

Lagunenstadt am Haff
Ankunft
In den Herbstferien verbringen wir gerne mal ein paar Tage in der einzigartigen Lagunenstadt von Ueckermünde, weil wir den Ausblick hier so sehr lieben. Der Check-In im liebevoll restaurierten ehemaligen Bahnhofsgebäude geht zügig, denn die Mitarbeiter sind schon auf ihre Gäste vorbereitet. Hier erhalten wir den Schlüssel, den Chip für die Schranke sowie den Parkausweis fürs Auto. Anschließend geht es direkt weiter zur Ferienanlage. Unterwegs erledigen wir dann schnell noch ein paar Einkäufe im Supermarkt und in der Drogerie. Zum Entladen des Autos halten wir direkt vor dem Eingang. Danach stellen wir das Auto auf einem beliebigen Parkplatz in der Ferienanlage ab. Schon kann der Urlaub beginnen.
Unterkunft
Wenn man direkt auf der Internetseite der Lagunenstadt am Haff GmbH bucht, kann man sich seine Ferienwohnung anhand von Bildern und Grundrissen aussuchen. Man bucht hier nicht einfach eine 3-Zimmer-Wohnung, sondern man bucht eine bestimmte 3-Zimmer-Wohnung in einer bestimmten Lage, mit einer bestimmten Ausstattung und einem bestimmten Ausblick. Wir entscheiden uns hier regelmäßig für die Ferienwohnung Nr. 104 – Kiel. Die moderne 3-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss hat 2 Schlafzimmer mit Doppelbett, einen großzügigen Wohn- und Essbereich mit Sofa & TV, ein Bad mit Dusche, WC & Waschmaschine sowie eine voll ausgestattete Küche, die keine Wünsche offen lässt. Neben einem Herd mit Backofen und einer Mikrowelle gibt es auch einen Kühl- & Gefrierschrank sowie einen Geschirrspüler. Vom Wohnzimmer aus gelangt man auf den Balkon, der mit einem Tisch und 4 Stühlen ausreichend Platz für unsere gesamte Familie bietet. Von hier aus kann man den Sonnenuntergang hinter dem Yachthafen von Ueckermünde beobachten. In dem Sideboard unter dem TV findet man zahlreiche Bücher und Spiele für Groß und Klein. Für Familien mit Kindern gibt es neben dem Hochstuhl und dem Kinder-Reisebett auch extra Besteck und Spielzeug für die ganz Kleinen. Für Reisende mit Hund ist die Ferienwohnung ebenso geeignet, da der Fußboden vollständig gefliest wurde und somit sehr pflegeleicht ist.
Aktivitäten
Das Stettiner Haff lädt zu ausgiebigen Spaziergängen oder auch Radtouren durch die Natur ein. Im Wald Pilze sammeln steht hier noch ganz hoch im Kurs. Die Lagunenstadt am Haff GmbH betreibt aber auch einen Boots- und E-Rollerverleih sowie eine Indoor-Schwarzlicht-Minigolfanlage. Der Strandabschnitt von Ueckermünde mit zahlreichen Spielplätzen für große und kleinere Kinder sowie einer Outdoor-Minigolfanlage befindet sich direkt vor der Ferienanlage. Zudem gibt es hier ein Restaurant, einen Imbiss, ein Bistro und natürlich auch einen Softeis-Verkauf. Der Tierpark ist bis weit über die Grenzen von Ueckermünde hinaus bekannt und beliebt. Die Innenstadt lädt zum Bummeln ein, der Marktplatz zum Verweilen. Ein gemütliches kleines Kino im Ort sowie zahlreiche Restaurants runden das Angebot ab. Insbesondere die günstigen Mittagstischangebote kann ich nur empfehlen.
Umgebung
In Eggesin, etwa 10 Autominuten von Ueckermünde entfernt, befindet sich das „Be Free“. Hier gibt es neben einem Fitnessstudio und einer Bowling-Bahn auch eine Indoor-Spielewelt für Kinder. Zudem finden hier zahlreiche weitere Veranstaltungen statt, wie z.B. Theater-Aufführungen, Krimi-Dinner, Flohmarkt usw.
