

Bali – Abenteuer, Kultur, pure Lebensfreude und türkisblaues Meer
Für uns war die Insel nicht einfach nur ein Urlaubsziel, sondern eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und kleiner Abenteuer. Gemeinsam mit meiner Frau waren wir mehrere Wochen mit dem Rucksack auf Bali und haben die Insel auf eigene Faust erkundet. Dabei haben wir nicht versucht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken, sondern wollten die Insel erleben: mit dem Roller, zu Fuß, beim Schnorcheln, mitten im Dschungel und immer wieder abseits der großen Straßen.
Unsere Reise begann in Kuta, wo wir im Le Lima untergebracht waren. Die Unterkunft mit Pool war für uns ein super Ausgangspunkt, um erst einmal auf Bali anzukommen und uns an das tropische Klima zu gewöhnen.
Kuta ist lebendig, touristisch und deutlich touristischer als viele andere Orte auf Bali. Für uns war es vor allem der perfekte Startpunkt, bevor es weiter in ruhigere und ursprünglichere Regionen der Insel ging.
Von Kuta ging es mit unserem Fahrer (er war sehr nett und wir haben heute noch Kontakt zu ihm) weiter nach Lovina. Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis, denn Bali zeigt zwischen den einzelnen Regionen immer wieder völlig unterschiedliche Landschaften.
In Lovina wohnten wir in der Villa Abinawa Hill, einer zweistöckigen Villa mitten im Dschungel. Besonders beeindruckend war der Infinity-Pool, von dem aus wir den Dschungel und den Blick auf das Meer genießen konnten.
Lovina fühlte sich für uns deutlich ruhiger an als Kuta, fast schon zu ruhig.
Wir haben uns die Reisterrassen Tegallalang angesehen und waren sehr beeindruckt wie weitläufig und grün sie sind. Ein weiterer Halt führte uns zu einer Kaffeeplantage, auf der wir mehr über den berühmten Kopi Luwak erfuhren. Der Kaffee gilt als einer der teuersten Kaffees der Welt und entsteht durch einen ungewöhnlichen Herstellungsprozess, bei dem die Kaffeekirschen zunächst von Schleichkatzen gefressen werden. Auch die Wasserfälle gehörten für uns zu den besonderen Naturerlebnissen.
Unser nächster Stopp war Amed, ein Ort, den wir besonders wegen seiner Unterwasserwelt in Erinnerung behalten werden.
Hier wohnten wir im Barong Cafe Bungalow and Restaurant, ebenfalls mit Pool. Die Unterkunft war für uns ein schöner Ausgangspunkt, um die Küste und die Unterwasserwelt rund um Amed zu erkunden.
Eines unserer Highlights war das Schnorcheln an einem japanischen Schiffswrack. Das Wrack liegt in ungefähr sieben Metern Tiefe und ist vom Wasser aus gut zu erkunden. Allgemein ist die Unterwasserwelt bei Amed sehr farbenfroh und man sieht viele Fische.
Amed ist deshalb aus unserer Sicht ein toller Zwischenstopp für alle, die Bali nicht nur an Land erleben möchten.
Von Bali ging es mit einem Boot weiter nach Gili Trawangan. Die Atmosphäre auf der kleinen Insel war noch einmal ganz anders.
Wir übernachteten in einem einfachen Bungalow und erkundeten die Insel mit dem Fahrrad. Genau das hat uns besonders gut gefallen, denn auf der Insel gibt es keinen motorisierten Verkehr, viel Zeit und die Möglichkeit, einfach loszufahren und die Insel auf eigene Faust zu entdecken.
Ein absolutes Highlight war es mit Schildkröten zu schnorcheln. Die Schildkröten kommen sehr nah an den Strand, man kann sie von der Liege aus sehen und geht dann zu ihnen, mit genügend Abstand, ins Wasser. Diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, war für uns ein ganz besonderer Moment.
