AIDAnova- Norwegen ab Kiel im September 2024

Beeindruckende Landschaften, charmante Städte und die Freiheit eines Kreuzfahrtschiffes
Sabine Kraus
13.04.2026
5 min Lesezeit

Tag 1 und 2 - Norwegen, wir kommen – unsere erste Reise mit der AIDAnova

Die Vorfreude war riesig, endlich geht es los Richtung Norwegen! Eine Route, die Abwechslung verspricht: beeindruckende Natur, charmante Städte und die Freiheit einer Kreuzfahrt.

Gestartet sind wir im schönen Kiel. Ganz entspannt sind wir bereits am Vortag mit dem Zug angereist und haben in einem Hotel in der Nähe des Cruise Terminals übernachtet. Absolut empfehlenswert, um stressfrei in den Urlaub zu starten.
Nach einem gemütlichen Frühstück ging es dann zu Fuß in etwa 15 Minuten zum Schiff. 
Wenn man dann am Kai steht und die AIDAnova vor sich sieht, riesig, imposant und einfach beeindruckend, fühlt man sich plötzlich ganz klein und ist gleichzeitig voller Vorfreude.

Die Koffer waren schnell abgegeben und auch der Check-in verlief angenehm unkompliziert. Und dann… der Gang über die Gangway. Wer schon einmal auf ein Kreuzfahrtschiff gegangen ist, weiß genau, was ich meine. Dieses Gefühl kann man kaum beschreiben, man muss es einfach selbst erleben.

Da es für uns das erste Mal auf der AIDAnova ist, haben wir uns erstmal auf Entdeckungstour begeben. Zugegeben: Die Orientierung ist noch ausbaufähig, aber ich bin zuversichtlich, in ein paar Tagen finde ich auch ohne „ungeplante Extraschritte“ jedes Ziel an Bord.

Unsere Balkonkabine hat uns direkt begeistert: großzügig geschnitten und mit begehbarem Kleiderschrank, ein echtes Highlight! Alles hat seinen Platz, und die Kabine bleibt angenehm ordentlich.
Nachdem wir alle Formalitäten, inklusive der obligatorischen Sicherheitsübung, erledigt hatten, wurde es Zeit für das nächste große Thema: Essen. Und davon gibt es reichlich! Die Auswahl an Restaurants an Bord lässt wirklich keine Wünsche offen – egal ob Snacks an der Streetfoodmeile oder ein stilvolles Dinner im Rossini.
Wir haben uns heute aber für eines der Buffetrestaurants entschieden. So kann jeder das Essen, worauf er Lust hat. Wir haben ja zum Glück noch ein paar Tage Zeit die restlichen Restaurants zu testen. 

Vom Balkon aus haben wir das Sail Away genossen: Die Nova gleitet langsam durch die Kieler Börde, emotionale Musik, winkende Menschen am Kai und die untergehende Sonne taucht alles in ein goldiges Licht. Ein Moment, den man so schnell nicht mehr vergisst.
Den Abend haben wir im Theatrium und später bei einem Cocktail an der Bar ausklingen lassen. 
Morgen erwartet uns erstmal ein entspannter Seetag auf dem Weg nach Bergen – bevor es dann weitergeht nach Ålesund, Flåm und Stavanger.

Tag 3 – Hallo Bergen!

Nach einem herrlich sonnigen und wunderbar ruhigen Seetag, das Meer spiegelglatt, erreichten wir am nächsten Morgen Bergen.
Und ja… Bergen macht seinem Ruf alle Ehre.
Zur Begrüßung gab es erstmal ein paar Regentropfen. Aber typisch Norwegen: Das Wetter kann sich hier schneller ändern, als man „Fjord“ sagen kann und tatsächlich verzogen sich die Wolken schon kurze Zeit später.
Wir haben Bergen ganz bequem zu Fuß erkundet. 
Natürlich durfte ein Spaziergang durch das berühmte Bryggen nicht fehlen. Die bunten, historischen Holzhäuser direkt am Hafen sind einfach wunderschön und sehen aus wie gemalt.
Weiter ging es über den lebhaften Fischmarkt. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt: frischen Fisch, regionale Spezialitäten und eine tolle Atmosphäre.
Auf dem Fløyen waren wir an dem Tag nicht, wer mag, kann aber ganz unkompliziert mit der Fløibanen hinauffahren und einen traumhaften Blick über die Stadt genießen.
Wir haben uns am Fuß des Fløiens eine kleine Pause in einem gemütlichen Café gegönnt und was darf in Norwegen natürlich nicht fehlen? Ganz klar: Kanelboller. 
Diese norwegischen Zimtschnecken sind einfach unglaublich lecker und gehören definitiv zu jedem Norwegen-Besuch dazu.
Ein rundum gelungener Tag in dieser charmanten Stadt!

