Große Spanien-Reise mit der AIDAcosma

Das Highlight ist der Affenfelsen in Gibraltar
Spanien
Ivonne Buß
20.10.2026
•
5 min Lesezeit

Leinen los!

Unsere Reise startete im März am Flughafen in Hamburg. Der Self-Check-In ging zügig und auf der Family Lane war nicht viel los, sodass unsere Kinder auf dem Weg zum Gate noch ausreichend Zeit hatten, die zahlreichen Spielgeräte (Kletterstangen, Rutschen, Flugzeuge etc.) auszuprobieren. Unser Condor-Flieger war ein bei AIDA gebuchter Wunsch-Flug, weil wir in der Vergangenheit so gute Erfahrungen mit dieser Airline gemacht hatten. Nach 5 Stunden Flugzeit auf Teneriffa angekommen mussten wir unseren Shuttle-Bus in der langen Parkreihe erstmal finden. Dann ging es aber auch schon direkt zum Schiff. Die Fahrt vom Süden der Insel (Flughafen) bis zum Norden (Liegeplatz) dauerte etwa 45 min. Dabei bekamen wir schon ein paar schöne Eindrücke von dieser Insel. Der Check-In im Cruise Terminal lief gewohnt reibungslos & zügig. Einmal kurz in die Kamera gelächelt und schon hielten wir unsere Bordkarten in den Händen.

Ahoi!

Unsere Kabine auf der AIDAcosma war bereits bezugsfertig, sodass wir erstmal in Ruhe ankommen und den Blick auf den Hafen und den großen Regenbogen dahinter genießen konnten. Schnell ein paar Cocktails von der Bar geholt, ging es erstmal in die Hängematte auf unserer Veranda, um den Sicherheitsfilm zu sehen. Dann haben wir die Seenotrettungsübung absolviert, die obligatorische Anmeldung beim Kids Club erledigt und uns auf den Weg zum Abendessen gemacht.

Ankerplatz!

Auf der AIDAcosma haben wir uns die Verandakabine Komfort 17083 auf Deck 17 ausgesucht, weil wir die Nähe zum Beach Club mit dem Pool und der Bar schätzen, insbesondere da wir auf dieser Reise ein Getränkepaket dazu gebucht hatten. Das Schiff gehört zu der derzeit größten Schiffsklasse der Flotte. Die Kabine ist mit einem Doppelbett und einem Doppelstockbett ausgestattet. Neben Kleiderschrank, Schreibtisch & TV gibt es ein geräumiges Duschbad mit vielen Ablagemöglichkeiten sowie eine Veranda mit Glasbrüstung, durch die selbst die Kleinsten den Blick aufs Meer genießen können. Auf dieser Veranda ragt das Dach relativ weit vor, sodass die Veranda überwiegend im Schatten liegt. Was für uns auf keiner Schiffsreise fehlen darf, sind Magnethaken, die an den Schiffswänden sehr gut halten und den Platz an unserer Garderobe ordentlich erweitern.

Auf Kurs!

Unsere Reiseroute führte uns 17 Tage lang von den schönsten Häfen der Kanaren an die südspanische Küste, durch die Meerenge von Gibraltar und weiter hinein ins Mittelmeer bis nach Mallorca. Wir hatten insgesamt nur 3 Seetage auf dieser Reise, sodass wir eine Vielzahl an Häfen gesehen haben.

Land in Sicht!

Unsere Landausflüge unternehmen wir grundsätzlich auf eigene Faust. Sofern sich der Hafenort fußläufig erkunden lässt, machen wir uns mit den Kindern auf den Weg. Zuvor decken wir uns im Bord-Shop des Schiffes mit etwas Proviant ein, falls der Weg für die Kids mal wieder zu lang wird. In vielen Häfen findet sich direkt im Terminal ein breites Angebot an Ausflügen & Möglichkeiten, einen aufregenden Tag zu verbringen.

In Puerto del Rosario (Fuerteventura) sind wir zu Fuß in die Stadt gegangen, waren in einem Shopping-Center und danach noch am Strand. Das Wasser ist hier fast so türkis wie in der Karibik.

Auf Gran Canaria haben wir direkt vor dem Cruise Terminal einen Taxi-Fahrer gebeten, uns zum Aussichtspunkt „Pico de Bandama“ zu fahren, von wo aus man einen tollen Blick in den Krater eines Vulkans hat. Die Fahrt hat etwa 30 min. gedauert und etwa 40 € gekostet. Der Taxifahrer wartete auf uns während wir uns etwa eine Stunde lang dort umgesehen haben. Anschließend sind wir wieder zurück nach Playa de las Canteras gefahren, um den restlichen Tag an der Strandpromenade zu verbringen. Zu Fuß ging es von hier aus zurück zum Schiff.