Das Schnorcheln rund um die Gili-Inseln gehört definitiv zu den Erlebnissen, die wir anderen Reisenden empfehlen würden, wenn sie während ihrer Bali-Reise ein paar Tage für Meer, Strand und ein Inselfeeling einplanen können.
Weiter ging es für uns nach Ubud. Unsere Unterkunft war das Pondok Ayu Ubud. Natürlich durfte ein Besuch im berühmten Monkey Forest nicht fehlen. Die Affen dort sind faszinierend zu beobachten – gleichzeitig sollte man seine Sachen gut im Blick behalten. Denn die Tiere sind nicht nur neugierig, sondern teilweise erstaunlich geschickt darin, Gegenstände zu klauen.
Besonders schön fanden wir auch den Orange Walk. Grüne Reisterrassen, Palmen und kleine Warungs. Beim Spaziergang konnten wir die grüne Landschaft rund um Ubud genießen und bekamen ein Gefühl dafür, warum die Gegend bei vielen Reisenden so beliebt ist.
Ubud hat für uns eine besondere Mischung aus Kultur, Natur, kleinen Gassen, Tempeln und entspannter Atmosphäre verkörpert.
Unsere letzte Station war Uluwatu. Hier wohnten wir im Belong Bunter Homestay.
Uluwatu hat wieder einen ganz anderen Charakter. Besonders beeindruckend fanden wir die Klippen entlang der Küste. Oben auf den Klippen befinden sich zahlreiche Bars und Restaurants, von denen man einen fantastischen Blick auf das Meer hat.
Natürlich besuchten wir auch den Pura Luhur Tempel. Die Lage des Tempels hoch über dem Meer macht diesen Ort zu einem besonderen Erlebnis. Auch hier begegneten uns die berühmten balinesischen Affen.
Unser Fazit: Bali ist für uns eine Destination, die unglaublich viele Facetten miteinander verbindet. Wer Natur, Kultur, traumhafte Landschaften, Meer, Abenteuer und gleichzeitig die Freiheit einer individuellen Reise miteinander verbinden möchte, findet auf Bali sehr viele Möglichkeiten.
Uns hat die Insel mehr als nur begeistert und in den Bann gezogen.
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Im Mai war es endlich so weit: Zwei Wochen Portugal lagen vor uns. Zwei Wochen Sonne, Atlantik, kurvige Straßen, kleine Entdeckungen und die Freiheit, einfach dort anzuhalten, wo es uns gefiel. Mit unserem Mietauto wollten wir Lissabon erkunden und anschließend die Algarve entdecken. Geschlafen haben wir in Ferienwohnungen, also nicht einfach nur irgendwo übernachten, sondern ein kleines Stück Alltag in Portugal erleben.
Lissabon liegt auf sieben Hügeln, und das merkt man denn wir haben Lissabon zu Fuß erkundet. Mal ging es steil bergauf, kurz darauf wieder hinunter durch enge Gassen, vorbei an bunten Häusern, kleinen Cafés und den typischen alten Straßenbahnen. Die Stadt wirkte auf uns gleichzeitig lebendig und etwas verträumt.Eines der beeindruckendsten Bauwerke war für uns die Ponte 25 de Abril. Die riesige rote Hängebrücke überspannt den Tejo und erinnert ein wenig an die Golden Gate Bridge. Wenn man davorsteht und die gewaltige Konstruktion über dem Wasser sieht, bekommt man erst richtig ein Gefühl für ihre Größe.
Auf der anderen Seite des Tejo wartete dann noch ein ganz anderes Wahrzeichen auf uns, die Cristo Rei Statue, die ganz oben auf einem Berg steht. Von dort oben konnten wir die Ponte 25 de Abril noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive betrachten.
