48 Stunden in Budapest

Zwischen Donau, Gulasch und tollen views
Ungarn
Laura Katharina Curth
29.09.2026
•
5 min Lesezeit

Anreise & erster Abend

Im Juli 2026 haben wir spontan einen Wochenendtrip nach Budapest gemacht.

Freitag nach der Arbeit ging es los nach Köln und wir sind mit Eurowings nach Budapest geflogen.

Angekommen, beziehen wir unser Zimmer im Roxy Hotel Downtown Budapest – ein neues, zentrales und sehr stylisches Hotel. Lange bleiben wir dort aber nicht, denn der Hunger ist groß.

In unmittelbarer Nähe zum Hotel liegt das Restaurant „Mama Gulasch“, das mir schon bei der Reiseplanung aufgrund der vielen guten Bewertungen aufgefallen war. Also fiel die Wahl für unser Abendessen schnell auf dieses Restaurant.

Wir hatten Gulasch und Paprikash im Brotleib. Eine ganz große Empfehlung!

Anschließend waren wir noch in einer super schönen Open-Air-Bar etwas trinken, bevor wir müde ins Hotel zurückgekehrt sind.

Das klassische Budapest

Da wir Sonntagabend schon zurückreisen mussten, wollten wir unseren Samstag natürlich voll auskosten. Deshalb haben wir uns das klassische Budapest vorgenommen.

Wir starten in Pest, wo auch unser Hotel liegt, und schlendern über den Liberty Square zum beeindruckenden Parlament. Dort verweilen wir eine Weile, machen schöne Bilder und genießen dieses wunderschöne Gebäude. Danach gibt es ein traditionelles Lángos zum Lunch – mit Blick auf das Parlament.

Weiter geht es entlang der Donaupromenade zu den bewegenden Schuhen am Donauufer, bevor wir die Kettenbrücke nach Buda überqueren. Es ist sonnig und warm. Immer wieder bleiben wir stehen, um Fotos zu machen. Die Stadt verzaubert einen einfach.

Da es sehr warm ist, schauen wir uns das Burgviertel nur kurz an und gehen weiter zur berühmten Fischerbastei. Dort kaufen wir uns für 4 € eine Eintrittskarte, um den Ausblick von oben zu genießen. Überall gibt es Möglichkeiten, sich abzukühlen – kleine Duschen, die feinen Wassernebel versprühen. Mein Mann freut sich. Auch wenn er aus Südamerika kommt, ist ihm immer sehr schnell warm.

Cocktails mit Aussicht

Anschließend nehmen wir uns ein Bolt-Taxi (die europäische Version von Uber) und fahren zum 360 Rooftop in Pest, um einen Cocktail mit Aussicht zu genießen. Tatsächlich bleiben wir fast zwei Stunden dort. Schönes Wetter, tolle Musik und leckere Cocktails – was braucht man mehr?

Danach möchte ich unbedingt noch einen frischen Chimney Cake. Dafür gehen wir noch einmal zur Basilika. Anschließend geht es zurück ins Hotel, um uns frisch zu machen für das Abendessen.

Am Wochenende empfehle ich übrigens, einen Tisch zu reservieren. Budapest ist sehr gut besucht, vor allem in den Sommermonaten.

Wir gehen ins Maia Asian-Mexican Fusion Restaurant. Auch das kann ich empfehlen – vor allem, wenn du gerne scharf isst.

Den Abend lassen wir schließlich am Pontoon direkt an der Donau ausklingen. Mit Musik, einem Drink in der Hand und Blick auf die wunderschön beleuchtete Stadt – einfach perfekt.

Sonntag in Budapest

Am Sonntag spazieren wir ganz entspannt zur Großen Markthalle. Unterwegs holen wir uns bei Pichler noch einen Chimney Cake und kaufen unserem Sohn einen zum Mitnehmen nach Deutschland. Die Markthalle ist groß und wunderschön. Wir schlendern durch die Gänge, stöbern und kaufen noch ein paar Souvenirs.

Danach geht es zu einem meiner absoluten Highlights: der Ruinenbar Szimpla Kert. Das ist genau unser Vibe. Wir verbringen den Rest des Mittags dort, trinken den einen oder anderen Cocktail, essen Popcorn und genießen einfach das bunte Treiben.

