

Zwischen Wüste und Medina
Im November 2022 startete meine Reise nach Marokko. Ab Frankfurt ging es via Direktflug zunächst nach Casablanca, wo ich die ersten 2 Nächte verbrachte.
Ich kam am Abend an, als es schon dunkel war und die ganze Stadt bunt leuchtete. Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel zierten bunte Lichter die Straßen, ähnlich wie wir es bei uns an Weihnachten zu sehen ist. Der erste Eindruck war schon mal: WOW.
Einchecken und Schlafen. Mehr stand heute nicht mehr auf dem Programm.
Casablanca Sehenswürdigkeiten
Am nächsten Tag ging es früh los um möglichst viel von der Stadt zu sehen. Einen genauen Plan hatte ich nicht, doch die Moschee musste ich unbedingt sehen. Per Fuß ging es einmal quer durch die Stadt bis zur Hassan II Moschee. Sie gehört zu den größten Moscheen der Welt und ist unbedingt ein Muss, wenn man in Casablanca ist. Der Eintritt kostet ca. 15 € pro Person und lohnt sich auf jeden Fall. Nach einer kurzen Führung war in einem nahe gelegenen Café Zeit für einen marokkanischen Minztee - das darf auch nicht fehlen. Im Anschluss habe ich ein Taxi gesucht und eine kleine Rundfahrt durch die Stadt gemacht. Das funktioniert super und ganz individuell. Aber auf jeden Fall vorher den Preis und die Zeit verhandeln! Sonst: Abzocke! Der Taxifahrer fuhr und an einen nahegelegenen Strand, von dem man einen atemberaubenden Blick auf die Moschee hatte. Ein Marktbesuch ist natürlich auch ein Muss. Viele Leckereien wie Obst, Gemüse, Gewürze, Oliven etc. aber auch viel Kleidung, Tücher und Schuhe wurden angeboten. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: immer auf die Taschen aufpassen und nicht abzocken lassen. Im Anschluss ging es zurück ins Hotel, kurz frisch machen und dann wieder los zum Abendessen. Ich habe mir ein Restaurant in der Nähe der Hassan II Moschee ausgesucht, um auch nochmal am Abend die beleuchtete Moschee anzusehen. Am Abend sollte man auf keinen Fall allein unterwegs sein und am besten auch nicht zu Fuß. Immer ein Taxi nehmen, auch bei kurzen Strecken.
Die Nacht im Hotel war super erholsam, sodass ich am nächsten Tag ausgeschlafen den Inlandsflug nach Marrakesch antreten konnte. Früh am Morgen ging es los: Taxifahrt zum Flughafen und dann ein ca. 35 minütiger Flug nach Marrakesch. Das Flugzeug war halb leer und außer uns waren fast ausschließlich Geschäftsreisende unterwegs, da man die Strecke von Casablanca nach Marrakesh auch super mit dem Bus oder Taxi zurücklegen kann.
Marrakesch - Übernachten im Riad
Angekommen in Marrakesch ging der Trubel sofort los. Eine laute Stadt mit vielen Menschen, vielen Fahrzeugen und engen Straßen. Meine Unterkunft war ein kleines Riad - dies würde ich auch jedem bei einer Marrakesch-Reise empfehlen. Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Stadthaus, oft ein umgebauter Palast, das sich um einen begrünten Innenhof gruppiert und als intime Boutique-Unterkunft dient. Es ist eine ruhige Oase mitten in der belebten Altstadt, die sich durch Wasserbecken, Dachterrassen, kunstvoll Fliesenarbeiten und persönliche Atmosphäre auszeichnet. In Marrakesch gibt es tausende Riads - die meisten haben nur ca. 3 - 10 Zimmer. Eine sehr familiäre Unterkunft und ich habe mich super wohl gefühlt!
Die nächsten zwei Tage habe ich das typische Touri-Programm in Marrakesch durch gemacht. Mein Riad lag nur wenige Gehminuten vom belebten Jemaa-el-fna entfernt, der zentrale, weltberühmte Marktplatz im Herzen der Medina (Altstadt) von Marrakesch. Tagsüber öffnen Händler ihre Türen und Fenster zum Verkauf und am Abend verwandelt sich der Platz in ein riesiges Freiluftrestaurant mit Garküchen, umgeben von Gauklern, Musikern und Schlangenbeschwörern.