Ein besonderes Erlebnis war die Rua Nova do Carvalho, die wohl jeder unter ihrem berühmteren Namen kennt: Pink Street. Der Boden der Fußgängerstraße ist leuchtend pink und schon allein dadurch ein echter Hingucker. Tagsüber wirkt sie fast wie eine Kulisse für ein Foto, am Abend wird daraus eine völlig andere Welt. Bars und Lokale öffnen ihre Türen, Musik dringt nach draußen, Straßenkünstler kommen vorbei und überall sind Menschen unterwegs.Ein besonderer Anlaufpunkt war der Time Out Market. Viele verschiedene Gerichte, Düfte und Menschen auf engem Raum, genau der richtige Ort, um sich durch die portugiesische Küche zu probieren und gleichzeitig das quirlige Leben der Stadt aufzusaugen. Wir haben uns in Lissabon in die Süßspeise Pastel de Nata verliebt. Das Blätterteigtörtchen ist unglaublich lecker und wir holten uns jeden Tag mindestens zwei.
Danach gings für uns an die Algarve und schon die Fahrt dorthin wurde Teil des Urlaubs. Mit dem Mietwagen waren wir unabhängig und konnten unseren eigenen Rhythmus bestimmen. Kein Busfahrplan, kein ständiges Rucksackpacken. Einfach losfahren und schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt. In Lagos haben wir in der Unterkunft "Palm Villa Estudios" geschlafen. War nicht weit von der Stadt und dem Strand entfernt.Rund um Lagos erwartete uns dann Portugal von einer ganz anderen Seite. Die Landschaft wurde wilder, die Küste spektakulärer. Steile Felsen ragten aus dem Meer, dazwischen lagen kleine Buchten und Strände. Lagos ist eine schöne kleine Stadt die am Hafen liegt.
Einer unserer besonderen Ausflüge führte uns schließlich ganz in den Südwesten Portugals. Unser Ziel: der südwestlichste Punkt des europäischen Festlands.Die Fahrt dorthin fühlte sich ein bisschen wie eine Reise ans Ende der Welt an. Der Atlantik wurde immer gewaltiger. Und dann standen wir tatsächlich dort, an der Küste, wo Europa scheinbar einfach aufhört.Und natürlich durfte an einem solchen Ort ein ganz besonderer Imbiss nicht fehlen: die berühmte „Letzte Bratwurst vor Amerika“.
Allein der Name ist schon ein Erlebnis. Eine deutsche Bratwurst irgendwo am äußersten Punkt Portugals, mit Blick auf den Atlantik und Amerika gedanklich irgendwo hinter dem Horizont.
Es waren nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten in Lissabon oder die spektakulären Felsen der Algarve. Es waren die vielen kleinen Augenblicke dazwischen: gemeinsam im Auto unterwegs zu sein, unbekannte Straßen entlangzufahren, irgendwo anzuhalten, wenn die Aussicht schön war, nach einem erlebnisreichen Tag in unsere Ferienwohnung zurückzukommen und den nächsten Tag zu planen.
Portugal hatte uns gezeigt, wie unterschiedlich ein Land sein kann: das historische Lissabon mit seiner quirligen Stadt und seinem pulsierenden Nachtleben, mit seinen Hügeln und dem Tejo – und wenige Stunden später die raue, wilde Atlantikküste der Algarve.
Unsere Reise in Portugal beginnt mit Lissabon, führt über den Atlantik bis nach Lagos und endet dort, wo Europa aufhört.
Fast zumindest.
Denn ganz am Ende gab es ja noch eine Bratwurst.

Mexiko
Zwischen Maya Ruinen & Karibik
Mexiko hat uns schon immer fasziniert. Die Lebensfreude der Menschen, die beeindruckende Kultur, die Geschichte der Maya und natürlich die mexikanische Küche. All das hat uns neugierig gemacht. Gleichzeitig wollten wir die karibische Seite Mexikos erleben: türkisblaues Wasser, traumhafte Strände und dieses ganz besondere Lebensgefühl.
Also haben wir unsere Rucksäcke gepackt und uns auf den Weg nach Yucatán gemacht – individuell, flexibel und komplett selbst geplant.
Mittlerweile waren wir schon mehrfach mit dem Rucksack in Yucatán unterwegs. Und genau das macht diese Reisen für uns so besonders: Wir entscheiden selbst, wohin es als Nächstes geht, bleiben dort länger, wo es uns gefällt, und lassen uns auch gerne einmal treiben.