Anschließend gehen wir zurück zu unserem Hotel und nehmen von dort ein Bolt-Taxi zum Flughafen.

Fazit

Ich habe tatsächlich noch eine kleine Liste mit Dingen, die wir dieses Mal nicht geschafft haben – zum Beispiel die Thermen.

Was heißt das also?

Budapest – ich komme wieder!

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USA

Viva Las Vegas

Im Oktober 2022 sind wir nach Las Vegas geflogen. Von Frankfurt aus ging es über Dallas weiter nach Las Vegas. Nach einer 21-stündigen Reise kam der erste Rückschlag: Check24 hatte unsere Mietwagenreservierung versaubeutelt. Nun standen wir ohne Auto
Laura Katharina Curth
29.09.2026
•
5 min Lesezeit

Im Oktober 2022 sind wir nach Las Vegas geflogen. Von Frankfurt aus ging es über Dallas weiter nach Las Vegas.

Nach einer 21-stündigen Reise kam der erste Rückschlag: Check24 hatte unsere Mietwagenreservierung versaubeutelt. Nun standen wir ohne Auto da und hätten für viel Geld ein anderes mieten müssen. Das wollten wir nicht. Also fuhren wir mit dem Uber zu unserer Unterkunft. Wir hatten ein tolles Apartment im The Berkley, Las Vegas. Die Anlage hat einen Pool und ist etwas abseits des Strip, was ich mit Kindern angenehmer finde, da viele Hotels am Strip sehr auf Erwachsenen-Urlaub ausgelegt sind. Ich würde dort immer wieder unterkommen und kann die Anlage sehr empfehlen.

Was wir an unserem ersten Tag in Vegas taten, überrascht viele. Aber bei über 100.000 Paaren, die jedes Jahr dort heiraten, waren wir nicht gerade allein. Wir gingen zum Marriage License Bureau, um unsere Heiratslizenz abzuholen. Denn wir heirateten am 6. Oktober 2022 in Las Vegas.

Durch den 9-Stunden-Jetlag waren wir sehr früh wach und hatten, als das Büro öffnete, bereits den kompletten Strip abgelaufen und Bagels gefrühstückt. Ich liebe Bagels in Amerika. Solche bekommt man hier in Deutschland leider nirgends.

Nachdem wir unsere Lizenz abgeholt hatten, erkundeten wir weiter den Strip und die Fremont Street, die auch eine große Rolle an unserem Hochzeitstag spielen sollte.

Eindrücke

Man kommt in Vegas aus dem Staunen nicht heraus. Die vielen unterschiedlichen Menschen, leider auch sehr viele Obdachlose, die starke Polizeipräsenz, die Casinos, die rund um die Uhr geöffnet sind und in denen noch geraucht werden darf. Leute im Jogginganzug an den Spielautomaten – all das gehört irgendwie zum Stadtbild.

Wir gönnten uns einen Drink im Venetian. Meiner Meinung nach ist es neben dem Bellagio und dem Caesars Palace das schönste Hotel in Las Vegas. Dort wird das Motto „Träumen erlaubt“ wirklich gelebt. Alles wirkt unglaublich authentisch, inklusive der venezianischen Gondeln, die auf dem kleinen Fluss vor dem Hotel entlangschippern.

Happily Ever After

Am 6. Oktober 2022 fuhren wir also mit einem Chauffeur zu unserer Drive-thru-Hochzeit. Ursprünglich sollten wir mit unserem eigenen Mietwagen fahren, aber das hatte ja leider nicht geklappt.

Unser Chauffeur war unglaublich freundlich. So freundlich sogar, dass er auf dem Hinweg noch einmal umdrehte, weil ich das einzige Dokument vergessen hatte, das wir zum Heiraten in Vegas brauchten: unsere Lizenz.

Mit dieser Lizenz kannst du in jeder offiziellen Kapelle heiraten. Beim Beantragen gibst du lediglich deine Daten an, beim Abholen zeigst du deinen Pass vor und schwörst mit der Hand aufs Herz, dass alles stimmt. Lustig, oder? Aber genauso läuft es dort, und ich liebe alles daran. Keine unnötige Bürokratie. Einfach nur wir drei im sonnigen Vegas an einer süßen kleinen Kapelle.

