

Meine Studienreisen in die Region Málaga
Ich hatte das große Glück, mit der Willy Scharnow-Stiftung für Touristik eine sehr schöne Studienreise erleben zu dürfen. Gemeinsam mit einigen Kollegen aus der Reisebranche durften wir die Region rund um Málaga entdecken.
Vom ersten Moment an war unsere Gruppe sehr harmonisch. Obwohl wir uns vorher nicht kannten, war sofort eine entspannte und offene Stimmung da. Es wurde viel gelacht und erzählt, und man hatte schnell das Gefühl, als würde man sich schon länger kennen.
Nach der Ankunft im Hotel ging es direkt weiter zum ersten Programmpunkt: dem botanischen Garten in Torremolinos. Neben der sehr schön angelegten Bepflanzung zieht sich das Element Wasser wie ein roter Faden durch den ganzen Park. Kleine Wasserläufe, ein Wasserfall, überall hört man es plätschern. Das bringt eine angenehme Lebendigkeit in die Anlage und macht den Spaziergang durch den Garten besonders.
Im Anschluss ging es zum Essen in ein auf den ersten Blick eher unscheinbares Restaurant. Doch hinter der Fassade verbarg sich ein Ort, der kaum authentischer hätte sein können. Wir wurden sehr herzlich empfangen und durften verschiedene Spezialitäten aus der Region probieren.
Zum Abschluss des Tages stand noch eine Katamaranfahrt entlang der Küste auf dem Programm. Die Sonne spiegelte sich im Wasser und rund um uns herum war das lebendige Treiben auf dem Meer zu beobachten. Diese Stimmung auf dem Wasser hatte etwas ganz Besonderes und war ein perfekter Ausklang für den ersten Tag. Da am nächsten Morgen ein volles Programm auf uns wartete, ging es nach dem Abendessen dann auch relativ früh ins Bett.
Am nächsten Tag führte uns unser Weg zunächst in das weiße Bergdorf Frigiliana. Es lohnt sich wirklich, früh am Tag dort anzukommen. Dann sind die Gassen noch ruhig und man kann ganz entspannt durch den Ort schlendern. Es gibt einige schöne kleine Kunstgalerien und Geschäfte zu entdecken. Hin und wieder sieht man eine Katze, die enstpannt in der Sonne liegt, oder Orangenbäume, die direkt am Straßenrand wachsen. Von den höher gelegenen Punkten im Dorf hat man einen tollen Blick über das Tal und die umliegende Landschaft.
Weiter ging es anschließend zu den beeindruckenden Höhlen von Cueva de Nerja. Diese riesige Tropfsteinhöhle sollte man sich auf jeden Fall anschauen, wenn man in der Region unterwegs ist. Die Dimensionen der Höhlenräume sind wirklich beeindruckend. Ganz in der Nähe liegt auch das Städtchen Nerja mit dem bekannten Aussichtspunkt Balcón de Europa. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über das Mittelmeer.
Am dritten Tag stand dann Málaga selbst auf dem Programm. In den letzten Jahren hat sich die Stadt mit viel Engagement zu einer sehr sehenswerten Destination entwickelt. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. Besonders schön ist das historische Zentrum mit der maurischen Festungsanlage Alcazaba of Málaga und dem Roman Theatre of Málaga, das tatsächlich eher zufällig bei Abbrucharbeiten entdeckt wurde.
Ein echtes Highlight ist auch die Kathedrale von Málaga. Hier lohnt es sich, sich ein wenig Zeit zu nehmen und die besondere Atmosphäre dieses Ortes einfach auf sich wirken zu lassen. Besonders beeindruckend fand ich den Blick nach oben in Richtung Gewölbe.
Im Teatro Flamenco Málaga durften wir außerdem eine beeindruckende Flamenco-Show erleben. Die Energie der Musik und der Tanz sind wirklich mitreißend. Natürlich blieb auch noch genügend Zeit, durch die Gassen zu bummeln, ein wenig zu shoppen und ein köstliches Eis in der legendären Eisdiele Casa Mira zu genießen. Ein Besuch in einer Tapasbar durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Gelegen in einer kleinen Gasse wurden wir mit vielen kleinen Gerichten verwöhnt. Die Stimmung in der Gruppe war nach dem erlebnisreichen Tag richtig gut. Hier war nicht nur der leckere Tinto de Verano schuld, vielmehr färbte mittlerweile die mediterrane Lebensart auf die Gruppe ab.
