Vier Tage Safari im Kruger-Nationalpark

Südafrika hautnah erleben!
Südafrika
Robert Stahlberg
26.10.2026
•
5 min Lesezeit

Wer Südafrika besucht, träumt oft davon, wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Für uns wurde dieser Traum Wirklichkeit! Vier Tage lang erkundeten wir den berühmten Kruger-Nationalpark auf eigene Faust – mit dem Mietwagen, ohne Guide und mit jeder Menge unvergesslicher Eindrücke.

Von Johannesburg nach Mbombela

Unser Safari-Abenteuer im Rahmen unserer Weltreise begann Ende März in Johannesburg. Von dort flogen wir nach Mbombela, bevor es weiter zu unserer Unterkunft ging: dem Nkambeni Safari Camp, das nahe der westlichen Grenze des Kruger-Nationalparks und nur wenige Kilometer vom Numbi Gate entfernt liegt. Wir übernachteten in einer Tent Suite mit Halbpension. Eine besondere Unterkunft mitten in der afrikanischen Natur, die den perfekten Ausgangspunkt für unsere täglichen Safari-Touren bot.

Mit dem eigenen Jeep durch die afrikanische Wildnis

Für unsere vier Tage im Nationalpark mieteten wir direkt am Flughafen einen kleinen Jeep und erkundeten das riesige Gebiet ganz individuell. Ohne Guide, ohne feste Route und ohne Zeitdruck – wir bestimmten selbst, wohin die Fahrt ging und wo wir länger verweilten. Jeden Tag waren wir etwa sechs Stunden im Park unterwegs. Der Eintritt lag bei rund 60 Euro pro Fahrzeug und Tag für zwei Erwachsene. Die Fahrt führte uns über asphaltierte und staubige Pisten, vorbei an weiten Savannen und durch abwechslungsreiche Landschaften. Und hinter jeder Kurve konnte das nächste Abenteuer warten!

Giraffen, Elefanten, Zebras und die Spannung der Löwenbegegnung

Was wir in diesen vier Tagen erleben durften, war einfach beeindruckend. Giraffen, die elegant durch die Landschaft zogen, riesige Elefanten, die gemächlich die Straße überquerten, und Zebras, deren Streifenmuster in der afrikanischen Sonne besonders eindrucksvoll zur Geltung kamen. Dazu kamen Löwen und Hyänen, die zu den faszinierendsten Bewohnern dieses einzigartigen Naturparadieses gehören. Genau das macht eine Safari so besonders: Man weiß nie, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Man hält Ausschau, beobachtet die Umgebung und entdeckt plötzlich Tiere, die man sonst nur aus Dokumentationen kennt. Und weil wir ohne Guide unterwegs waren, fühlte sich jede Entdeckung noch einmal ganz besonders an. Wir konnten selbst entscheiden, wo wir anhielten und wie lange wir die Tiere beobachteten. In den Camps innerhalb des riesigen Parks konnte man sich immer anhand einer Karte über aktuelle Tiersichtungen informieren. Nach vielen Stunden im Nationalpark ging es am späten Nachmittag zurück zum Nkambeni Safari Camp, wir ließen uns am Pool treiben und saßen danach beim Lagerfeuer zum Essen mit anderen Gästen, bis die Flammen niederbrannten. Hinter uns lagen lange Fahrten, staubige Straßen und zahlreiche beeindruckende Tierbegegnungen. 

Fazit

Vier Tage lang durften wir in eine Welt eintauchen, in der die Natur den Rhythmus vorgibt. Keine Safari gleicht der anderen, und genau diese Unvorhersehbarkeit macht den besonderen Reiz aus. Durch die Reisezeit im März war der Park relativ leer und es gab Tage an denen uns maximal eine Handvoll Fahrzeuge entgegen kamen. Der Kruger-Nationalpark war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Besonders die Möglichkeit, mit dem eigenen Mietwagen und ohne Guide unterwegs zu sein, machte diese vier Tage zu einem ganz persönlichen Abenteuer. Wer unabhängig reisen möchte und die afrikanische Tierwelt hautnah erleben will, dem kann ich diese Art der Safari nur empfehlen. Wer es sich auf eigene Faust nicht zutraut, für den gibt es auch organisierte Touren, Pirschfahrten und Wanderungen die vor Ort angeboten werden.

