Fuerteventura - die Karibik Europas

Sommer, Sonne und eine angenehme Brise - Zu Gast im H10 Playa Esmeralda
Marvin Mau
09.06.2026
5 min Lesezeit

Im August verbrachten wir unseren Urlaub auf Fuerteventura und wohnten im H10 Playa Esmeralda in Costa Calma. Bereits bei unserer Ankunft wurde klar, warum die Insel bei Sonnenanbetern so beliebt ist. Trotz der sommerlichen Temperaturen sorgte der stetige Atlantikwind für ein angenehmes Klima, das selbst an heißen Tagen gut auszuhalten war.

Unser Zimmer mit Meerblick erwies sich als Glücksgriff. Besonders morgens beim ersten Blick auf den Atlantik und abends bei Sonnenuntergang war die Aussicht ein echtes Highlight. Das Rauschen der Wellen begleitete uns während des gesamten Aufenthalts und vermittelte vom ersten Tag an echtes Urlaubsgefühl.

Costa Calma

Der Strand von Costa Calma liegt direkt am Hotel und ist über einen kleinen Gehweg zu erreichen. Der helle, feine Sand und das türkisfarbene Wasser entsprachen genau dem Bild, das man von Fuerteventura kennt.
Selbst im August, einer der beliebtesten Reisezeiten, wirkte er nie überlaufen. Es gab genügend Platz für lange Spaziergänge am Wasser und ruhige Stunden in der Sonne.

Mietwagen

Schon bei der Planung war uns klar, dass wir die Insel nicht nur vom Hotel aus erleben wollten. Ein Cabrio erwies sich dabei als die perfekte Entscheidung. Der Verkehr ist entspannt und viele Orte lassen sich unkompliziert erreichen.
Gerade auf Fuerteventura lohnt es sich, mobil zu sein. Die Insel lebt von ihren Vulkanlandschaften und den vielen kleinen Orten, die auf der gesamten Insel verteilt sind.

Risco del Paso

Einer der schönsten Orte unserer Reise war der Risco del Paso. Als wir dort ankamen, bot sich ein nahezu perfektes Postkartenmotiv.
Das flache Wasser schimmerte in verschiedenen Blau- und Türkistönen, während der nahezu weiße Sandstrand einen faszinierenden Kontrast bildete. Besonders beeindruckt hat uns die Weite dieses Ortes. Man fühlt sich fast ein wenig wie am Ende der Welt.
Für uns gehörte er zu den schönsten Plätzen des gesamten Urlaubs.

Ajuy 

Ganz anders präsentierte sich Ajuy an der Westküste. Schon bei der Anfahrt verändert sich die Landschaft deutlich. Statt heller Sandstrände erwarten Besucher dunkle Vulkanfelsen und eine raue Küstenlandschaft im Westen der Insel.
Der Spaziergang entlang der Küste zu den Höhlen, parallel die Wucht des Atlantiks war sehr beeindruckend.
Ajuy zeigte uns eine Seite der Insel, die wir so nicht erwartet hatten. Hier wird deutlich, dass Fuerteventura weit mehr ist als nur ein Badeziel.

Morro Jable 

Natürlich durfte auch ein Besuch in Morro Jable nicht fehlen.
Die gepflegte Strandpromenade lädt zum Flanieren ein und bietet zahlreiche Cafés, Restaurants und Geschäfte. Anders als in vielen anderen Urlaubsorten wirkt Morro Jable lebendig, aber nicht hektisch.

El Cotillo

Einen ganz anderen Charakter besitzt El Cotillo im Norden der Insel. Das kleine Fischerdorf wirkte auf uns deutlich ursprünglicher als die großen Touristenorte im Süden.
Hier gefielen uns besonders die kleinen Gassen, die entspannte Stimmung und die Nähe zum Meer. Wer das authentische Fuerteventura kennenlernen möchte, findet in El Cotillo einen der schönsten Orte der Insel.