Ein ruhiger Gegenpol zum Trubel ist der botanische Garten der Stadt, der Jardin Majorelle. Viele exotische Pflanzen spenden Schatten in der Hitze. Ich würde auf jeden Fall empfehlen die Eintrittskarten im Voraus online zu buchen, da die Schlange am Morgen sonst wirklich lang sein kann. Eine weitere Empfehlung sind die Saadier-Gräber, vor allem wenn man sich für Geschichte interessiert. Es handelt sich um königliche Grabstätten aus dem 16. Jahrhundert, dort liegen mehrere Sultane und ihre Familien begraben und die gesamte Anlage besteht aus prachtvollen Mausoleen mit Marmor, Mosaiken und Gräbern. Wirklich beeindruckend. Trotzdem musste ich lange in der prallen Sonne anstehen bis ich an die Gräber gekommen bin, deshalb empfehle ich auf jeden Fall eine Kopfbedeckung und eine Flasche Wasser dabei zu haben. Was in Marrakesch ebenfalls nicht fehlen darf ist ein Hammam - ein traditionelles orientalisches Dampfbad. Es ist mehr als nur Baden - es ist ein Reinigungsritual für Körper und Geist. In Städten wie Marrakesch gehört der Besuch eines Hammams fest zur Kultur und zum Alltag. Es gibt einfache, lokale Hammams (sehr authentisch und günstig) und Touristen-Hammams (komfortabler, spa-ähnlich).
Nach 4 Tagen Marokko war meine Reise leider auch schon wieder vorbei.
Für die Ausreise solltest du viel Zeit einplanen! Bei mir hat es an der Passkontrolle ziemlich lange gedauert.
Marokko ist ein sehr besonderes Land, es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich dort gewesen bin.
Wenn du mehr Zeit hast, empfehle ich entweder noch einen Badeaufenthalt an der Atlantikküste, eine Ballonfahrt im Atlasgebirge oder eine Wüstencamptour.
Urlaubsreif? Gleich bei mir melden!
Ich schaue mir deine Anfrage jetzt genau an und melde mich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden persönlich bei dir, um gemeinsam deine Traumreise zu gestalten. Ich freue mich auf unser Gespräch!
Noch mehr Inspiration für deine nächste Traumreise

Im August 2025 war ich für 12 Tage im Süden von Sardinien mit dem Mietwagen unterwegs. Beim Landeanflug auf Cagliari leuchtete unter uns bereits das strahlende Blau des Meeres - einfach unglaublich. Am Flughafen holten wir unseren Mietwagen ab und starteten die 12-tägige Rundreise durch den Süden der Insel.
Erster Stopp: Cagliari
Unsere erste Unterkunft lag mitten in der Altstadt von Cagliari. Enge Gassen in denen sich die Hitze der August-Sonne staute. Hier genossen wir unser erstes Glas Aperol bevor wir die Umgebung erkundeten (übrigens der günstigste Aperol der ganzen Reise: 3,50€!!! Inklusive Chips!). Cagliari hat eine wunderschöne Altstadt mit tollen Shoppingmöglichkeiten und Restaurants. Am nächsten Tag testeten wir auch den Stadtstrand. Die Spiaggia del Poetto ist wirklich traumhaft. Lange, weiße Sandstrände und Türkises Meer - und das in nur ca. 30 Minuten Fahrt mit dem Bus erreichbar.
Zweiter Stopp: Bunai im Osten der Insel
Mit dem Mietwagen ging es entlang der Küste zunächst nach Villasimius. Die Küstenstraße dorthin war bereits ein Highlight: Kurve um Kurve eröffnete sich ein neuer Blick auf steile Klippen und kleine Buchten. In Villasiumius suchten wir uns ein kleines Café zum Frühstücken und fuhren dann direkt weiter an die Costa Rei, einen langen Standstrand, der als einer der schönsten Sardiniens gilt. Der Nachmittag war zum Entspannen und Baden da. Unterwegs kauften wir uns an einem Straßenstand noch einen Sonnenschirm und zwei Luftmatratzen, sonst hält man es in der Sonne kaum aus! Am Abend kamen wir in unserer nächsten Unterkunft in Baunei an. Ein kleines, einfach Hotel direkt am Meer. Hier verbrachten wir 2 Nächte und erkundeten tagsüber weitere umliegende Strände. Abendessen machten wir meistens direkt am Strand vor der Haustür mit Oliven, Käse, Dips und Brot aus dem Supermarkt.
Dritter Stop: Oristano im Westen der Insel
Einmal quer durch das Landesinnere ging es auf die andere Seite der Insel. Wunderschöne Landschaft, wunderschöne, kurvenreiche Strecke, aber eine Klimaanlage im Auto ist Pflicht! Höchstwert auf der digitalen Anzeige im Auto: 39 °C. Zwischenstopp in Orgosolo. Hier ist die Parkplatzsuche eine Herausforderung. Sehr schmale Straßen und sehr viel Verkehr. Orgosolo ist vor allem bekannt für seine Murales - politische und gesellschaftskritische Wandmalereien, die seit den 1960er Jahren entstanden sind. Über 100 Fassaden im Ort sind bemalt Wirklich beeindruckend und auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert. Bei der nächsten Unterkunft haben wir uns wieder für ein Appartement in der Stadt entschieden, nicht am Strand. Oristano ist meiner Meinung nach eher unspektakulär, aber ein sehr guter Ausgangspunkt für viele schöne Strände in der Nähe. Und am Abend kann man schön durch die Gassen schlendern und Pizza & Pasta essen.