Habt ihr Fragen zu Unterkünften, Touren oder zu Südafrika allgemein, dann schreibt mir gerne!!!

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Reiseberichte

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Polen

Mit der Bahn durch Polen

Von Deutschland aus mit dem Zug durch Polen reisen, historische Städte entdecken und sich gleichzeitig mit einem der dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte auseinandersetzen – genau das haben wir während unserer einjährigen Weltreise erlebt.
Robert Stahlberg
26.10.2026
•
5 min Lesezeit

Von Deutschland aus mit dem Zug durch Polen reisen, historische Städte entdecken und sich gleichzeitig mit einem der dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte auseinandersetzen – genau das haben wir während unserer einjährigen Weltreise erlebt. Mit unserem Interrail-Ticket ging es auf der ersten Etappe von Deutschland in neun Tagen über Posen und Breslau bis nach Krakau. 

Unterwegs mit dem Interrail-Ticket

Das Schöne am Bahnreisen: Man muss sich nicht selbst ans Steuer setzen, kann unterwegs die Landschaft genießen und kommt mitten in den Städten an. So lässt sich eine Reise ganz anders erleben als bei einem klassischen Roadtrip. Unsere Reise führte uns zunächst nach Posen, auf Polnisch Poznań. Die Stadt ist bekannt für ihre historische Altstadt, den schönen Marktplatz und ihre lebendige Atmosphäre. Historische Architektur trifft hier auf modernes Stadtleben. Gerade bei einer individuellen Rundreise lohnt es sich, nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern sich auch Zeit für einen Spaziergang durch die Straßen und Plätze zu nehmen. Durch die perfekte Lage unseres gemieteten Apartments waren wir jederzeit "Mittendrin" und waren nach drei Tagen auch bereit für das nächste Ziel.

Breslau – eine Stadt mit besonderem Charme

Von Posen ging es mit der Bahn weiter nach Breslau, dem heutigen Wrocław. Die Stadt an der Oder gehört für mich zu den interessanten Städtezielen in Polen. Besonders sehenswert ist der historische Marktplatz mit seinen farbenfrohen Häuserfassaden und dem beeindruckenden Rathaus. Dazu kommen die zahlreichen Brücken, die Oderinseln und die kleinen Gassen der Altstadt. Breslau verbindet Geschichte und modernes Leben auf eine sehr angenehme Weise. Die Stadt lässt sich wunderbar vom Apartment zu Fuß erkunden und bietet viele Möglichkeiten, zwischendurch einzukehren und das polnische Stadtleben kennenzulernen. Wer Polen bisher noch nicht auf dem Reiseplan hatte, sollte Breslau definitiv auf die Liste setzen.

Krakau – historische Altstadt und polnische Kultur

Unser nächstes Ziel war Krakau, eine der bekanntesten und geschichtsträchtigsten Städte Polens. Die ehemalige polnische Hauptstadt beeindruckt mit ihrer historischen Altstadt, dem großen Marktplatz Rynek Główny und der berühmten Marienkirche. Auch das Wawel-Schloss gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Krakau bietet eine tolle Mischung aus Kultur, Geschichte und lebendigem Stadtleben. Zwischen historischen Gebäuden, kleinen Cafés und Restaurants gibt es viel zu entdecken. Die Stadt ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Genau diesen Abstecher hatten wir für eine Tagestour von Krakau aus mit der Bahn eingeplant.

Auschwitz-Birkenau – ein Besuch, der nachdenklich macht

Nach ca. 40-minütiger Fahrt erreichten wir von Krakau aus per Bahn bei Nieselregen das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager. Der Besuch ist keine gewöhnliche Sehenswürdigkeit, die man einfach besichtigt und anschließend wieder vergisst. Er konfrontiert einen mit den Verbrechen des Holocaust und dem unermesslichen Leid der Opfer. Dieser Teil unserer Reise hatte deshalb einen ganz anderen Charakter als die Besuche der historischen Innenstädte. Er war ein wichtiger und ernster Moment innerhalb unserer neun Tage in Polen.