Was uns außerdem sofort aufgefallen ist:
Die Menschen hier sind unglaublich freundlich, entspannt und hilfsbereit. Man fühlt sich direkt willkommen.
Und noch etwas, das den Aufenthalt in Norwegen besonders unkompliziert macht:
Bargeld braucht man hier eigentlich nicht. Egal ob Café, Souvenirshop oder kleine Stände – bezahlt wird ganz selbstverständlich mit EC- oder Kreditkarte.

Tag 4 – Ålesund & dieser besondere Moment am Morgen

Heute freuen wir uns auf Ålesund und ich bin schon früh wach.
Ein Glück, denn so verpasse ich nicht die Einfahrt in den Hafen während der blauen Stunde.
Das Licht… der leichte Morgennebel…
Alles wirkt ein bisschen mystisch, fast wie gemalt. Einer dieser stillen Momente, die man ganz bewusst genießt.
In Ålesund angekommen, machen wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Unser Ziel: der Hausberg Aksla.
Über 418 Stufen geht es hinauf und ja, das ist durchaus anstrengend.
Aber oben angekommen weiß man sofort, warum es sich gelohnt hat:
Der Blick über die Stadt, die umliegenden Inseln und die weite Bucht ist einfach atemberaubend.
Und irgendwo da unten entdecken wir auch unser Zuhause auf Zeit: die AIDAnova.
Zurück in der Stadt lassen wir es ruhiger angehen und schlendern noch ein wenig durch die Altstadt.
Was sofort auffällt: der besondere Baustil. Die Jugendstil-Architektur prägt das Stadtbild mit liebevollen Details und schönen Fassaden.
Vor allem die bunten Häuser entlang der Kanäle haben ihren ganz eigenen Charme.
Aber besonders ins Auge gefallen sind mir die weißen Holzhäuser direkt am Hafen. Sie sind die einzigen, die den verheerenden Großbrand von Ålesund 1904 überstanden haben und erzählen bis heute ein Stück Geschichte.
Ein Tag voller Eindrücke zwischen Natur, Bewegung und ganz viel Atmosphäre. Wir sind schon sehr gespannt, was uns morgen alles erwartet.

Tag 5 – Flåm & der Zauber der Fjorde

Am fünften Tag unserer Reise erreichen wir Flåm. Ein kleiner, verträumter Ort mit gerade einmal rund 300 Einwohnern, gelegen am Ende des beeindruckenden Aurlandsfjord.
Und was soll ich sagen…
Dieser Ort ist einfach unbeschreiblich schön.
Schon der erste Blick am frühen Morgen vom Balkon unserer Kabine war ein Moment, den ich nie vergessen werde:
Spiegelglattes Wasser im Fjord, umgeben von steilen, grünen Bergen, während sich langsam der Nebel lichtet. Genau solche Augenblicke sind es, die eine Reise besonders machen.
An Land ging es für uns weiter mit der berühmten Flåmbahn, eine der spektakulärsten Bahnstrecken der Welt.
Die Fahrt führt durch eine atemberaubende Landschaft mit Wasserfällen, tiefen Schluchten und immer wieder neuen Ausblicken, bei denen man am liebsten ständig aus dem Fenster schauen möchte.
Ein kurzer Stopp am Wasserfall Kjosfossen durfte natürlich nicht fehlen, ein echtes Naturschauspiel, das man so schnell nicht vergisst.
Zurück ging es für uns ganz entspannt wieder mit der Bahn.
Wer es etwas abenteuerlicher mag, hat hier übrigens auch die Möglichkeit, einen Teil der Strecke mit der Zipline zurückzulegen und anschließend mit dem Fahrrad weiterzufahren. Definitiv nichts für schwache Nerven, aber bestimmt ein unvergessliches Erlebnis!
Am Nachmittag stand dann noch ein weiteres Highlight auf dem Programm:
Die Ausfahrt mit der AIDAnova durch den Fjord.
Und dafür gibt es eigentlich nur ein Wort: Spektakulär.
Langsam gleitet das Schiff durch die enge Fjordlandschaft, vorbei an steilen Felswänden, kleinen Wasserfällen und dieser unglaublichen Ruhe, die man kaum beschreiben kann.
Ein Tag voller Gänsehautmomente.