Am letzten Tag stand dann noch einmal ein ganz besonderes Highlight der Studienreise auf dem Programm: der Caminito del Rey. Früher galt dieser Weg als einer der gefährlichsten der Welt. Heute führen gut angelegte Holzstege und Wanderwege etwa acht Kilometer durch eine beeindruckende Naturlandschaft. Die Ausblicke auf die Schluchten und Felsen sind wirklich spektakulär und bleiben sicher lange in Erinnerung.
Am nächsten Tag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen und es ging zurück nach Hause.
Die Region rund um Málaga hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Atmosphäre, das milde Klima, die breiten und sauberen Strände und vor allem die offenen und freundlichen Menschen machen diese Gegend zu einem Ort, an dem man sich sehr schnell wohlfühlt.
Ich bin mir sicher: Das war nicht mein letzter Besuch dort.
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Mein erster Eindruck von der Mein Schiff Flow
Kurz vor der eigentlichen Taufreise durfte ich die Mein Schiff Flow bereits kennenlernen. Mit dem Flugzeug ging es von Düsseldorf nach Triest. Die Anreise war perfekt organisiert und knapp eine Stunde später hielt ich nach einem herzlichen Empfang im Cruise Terminal meine Bordkarte in der Hand.
Und dann stand ich da. Zum ersten Mal vor der Mein Schiff Flow.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich war sofort schockverliebt.
Schon die ersten Schritte an Bord haben mich begeistert. Das Design, die Farben und die gesamte Atmosphäre wirken modern, harmonisch und gleichzeitig unglaublich angenehm. Nichts fühlt sich überladen an. Alles wirkt durchdacht und trotzdem nicht kühl.
Mein erster Weg führte direkt auf meine Kabine. Ich durfte eine Balkonkabine auf Deck 12 im Bug des Schiffes beziehen, mit Blick auf die Brücke. Die Mein Schiff Flow lag zwar nicht im Stadthafen, sondern im Frachthafen von Triest, aber der großzügige Balkon bot trotzdem einen schönen Ausblick in Richtung Stadt.
Und genau dort habe ich später einen meiner liebsten Momente dieser Reise erlebt: einfach nur mit einer Tasse Kaffee auf dem Balkon sitzen, das Meer im Blick haben, einmal kurz nichts zu tun. Mehr braucht es manchmal einfach nicht.
Auch die Kabine selbst hat mich sofort überzeugt. Sie ist modern und geschmackvoll eingerichtet. Die ruhigen Farben sorgen dafür, dass man sich direkt wohlfühlt und zur Ruhe kommt. Stauraum gibt es reichlich und natürlich gehören auch eine Kaffeemaschine, Bademantel und Slipper zur Ausstattung.
Besonders gut gefallen hat mir das Badezimmer. Die hellen Farben, die großzügigen Ablageflächen und die große Dusche machen es angenehm und funktional.
Nach der Anreise meldete sich dann langsam der Hunger. Nachdem sich auch meine Kollegin in der Nachbarkabine eingerichtet hatte, machten wir uns auf den Weg ins Atlantik Restaurant. Unsere Kabinen waren durch eine Verbindungstür miteinander verbunden und trotzdem hat man überhaupt nichts voneinander gehört.
Das über zwei Decks verteilte Servicerestaurant “Atlantik” ist bereits im Reisepreis enthalten. Wir bekamen einen schönen Fensterplatz mit Blick auf die Bucht. Dazu ein aufmerksamer Service und ein Essen, das uns direkt am ersten Abend begeistert hat.
Und dann kam der Moment, auf den ich mich bei jeder Kreuzfahrt freue: der erste Sail-Away.
Als sich das Schiff langsam in Bewegung setzte, war die Stimmung an Bord ganz besonders. Das erste Ablegen, die Musik, das Gefühl, dass die Reise jetzt wirklich beginnt und dazu dieser Blick auf das beleuchtete Triest. Bei mir sorgte dieser Moment definitiv für Gänsehaut.