Die nette Dame am Fenster sprach wunderschön und erklärte uns zu „husband and wife“. Englisch sollte man allerdings schon verstehen, sonst könnte das schwierig werden.

Auf Elvis oder Ähnliches haben wir verzichtet. Stattdessen brachte unser Sohn uns die Ringe.

Anschließend fuhren wir für unsere Hochzeitsfotos zur Fremont Street. Echtes Amerika-Westküsten-Feeling? Ja, das gibt es hier definitiv. Ich wollte unbedingt Hochzeitsbilder mit großen Leuchtschildern – und genau die habe ich bekommen.

Für 19 Uhr hatten wir einen Tisch im Mandalay Bay bei einem hervorragenden Mexikaner reserviert. Wegen des 9-Stunden-Jetlags waren wir aber so müde, dass wir unser Essen einpacken ließen. Um 20 Uhr lagen wir drei bereits fix und fertig im Bett.

Area 15 – absoluter Tipp mit Kindern

Einen Tag nach der Hochzeit – meine Haare saßen tatsächlich noch perfekt vom Vortag – sind wir zur Area 15 und zum sogenannten Omega Mart gefahren.

Die Area 15 ist eine riesige Erlebniswelt, in der es unglaublich viel zu entdecken gibt. Der Omega Mart sieht auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Supermarkt aus, ist aber alles andere als das. Wenn man genauer hinschaut, eröffnet sich eine geheimnisvolle und verrückte Welt voller Überraschungen.

Wir hatten dort riesigen Spaß und können es besonders Familien mit Kindern absolut empfehlen.

Grand Canyon

Am nächsten Tag, meinem Geburtstag, machten wir früh morgens einen Tagesausflug zum Grand Canyon. Genauer gesagt zur Westseite.

Was für ein atemberaubendes Fleckchen Erde! Wirklich. Wir besuchten den Skywalk, auf dem man über einen Glasboden läuft und direkt unter sich den gewaltigen Canyon sieht.

Es war ein unvergessliches Erlebnis. Natürlich haben wir auch die völlig überteuerten Fotos gekauft, die dort von uns gemacht wurden. Aber da man sein eigenes Handy nicht mitnehmen darf, war das die einzige Möglichkeit, diesen Moment festzuhalten.

Am Abend feierten wir meinen Geburtstag noch einmal beim Mexikaner.

Bye bye Vegas

An unserem letzten Tag erkundeten wir noch weitere Casinos und machten das Outlet im Norden der Stadt unsicher. Wer gerne shoppen geht, kommt in Las Vegas definitiv auf seine Kosten. Die Stadt hat gleich mehrere tolle Outlets, in denen wirklich jeder etwas findet.

Mit einem Koffer mehr im Gepäck ging es einen Tag später wieder nach Hause.

Es war eine wundervolle und unvergessliche Reise und die beste Hochzeit, die wir uns hätten vorstellen können.

USA

Aloha Hawaii!

Aloha Hawaii – endlich geht es los! Zum 50. Geburtstag meines Mannes wollten wir eine ganz besondere Reise machen. Also ging es in den Herbstferien nach Hawaii! Wir hatten 2 Tage Layover in LA, um uns schon einmal etwas zu akklimatisieren, da eine Ze
Laura Katharina Curth
29.09.2026
•
5 min Lesezeit

Aloha Hawaii – endlich geht es los!

Zum 50. Geburtstag meines Mannes wollten wir eine ganz besondere Reise machen. Also ging es in den Herbstferien nach Hawaii!

Wir hatten 2 Tage Layover in LA, um uns schon einmal etwas zu akklimatisieren, da eine Zeitverschiebung von 12 Stunden nicht ohne ist.

Als wir in LAX dann endlich in den Flieger Richtung Honolulu stiegen, waren wir so aufgeregt, was uns erwarten würde. Hawaii ist einer dieser Orte, die man nur aus dem Fernsehen kennt.

Nach 6 Stunden Flug von LA bis Honolulu und einem traumhaften Anflug auf Oahu waren wir da. An diesem wundervollen Ort.