Möchte man einen Tagesausflug unternehmen, empfehlen wir die etwa einstündige Fahrt nach Stettin in Polen. Hier besuchen wir zunächst das Freizeitbad mit zahlreichen Rutschen für jedes Alter und einem Entspannungsbereich mit Infinity-Pool. Anschließend fahren wir zum Shoppen in die Mall „Galeria Kaskada“ und am Abend genießen wir die polnische Küche in unserem Lieblingsrestaurant „Columbus“.
Fazit
Unser Urlaub in der Lagunenstadt am Haff bedeutet für uns hauptsächlich Entschleunigung vom Alltag. Hier kann man wunderbar zur Ruhe kommen während man auf die Boote im Hafen schaut. Selbst für mobiles Arbeiten ist dies ein perfekter Ort. Wir kommen seit vielen Jahren immer wieder.
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Ankunft
Wir haben uns Anfang Oktober für ein verlängertes Wochenende ein Ferienhaus in Dänemark gemietet, um dem Alltag zu entfliehen. Schon bei der Ankunft gefielen uns die ruhige Lage und die typisch skandinavische Atmosphäre. Das Resort wirkte gepflegt und bot ideale Voraussetzungen für eine entspannte Auszeit. Den Check-In konnten wir vorab online erledigen, sodass wir unsere Unterlagen und die Schlüsselkarte zum Haus aus einem Tresor entnehmen und das Haus direkt beziehen konnten.
Unterkunft
Unser Ferienhaus war modern, gemütlich und geräumig. Im Erdgeschoss gab es einen großzügigen und sehr gut ausgestatteten Küchen- und Essbereich mit Geschirrspüler, Mikrowelle, Kühlschrank, Toaster, Kaffeemaschine und Wasserkocher. Davon ab gingen zwei Schlafzimmer mit Doppelbetten, ein geräumiges Badezimmer mit Dusche & WC sowie eine Terrasse mit Stühlen und Tisch. Darüber hinaus führte eine Treppe nach oben in den offen gestalteten Wohnbereich mit großer Dachterrasse. Hier kann man morgens in Ruhe frühstücken und den Abend entspannt mit einem selbst zubereiteten Essen ausklingen lassen. Das Auto parkt direkt vor der Tür.
Aktivitäten
Das Resort liegt direkt am weitläufigen Nordseestrand. Im Außenbereich gibt es unterschiedliche Spielplätze. Unsere Kinder bevorzugten den Sandspielplatz mit dem riesigen Hüpfkissen in der Nähe unseres Hauses. Uns Eltern hat die dänischen Bezeichnung “Hoppepuden” amüsiert. Das Hauptgebäude des Resorts beheimatet neben der Rezeption auch ein Schwimmbad mit Sauna und einem direkt angeschlossenem, unerwartet großem Wellnessbereich sowie eine Indoor-Spielewelt mit Rutschen, Kletterwänden, Tischtennisplatten und einer Bowling-Bahn. Das Highlight des Wellnessbereichs sind die Garra Rufa Knabberfische. Eine Sitzung an diesem Fischbecken kostet etwa 10 € und bedarf einer vorherigen Anmeldung.
Umgebung
Die Insel Rømø selbst beeindruckte uns mit ihrer weiten Landschaft, den Dünen und dem kilometerlangen Sandstrand von Lakolk. Besonders schön war es, mit dem Auto direkt an den Strand zu fahren und die frische Nordseeluft zu genießen. Bei unseren Spaziergängen konnten wir abschalten und den Alltag vollkommen vergessen.
Auch Ausflüge in die Umgebung gehörten zu unserem Urlaub. Kleine Geschäfte, gemütliche Restaurants und die typisch dänischen Häuser verleihen der Insel einen besonderen Charme. Natürlich durfte auch ein leckeres Softeis nicht fehlen. Besonders empfehlen können wir auch das “Pandekagehus” im Ort, in dem super leckere Pfannkuchen-Variationen angeboten werden.
Fazit
Unser Urlaub im Enjoy Resorts Rømø auf der dänischen Nordseeinsel Rømø war eine wunderbare Mischung aus Erholung, Natur und gemeinsamen Erlebnissen. Das Ferienhaus mit der Kochinsel und der großen Dachterrasse ist uns für lange Zeit in Erinnerung geblieben. Natürlich werden wir wiederkommen.