In Arecife auf Lanzarote sind wir zu Fuß entlang des wunderschönen Yachthafens in die Stadt gelaufen. Dort haben wir dann noch eine kleine Festung besucht.

In Càdiz haben wir das Schiff ebenfalls zu Fuß verlassen und uns auf den Weg Richtung Strand gemacht. Dort entdeckten wir 2 Festungen, die wir uns dann nacheinander angesehen haben. Dazwischen sind wir an einem wunderschönen Strandabschnitt entlang geschlendert.

In Alicante wartete direkt vor dem Schiff schon eine Bimmelbahn auf uns, die uns den kilometerlangen Weg in die Stadt ersparte. Dort angekommen bestiegen wir die Festung „Castillo de San Fernando“, auf der es ganz oben noch ein kostenloses Museum gab.

In Barcelona kommt man mit dem Stadtbus für 4,50 € p.P. (Kinder kostenfrei) vom Cruise Terminal direkt an die beliebte Einkaufsmeile „La Rambla“. Hier haben wir einen ausgiebigen Shopping-Tag verbracht. Das Highlight war der Besuch des Marktes „Mercat de la Boqueria“.

In Palma de Mallorca liegt das Schiff etwas außerhalb der Stadt. Deshalb haben wir den Shuttle-Bus von AIDA für 10 € p.P. (Kinder kostenlos) in das Stadtzentrum genommen. Nach etwa 20 min. Fahrt wurden wir direkt vor der bekannten Kathedrale abgesetzt. Von hier aus starteten wir unseren Stadtrundgang zum Hard Rock Café.

In Gibraltar führt ein etwa 2 km langer Weg in die kleine Fußgängerzone. Hier gibt es zahlreiche britische Boutiquen und ein paar nette Cafés. Am Anfang der Einkaufsstraße stießen wir auf eine sehr lange Warteschlange für ein Taxi, das hoch zum Affenfelsen fährt. Da wir die Zeit nicht mit Warten verbringen wollten, gingen wir weiter. Am Ende der Einkaufsstraße, wir wollten gerade umdrehen als wir von Niederländern angesprochen wurden, ob wir uns ein Taxi teilen wollten. Für 200 € pro Familie sind wir also mit einem Großraumtaxi auf den Berg gefahren und haben hier das Highlight unserer gesamten Reise erlebt. Nachdem wir uns die atemberaubende Tropfsteinhöhle angesehen hatten, ging es weiter entlang der steilen Klippen zu den Berber-Affen. Unser Taxi-Fahrer & Guide organisierte uns ein tête-à-tête mit einem der Affen für ein unvergessliches Foto-Shooting. Die Kinder schwärmen noch heute davon. Andere Urlauber haben den Berg zu Fuß erklommen. Das geht also auch, wenn man sich das Geld sparen möchte. Ohne Guide wird man den Affen aber vermutlich nicht so nah kommen.

In Màlaga gingen wir zu Fuß am Strand entlang in die Stadt. Unterwegs durften die Kinder die Pferde der berittenen spanischen Polizei streicheln. Dann ging es rauf auf die Festung „Castillo de Gibralfaro“, auf der es ganz oben neben einer atemberaubenden Aussicht auch noch eine schattige Cocktail-Bar gab. Auf dem Weg runter haben verschiedene Schausteller ihre Utensilien ausgebreitet. Der Puppenspieler hatte es unseren Kindern ganz besonders angetan, sodass wir hier noch eine längere Pause eingelegt haben.

Auch in Cartagena, wie soll es anders sein, haben wir schon vom Schiff aus eine Festung entdeckt. Diese alten Gemäuer haben eben den Charme, dass sie meistens etwas erhöht gebaut wurden und somit einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung bieten. Meistens lassen sich von da oben auch tolle Aufnahmen vom Schiff machen.

Auf Ibiza kommt man nur mit dem Shuttle-Bus in angemessener Zeit in die Stadt. Hier war es im Gegensatz zu den anderen Häfen etwas bewölkt und dadurch nur etwa um die 20 Grad warm. Perfektes Wetter, um ein weiteres Mal auf eine Festung zu steigen. Diese war allerdings so verbaut, dass wir ein paar Mal nicht weiter kamen und umdrehen mussten. Aber so kriegt man den Tag auch rum.