Wir nahmen bei der Autovermietung unseren Jeep in Empfang und fuhren zu unserem Hotel. Auf Hawaii unbedingt ein Auto mieten!

Hawaiianische Reggae-Musik machte den Weg trotz Jetlag und langer Anreise zu einem wundervollen Start in unseren Traumurlaub.

Angekommen in Waikiki

Wir bezogen unser Hotelzimmer im Park Shore Waikiki Hotel direkt am Strand an den Waikiki Walls. Das Hotel war top und die Lage unschlagbar. Bevor uns die Müdigkeit packen konnte, sind wir direkt raus, um Waikiki zu erkunden und etwas zu essen.

Hawaii ist sehr teuer. Aber während unseres Aufenthaltes würden wir noch den einen oder anderen Tipp bekommen, wo man auf Hawaii am besten Essen geht, um kein Vermögen loszuwerden.

Wir hielten bis 20 Uhr durch, bis wir müde ins Bett fielen.

Geburtstag am Lanikai Beach & unser erstes Luau

Am nächsten Tag hatte mein Mann Geburtstag. Wir fuhren auf die andere Seite der Insel zum Lanikai Beach, wo wir gemütlich den Tag verbrachten. Dieser Strand steht berechtigterweise auf der Liste der schönsten Strände der Welt.

Wir badeten in dem türkisen Wasser, genossen den wundervollen Ausblick und beobachteten Fische und Schildkröten, die im Wasser leben.

Dann ging es zurück ins Hotel zum Fertigmachen, denn abends feierten wir seinen Geburtstag bei einem Luau, einem typisch polynesischen Abend, an dem wir so viel über die Kultur lernen durften. Genau bei diesem Luau wurde auch der Film „Lilo & Stitch“ gedreht.

Der Jetlag quälte uns. So eine große Zeitverschiebung hatten wir noch nie.

Aber es war eine wundervolle Erfahrung und ich empfehle jedem, der Hawaii besucht, einen solchen Abend mitzumachen. Ein Luau gehört für mich definitiv zu einem Hawaii-Urlaub dazu. Die Kultur ist einfach wundervoll.

Einmal rund um Oahu

Am nächsten Tag hatten wir eine Bustour rund um die Insel gebucht. Trotz Mietwagen dachten wir, dass wir so ein bisschen Insiderwissen über die Insel bekommen würden, und dem war auch so.

Wir hatten eine super sympathische hawaiianische Guide, von der wir an diesem Tag so viel gelernt haben. Zum Beispiel auch, dass man auf Hawaii am besten an Foodtrucks oder in Malls isst. Das ist genauso lecker und definitiv besser für den Geldbeutel.

Aber auch viel Vokabular der hawaiianischen Sprache und ganz viele Insights über Hawaii und speziell Oahu haben wir mitgenommen.

Wusstet ihr, dass die hawaiianische Sprache keine schlechten Worte umfasst? Nicht einmal Tschüss sagen die Hawaiianer. Sie sagen „a hui hou“, was so viel heißt wie „bis wir uns wiedersehen“.

Die Highlights der Insel

Die nächsten Tage besuchten wir alle Highlights der Insel: Waimanalo, die North Shore, Haleiwa, die Kualoa Ranch – ein Muss für Film- und Dino-Fans – und entspannten am Waikiki Beach.

Waimanalo hat eine unglaubliche Kulisse. Einen so wunderschönen Strand habe ich selten gesehen. Allerdings ist die Strömung sehr stark und die Wellen oft sehr kräftig. Hier sieht man wenig Menschen im Wasser, was ein Warnsignal auf Hawaii ist. Siehst du keine Menschen und keine Surfer im Wasser, bleib am besten am Strand.

Das Flair an der North Shore ist einzigartig! Es ist GENAU DAS, was man sich vorstellt, wenn man an diesen Surfer-Vibe denkt. Der kleine Ort Haleiwa, die kleinen Häuser, das ganze Grün, die Strände voll mit Surfern.

Das Highlight meines Sohnes war allerdings die Kualoa Ranch! Ein MUSS, wenn man auf Oahu ist. Es gibt so viel zu erleben und zu entdecken. Das Angebot ist unglaublich. Allerdings ist es auch sehr teuer. Muss man ehrlich sagen, aber „yolo, right?!“

Wir haben die Filmtour gemacht, wo du im offenen Wagen an ganz vielen berühmten Drehorten vorbeifährst und anhältst.