Fazit

Polen ist ein spannendes und relativ günstiges Reiseziel für alle, die Europa individuell und abseits der klassischen Pauschalreise entdecken möchten. Mit der Bahn lassen sich mehrere Städte gut miteinander verbinden. Und wer neun Tage Zeit mitbringt, kann daraus eine abwechslungsreiche Rundreise machen, die weit mehr bietet als nur schöne Fotomotive. Diese Etappe unserer Weltreise hat wieder einmal gezeigt: Man muss nicht immer ans andere Ende der Welt reisen, um neue Perspektiven zu gewinnen und bleibende Eindrücke zu sammeln.
 

Frankreich

Mittelmeerkreuzfahrt

Mit der Norwegian Epic im westlichen Mittelmeer unterwegs Im Juni starteten wir in Barcelona auf der Norwegian Epic mit dem Ziel Italien durchs westliche Mittelmeer. Nach einer ersten Station in Marseille mit der wunderschönen Kathedrale (La Major) u
Robert Stahlberg
26.10.2026
•
5 min Lesezeit

Mit der Norwegian Epic im westlichen Mittelmeer unterwegs

Im Juni starteten wir in Barcelona auf der Norwegian Epic mit dem Ziel Italien durchs westliche Mittelmeer. Nach einer ersten Station in Marseille mit der wunderschönen Kathedrale (La Major) und lebendigem Hafen ging es weiter nach Villefranche, wo wir durch die Altstadt bummelten und das Flair der Côte d'Azur genossen. Hier bestand außerdem die Möglichkeit in wenigen Minuten mit der Bahn nach Nizza oder Monaco fahren. Nach kurzer nächtlicher Seefahrt ging es in Livorno an Land. Mit dem Zug besuchten wir nach ca. 20 Minuten Fahrt vom Stadtzentrum dann die schöne Stadt Pisa mit dem wohl berühmtesten Glockenturm der Welt, dem schiefen Turm. 

Tagesaufenthalt auf Sizilien und Höhepunkt Amalfiküste

In Messina besuchten wir die Stadt, da der Liegeplatz direkt an die Stadt anbindet, konnte man entspannt und ohne Hektik zu Fuß auf Erkundung gehen. Ein Höhepunkt der Reise war dann Salerno. Über Get your Guide konnten wir eine tolle Bootstour günstig buchen und entlang der traumhaften Amalfiküste einen wunderschönen Tag erleben. Mit Badestopp und Stadtbesichtigungen entlang der Küste mit ihren wunderschönen bunten Häusern und Zitronenhaien war es das Highlight der Kreuzfahrt. Schließlich legten wir in Civitavecchia an, wo wir von Bord gingen und noch 3 Tage in Rom verbrachten. Eine traumhafte Stadt mit so viel Geschichte, die aber leider zu der Zeit sehr überlaufen war.

Fazit

Norwegian Cruise Line bot wie immer eine sehr gute Auswahl und Qualität des Essens und der Getränkevielfalt an Bord. Insbesondere die Spezialitätenrestaurants haben wirklich ausgezeichnete Küche. Die Amerikanische Reederei punktete durchweg mit vielfältigem Unterhaltungsprogramm und bot viel Abwechslung an Bord bei den Seetagen. Insbesondere während der parallel stattfindenden Fußball WM konnte man auf der Großbildleinwand viele Spiel live und mit typisch amerikanischer Begeisterung verfolgen. Ausflüge buchten wir separat oder gingen immer "auf eigene Faust" an Land, da die Ausflugspakete der NCL sehr sehr teuer sind. Die Reisezeit im Hochsommer ist sicherlich für den einen oder anderen Menschen bei einem Stadtbesuch bei bis zu 34 Grad Celsius gewöhnungsbedürftig, aber da die Reederei diese Tour fast ganzjährig betreibt, sollte für jeden Reisetyp eine geeignete Jahreszeit dabei sein. 

Du hast Fragen zur Reederei, zur Route oder zu Kreuzfahrten allgemein?
Schreib mir gerne direkt über den WhatsApp-Button – ich melde mich schnellstmöglich bei dir zurück. 