An Bord!

Für eine 17-tägige Tour hatten wir mit 3 Seetagen nur sehr wenig Zeit, das Leben an Bord zu genießen. Daher haben wir den ein oder anderen Ausflug etwas abgekürzt, um noch etwas Zeit mit einem Cocktail in der Hand auf dem Pool- bzw. Sonnendeck verbringen zu können.

Das Schiff und das Entertainment-Team bieten alles, was man sich im Urlaub so wünscht. Eine Massage im Spa, einen Tanzkurs unterm Sternenhimmel, Spiel & Spaß im Fun Park, Bingo im Theatrium, ein Kino, ein TV-Studio, eine Kids-Disco, eine spektakuläre Akrobatik-Show uvm.

Lecker unterwegs!

Es gibt zahlreiche Buffet-Restaurants an Bord, von denen zwischen 6 und 22 Uhr immer mindestens eins geöffnet hat. Zu den Hauptmahlzeiten haben natürlich alle Restaurants auf. So kann man morgens, mittags, nachmittags, abends nach Herzenslust schlemmen. Auch an die Kleinsten ist gedacht mit einer Baby-Ecke, in der es Pre-Nahrung, verschiedene Sorten Hipp-Brei, Milch & heißes Wasser gibt. Bei besonderen Wünschen hilft die Crew gern weiter. Das Fuego ist mit Kindern einfach mit Abstand das beste Restaurant. Es gibt zahlreiche Kinderstühle, ein flaches Kinder-Buffet und ganz viele glückliche Kinderstimmen.

Wer beim Essen gern etwas mehr Ruhe hat, reserviert sich einen Tisch in einem der vielfältigen À-la-Carte-Restaurants, von denen die meisten im Reisepreis inkludiert sind. Während der Wartezeit gibt es für die Kinder etwas zum Malen oder Spielen am Tisch, sodass die Eltern den Blick aufs Meer genießen können. Unsere Kinder bevorzugen es jedoch meistens, mit dem Kids Club ins Buffet-Restaurant zu gehen, sodass wir unser Abendessen vollkommen in Ruhe zu zweit genießen können. An dieser Stelle möchte ich das French Kiss (französische Küche) und das Ocean`s (Fisch-Küche) hervorheben. Der Service und vor allem das Essen sind beeindruckend.

Und auch für die Nachtschwärmer hält AIDA noch etwas bereit: die Food Corner. Curry-Wurst, Döner, belegte Brote uvm. gibt es bis spät in die Nacht. Zu gern zögern unsere Kinder mit ihrem Lieblingssatz „Ich habe Hunger“ die Zubettgehzeit noch etwas hinaus.

Und wie war`s?

Ich muss wohl nicht sagen, dass wir vielfache Wiederholungstäter sind. Unser Motto ist „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“. Wenn man den nächsten Urlaub bereits gebucht hat, fällt der Abschied eben nicht ganz so schwer. Und außerdem sagt man auf AIDA gern „Nur wer Abschied nimmt, kann auch wiederkommen. Auf AIDAsehen!“.

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Italien

Campingplatz "Capalonga" in Bibione

Anreise In den Sommerferien fahren wir regelmäßig mit unserem Bulli 1.300 km von Kiel nach Bibione (Italien). Dank großem Kofferraum und zusätzlicher Dachbox müssen wir auf nichts verzichten. Gute Vorbereitung ist natürlich das A und O. Verpflegung,
Ivonne Buß
20.10.2026
•
5 min Lesezeit

Anreise

In den Sommerferien fahren wir regelmäßig mit unserem Bulli 1.300 km von Kiel nach Bibione (Italien). Dank großem Kofferraum und zusätzlicher Dachbox müssen wir auf nichts verzichten. Gute Vorbereitung ist natürlich das A und O. Verpflegung, Getränke und Spielzeug werden sorgfältig ausgewählt und großzügig im Auto verteilt.

Wir starten abends gegen 18 Uhr und sind vormittags nach dem Frühstück da. Die Fahrt teilen wir uns in Etappen von jeweils 3-4 Stunden auf während die Kinder hinten friedlich schlummern.

Der Check-In an der Rezeption geht zügig. Wir können direkt auf den Campingplatz fahren und unser Haus beziehen. Nachdem wir die Koffer ausgepackt und die Lebensmittel verstaut haben, geht es auch schon direkt zum Strand. Der Urlaub kann beginnen.

