

Drei Wochen USA
Drei Wochen. Rund 10.420 Kilometer. Unzählige Eindrücke. Und eine Reise, die wir wahrscheinlich nie vergessen werden.
In diesem Sommer haben wir uns einen großen Traum erfüllt: Gemeinsam als Familie sind wir mit dem Mietwagen durch den Westen der USA gereist. Von Kaliforniens über die Route 66, den Grand Canyon, Bryce Canyon, Yellowstone und Yosemite bis nach San Francisco – jeder Tag hatte etwas Besonderes zu bieten.
Unsere Reise war bewusst straff geplant. Wir wollten in den drei Wochen so viel wie möglich sehen und erleben. Das bedeutete oft frühes Aufstehen, viele Stunden im Auto und meistens nur eine Übernachtung im nächsten Motel. Manchmal blieben wir auch zwei Nächte an einem Ort, um etwas durchzuatmen oder die Umgebung intensiver zu erkunden. Natürlich war das anstrengend – aber rückblickend würden wir es genauso wieder machen.
Das Schöne an dieser Reise war, dass wir sie aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erleben durften. Für meinen Mann und mich als Erwachsene waren es oft die gewaltigen Landschaften, die ewig langen Highways oder die kleinen Orte entlang der Route 66, die uns beeindruckt haben. Unser zehnjähriger Sohn hat dieselben Orte oft mit ganz anderen Augen gesehen. Für ihn waren es die riesigen Pick-up-Trucks, die wilden Tiere in Yellowstone, das erste Mal ein echter amerikanischer Schulbus, die riesigen Portionen beim Essen oder das Gefühl, jeden Tag an einem neuen Ort aufzuwachen.
Gerade diese Mischung hat die Reise so besonders gemacht. Während wir die Aussicht am Grand Canyon kaum in Worte fassen konnten, freute er sich mindestens genauso sehr darüber, plötzlich Bisons direkt neben der Straße zu entdecken oder im Death Valley Temperaturen zu erleben, die wir uns zu Hause gar nicht vorstellen können. Dort hatten wir tatsächlich “angenehme” 49 Grad.
Natürlich standen auch die bekannten Highlights auf unserer Route. Los Angeles mit Hollywood, Beverly Hills und Santa Monica. Die beeindruckenden Nationalparks wie Grand Canyon, Bryce Canyon, Death Valley und Yosemite. Das wilde Yellowstone mit seinen Geysiren, heißen Quellen und der faszinierenden Tierwelt. Las Vegas mit all seinen Lichtern und Gegensätzen und der Erneuerung unseres Ehegelübdes. Und zum Abschluss San Francisco mit der Golden Gate Bridge, den Cable Cars und unserer Tour nach Alcatraz, bei der man in die Welt der Häftlinge von früher eintauchen konnte - und das ganz in seinem eigenen Tempo.
Doch mindestens genauso in Erinnerung bleiben uns die kleinen Momente zwischendurch: Sonnenuntergänge mitten in der Wüste und im Grand Canyon, das Frühstück in einem typisch amerikanischen Diner, spontane Stopps an Aussichtspunkten, das gemeinsame Staunen über Landschaften, die man bisher nur aus Filmen kannte, das Besichtigen der Häuser aus bekannten Serien, der 250. Geburtstag der USA, den wir gemeinsam mit Locals feierten, oder die langen Autofahrten, bei denen wir einfach Zeit als Familie hatten.
Ein Roadtrip bedeutet eben nicht nur, von A nach B zu fahren. Er ist ein Teil des Erlebnisses. Jede Straße erzählt ihre eigene Geschichte, hinter jeder Kurve wartet etwas Neues. Allein die alten Tankstellen entlang der Route 66, bei denen man sich jedes Mal fragt, was dort wohl mal in all den Jahren passiert ist. Genau das macht den Westen der USA für uns so besonders.
Natürlich lief nicht immer alles perfekt. Es gab lange Fahrtage, Hitze, Müdigkeit und Momente, in denen wir froh waren, abends einfach nur ins Bett zu fallen. Aber genau das gehört zu einer solchen Reise dazu. Die gemeinsamen Erlebnisse überwiegen alles andere.
Wenn uns diese drei Wochen eines gezeigt haben, dann, wie wertvoll gemeinsame Zeit ist. Im Alltag rast oft alles an einem vorbei. Auf dieser Reise hatten wir Zeit füreinander. Zeit zum Reden, Lachen, Staunen und Erinnerungen sammeln, diese Revue passieren zu lassen und alles wieder und wieder zu besprechen und unsere Highlights in einer Rangliste aufzustellen.
Wir sind mit vielen Fotos nach Hause gekommen. Mit Souvenirs aus den verschiedenen Bundesstaaten. Aber vor allem mit Geschichten, die uns noch lange begleiten werden.
Diese Reise war mehr als nur Urlaub. Sie war ein Abenteuer, das wir als Familie gemeinsam erlebt haben. Und eines ist sicher: Die USA haben uns nicht zum letzten Mal gesehen, denn die Planung für die nächste Reise startete ebenfalls während der Autofahrten.
Urlaubsreif? Gleich bei mir melden!
Ich schaue mir deine Anfrage jetzt genau an und melde mich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden persönlich bei dir, um gemeinsam deine Traumreise zu gestalten. Ich freue mich auf unser Gespräch!