Side-Fact
In der Rezeption befindet sich ein Schaufenster mit Verkaufsangeboten. Einzelne Reihenhäuser in diesem Resort stehen zum Verkauf. Die freundliche Dame an der Rezeption erteilt bereitwillig Auskünfte dazu. Wem es also so gut gefällt wie uns, der kann dort schon ab 150.000 € ein eigenes Ferienhaus kaufen.

Deutschland
Center Parcs "Bispinger Heide"
Ankunft
Schon bei der Ankunft in der Bispinger Heide kam Urlaubsstimmung auf. Die Ferienhäuser liegen mitten im Grünen und bieten einen gemütlichen Rückzugsort für Familien und alle, die eine kleine Auszeit vom Alltag suchen.
Der Check-In an der Schranke ging zügig. Wir zeigten die Reservierung auf dem Smartphone vor, erhielten unsere Armbänder und konnten die Schranke passieren, um auf den großen Parkplatz zu kommen, denn die Anlage bzw. der Wald ist weitestgehend Auto-frei. Nur zur An- und Abreise gibt es ein kleines Zeitfenster, in dem man bis zu seinem Haus vorfahren darf.
Nachdem wir unser Ferienhaus bezogen hatten, packten wir in Ruhe aus und fühlten uns sofort wie zu Hause. Die Ruhe, die dieser Wald ausstrahlt, ist unbeschreiblich.
Unterkunft
Wir hatten ein Ferienhaus mit 2 Schlafzimmern, einem gemütlichen Wohn- und Essbereich (mit Holzkamin), einer voll ausgestatteten Küche (mit Kühlschrank, Mikrowelle, Geschirrspüler, Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine & Nescafé Dolce Gusto Kapselmaschine), einem Dusch-Bad, einem separaten WC und einer privaten Terrasse. Das Haus haben wir im Premium-Tarif gebucht, in dem das Küchenpaket und die Bettwäsche ("gemachte Betten") bereits inkludiert sind. Bucht man im VIP-Tarif sind auch noch Handtücher, ein Holzkohlegrill und eine finnische Sauna im Preis enthalten. Zudem gibt es in diesem Park auch noch Spezial-Häuser, wie das Hausboot und das Baumhaus. Da hiervon aber nur eine geringe Anzahl zur Verfügungen steht, sollte man diese sehr frühzeitig buchen.
Unterhaltung
Inmitten des Wald findet man den Market Dome mit Schwimmbad, Indoor-Spielewelt, Kreativ-Atelier, Restaurants, Mode-Geschäft und Supermarkt uvm. Outdoor befindet sich der kleine Bauernhof mit Streichel-Zoo sowie diversen weiteren Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, wie z.B. Bogenschießen, Abenteuergolf, Kletterturm, Beachvolleyball uvm.
Wir haben zahlreiche Angebote davon täglich genutzt. Im Aqua Mundo haben wir alle Rutschen durch getestet. Dabei kamen selbst wir Eltern auf unsere Kosten. In der Spielewelt konnte man klettern, rutschen, hüpfen und mit GoKarts fahren. Im Kreativ-Atelier haben die Kinder einen Bilderrahmen bemalt. Auf dem Bauernhof haben die Kinder kleine Hasen gestreichelt. Vor dem Market Dome gab es eine Jeep-Safari.
Zeit draußen
Abseits der Unterhaltungsmöglichkeiten konnte man auch einfach einen Spaziergang durch die Natur unternehmen, auf einen der zahlreichen Spielplätze gehen oder die frische Luft auf der eigenen Terrasse genießen. Hier schmeckte der Kaffee am allerbesten.
Wem das vielfältige Angebot der Anlage noch nicht reicht, der kann auch in wenigen Auto-Minuten ein Outlet-Center besuchen, eine Kartbahn, eine Ski-Halle, einen Tierpark, einen Freizeit- und Vergnügungspark uvm. Die Lüneburger Heide bietet so ziemlich alles, was Familien gerne unternehmen.
Wir waren einen halben Tag im Outlet-Center shoppen und haben anschließend noch ein Haus besucht, das auf dem Kopf steht.
Kulinarisches
Man kann das Verpflegungsmodell (Frühstück, Abendessen, Halbpension, Vollpension) vorab buchen oder sich auch spontan an einzelnen Tagen dazu entscheiden. Diese Flexibilität schätzen wir besonders.