Unterkunft

Wir mieten einen Bungalow „Golden Suite“ auf dem Campingplatz „Capalonga“ in Bibione. Dieser bietet neben einer großzügigen Wohnküche ein Schlafzimmer mit Doppelbett und ein Schlafzimmer mit 2 Doppelstockbetten. Zwei Badezimmer mit WC & Dusche runden das Angebot ab. Draußen gibt es einen überdachten Esstisch mit zwei Bänken und einem Grill. Das Auto parkt direkt am Bungalow. Zwischen den Bäumen spannten wir eine Hängematte sowie eine Wäscheleine. Der Bungalow ist klimatisiert und die Küche voll ausgestattet.

Campingplatz

„Capalonga“ liegt mitten in einem Pinienwald und hat einen direkten Zugang zu einem Privatstrand an der Adria. Jedem Bungalow ist ein Sonnenschirm mit zwei Liegen am Strand fest zugeordnet, sodass es hier keine herrenlosen Handtücher auf den Sonnenliegen gibt. Es gibt Miet-Bungalows mit unterschiedlicher Ausstattung, Stellplätze für Wohnmobile und Zelte sowie mehrere Wasch-Häuser mit Duschen & WC. Neben dem Strand gibt es auch einen großen Pool-Bereich mit Rutschen und einem Imbiss. Des Weiteren findet man auf dem Campingplatz einen Supermarkt, ein Geschäft für Camping-Zubehör, zwei Restaurants, einen großen Sportplatz, einen Fahrrad-Verleih, einen Kids Club und eine Show-Bühne.

Der Supermarkt ist gut sortiert und bietet faire Preise. Zum einkaufen muss man die Anlage also nicht unbedingt verlassen. In dem Geschäft von Davide gibt es wirklich alles, was man eventuell zu Hause vergessen hat, und noch vieles mehr. Das italienische Restaurant ist direkt neben der Show-Bühne. Es empfiehlt sich, dort vorab einen Tisch zu reservieren, denn das Abendprogramm ist stets gut besucht.

Umgebung

Hin und wieder gehen wir abends in den Ortskern von Bibione Pineda. Dort gibt es viele Geschäfte, Bars, Restaurants, Supermärkte, Apotheken, Spielhallen usw. Das Besondere an den Spielhallen in Italien ist, dass sich deren Angebot hauptsächlich an Kinder richtet. Auch die medizinische Versorgung ist gut. Einen deutsch-sprachigen Allgemeinarzt erreicht man fußläufig vom Campingplatz aus. Die Notaufnahme von Bibione erreicht man in 10 min. mit dem Auto. Beides mussten wir in den vergangenen Urlauben schon aufsuchen und fühlten uns gut versorgt.

Wenn man mit dem Auto etwas weiter nach Bibione rein fährt, kommt man zu einem großen Lidl-Discounter, der nicht nur bei den deutschen Urlaubern sehr beliebt ist. Dienstags fahren wir immer zum Markt. Dort gibt es neben Kleidung & Deko auch ganz frisches Obst und Gemüse. Ich empfehle, den Markt erst gegen Mittag aufzusuchen. Da ist es zwar meistens schon sehr heiß, aber die Preise werden eine Stunde vor Schluss rapide gesenkt, sodass man manchmal gar nicht glauben kann, was man für ein Schnäppchen gemacht hat.

Aktivitäten

Auf dem Campingplatz werden die üblichen Sportarten angeboten, wie z.B. Fußball, Yoga, Aqua Aerobic usw. Es gibt auch ein Spa Center, in dem man verschiedene Wellness-Anwendungen buchen kann. Am Strand gibt es einen Verleih-Service, z.B. für Tretboote & SUPs.

Vor den Toren des Campingplatzes fährt ein Ausflugsboot im Piraten-Stil ab, auf dem für Familien ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten wird. In etwa 30 min. Autofahrt kommt man nach Lignano. Hier gibt es tolle Einkaufsmöglichkeiten und einen wirklich empfehlenswerten Wasserpark mit Rutschen und einem Hindernis-Parcours im Wasser.

An einem Tag unseres Urlaubs unternehmen wir einen Städtetrip als Tagesausflug. In einer guten Stunde ist man mit dem Auto in Venedig oder Triest, zwei absolut sehenswerte Städte mit typisch italienischem Flair. Zudem gibt es in ca. 40 min. Autofahrt entfernt das Palmanova Village Outlet Center.