Wir wollten Mexiko nicht nur als "klassische" Urlauber erleben. Deshalb sind wir von einem Ort zum nächsten ganz unkompliziert mit den Colectivos gefahren, gemeinsam mit Einheimischen und immer mitten im echten mexikanischen Alltag.
Übernachtet haben wir in Ferienwohnungen und Bungalows. Dadurch konnten wir uns viel freier bewegen und die Reise genau so gestalten, wie es uns gefällt.
In Akumal konnten wir mit Meeresschildkröten schwimmen und diese faszinierenden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. Für uns sind genau solche Erlebnisse der Grund, warum wir so gerne reisen: Es sind die besonderen Augenblicke, die man nicht einfach in einem Reisekatalog nachlesen kann.
Die beeindruckenden Cenoten in Tulum waren für uns ein absolutes Highlight. In das kristallklare Wasser zu springen ist etwas ganz anderes als ein gewöhnlicher Badetag.
Im Parque Nacional in dem wir Wandern waren, haben wir die perfekte Mischung aus tropischer Natur, türkiesblauem Meer und der faszinierenden Majakultur erlebt. Ein wunderschöner Ort den man nicht auslassen sollte.
Wenn wir an echtes Inselfeeling denken, denken wir an Holbox.
Hier haben wir uns sofort in das entspannte Leben verliebt. Pelikane sind hier zu unseren Lieblingstieren geworden und haben ihnen stundenlang beim Fischen zugeschaut. Man kann die Insel zu Fuß, mit einem Golfcart oder mit dem Fahrrad erkunden. Wir haben ausergewöhnliche Ecken entdeckt - wie zum Beispiel Punta Mosquito, da stehem je nach Reisemonat Flamingos und die abgelegene Beachbar Club El Muelle die am Ende der Insel liegt.
Auf Holbox durften wir das faszinierende Naturschauspiel der Biolumineszenz sehen.
Auf Cozumel haben wir die Insel mit dem Roller entdeckt. So konnten wir ganz individuell unterwegs sein, anhalten wenn uns was gefallen hat und Ecken entdecken die man bei einer organisierten Tour vielleicht gar nicht zu sehen bekommt.
Das unglaulichate hier - war das Schwimmen mit Stachelrochen. In hüfthohen Wasser konnten wir sie beobachten, mit ihnen schwimmen und schnorcheln.
In Playa del Carmen trifft Karibikfeeling das Nachtleben und da haben wir eine ganz andere Seite Mexikos erlebt.
Tagsüber Karibikfeeling und abends mitten hinein ins Nachtleben. Besonders schön war es für uns, nicht nur unter Touristen unterwegs zu sein, sondern gemeinsam mit Einheimischen in kleinen Cantinas die Abende zu genießen.
Diese Begegnungen und die Offenheit der Menschen sind etwas, das wir von unseren Reisen durch Mexiko ganz besonders mitgenommen haben.
Nach Playa wollten wir Aktion, deswegen sind wir mit einem Mietwagen nach Rio Lagartos gefahren.
Mit dem Boot ging es durch die Mangroven, wir fühlten uns wie Crocodile Dundee, denn an jeder Ecke wartete ein Krokodil in sämtlichen Größen. Zum Schluss sind wir noch zu einer Flamingokolonie gefahren. Es war genau die Aktion die wir gesucht haben.
Solche Erlebnisse zeigen uns immer wieder, wie unglaublich vielfältig Yucatán ist. Nur wenige Stunden entfernt kann die Landschaft plötzlich komplett anders aussehen.
Was uns an Yucatán so begeistert, ist diese unglaubliche Vielfalt.
Meeresschildkröten, Cenoten, Mangroven, Krokodile, Pelikane, Biolumineszenz, koloniale Städte, Maya-Kultur, mexikanische Küche und karibische Traumstrände.
Bereit für deine Auszeit? Dann melde dich bei mir - ich finde genau das Richtige für dich.