Tag 6 und 7– Stavanger & ein unvergesslicher Abschluss

Unser letzter Landgang führt uns nach Stavanger, die Ölhauptstadt Norwegens.
Ganz ehrlich?
Ich hatte vorher ein völlig anderes Bild im Kopf… eher grau, industriell, vielleicht sogar etwas rau.
Aber was uns hier erwartet hat, war das komplette Gegenteil!
Gamla Stavanger mit seinen weißen, liebevoll gepflegten Holzhäusern ist einfach nur bezaubernd. Kleine Gassen, viel Ruhe und dieser ganz besondere Charme. Man könnte stundenlang einfach nur durch die Straßen schlendern.
Ein weiteres Highlight: die berühmte Øvre Holmegate.
Bunte Holzhäuser, kleine Cafés, kreative Läden und eine Atmosphäre, die sofort gute Laune macht.
Am liebsten wären wir noch länger geblieben und hätten uns einfach treiben lassen…
Aber ein ganz besonderes Erlebnis wartete noch auf uns:
Eine Fahrt mit dem RIB-Boot durch den Lysefjord.
Und was soll ich sagen?
Dieser Ausflug hat wirklich alle Erwartungen übertroffen.
Die Geschwindigkeit, der Fahrtwind, die dramatische Fjordlandschaft, dazu die kleinen bunten Häuser am Ufer und beeindruckende Wasserfälle tief im Fjord…
Das war nicht nur ein Ausflug, das war ein echtes Abenteuer!
Für uns ganz klar: der perfekte, krönende Abschluss dieser Reise.

Am darauffolgenden Seetag konnten wir all die Eindrücke noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen, die Zeit an Bord der AIDAnova genießen und ganz entspannt zurück nach Kiel reisen.

Diese Reise war meine erste nach Norwegen…
Und ich kann jetzt schon sagen: Ich werde sie nie vergessen.
Norwegen hat mich mit seiner Natur, den Menschen und diesen besonderen Momenten komplett verzaubert und mein Herz im Sturm erobert! 

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Meine Studienreisen in die Region Málaga

Ich hatte das große Glück, mit der Willy Scharnow-Stiftung für Touristik eine sehr schöne Studienreise erleben zu dürfen. Gemeinsam mit einigen Kollegen aus der Reisebranche durften wir die Region rund um Málaga entdecken. Vom ersten Moment an war un
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Sabine Kraus
13.04.2026
5 min Lesezeit

Ich hatte das große Glück, mit der Willy Scharnow-Stiftung für Touristik eine sehr schöne Studienreise erleben zu dürfen. Gemeinsam mit einigen Kollegen aus der Reisebranche durften wir die Region rund um Málaga entdecken.

Vom ersten Moment an war unsere Gruppe sehr harmonisch. Obwohl wir uns vorher nicht kannten, war sofort eine entspannte und offene Stimmung da. Es wurde viel gelacht und erzählt, und man hatte schnell das Gefühl, als würde man sich schon länger kennen.