Fazit

Auf diesem Campingplatz hat man alles, was man braucht. Man kann entspannen oder sich den angebotenen Aktivitäten anschließen. Man kommt unter Campern schnell ins Gespräch und hat das Gefühl, in einem kleinen Dorf zu leben. Vor allem das Wetter hat uns hier unten noch nie im Stich gelassen. Die Kinder können es jedes Jahr kaum erwarten, dass wir endlich wieder nach „Capalonga“ fahren.

Karibik

Mit der AIDAperla von Barbados nach Hamburg

Leinen los! Unsere Reise startete im März am Flughafen in Frankfurt. Die Kofferaufgabe und der Check-In dauerten nur wenige Minuten. Die meiste Zeit haben die weiten Wege an diesem Flughafen gekostet. Aber noch nie haben wir so einen familienfreundli
Ivonne Buß
20.10.2026
•
5 min Lesezeit

Leinen los!

Unsere Reise startete im März am Flughafen in Frankfurt. Die Kofferaufgabe und der Check-In dauerten nur wenige Minuten. Die meiste Zeit haben die weiten Wege an diesem Flughafen gekostet. Aber noch nie haben wir so einen familienfreundlichen Flughafen erlebt, an dem man mit Kindern überall die Fast Lane benutzen und sogar alle Getränke mit durch die Handgepäckskontrolle nehmen darf. So saßen wir also viel zu früh an unserem Gate, sodass die Kinder genügend Zeit hatten, die Ankunft der anderen Flieger zu beobachten. Unser Condor-Flieger war ein Charter-Flug, sodass wir bereits am Gate mit anderen Reisegästen der AIDA in Kontakt kamen. Die 11 Stunden vergingen dank des ausgezeichneten Bordprogramms von Condor (Filme, Spiele & Co.) wie im Flug. Auf Barbados angekommen bei 27 Grad wurden wir schon auf dem Rollfeld des Flughafens mit dem Shuttle-Bus abgeholt und direkt zum Schiff gefahren. Unser Gepäck haben wir nach der Aufgabe in Frankfurt also erst vor unserer Kabine auf dem Schiff wieder erhalten. Der Check-In auf dem Schiff lief gewohnt reibungslos & zügig. Schon vor dem Cruise Terminal wurden wir mit Getränken und karibischen Flair begrüßt. Einmal kurz in die Kamera gelächelt und schon hielten wir unsere Bordkarten in den Händen.

Ahoi!

Unsere Kabine auf der AIDAperla war bereits bezugsfertig, sodass wir unser Handgepäck erstmal ablegen konnten, bevor es dann, wie es sich für Kreuzfahrer gehört, direkt ins Buffet-Restaurant ging. Nach einer kleinen Stärkung haben wir die Seenotrettungsübung absolviert und uns mit dem Bordprogramm vertraut gemacht. Auch die Anmeldung beim Kids-Club erledigen wir immer direkt am ersten Tag.

Ankerplatz!

Wir haben uns die Verandakabine Komfort 11286 auf Deck 11 ausgesucht. Die AIDAperla gehört zu der 2. größten Schiffsklasse der Flotte und ist unser absolutes Lieblingsschiff. Die Kabine ist mit einem Doppelbett und einem Doppelstockbett ausgestattet. Neben Kleiderschrank, Schreibtisch & TV gibt es ein geräumiges Duschbad sowie eine Veranda mit Glasbrüstung, durch die selbst die Kleinsten den Blick aufs Meer genießen können. Was für uns auf keiner Schiffsreise fehlen darf, sind Magnethaken, die an den Schiffswänden sehr gut halten und den Platz an unserer Garderobe ordentlich erweitern.

Auf Kurs!

Unsere Reiseroute führte uns 19 Tage lang von den schönsten Häfen der Karibik über den Atlantik an die Westküste Europas bis hoch nach Hamburg. Dabei waren wir auf Barbados, Martinique, Antigua & St. Kitts. Nachdem wir an 7 aufeinander folgenden Tagen auf hoher See ausreichend entspannt und die Familienzeit genossen haben, kamen wir auf Teneriffa an. Von hier aus ging es dann weiter über Lanzarote, Lissabon, Vigo, A Coruña und Le Havre bis nach Hamburg. Entspannter kann man dem Jetlag nicht entkommen.

Land in Sicht!

