller Paarurlaub, den ich mir aber auch sehr gut als Familie vorstellen könnte. Die Mischung aus Entspannung, Familienangeboten und Partymöglichkeiten machte den Urlaub besonders abwechslungsreich. Auch für Entdecker hat die Insel viel zu bieten und die Strände sind auf jeden Fall eine Reise wert.






