Ägypten

Ägypten im Februar

Eine Woche AI Familienurlaub in Marsa Alam – Sonne, Hausriff und jede Menge Erholung Diesmal stand nicht das große Entdecken im Vordergrund, sondern einfach mal eine Woche Sonne, Strand und Familienzeit. Von Düsseldorf ging es direkt zum kleinen Flug
Robert Stahlberg
26.10.2026
•
5 min Lesezeit

Eine Woche AI Familienurlaub in Marsa Alam – Sonne, Hausriff und jede Menge Erholung

Diesmal stand nicht das große Entdecken im Vordergrund, sondern einfach mal eine Woche Sonne, Strand und Familienzeit. Von Düsseldorf ging es direkt zum kleinen Flughafen Marsa Alam, was den Transfer zum Hotel super praktisch machte. Keine 20 Minuten vom Flughafen war unser neues Zuhause für die Woche das Jaz Elite Maraya. Einige Hotelgäste sind über den Flughafen Hurghada angereist, was aber bei durchschnittlichen Transferzeiten von 4 h absolut nicht zu empfehlen ist. Im Hotel hatten wir ein Familienzimmer mit einem kleinen separaten Schlafzimmer für unseren Sohn gebucht. Gerade als Familie war das super praktisch und hat uns deutlich mehr Platz und Privatsphäre gegeben als ein normales Doppelzimmer. Das absolute Highlight war für uns aber die Unterwasserwelt direkt vor der Haustür. Das fünf Sterne Hotel verfügt über ein eigenes Hausriff und damit war Schnorcheln jederzeit möglich. Der Einstieg ins Meer ist entweder flach über den Strand möglich oder man geht über eine Leiter direkt ins tiefere Wasser und kann sofort losschnorcheln. Für uns natürlich perfekt – Maske auf und ab ins Wasser.

Sport, Spiel, Kulinarik

Ansonsten war die Woche genau das, was wir uns von einem Familienurlaub erhofft hatten: an mehreren Pools relaxen, am Strand liegen, schnorcheln und auch ein bisschen Sport. Auf dem Beachvolleyball-Court wurde gespielt, dazu kamen Boccia, Fitness und das umfangreiche Animationsprogramm des Hotels. Abends gab es verschiedene Shows, sodass auch nach dem Sonnenuntergang noch etwas los war. Kulinarisch wurde es ebenfalls nicht langweilig. Neben dem normalen All-inclusive-Angebot haben wir mehrere inkludierte Spezialitätenrestaurants ausprobiert und konnten uns auch beim Essen ein bisschen durchprobieren. Und natürlich durfte zwischendurch auch einfach mal das Nichtstun nicht fehlen. Füße hoch, Sonne genießen, am Strand sitzen und einfach die Zeit als Familie genießen. 

Mit dem Quad durch die Wüste

Eines der Highlights der Woche war eine etwa dreistündige Quad-Tour zum Sonnenuntergang ins Landesinnere, die wir über einen privaten Guide gebucht hatten. Mit den Quads durch die Landschaft rund um Marsa Alam in die Wüste zu fahren, war eine tolle Abwechslung zum entspannten Hotelleben und hat uns noch mal eine ganz andere Seite von Ägypten gezeigt. Leider war in der Tour auch ein 30 minütiger Aufenthalt zum “shoppen” in einem Beduinenzelt inkludiert. Es fand dort eine “Verkaufsshow” statt, die wir nicht gebraucht hätten, aber wohl Standard bei solchen Touren ist.

Fazit

Marsa Alam und insbesondere das JAZ Elite Maraya ist für uns eine richtig gute Hotelanlage und Adresse, wenn man entspannten Familienurlaub mit Sonne, Strand und einer tollen Unterwasserwelt verbinden möchte. Besonders das Hausriff des Jaz Elite Maraya hat uns überzeugt. Wer zwischendurch etwas erleben möchte, kann mit Ausflügen wie unserer Quad-Tour problemlos ein bisschen Abenteuer in den Urlaub bringen. Eine Woche Ägypten im Februar? Für uns definitiv eine gelungene Auszeit vom deutschen Winter – und vor allem eine schöne Familienwoche.

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