Unsere Landausflüge unternehmen wir grundsätzlich auf eigene Faust. Sofern sich der Hafenort fußläufig erkunden lässt, machen wir uns mit den Kindern auf den Weg. Zuvor decken wir uns im Bord-Shop des Schiffes mit etwas Proviant ein, falls der Weg für die Kids mal wieder zu lang wird. In vielen Häfen findet sich direkt im Terminal ein breites Angebot an Ausflügen & Möglichkeiten, einen aufregenden Tag zu verbringen.

In der Karibik sind wir mit Fährboot, Taxi oder offenem Bus zu den traumhaften Stränden gelangt, um dort zu baden, zu tauchen, zu schnorcheln oder einfach nur zu die Sonne zu genießen. Für einen Sonnenschirm und zwei Liegen muss man etwa 30 € Leihgebühr pro Tag einplanen.

In Santa Cruz de Tenerife haben wir uns zu Fuß aufgemacht zu einem Stadtbummel. In spanischen Städten gibt es zahlreiche Spielplätze und Trinkwasserstellen.

Auch in Arecife auf Lanzarote sind wir zu Fuß entlang des wunderschönen Yachthafens in die Stadt gelaufen. Dort haben wir dann noch eine kleine Festung besucht.

Ab Lissabon und weiter nördlich brauchten wir dann mal wieder unsere Jacken, schließlich war es erst Anfang April. Hier wurden wir mit einem Shuttle-Bus in die Stadt gebracht und haben uns dort für eine Stadtrundfahrt in einem TukTuk entschieden.

Vigo empfing uns zunächst mit Regen. Deshalb wurden uns direkt vor dem Schiff schon die ersten Regenschirme zum Kauf angeboten. Wir sind hier zu Fuß durch die malerischen Gassen in den Ortskern gegangen. Die Orangenbäume standen direkt am Straßenrand und haben unsere Kinder besonders begeistert.

In A Coruña kann man auch sehr gut zu Fuß in die lebhafte Stadt gehen. Wir haben hier den traumhaft schönen Atlantikstrand besucht und Postkartenfotos gemacht. Auch in dieser Stadt gab es zahlreiche Spielplätze. In den Supermärkten haben wir günstiges Proviant (Kekse & Co.) erworben.

Wenn man in Le Havre das Schiff und den Hafen zu Fuß verlässt und sich rechts hält, kommt man zu der modernen Shopping-Mall „Docks“. Hier gibt es neben zahlreichen Geschäften auch einen kleinen Indoor-Spielplatz und leckere französische Backwaren.

Der letzte Landgang führte uns dann in Hamburg vom Schiff.

An Bord!

Wir durften zum ersten Mal 7 Seetage in Folge auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen. Sorge, dass wir uns langweilen würden, hatten wir nicht. Allerdings kam schon ein mulmiges Gefühl auf, als der Kapitän vor dem Verlassen der Karibik über die Lautsprecher jeden Gast aufforderte, noch einmal in sich zu gehen und zu überlegen, ob er sich in der Lage fühle, die nächsten 7 Seetage ohne besondere medizinische Hilfe zu überstehen. Zwar gibt es ein Bord-Hospital, aber das hat eben auch seine Grenzen auf See. Operationen beispielsweise können hier nicht durchgeführt werden. Ebenso wenig wie die Behandlung von komplizierten Knochenbrüchen. Und so kam es tatsächlich, dass wir bereits in der ersten Nacht umdrehen mussten, um einen Passagier mit Hüftknochenbruch zur medizinischen Versorgung an Land zu bringen. Nach dem Abtransport per Hubschrauber konnten wir unsere Reise dann auch umgehend fortsetzen.

Das Entertainment-Team von AIDA ist natürlich auf die Seetage eingestellt. Bei so einem großartigen Programm mussten wir uns wegen einiger Überschneidungen teilweise sogar zwischen mehreren spannenden Programmpunkten entscheiden. Wer etwas Ruhe genießen wollte, hat sich ein windgeschütztes Plätzchen auf dem Sonnendeck gesucht. Alle anderen waren im Schiffsinneren unterwegs.