Für unser Frühstück im Ferienhaus haben wir im Supermarkt im Market Dome eingekauft. Die Preise gleichen unseren Supermarkt-Preisen zu Hause. Zudem haben wir uns jeden Morgen frische Brötchen an die Haustür liefern lassen.
Zum Mittag gab es meistens Pommes, Nuggets, Pizza oder Burger im Market Dome.
Am Abend haben wir im Buffet-Restaurant im Market Dome gegessen. Es gibt dort auch ein flaches Kinder-Buffet. Das Buffet war abwechslungsreich, vielfältig und überraschend lecker.
Unser Fazit
Besonders gefallen hat uns die Mischung aus Natur, Aktivitäten und entspannten Stunden im Ferienhaus. Wir konnten gemeinsam viel erleben, zwischendurch aber auch richtig abschalten. Für uns war es ein abwechslungsreicher Urlaub, von dem wir schöne Erinnerungen mit nach Hause genommen haben – und an den wir gerne zurückdenken.

Karibik
Mit der AIDAperla von Barbados nach Hamburg
Leinen los!
Unsere Reise startete im März am Flughafen in Frankfurt. Die Kofferaufgabe und der Check-In dauerten nur wenige Minuten. Die meiste Zeit haben die weiten Wege an diesem Flughafen gekostet. Aber noch nie haben wir so einen familienfreundlichen Flughafen erlebt, an dem man mit Kindern überall die Fast Lane benutzen und sogar alle Getränke mit durch die Handgepäckskontrolle nehmen darf. So saßen wir also viel zu früh an unserem Gate, sodass die Kinder genügend Zeit hatten, die Ankunft der anderen Flieger zu beobachten. Unser Condor-Flieger war ein Charter-Flug, sodass wir bereits am Gate mit anderen Reisegästen der AIDA in Kontakt kamen. Die 11 Stunden vergingen dank des ausgezeichneten Bordprogramms von Condor (Filme, Spiele & Co.) wie im Flug. Auf Barbados angekommen bei 27 Grad wurden wir schon auf dem Rollfeld des Flughafens mit dem Shuttle-Bus abgeholt und direkt zum Schiff gefahren. Unser Gepäck haben wir nach der Aufgabe in Frankfurt also erst vor unserer Kabine auf dem Schiff wieder erhalten. Der Check-In auf dem Schiff lief gewohnt reibungslos & zügig. Schon vor dem Cruise Terminal wurden wir mit Getränken und karibischen Flair begrüßt. Einmal kurz in die Kamera gelächelt und schon hielten wir unsere Bordkarten in den Händen.
Ahoi!
Unsere Kabine auf der AIDAperla war bereits bezugsfertig, sodass wir unser Handgepäck erstmal ablegen konnten, bevor es dann, wie es sich für Kreuzfahrer gehört, direkt ins Buffet-Restaurant ging. Nach einer kleinen Stärkung haben wir die Seenotrettungsübung absolviert und uns mit dem Bordprogramm vertraut gemacht. Auch die Anmeldung beim Kids-Club erledigen wir immer direkt am ersten Tag.
Ankerplatz!
Wir haben uns die Verandakabine Komfort 11286 auf Deck 11 ausgesucht. Die AIDAperla gehört zu der 2. größten Schiffsklasse der Flotte und ist unser absolutes Lieblingsschiff. Die Kabine ist mit einem Doppelbett und einem Doppelstockbett ausgestattet. Neben Kleiderschrank, Schreibtisch & TV gibt es ein geräumiges Duschbad sowie eine Veranda mit Glasbrüstung, durch die selbst die Kleinsten den Blick aufs Meer genießen können. Was für uns auf keiner Schiffsreise fehlen darf, sind Magnethaken, die an den Schiffswänden sehr gut halten und den Platz an unserer Garderobe ordentlich erweitern.
Auf Kurs!
Unsere Reiseroute führte uns 19 Tage lang von den schönsten Häfen der Karibik über den Atlantik an die Westküste Europas bis hoch nach Hamburg. Dabei waren wir auf Barbados, Martinique, Antigua & St. Kitts. Nachdem wir an 7 aufeinander folgenden Tagen auf hoher See ausreichend entspannt und die Familienzeit genossen haben, kamen wir auf Teneriffa an. Von hier aus ging es dann weiter über Lanzarote, Lissabon, Vigo, A Coruña und Le Havre bis nach Hamburg. Entspannter kann man dem Jetlag nicht entkommen.