Nach der Ankunft im Hotel ging es direkt weiter zum ersten Programmpunkt: dem botanischen Garten in Torremolinos. Neben der sehr schön angelegten Bepflanzung zieht sich das Element Wasser wie ein roter Faden durch den ganzen Park. Kleine Wasserläufe, ein Wasserfall, überall hört man es plätschern. Das bringt eine angenehme Lebendigkeit in die Anlage und macht den Spaziergang durch den Garten besonders.
Im Anschluss ging es zum Essen in ein auf den ersten Blick eher unscheinbares Restaurant. Doch hinter der Fassade verbarg sich ein Ort, der kaum authentischer hätte sein können. Wir wurden sehr herzlich empfangen und durften verschiedene Spezialitäten aus der Region probieren.
Zum Abschluss des Tages stand noch eine Katamaranfahrt entlang der Küste auf dem Programm. Die Sonne spiegelte sich im Wasser und rund um uns herum war das lebendige Treiben auf dem Meer zu beobachten. Diese Stimmung auf dem Wasser hatte etwas ganz Besonderes und war ein perfekter Ausklang für den ersten Tag. Da am nächsten Morgen ein volles Programm auf uns wartete, ging es nach dem Abendessen dann auch relativ früh ins Bett.

Am nächsten Tag führte uns unser Weg zunächst in das weiße Bergdorf Frigiliana. Es lohnt sich wirklich, früh am Tag dort anzukommen. Dann sind die Gassen noch ruhig und man kann ganz entspannt durch den Ort schlendern. Es gibt einige schöne kleine Kunstgalerien und Geschäfte zu entdecken. Hin und wieder sieht man eine Katze, die enstpannt in der Sonne liegt, oder Orangenbäume, die direkt am Straßenrand wachsen. Von den höher gelegenen Punkten im Dorf hat man einen tollen Blick über das Tal und die umliegende Landschaft.
Weiter ging es anschließend zu den beeindruckenden Höhlen von Cueva de Nerja. Diese riesige Tropfsteinhöhle sollte man sich auf jeden Fall anschauen, wenn man in der Region unterwegs ist. Die Dimensionen der Höhlenräume sind wirklich beeindruckend. Ganz in der Nähe liegt auch das Städtchen Nerja mit dem bekannten Aussichtspunkt Balcón de Europa. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über das Mittelmeer.

Am dritten Tag stand dann Málaga selbst auf dem Programm. In den letzten Jahren hat sich die Stadt mit viel Engagement zu einer sehr sehenswerten Destination entwickelt. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. Besonders schön ist das historische Zentrum mit der maurischen Festungsanlage Alcazaba of Málaga und dem Roman Theatre of Málaga, das tatsächlich eher zufällig bei Abbrucharbeiten entdeckt wurde.
Ein echtes Highlight ist auch die Kathedrale von Málaga. Hier lohnt es sich, sich ein wenig Zeit zu nehmen und die besondere Atmosphäre dieses Ortes einfach auf sich wirken zu lassen. Besonders beeindruckend fand ich den Blick nach oben in Richtung Gewölbe.
Im Teatro Flamenco Málaga durften wir außerdem eine beeindruckende Flamenco-Show erleben. Die Energie der Musik und der Tanz sind wirklich mitreißend. Natürlich blieb auch noch genügend Zeit, durch die Gassen zu bummeln, ein wenig zu shoppen und ein köstliches Eis in der legendären Eisdiele Casa Mira zu genießen. Ein Besuch in einer Tapasbar durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Gelegen in einer kleinen Gasse wurden wir mit vielen kleinen Gerichten verwöhnt. Die Stimmung in der Gruppe war nach dem erlebnisreichen Tag richtig gut. Hier war nicht nur der leckere Tinto de Verano schuld, vielmehr färbte mittlerweile die mediterrane Lebensart auf die Gruppe ab. 

Am letzten Tag stand dann noch einmal ein ganz besonderes Highlight der Studienreise auf dem Programm: der Caminito del Rey. Früher galt dieser Weg als einer der gefährlichsten der Welt. Heute führen gut angelegte Holzstege und Wanderwege etwa acht Kilometer durch eine beeindruckende Naturlandschaft. Die Ausblicke auf die Schluchten und Felsen sind wirklich spektakulär und bleiben sicher lange in Erinnerung.

Am nächsten Tag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen und es ging zurück nach Hause.
Die Region rund um Málaga hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Atmosphäre, das milde Klima, die breiten und sauberen Strände und vor allem die offenen und freundlichen Menschen machen diese Gegend zu einem Ort, an dem man sich sehr schnell wohlfühlt.
Ich bin mir sicher: Das war nicht mein letzter Besuch dort.

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