Ein Tag lief beispielsweise so ab: Papa ist morgens mit den Kindern zum Frühaufsteher-Kaffee (mit Croissants) gegangen, damit Mama ausschlafen kann. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Meerblick haben wir uns zu einer spannenden Familien-Rallye übers Schiff angemeldet. Nach erfolgreichem Abschluss haben wir uns eins der zahlreichen Brettspiele im Beach Club geliehen. Vor dem Mittagessen wollten die Kinder noch eine Runde im Lazy River (Wasserbahn) drehen. Anschließend wurde im Kids Club gespielt und gebastelt während Papa zum Darts gegangen ist und Mama eine Massage im Spa genossen hat. Ausgeruht hofften wir dann auf das große Glück beim Bingo spielen. Trotz des ausgebliebenen Gewinns haben wir noch einen Abstecher zu dem Lego-Store an Bord gemacht. Während die Kinder dort bauen, können die Eltern auf einer gemütlichen Couch das bunte Treiben auf dem Marktplatz beobachten. Nach diesem aufregenden Tagesprogramm haben wir erstmal einen Moment in der Hängematte auf unserer Veranda entspannt. Unser tägliches Pflichtprogramm nach dem Abendessen ist die Kids Disco. Danach sehen wir uns im Theatrium gerne die spektakuläre Akrobatik-Show an bevor wir den Abend mit einem Cocktail auf unserer Veranda ausklingen lassen.

An den weiteren Tagen gab es eine Neptun-Taufe, die Clubbie-Parade und viele weitere tolle Events, die Kinderaugen zum Leuchten bringen. Auf jeden Fall gab es immer genug zu entdecken, aber auch ausreichend Zeit zum Entspannen.

Dass man dort auf hoher See das Schaukeln des Schiffes bemerkt, können wir nicht abstreiten. Aber obwohl der Tellerstapel im Restaurant hoch und runter ging, hat es uns überhaupt nichts ausgemacht. Eigentlich hatten wir uns sogar ziemlich schnell daran gewöhnt, dass man nicht immer geradeaus läuft.

Lecker unterwegs!

Es gibt zahlreiche Buffet-Restaurants an Bord, von denen zwischen 6 und 22 Uhr immer mindestens eins geöffnet hat. Zu den Hauptmahlzeiten haben natürlich alle Restaurants auf. So kann man morgens, mittags, nachmittags, abends nach Herzenslust schlemmen. Auch an die Kleinsten ist gedacht mit einer Baby-Ecke, in der es Pre-Nahrung, verschiedene Sorten Hipp-Brei, Milch & heißes Wasser gibt. Bei besonderen Wünschen hilft die Crew gern weiter. Das Fuego ist mit Kindern einfach mit Abstand das beste Restaurant. Es gibt zahlreiche Kinderstühle, ein flaches Kinder-Buffet und ganz viele glückliche Kinderstimmen.

Wer beim Essen gern etwas mehr Ruhe hat, reserviert sich einen Tisch in einem der vielfältigen À-la-Carte-Restaurants, von denen die meisten im Reisepreis inkludiert sind. Während der Wartezeit gibt es für die Kinder etwas zum Malen oder Spielen am Tisch, sodass die Eltern den Blick aufs Meer genießen können. Unsere Kinder bevorzugen es jedoch meistens, mit dem Kids Club ins Buffet-Restaurant zu gehen, sodass wir unser Abendessen vollkommen in Ruhe zu zweit genießen können. An dieser Stelle möchte ich das French Kiss (französische Küche) und das Casa Nova (italienische Küche) hervorheben. Der Service und vor allem das Essen sind beeindruckend.

Und auch für die Nachtschwärmer hält AIDA noch etwas bereit: die Curry-Wurst-Ecke.

Und wie war`s?

Ich muss wohl nicht sagen, dass wir vielfache Wiederholungstäter sind. Unser Motto ist „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“. Wenn man den nächsten Urlaub bereits gebucht hat, fällt der Abschied eben nicht ganz so schwer. Und außerdem sagt man auf AIDA gern „Nur wer Abschied nimmt, kann auch wiederkommen. Auf AIDAsehen!“.

Deutschland

Lagunenstadt am Haff

Ankunft In den Herbstferien verbringen wir gerne mal ein paar Tage in der einzigartigen Lagunenstadt von Ueckermünde, weil wir den Ausblick hier so sehr lieben. Der Check-In im liebevoll restaurierten ehemaligen Bahnhofsgebäude geht zügig, denn die M
Ivonne Buß
20.10.2026
•
5 min Lesezeit

Ankunft

In den Herbstferien verbringen wir gerne mal ein paar Tage in der einzigartigen Lagunenstadt von Ueckermünde, weil wir den Ausblick hier so sehr lieben. Der Check-In im liebevoll restaurierten ehemaligen Bahnhofsgebäude geht zügig, denn die Mitarbeiter sind schon auf ihre Gäste vorbereitet. Hier erhalten wir den Schlüssel, den Chip für die Schranke sowie den Parkausweis fürs Auto. Anschließend geht es direkt weiter zur Ferienanlage. Unterwegs erledigen wir dann schnell noch ein paar Einkäufe im Supermarkt und in der Drogerie. Zum Entladen des Autos halten wir direkt vor dem Eingang. Danach stellen wir das Auto auf einem beliebigen Parkplatz in der Ferienanlage ab. Schon kann der Urlaub beginnen.