Nach diesem sehr schönen aber auch anstrengenden Tag, ließen wir bei Live-Musik den Abend auf dem Agora Deck entspannt ausklingen.
Nach einer wunderbar erholsamen Nacht startete der nächste Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im hinteren Bereich des Atlantik Restaurants und einem großartigen Blick auf die Heckwelle. Hier wird an Tisch serviert, zusätzlich gibt es aber auch noch ein kleines Buffet. Ein wirklich schöner Start in den bevorstehenden Seetag.
Da kein Hafenaufenthalt auf dem Programm stand, hatten wir ausreichend Zeit, die Mein Schiff Flow in aller Ruhe zu erkunden. Zunächst besichtigten wir die verschiedenen Kabinenkategorien. Von der hellen Einzelkabine bis hin zur großzügigen Große Freiheit Suite ist wirklich für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei. Sprecht mich also gerne an, wenn ihr Hilfe bei der Auswahl der Kabine benötigt.
Die Mein Schiff Flow wurde nach dem Nachbarschaftskonzept gestaltet. Restaurants, Bars und öffentliche Bereiche gehen nahezu fließend ineinander über. Dadurch wirkt das Schiff sehr offen und harmonisch. Es gibt nicht nur den einen großen Treffpunkt, sondern viele verschiedene Bereiche, die ihren ganz eigenen Charakter haben.
Zum Mittagessen entschieden wir uns am Seetag für die Osteria. Das Risotto meiner Kollegin und meine hausgemachte Lasagne schmeckten bei italienischem Flair einfach richtig lecker nach Sonne und Bella Italia. Frisch zubereitet, perfekt abgeschmeckt und genau das Richtige für eine entspannte Mittagspause.
Anschließend erkundeten wir weitere öffentliche Bereiche. Das Pooldeck mit dem 25 Meter langen Pool, die multifunktionale Turnhalle und der moderne, lichtdurchflutete Fitnessbereich haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Für eine kleine Kaffeepause zog es uns anschließend auf das Agora Deck. Hier gibt es zahlreiche gemütliche Loungeecken – sowohl in der Sonne als auch im Schatten. Tagsüber ist das Agora Deck neben dem Poolbereich einer der beliebtesten Treffpunkte an Bord. Besonders schön ist hier auch der Infinity Pool mit Blick über das Agora Deck.
Am Abend hatten wir einen Tisch im Høfde reserviert. Das nordisch inspirierte Restaurant ist kostenpflichtig, der Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall. Das stilvolle Ambiente, der aufmerksame Service und die ausgezeichnete Küche haben uns rundum überzeugt. Es war ein Abend, an dem einfach alles gepasst hat.
Und auch danach wurde es an Bord nicht langweilig. Im großen Theater lief Improvisationstheater, in der Turnhalle wurde ein WM-Gruppenspiel übertragen und auf dem Außendeck gab es Live-Musik. Man konnte sich also ganz spontan entscheiden: Unterhaltung, Sport, Musik oder einfach irgendwo gemütlich sitzen und den Abend genießen.
Viel zu schnell ging ein weiterer spannender und gleichzeitig erholsamer Tag zu Ende.
Am nächsten Morgen erreichten wir wieder den Hafen von Triest, wo bereits die letzten Vorbereitungen für die bevorstehende Taufe liefen.
Zum Frühstück entschieden wir uns diesmal für das Buffetrestaurant Harbour Market. Die Auswahl ist riesig. Eierspeisen, Müsli, frisches Obst und viele weitere Köstlichkeiten hier findet wirklich jeder etwas Passendes.
Besonders angenehm fand ich die großzügigen Wege zwischen den Buffets. Dadurch verteilt sich alles sehr gut und das Frühstück wirkt deutlich entspannter als auf vielen anderen Schiffen.
Anschließend standen mehrere interessante Workshops auf dem Programm. Dabei konnte ich viele spannende Informationen über die Mein Schiff Flow, die gesamte Flotte und die geplanten Destinationen der kommenden Jahre für euch mitnehmen.