Vierter Stop: Carbonia im Südosten der Insel
Entlang der Küste ging es wieder Richtung Süden. Heute wollten wir uns einen besonderen Strand anschauen: Die Spiaggia di Piscinas. Der Weg dorthin führt nur durch die großen Wanderdünen von Piscinas. Die Straße wurde irgendwann zu einem Feldweg. Und dann ging es ca. 25 Minuten mit 20 km/h über einen sandigen Weg mit Schlaglöchern. Es war sehr wackelig, aber machbar. Man wird belohnt mit klarem Wasser und feinstem Sand. Hier hat man das Gefühl die Welt ist stehen geblieben. Ein endlos langer Strand, türkisblaues Wasser und hier trauen sich anscheinend nicht viele Menschen her, denn es war kaum was los. Man hat auch die Möglichkeit einen Sonnenschirm und Liegen zu mieten. Wirklich empfehlenswert! Am Abend sind wir dann in Carbonia angekommen. Hier hatten wir ein Hotel in der Stadt mit Pool. Unsere Devise war: keine Lust mehr auf Strand - wir genießen noch zwei Tage am Pool das schöne Wetter ohne Auto fahren. So habe ich es auch geschafft innerhalb von 12 Tagen zwei Bücher zu lesen. Das ist meine Art von Erholung und Urlaub. Eine perfekte Mischung aus aktiv sein und entspannen.
Mein Fazit:
Sardinien ist wunderschön. Niemand übertreibt, wenn gesagt wird, dass Sardinien die schönsten Strände von Europa hat und man sich fühlt wie in der Karibik. Ich würde jedem eine Mietwagen-Rundreise empfehlen, aber Achtung: Die Straßen sind nicht ohne! Immer aufpassen und vorausschauend fahren.
Ich würde jederzeit wieder nach Sardinien reisen.
Melde dich gerne bei mir, wenn du noch mehr von der blauen Insel wissen möchtest und ein individuelles Angebot wünschst!

Barfuß unter Palmen auf den Malediven, den Seychellen und Mauritius
3 Inseln im indischen Ozean - alle haben sie etwas gemeinsam und doch sind sie so unterschiedlich.
Mauritius empfängt seine Besucher mit einer beeindruckenden Mischung aus Natur, Kultur und Gelassenheit. Während einer Rundreise konnte ich das Land ganz unterschiedlich kennenlernen. Zuckerrohrfelder ziehen sich über sanfte Hügel und Wasserfälle stürzen sich in tiefe Schluchten. Überall begegnet man der kulturellen Vielfalt der Insel - hinduistische Tempel, bunte Märkte, kreolische Musik und der Duft von Curry und Vanille prägen den Alltag.
Die Seychellen wirken wie ein Traum der wirklich wahr geworden ist. Riesige, vom Meer glatt geschliffene Granitfelsen ragen aus puderweißen Stränden, dahinter leuchten dichte, sattgrüne Wälder. Das Wasser schimmert in allen Blautönen und ist so klar, dass man Fischer schon vom Ufer aus beobachten kann. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Während eines 2-wöchigen Inselhoppings durfte ich alles 3 Inseln kennenlernen. Mahé mit seinen lebhaften Märkten und kurvigen Küstenstraßen, Praslin mit dem geheimnisvollen Valleé de Mai uns seinen uralten Palmen, La Digue mit ruhigem Inselleben und Fahrrädern statt Autos. Die kreolische Kultur ist überall spürbar - in der Musik, in der offenen Herzlichkeit der Menschen und in der Küche, die nach frischem Fisch, Kokosnuss und Gewürzen duftet.
Die Malediven erscheinen wie ein schwebendes Paradies aus Wasser und Licht. Kleine Inseln liegen verstreut im endlosen Blau des Indischen Ozeans, umgeben von Lagunen, die in Türkis, Smaragd und tiefem Azur schimmern. Feiner, weißer Sand und sanft rauschende Palmen schaffen eine Atmosphäre vollkommener Ruhe. 3 Inseln durfte ich während einer Inforeise kennenlernen. Beim Schnorcheln eröffnet sich eine farbenfrohe Unterwasserwelt. Über dem Wasser gleiten Boote lautlos dahin, während abends die Sonne in zarte Rosa- und Orangetöne taucht. Die Malediven sind ein Ort der Stille und des Loslassens. Ein Aufenthalt hier bleibt wie eine sanfte Erinnerung an absolute Gelassenheit.