Unterkunft

Wenn man direkt auf der Internetseite der Lagunenstadt am Haff GmbH bucht, kann man sich seine Ferienwohnung anhand von Bildern und Grundrissen aussuchen. Man bucht hier nicht einfach eine 3-Zimmer-Wohnung, sondern man bucht eine bestimmte 3-Zimmer-Wohnung in einer bestimmten Lage, mit einer bestimmten Ausstattung und einem bestimmten Ausblick. Wir entscheiden uns hier regelmäßig für die Ferienwohnung Nr. 104 – Kiel. Die moderne 3-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss hat 2 Schlafzimmer mit Doppelbett, einen großzügigen Wohn- und Essbereich mit Sofa & TV, ein Bad mit Dusche, WC & Waschmaschine sowie eine voll ausgestattete Küche, die keine Wünsche offen lässt. Neben einem Herd mit Backofen und einer Mikrowelle gibt es auch einen Kühl- & Gefrierschrank sowie einen Geschirrspüler. Vom Wohnzimmer aus gelangt man auf den Balkon, der mit einem Tisch und 4 Stühlen ausreichend Platz für unsere gesamte Familie bietet. Von hier aus kann man den Sonnenuntergang hinter dem Yachthafen von Ueckermünde beobachten. In dem Sideboard unter dem TV findet man zahlreiche Bücher und Spiele für Groß und Klein. Für Familien mit Kindern gibt es neben dem Hochstuhl und dem Kinder-Reisebett auch extra Besteck und Spielzeug für die ganz Kleinen. Für Reisende mit Hund ist die Ferienwohnung ebenso geeignet, da der Fußboden vollständig gefliest wurde und somit sehr pflegeleicht ist.

Aktivitäten

Das Stettiner Haff lädt zu ausgiebigen Spaziergängen oder auch Radtouren durch die Natur ein. Im Wald Pilze sammeln steht hier noch ganz hoch im Kurs. Die Lagunenstadt am Haff GmbH betreibt aber auch einen Boots- und E-Rollerverleih sowie eine Indoor-Schwarzlicht-Minigolfanlage. Der Strandabschnitt von Ueckermünde mit zahlreichen Spielplätzen für große und kleinere Kinder sowie einer Outdoor-Minigolfanlage befindet sich direkt vor der Ferienanlage. Zudem gibt es hier ein Restaurant, einen Imbiss, ein Bistro und natürlich auch einen Softeis-Verkauf. Der Tierpark ist bis weit über die Grenzen von Ueckermünde hinaus bekannt und beliebt. Die Innenstadt lädt zum Bummeln ein, der Marktplatz zum Verweilen. Ein gemütliches kleines Kino im Ort sowie zahlreiche Restaurants runden das Angebot ab. Insbesondere die günstigen Mittagstischangebote kann ich nur empfehlen.

Umgebung

In Eggesin, etwa 10 Autominuten von Ueckermünde entfernt, befindet sich das „Be Free“. Hier gibt es neben einem Fitnessstudio und einer Bowling-Bahn auch eine Indoor-Spielewelt für Kinder. Zudem finden hier zahlreiche weitere Veranstaltungen statt, wie z.B. Theater-Aufführungen, Krimi-Dinner, Flohmarkt usw.

Möchte man einen Tagesausflug unternehmen, empfehlen wir die etwa einstündige Fahrt nach Stettin in Polen. Hier besuchen wir zunächst das Freizeitbad mit zahlreichen Rutschen für jedes Alter und einem Entspannungsbereich mit Infinity-Pool. Anschließend fahren wir zum Shoppen in die Mall „Galeria Kaskada“ und am Abend genießen wir die polnische Küche in unserem Lieblingsrestaurant „Columbus“.

Fazit

Unser Urlaub in der Lagunenstadt am Haff bedeutet für uns hauptsächlich Entschleunigung vom Alltag. Hier kann man wunderbar zur Ruhe kommen während man auf die Boote im Hafen schaut. Selbst für mobiles Arbeiten ist dies ein perfekter Ort. Wir kommen seit vielen Jahren immer wieder.

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