Das H10 Playa Esmeralda

Nach unseren Ausflügen freuten wir uns immer wieder auf die Rückkehr ins H10 Playa Esmeralda. Das Hotel punktete vor allem durch seine direkte Lage am Meer und die ruhige Atmosphäre am Ende eine Sackgasse.
Besonders für Paare, die Erholung suchen, ist das Hotel aus unserer Sicht sehr gut geeignet. Die gepflegte Anlage, Adult Only, das freundliche Personal und die Nähe zum Strand sorgten dafür, dass wir uns während unseres gesamten Aufenthalts wohlfühlten.

Unser Fazit

Fuerteventura hat uns mit seiner Vielfalt überrascht. Natürlich sind die Strände beeindruckend, doch die Insel bietet weit mehr als Sonne und Meer. Orte wie Ajuy oder Risco del Paso haben uns gezeigt, wie abwechslungsreich die Landschaft sein kann.
Die Kombination aus Erholung im H10 Playa Esmeralda und den individuellen Entdeckungstouren mit dem Mietwagen machte diesen Urlaub für uns besonders. Würden wir wiederkommen? Ganz klar: Ja. Vor allem die entspannte Atmosphäre, die beeindruckenden Küstenlandschaften und die vielen noch unentdeckten Ecken der Insel machen Lust auf eine Rückkehr.

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Norwegen

Mit der AIDAprima in den Norden

Vom 24. August bis zum 4. September 2025 unternahmen meine Frau und ich eine unvergessliche Kreuzfahrt mit der AIDAprima entlang der norwegischen Küste. Die Route „Norwegens Fjorde mit Geiranger und Trondheim“ führte uns zu einigen der schönsten Land
Marvin Mau
09.06.2026
5 min Lesezeit

Vom 24. August bis zum 4. September 2025 unternahmen meine Frau und ich eine unvergessliche Kreuzfahrt mit der AIDAprima entlang der norwegischen Küste. Die Route „Norwegens Fjorde mit Geiranger und Trondheim“ führte uns zu einigen der schönsten Landschaften und charmantesten Orte Norwegens. Elf Tage lang erlebten wir beeindruckende Fjorde, malerische Städte und zahlreiche unvergessliche Momente.

Måløy – Erster Eindruck von Norwegen

Unser erster Hafen in Norwegen war Mløy. Mit dem Shuttlebus fuhren wir vom Schiff in die Stadt und erkundeten den kleinen Küstenort auf eigene Faust. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen konnten wir die entspannte Atmosphäre genießen und erste Eindrücke vom norwegischen Alltag gewinnen. Die Nähe zum Meer und die ruhige Gelassenheit des Ortes machten Måløy zu einem gelungenen Auftakt unserer Reise.

Geiranger – Einlaufen in den Fjord als Höhepunkt

Der Besuch von Geiranger war zweifellos einer der Höhepunkte der gesamten Kreuzfahrt. Bereits die Einfahrt in den berühmten Geirangerfjord war ein unvergessliches Erlebnis. Die steilen Felswände, die Wasserfälle und die majestätische Bergwelt boten eine beeindruckende Kulisse, die wir vom Schiff aus in vollen Zügen genossen.
Vor Ort nahmen wir an einer RIB-Boot-Tour teil. Mit hoher Geschwindigkeit ging es über das Wasser, während wir die spektakuläre Fjordlandschaft aus einer ganz neuen Perspektive erleben konnten. Anschließend mieteten wir einen Renault Twizzy und fuhren damit zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Fjords. Von dort bot sich ein atemberaubender Blick auf den Fjord, die umliegenden Berge und die im Hafen liegende AIDA.

Ålesund – Zu Fuß zum Aquarium

In Ålesund machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Aquarium. Der Spaziergang führte entlang der schönen Küstenlandschaft und bot immer wieder herrliche Ausblicke auf die Stadt und das Meer. Das Aquarium vermittelte interessante Einblicke in die Tierwelt der norwegischen Küstengewässer und war ein abwechslungsreicher Programmpunkt unseres Aufenthalts.