Zum Mittagessen zog es uns spontan ins Dionysos, das griechische Restaurant an Bord. Schon zur Begrüßung wurde eine Auswahl mit Brot, Oliven, Tzatziki und weiteren griechischen Spezialitäten serviert. Auch die Hauptgerichte waren hervorragend.Das Restaurant selbst versprüht mit seiner Einrichtung und Atmosphäre echtes Urlaubsgefühl. Besonders schön ist die Außenterrasse. Wir entschieden uns an diesem Tag allerdings für einen schönen Fensterplatz im Innenbereich.
Den Nachmittag ließen wir ganz entspannt ausklingen.
Ein Eis aus der Eisbar.
Ein kühles Getränk in der Mistral Bar.
Und zum Abschluss noch ein Kaffee in der TUI Bar.
Genau das macht für mich den Reiz dieses Schiffes aus. Überall gibt es kleine Lieblingsplätze. Orte, an denen man eigentlich nur kurz etwas trinken oder essen möchte und dann doch länger bleibt als geplant.
Leider war inzwischen schon der letzte Abend unserer Reise angebrochen.
Nach einem leckeren Abendessen im Atlantik Restaurant kamen wir noch mit einigen Gästen ins Gespräch, die an diesem Tag voller Vorfreude zur eigentlichen Taufreise an Bord gegangen waren. Während für uns die Reise leider schon wieder zu Ende ging, begann für viele andere gerade erst die lang ersehnte Auszeit auf der neuen Mein Schiff Flow. Man konnte die Aufregung und Vorfreude auf diese besondere Reise förmlich spüren.
Mein Fazit
Die Mein Schiff Flow hat mich auf ganzer Linie überzeugt.
Besonders das Nachbarschaftskonzept gefällt mir ausgesprochen gut. Die verschiedenen Bereiche verteilen sich angenehm über das gesamte Schiff, sodass sich die Gäste nicht alle an einem zentralen Ort sammeln.
Während unserer Reise war das Schiff zwar noch nicht vollständig ausgelastet. Trotzdem bin ich überzeugt, dass sich das großzügige Raumgefühl auch bei voller Belegung positiv bemerkbar machen wird.
Das gesamte Design wirkt harmonisch, modern und bis ins Detail stimmig. Ich habe mich vom ersten bis zum letzten Moment wohlgefühlt.
Und genau das ist für mich am Ende entscheidend.
Es gibt Schiffe, die beeindrucken. Und es gibt Schiffe, auf denen man sich direkt zu Hause fühlt.
Die Mein Schiff Flow gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.
Wirkliche Kritikpunkte gab es für mich kaum. Lediglich an der einen oder anderen Stelle hätte ich mir noch einen zusätzlichen Sonnenschirm gewünscht. Das sind allerdings Kleinigkeiten, die sich jederzeit nachrüsten lassen.
Für mich steht deshalb schon jetzt fest:
Ich komme wieder. Und zwar am 06.12.2026 und am 27.02.2027. Also folgt gerne meinem Instagram Account, wenn ihr nichts verpassen wollt. Und solltet ihr die Mein Schiff Flow, oder ein anderes Schiff der Mein Schiff Flotte, auch mal Erleben wollen, dann nutzt gerne das Kontaktformular auf dieser Seite.
Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon darauf, wieder an Bord zu gehen, morgens mit einem Kaffee auf dem Balkon zu sitzen und einfach zu schauen, wohin die Reise geht.

Norwegen
AIDAnova- Norwegen ab Kiel im September 2024
Tag 1 und 2 – Norwegen, wir kommen, unsere erste Reise mit der AIDAnova
Die Vorfreude war riesig, endlich ging es los Richtung Norwegen! Eine Route, die Abwechslung versprach: beeindruckende Natur, charmante Städte und die Freiheit einer Kreuzfahrt.
Gestartet sind wir im schönen Kiel. Ganz entspannt sind wir bereits am Vortag mit dem Zug angereist und haben in einem Hotel in der Nähe des Cruise Terminals übernachtet. Absolut empfehlenswert, um stressfrei in den Urlaub zu starten.
Nach einem gemütlichen Frühstück ging es dann zu Fuß in etwa 15 Minuten zum Schiff.
Als wir am Kai standen und die AIDAnova vor uns sahen, riesig, imposant und einfach beeindruckend, fühlten wir uns plötzlich ganz klein und waren gleichzeitig voller Vorfreude.