Land in Sicht!
Unsere Landausflüge unternehmen wir grundsätzlich auf eigene Faust. Sofern sich der Hafenort fußläufig erkunden lässt, machen wir uns mit den Kindern auf den Weg. Zuvor decken wir uns im Bord-Shop des Schiffes mit etwas Proviant ein, falls der Weg für die Kids mal wieder zu lang wird. In vielen Häfen findet sich direkt im Terminal ein breites Angebot an Ausflügen & Möglichkeiten, einen aufregenden Tag zu verbringen.
In der Karibik sind wir mit Fährboot, Taxi oder offenem Bus zu den traumhaften Stränden gelangt, um dort zu baden, zu tauchen, zu schnorcheln oder einfach nur zu die Sonne zu genießen. Für einen Sonnenschirm und zwei Liegen muss man etwa 30 € Leihgebühr pro Tag einplanen.
In Santa Cruz de Tenerife haben wir uns zu Fuß aufgemacht zu einem Stadtbummel. In spanischen Städten gibt es zahlreiche Spielplätze und Trinkwasserstellen.
Auch in Arecife auf Lanzarote sind wir zu Fuß entlang des wunderschönen Yachthafens in die Stadt gelaufen. Dort haben wir dann noch eine kleine Festung besucht.
Ab Lissabon und weiter nördlich brauchten wir dann mal wieder unsere Jacken, schließlich war es erst Anfang April. Hier wurden wir mit einem Shuttle-Bus in die Stadt gebracht und haben uns dort für eine Stadtrundfahrt in einem TukTuk entschieden.
Vigo empfing uns zunächst mit Regen. Deshalb wurden uns direkt vor dem Schiff schon die ersten Regenschirme zum Kauf angeboten. Wir sind hier zu Fuß durch die malerischen Gassen in den Ortskern gegangen. Die Orangenbäume standen direkt am Straßenrand und haben unsere Kinder besonders begeistert.
In A Coruña kann man auch sehr gut zu Fuß in die lebhafte Stadt gehen. Wir haben hier den traumhaft schönen Atlantikstrand besucht und Postkartenfotos gemacht. Auch in dieser Stadt gab es zahlreiche Spielplätze. In den Supermärkten haben wir günstiges Proviant (Kekse & Co.) erworben.
Wenn man in Le Havre das Schiff und den Hafen zu Fuß verlässt und sich rechts hält, kommt man zu der modernen Shopping-Mall „Docks“. Hier gibt es neben zahlreichen Geschäften auch einen kleinen Indoor-Spielplatz und leckere französische Backwaren.
Der letzte Landgang führte uns dann in Hamburg vom Schiff.
An Bord!
Wir durften zum ersten Mal 7 Seetage in Folge auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen. Sorge, dass wir uns langweilen würden, hatten wir nicht. Allerdings kam schon ein mulmiges Gefühl auf, als der Kapitän vor dem Verlassen der Karibik über die Lautsprecher jeden Gast aufforderte, noch einmal in sich zu gehen und zu überlegen, ob er sich in der Lage fühle, die nächsten 7 Seetage ohne besondere medizinische Hilfe zu überstehen. Zwar gibt es ein Bord-Hospital, aber das hat eben auch seine Grenzen auf See. Operationen beispielsweise können hier nicht durchgeführt werden. Ebenso wenig wie die Behandlung von komplizierten Knochenbrüchen. Und so kam es tatsächlich, dass wir bereits in der ersten Nacht umdrehen mussten, um einen Passagier mit Hüftknochenbruch zur medizinischen Versorgung an Land zu bringen. Nach dem Abtransport per Hubschrauber konnten wir unsere Reise dann auch umgehend fortsetzen.
Das Entertainment-Team von AIDA ist natürlich auf die Seetage eingestellt. Bei so einem großartigen Programm mussten wir uns wegen einiger Überschneidungen teilweise sogar zwischen mehreren spannenden Programmpunkten entscheiden. Wer etwas Ruhe genießen wollte, hat sich ein windgeschütztes Plätzchen auf dem Sonnendeck gesucht. Alle anderen waren im Schiffsinneren unterwegs.