Trondheim – Historische Stadt auf eigene Faust

Trondheim erkundeten wir zu Fuß. Bei unserem Rundgang entdeckten wir zahlreiche historische Gebäude, gemütliche Straßen und das besondere Flair einer der ältesten Städte Norwegens. Besonders reizvoll war es, die Stadt ohne festen Zeitplan auf eigene Faust zu erkunden.

Molde – Die spektakuläre Atlantikküstenstraße

Einer der schönsten Ausflüge der Reise führte uns von Molde zur berühmten Atlantikküstenstraße. Die von AIDA organisierte Tour war für uns ein absolutes Highlight. Die spektakuläre Straßenführung über Brücken und Inseln entlang des Atlantiks bot immer wieder beeindruckende Ausblicke auf Meer, Küste und die raue Natur Norwegens.
Im Anschluss besuchten wir ein Marmorbergwerk. Dort fuhren wir mittels Floß in das teilweise geflutete Bergwerk. Besonders angenehm war die anschließende Verkostung von Kaffee und regionalen Köstlichkeiten, bei der wir die norwegische Gastfreundschaft genießen konnten.

Nordfjordeid – Auf den Spuren der Wikinger

In Nordfjordeid besuchten wir das örtliche Wikingermuseum. Die Ausstellung vermittelte spannende Einblicke in die Geschichte und das Leben der Wikinger. Anschließend erkundeten wir die historischen Orte des Ortes.

Flåm – Fahrradtour durch die Fjordlandschaft

In Flåm nahmen wir an einer über AIDA gebuchten Fahrradtour teil. Die Strecke führte durch die beeindruckende Natur rund um den Fjord und zu mehreren Wasserfällen. Die Kombination aus Bewegung, frischer Luft und grandiosen Landschaften machte diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.

Eidfjord – Wandern und norwegische Gemütlichkeit

Unsere letzte Station in Norwegen war Eidfjord. Dort unternahmen wir eine Rundwanderung durch die wunderschöne Landschaft rund um den Ort. Die klare Luft, die umliegenden Berge und die friedliche Atmosphäre machten diesen Tag besonders erholsam.
Zum Abschluss unseres Aufenthalts kehrten wir in ein örtliches Café ein und gönnten uns frisch gebackene Zimtschnecken. Dieser gemütliche Moment war ein perfekter Ausklang unserer Zeit in den norwegischen Fjorden.

Unser Zuhause auf See – Verandakabine 10204

Während der gesamten Reise war die Verandakabine 10204 unser gemütliches Zuhause auf See. Am Bug des Schiffes, hatten wir den perfekten Blick auf die Fjorde. Oft saßen wir dort morgens mit einer Tasse Kaffee oder genossen abends die Ruhe, während die beeindruckende norwegische Küstenlandschaft an uns vorbeizog. Gerade bei der Einfahrt in die Fjorde bot die private Veranda die Möglichkeit, die spektakulären Ausblicke in entspannter Atmosphäre zu genießen. Die Kabine war komfortabel eingerichtet und bot ausreichend Platz.

Die AIDAprima – Ein modernes Urlaubsschiff

Die AIDAprima trug maßgeblich dazu bei, dass diese Reise zu einem besonderen Erlebnis wurde. Das 2016 in Dienst gestellte Schiff gehört zu den modernsten Schiffen der AIDA-Flotte und bietet Platz für rund 3.300 Gäste auf 18 Decks. An Bord erwartet die Reisenden eine große Auswahl an Restaurants, Bars und Freizeitmöglichkeiten.
An den Seetagen genossen wir die Aussicht von den Außendecks, die zahlreichen gastronomischen Angebote und die Möglichkeit, einfach die Seele baumeln zu lassen. Die AIDAprima erwies sich dabei als ideales Schiff für eine Fjordreise, da man von vielen Bereichen an Bord hervorragende Ausblicke auf die vorbeiziehenden Landschaften hatte. Die Kombination aus Komfort, Unterhaltung und Naturerlebnis machte die Kreuzfahrt für uns zu einem rundum gelungenen Urlaub.

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