

Auf den Spuren der Vergangenheit
Ankunft und erste Eindrücke
Nach einem langen Flug und der Einreise in Tansania fühlte sich vieles sofort vertraut an: die warme Luft, das lebendige Treiben und die ersten Worte auf Swahili kamen zurück.
Nach großer Wiedersehensfreude und einem Ankunftsstop in unserem ehemaligen Lieblings-Café „Jackfruit“ für einen frischen Passionfruit-Juice und ein Kilimanjaro Bier ging es am Nachmittag nur noch kurz in den Pool unserer Unterkunft und dann gab es eine frühe Nacht. Der nächste Tag stand im Sinne von Abholung unseres Mietwagens und Treffen mit Freunden. Die Stadt Moshi, am Fuße des Kilimandscharo, ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für Reisen durch Nordtansania. Kleine Straßenküchen, Tuk-Tuks, bunte Märkte und die entspannte Atmosphäre machen den Charme dieser Stadt aus. Gerade weil ich Moshi bereits aus früheren Zeiten kenne, ist es für mich immer wieder schön zu sehen, wie lebendig und gleichzeitig authentisch die Stadt geblieben ist.
Auf ins Massailand
Unsere zweite Etappe der Reise führte uns ins Massailand. Schon die Fahrt mit dem Mietwagen war ein Erlebnis: Städte werden seltener, die Landschaft weiter, kleine Dörfer und immer wieder der unverwechselbare Duft der afrikanischen Erde in der Nase. In unserer Unterkunft, der Massai-Lodge wurden wir herzlich mit Kaffee und Kuchen begrüßt und dem Massai „Blut“ – einem kräftigen rotem Saft, der Blut sehr ähnelt, aber es handelt sich um kräftigen Hibiskus Saft. Sehr zu empfehlen. Den Nachmittag haben wir mit dem Erkunden der Lodge, traditionellem Massai-Speerwurf und einem Sprung in den Pool verbracht, bevor wir den Abend am Lagerfeuer mit original Ziegen BBQ und Massai-Tänzen im Sonnenuntergang haben ausklingen lassen. Einfach unvergessliche Momente.
Der nächste Morgen war gefüllt mit Glücksmomenten. Aufwachen mit dem Sonnenaufgang und dann aus unserer Hütte treten, wo frischer Kaffee und Kakao bereits auf uns wartete. Wir haben uns in unsere Decken gekuschelt und den Ausblick über das Massailand genossen. In der Ferne hat man die jungen Massaihirten gesehen, wie sie ihre Herden zu den grünen Spots der Steppe trieben. Bevor es wieder zurück nach Moshi ging, haben wir noch eine kleine Exkursion in die Umgebung gemacht, inklusive Eselritt, Pool und das ausgiebige Nutzen der Massai-Sauna. Diese Lodge zählt für mich zu den besonderen Highlights am Westkilimanjaro.
Moshileben und Kaffeeplantagen
Zurück in Moshi haben wir die nächsten Tage die Stadt auf uns wirken lassen, lokales Essen genossen und die bunten Märkte besucht. Eine Yogasession im Sonnenuntergang erlebt, sämtliche Spielplätze der Stadt erkundet und Freunde wiedergesehen. Und da Moshi nicht nur für den Kilimandscharo bekannt ist, sondern auch für hervorragenden Arabica-Kaffee, haben wir eine Kaffeeplantage am Kilimandscharo besucht. Bei der Führung durch die Plantage wurde der gesamte Weg des Kaffees erklärt – vom Anbau der Bohnen bis zur Röstung. Den Abschluss bildete natürlich eine Kaffeeverkostung. Seitdem ich weiß, aus was löslicher Kaffee hergestellt wird, ist das wirklich nur die allerletzte Notlösung. Ich habe wieder viel gelernt.
Lake Chala – Ein besonderer Ort zum Abschalten
Unsere letzte Station sollte am Lake Chala sein. Ein Ort, an dem wir früher viele Wochenenden verbracht haben, als Tansania noch unser Lebensmittelpunkt war. Der beeindruckende Kratersee an der Grenze zwischen Tansania und Kenia mit seinem türkisfarbenen Wasser liegt eingebettet in eine spektakuläre Kraterlandschaft und wirkt fast ein wenig verborgen. Hier haben wir die Tage damit verbracht die Gegend zu Erkunden. Es ging zum höchsten Gipfel, der uns eine traumhafte Aussicht bis nach Kenia gegeben hat, und es ging zu einem nahegelegenen Flussbett mit dem roten Schlamm, der heute noch in den Schuhen steckt. Wir haben einen riesigen Baobab Baum entdeckt und eine Kayakfahrt auf dem See gemacht. Morgens gab es den Kaffee mit Blick auf den Kilimanjaro und am Abend den Sundowner mit Blick auf den Lake Chala – einfach traumhaft.
Eine Reise geht zu Ende
Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Aber nicht ohne den Samen in meinem Kopf gepflanzt zu haben, dass ich wieder mehr mit Reisen arbeiten möchte.
Diese Reise hat mir erneut gezeigt, warum Tansania ein Teil von mir ist und warum ich es so gerne empfehle. Die Kombination aus beeindruckender Natur, herzlichen Begegnungen und authentischen Erlebnissen ist einzigartig.
Für mich persönlich war diese Reise eine Rückkehr an einen Ort voller Erinnerungen und in schönen Erinnerungen lächelt die Vergangenheit zurück.
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