Mein Sohn hat als großer Jurassic-Park-Fan natürlich am meisten das Jurassic Valley gefeiert!! Das wir ALLE aus dem allerersten Jurassic-Park-Film kennen. Ein unvergessliches Erlebnis.

Aber ich hatte meinem Mann noch ein besonderes Geschenk gemacht: eine private Surfstunde für uns alle drei in Waikiki bei Stoke Drift. Einer echt tollen Surfschule.

Wir waren so aufgeregt, weil jeder weiß: „Es gibt Haie!!!! An Hawaiis Küste.“

Aber auch das haben wir gelernt: Die Haie haben überhaupt kein Interesse an uns.

Als ich rauspaddelte – das ist btw echt anstrengender als das Surfen an sich – tauchten immer wieder kleine Köpfe neben mir auf. Neugierige Schildkröten sagten „Hi“.

Und das war mein absolutes Highlight, denn ich bin ein Riesen-Schildkröten-Fan.

Während ich noch etwas Probleme beim Aufstehen auf dem Board hatte, zog mein Sohn schon an mir vorbei. Ein Naturtalent. Er surfte jede Welle, während mein Mann und ich uns anfangs schwer taten, dann aber auch den Dreh raushatten und einen Riesenspaß hatten! Eine Fotografin hat uns begleitet und tolle Bilder von uns geschossen.

Die Surfstunde ging viel zu schnell rum und war eines der schönsten Erlebnisse, die wir auf Reisen als Familie hatten.

Zuschauen bei den Profis

Einen Tag später saßen wir an der Banzai Pipeline und am Waimea Beach im Norden der Insel, sahen den richtig guten Surfern zu und haben festgestellt, dass wir noch ganz viel üben müssen.

Den letzten Tag verbrachten wir in Waikiki am Strand und bei uns am Pool im Hotel.

Wir wollten nicht weg.

Mahalo, Hawaii! 

Als Souvenir habe ich mir noch ein Tattoo stechen lassen: Mahalo. Meine Dankbarkeit für diese wundervolle Insel.

Wir sind für den 50. Geburtstag meines Mannes hingeflogen – und sind mit unendlich vielen gemeinsamen Erlebnissen zurückgekommen, die wir nie vergessen werden.

Ich würde immer wieder nach Hawaii reisen und empfehle jedem, diese lange Reise auf sich zu nehmen. Es lohnt sich allemal.

Marokko

Marrakech und Agadir – Eine perfekte Kombi

Marrakech mit Kind- 3 Nächte in der Medina: Am 17. April 2025 flogen wir von Weeze nach Marrakesch – mit Ryanair. Nicht unbedingt unsere erste Wahl, aber zwischendurch eine praktische Option. Am Nachmittag landeten wir in Marrakesch. Unser privater T
Laura Katharina Curth
29.09.2026
•
5 min Lesezeit

Marrakech mit Kind- 3 Nächte in der Medina:

Am 17. April 2025 flogen wir von Weeze nach Marrakesch – mit Ryanair. Nicht unbedingt unsere erste Wahl, aber zwischendurch eine praktische Option.
Am Nachmittag landeten wir in Marrakesch. Unser privater Transfer ließ etwas auf sich warten. Für unseren Aufenthalt hatten wir ein Riad in der Medina gebucht – drei Nächte sollten wir dort verbringen.

Als wir an der Medina von Marrakesch ankamen, ging es zu Fuß weiter. Sofort bekamen wir einen ersten Eindruck: volle Straßen, Motorräder, intensive Gerüche und leuchtende Farben. Schnell war klar – das wird etwas ganz Besonderes.

Dann führte unser Weg durch enge Gassen: links, rechts, wieder links, wieder rechts – bis wir schließlich vor einer unscheinbaren Tür standen. Mein erster Gedanke: „Das finden wir nie wieder."

Doch als sich die Tür öffnete, standen wir mitten in einem wunderschönen Riad: dem Riad Khalifa. Ein Traum in Blau und Weiß, mit alten Holztüren, einem kleinen Brunnen und einem offenen Innenhof – ganz typisch für ein Riad.