Ein Tag lief beispielsweise so ab: Papa ist morgens mit den Kindern zum Frühaufsteher-Kaffee (mit Croissants) gegangen, damit Mama ausschlafen kann. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Meerblick haben wir uns zu einer spannenden Familien-Rallye übers Schiff angemeldet. Nach erfolgreichem Abschluss haben wir uns eins der zahlreichen Brettspiele im Beach Club geliehen. Vor dem Mittagessen wollten die Kinder noch eine Runde im Lazy River (Wasserbahn) drehen. Anschließend wurde im Kids Club gespielt und gebastelt während Papa zum Darts gegangen ist und Mama eine Massage im Spa genossen hat. Ausgeruht hofften wir dann auf das große Glück beim Bingo spielen. Trotz des ausgebliebenen Gewinns haben wir noch einen Abstecher zu dem Lego-Store an Bord gemacht. Während die Kinder dort bauen, können die Eltern auf einer gemütlichen Couch das bunte Treiben auf dem Marktplatz beobachten. Nach diesem aufregenden Tagesprogramm haben wir erstmal einen Moment in der Hängematte auf unserer Veranda entspannt. Unser tägliches Pflichtprogramm nach dem Abendessen ist die Kids Disco. Danach sehen wir uns im Theatrium gerne die spektakuläre Akrobatik-Show an bevor wir den Abend mit einem Cocktail auf unserer Veranda ausklingen lassen.
An den weiteren Tagen gab es eine Neptun-Taufe, die Clubbie-Parade und viele weitere tolle Events, die Kinderaugen zum Leuchten bringen. Auf jeden Fall gab es immer genug zu entdecken, aber auch ausreichend Zeit zum Entspannen.
Dass man dort auf hoher See das Schaukeln des Schiffes bemerkt, können wir nicht abstreiten. Aber obwohl der Tellerstapel im Restaurant hoch und runter ging, hat es uns überhaupt nichts ausgemacht. Eigentlich hatten wir uns sogar ziemlich schnell daran gewöhnt, dass man nicht immer geradeaus läuft.
Lecker unterwegs!
Es gibt zahlreiche Buffet-Restaurants an Bord, von denen zwischen 6 und 22 Uhr immer mindestens eins geöffnet hat. Zu den Hauptmahlzeiten haben natürlich alle Restaurants auf. So kann man morgens, mittags, nachmittags, abends nach Herzenslust schlemmen. Auch an die Kleinsten ist gedacht mit einer Baby-Ecke, in der es Pre-Nahrung, verschiedene Sorten Hipp-Brei, Milch & heißes Wasser gibt. Bei besonderen Wünschen hilft die Crew gern weiter. Das Fuego ist mit Kindern einfach mit Abstand das beste Restaurant. Es gibt zahlreiche Kinderstühle, ein flaches Kinder-Buffet und ganz viele glückliche Kinderstimmen.
Wer beim Essen gern etwas mehr Ruhe hat, reserviert sich einen Tisch in einem der vielfältigen À-la-Carte-Restaurants, von denen die meisten im Reisepreis inkludiert sind. Während der Wartezeit gibt es für die Kinder etwas zum Malen oder Spielen am Tisch, sodass die Eltern den Blick aufs Meer genießen können. Unsere Kinder bevorzugen es jedoch meistens, mit dem Kids Club ins Buffet-Restaurant zu gehen, sodass wir unser Abendessen vollkommen in Ruhe zu zweit genießen können. An dieser Stelle möchte ich das French Kiss (französische Küche) und das Casa Nova (italienische Küche) hervorheben. Der Service und vor allem das Essen sind beeindruckend.
Und auch für die Nachtschwärmer hält AIDA noch etwas bereit: die Curry-Wurst-Ecke.
Und wie war`s?
Ich muss wohl nicht sagen, dass wir vielfache Wiederholungstäter sind. Unser Motto ist „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“. Wenn man den nächsten Urlaub bereits gebucht hat, fällt der Abschied eben nicht ganz so schwer. Und außerdem sagt man auf AIDA gern „Nur wer Abschied nimmt, kann auch wiederkommen. Auf AIDAsehen!“.


