Die Koffer waren schnell abgegeben und auch der Check-in verlief angenehm unkompliziert. Und dann… der Gang über die Gangway. Wer schon einmal auf ein Kreuzfahrtschiff gegangen ist, weiß genau, was ich meine. Dieses Gefühl kann man kaum beschreiben, man muss es einfach selbst erleben.
Da es für uns das erste Mal auf der AIDAnova war, haben wir uns erstmal auf Entdeckungstour begeben. Zugegeben: Die Orientierung war noch ausbaufähig, aber ich war zuversichtlich, in ein paar Tagen auch ohne „ungeplante Extraschritte“ jedes Ziel an Bord zu finden.
Unsere Balkonkabine mit begehbarem Kleiderschrank hat uns direkt begeistert, ein echtes Highlight! Alles hatte seinen Platz, und die Kabine blieb angenehm ordentlich.
Nachdem wir alle Formalitäten, inklusive der obligatorischen Sicherheitsübung, erledigt hatten, wurde es Zeit für das nächste große Thema: Essen. Und davon gab es reichlich! Die Auswahl an Restaurants an Bord ließ wirklich keine Wünsche offen, egal ob Snacks an der Streetfoodmeile oder ein stilvolles Dinner im Rossini.
Wir entschieden uns an diesem Tag für eines der Buffetrestaurants. So konnte jeder das essen, worauf er Lust hatte. Wir hatten ja zum Glück noch ein paar Tage Zeit, die restlichen Restaurants zu testen.
Vom Balkon aus haben wir das Sail Away genossen: Die AIDAnova glitt langsam durch die Kieler Börde, emotionale Musik, winkende Menschen am Kai und die untergehende Sonne tauchte alles in ein goldenes Licht. Ein Moment, den man so schnell nicht mehr vergisst.
Den Abend ließen wir im Theatrium und später bei einem Cocktail an der Bar ausklingen.
Am nächsten Tag erwartete uns ein entspannter Seetag auf dem Weg nach Bergen, bevor es weiterging nach Ålesund, Flåm und Stavanger.
Tag 3 – Hallo Bergen!
Nach einem herrlich sonnigen und wunderbar ruhigen Seetag, das Meer spiegelglatt, erreichten wir am nächsten Morgen Bergen.
Und ja… Bergen machte seinem Ruf alle Ehre.
Zur Begrüßung gab es erstmal ein paar Regentropfen. Aber typisch Norwegen: Das Wetter konnte sich hier schneller ändern, als man „Fjord“ sagen konnte, und tatsächlich verzogen sich die Wolken schon kurze Zeit später.
Wir haben Bergen ganz bequem zu Fuß erkundet.
Natürlich durfte ein Spaziergang durch das berühmte Bryggen nicht fehlen. Die bunten, historischen Holzhäuser direkt am Hafen waren einfach wunderschön und sahen aus wie gemalt.
Weiter ging es über den lebhaften Fischmarkt. Hier gab es alles, was das Herz begehrte: frischen Fisch, regionale Spezialitäten und eine tolle Atmosphäre.
Auf dem Fløyen waren wir an dem Tag nicht. Wer mag, konnte aber ganz unkompliziert mit der Fløibanen hinauffahren und einen traumhaften Blick über die Stadt genießen.
Wir haben uns am Fuß des Fløyen eine kleine Pause in einem gemütlichen Café gegönnt, und was durfte in Norwegen natürlich nicht fehlen? Ganz klar: Kanelboller.
Diese norwegischen Zimtschnecken waren einfach unglaublich lecker und gehörten definitiv zu jedem Norwegen-Besuch dazu.
Ein rundum gelungener Tag in dieser charmanten Stadt!
Was uns außerdem sofort aufgefallen ist:
Die Menschen waren unglaublich freundlich, entspannt und hilfsbereit. Man fühlte sich direkt willkommen.
Und noch etwas machte den Aufenthalt besonders unkompliziert:
Bargeld wurde praktisch nicht benötigt. Egal ob Café, Souvenirshop oder kleine Stände, bezahlt wurde ganz selbstverständlich mit EC- oder Kreditkarte.
Tag 4 – Ålesund & dieser besondere Moment am Morgen
Heute freuten wir uns auf Ålesund, und ich war schon früh wach.