Unser Zimmer war wunderschön: kein Fernseher, dafür ein Kamin und ein Badezimmer aus Stein. Alles war makellos sauber und duftete angenehm. Die Handtücher waren die weichsten, die ich je benutzt habe.

Erster Tag

Wir machten uns direkt auf den Weg in die lebhaften Straßen, um etwas zu essen und die Umgebung zu erkunden. Zur Sicherheit merkten wir uns genau den Weg zurück zum Riad.

Mitten im Trubel fanden wir ein tolles Rooftop-Restaurant. Dort aßen wir Hummus, Falafel und Tajine, dazu alkoholfreie Getränke – Alkohol ist in Marrakesch kaum verfügbar.

Anschließend gingen wir zum berühmten Djemaa el Fna. Der große Marktplatz war voller Leben: Schlangenbeschwörer, Saftstände und Händler mit frischer Petersilie und Minze.

Die Pferdekutschen fielen mir jedoch negativ auf – viele Tiere wirkten erschöpft. An dieser Stelle mein persönlicher Hinweis: Solche Angebote sollte man, wenn möglich, vermeiden.

Wir tranken einen Minztee und probierten marokkanisches Gebäck, während wir das bunte Treiben beobachteten. Danach schlenderten wir durch die Basare und kauften hier und da kleine Souvenirs. Besonders begeistert war ich von den Duftsteinen – sie rochen einfach unglaublich gut.

In einem Arganöl-Laden konnten wir bei der Herstellung zusehen. Unser Sohn fand das besonders spannend. Natürlich nahmen wir auch ein kleines Fläschchen mit nach Hause.

Zweiter Tag

Der zweite Tag begann mit einem traditionellen marokkanischen Frühstück auf dem Rooftop unseres Riads. Besser hätte ein Tag in Marrakesch kaum starten können.

Anschließend besuchten wir den Le Jardin Secret mitten in der Medina. Leider hatten wir keine Tickets mehr für den Jardin Majorelle bekommen – beim nächsten Mal dann.

Wir verbrachten einige Zeit in dieser kleinen Oase, bevor wir wieder durch die lebhaften Straßen zogen. Überall begegneten uns Katzen, die von Passanten und Ladenbesitzern gefüttert wurden. Es war schön zu sehen, wie gut sie behandelt werden.

Am Nachmittag nahmen wir an einer geführten Tour zum Bahia-Palast teil. Zu Fuß ging es durch das jüdische Viertel dorthin. Unser Guide war großartig und erklärte uns vieles: die Bedeutung der Riads, warum sie nach innen gebaut sind, und die Unterschiede zwischen den Vierteln.

Im Palast erfuhren wir mehr über seine Geschichte und über Ba Ahmed, der dort einst mit seinen Frauen lebte.

Den Abend ließen wir bei leckerem Couscous in einem Rooftop-Restaurant ausklingen.

All-inclusive in Agadir: Iberostar Waves Founty Beach:

Am dritten Tag ging es weiter nach Agadir. Auch hierfür hatten wir einen privaten Transfer gebucht, der uns in etwa zwei Stunden ans Ziel brachte.

Dort verbrachten wir fünf Nächte im Iberostar Waves Founty Beach – ein schönes All-inclusive-Resort, in dem wir die letzten Tage entspannt ausklingen und einfach die Seele baumeln ließen. Die Anlage ist perfekt um eine Marokko-Rundreise abzuschließen. Sie ist sehr gepflegt, das Essen ist fantastisch und das Personal ist sehr zuvorkommend. Die Zimmer sind geräumig, modern und sehr sauber.

Den Strand haben wir nicht genutzt, da ich diesen kleinen umzäunten Bereich nicht mochte und es sehr windig war. Aber die Poolanlage ist schön. Es gibt einen beheizten Außenpool und ein Hallenbad. Also wunderbar für eine Reise im Frühjahr. Die Anlage ist übersichtlich und Kinder können ohne Probleme alleine zurechtfinden. Das war in unserem Fall mit unserem damals 9-jährigen Sohn sehr entspannend.

Unser Rückflug erfolgte schließlich direkt von Agadir zurück nach Weeze.

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