Ein Glück, denn so verpasste ich nicht die Einfahrt in den Hafen während der blauen Stunde.
Das Licht… der leichte Morgennebel…
Alles wirkte ein bisschen mystisch, fast wie gemalt. Einer dieser stillen Momente, die man ganz bewusst genießt.
In Ålesund angekommen, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Unser Ziel: der Hausberg Aksla.
Über 418 Stufen ging es hinauf, und ja, das war durchaus anstrengend.
Aber oben angekommen wusste man sofort, warum es sich gelohnt hatte:
Der Blick über die Stadt, die umliegenden Inseln und die weite Bucht war einfach atemberaubend.
Und irgendwo da unten entdeckten wir auch unser Zuhause auf Zeit, die AIDAnova.
Zurück in der Stadt ließen wir es ruhiger angehen und schlenderten noch ein wenig durch die Altstadt.
Was sofort auffiel: der besondere Jugendstil. Die Architektur prägte das Stadtbild mit liebevollen Details und schönen Fassaden.
Besonders ins Auge fielen mir die weißen Holzhäuser direkt am Hafen. Sie sind die einzigen, die den verheerenden Großbrand von 1904 überstanden haben und erzählen bis heute ein Stück Geschichte.
Ein Tag voller Eindrücke zwischen Natur, Bewegung und ganz viel Atmosphäre.
Tag 5 – Flåm & der Zauber der Fjorde
Am fünften Tag unserer Reise erreichten wir Flåm, einen kleinen, verträumten Ort mit rund 300 Einwohnern, gelegen am Ende des beeindruckenden Aurlandsfjord.
Und was soll ich sagen…
Dieser Ort war einfach unbeschreiblich schön.
Schon der erste Blick am frühen Morgen vom Balkon unserer Kabine war ein Moment, den ich nie vergessen werde:
Spiegelglattes Wasser im Fjord, umgeben von steilen, grünen Bergen, während sich langsam der Nebel lichtete.
An Land ging es für uns weiter mit der berühmten Flåmbahn, eine der spektakulärsten Bahnstrecken der Welt.
Die Fahrt führte durch eine atemberaubende Landschaft mit Wasserfällen, tiefen Schluchten und immer wieder neuen Ausblicken.
Ein kurzer Stopp am Wasserfall Kjosfossen durfte natürlich nicht fehlen, ein echtes Naturschauspiel.
Am Nachmittag folgte ein weiteres Highlight:
Die Ausfahrt mit der AIDAnova durch den Fjord.
Und dafür gab es eigentlich nur ein Wort: Spektakulär.
Langsam glitt das Schiff durch die enge Fjordlandschaft, vorbei an steilen Felswänden, kleinen Wasserfällen und dieser unglaublichen Ruhe.
Ein Tag voller Gänsehautmomente.
Tag 6 und 7 – Stavanger & ein unvergesslicher Abschluss
Unser letzter Landgang führte uns nach Stavanger, die Ölhauptstadt Norwegens.
Ganz ehrlich?
Ich hatte vorher ein völlig anderes Bild im Kopf, eher grau, industriell.
Aber was uns hier erwartete, war das komplette Gegenteil!
Gamla Stavanger mit seinen weißen, liebevoll gepflegten Holzhäusern war einfach nur bezaubernd.
Ein weiteres Highlight: die berühmte Øvre Holmegate mit ihren bunten Häusern, Cafés und kreativen Läden.
Doch ein Erlebnis übertraf alles:
Die RIB-Boot-Tour durch den Lysefjord.
Die Geschwindigkeit, der Fahrtwind, die dramatische Fjordlandschaft…
Das war nicht nur ein Ausflug, das war ein echtes Abenteuer.
Für uns ganz klar: der perfekte, krönende Abschluss dieser Reise.
Am darauffolgenden Seetag ließen wir all die Eindrücke noch einmal Revue passieren, genossen die Zeit an Bord der AIDAnova und reisten ganz entspannt zurück nach Kiel.
Diese Reise war meine erste nach Norwegen…
Und ich kann jetzt schon sagen: Ich werde sie nie vergessen.
Norwegen hat mich mit seiner Natur, den Menschen und diesen besonderen Momenten komplett verzaubert und mein Herz im Sturm erobert.



