

Lombok-eine Alternative zu Bali?
2023 startete ich meine erste zweiwöchige Rundreise nach Asien. Schnell wurde mir klar, dass Bali, einst ein Geheimtipp in Südostasien, heute Millionen Touristen in seinen Bann zieht – und das nicht ohne Grund. Dennoch wurde mir nach kurzer Zeit bewusst, dass Indonesien noch viel mehr zu bieten hat. Deshalb machte ich mich ein Jahr später, 2024, auf die Suche nach einer Alternative, um Land und Leute auch abseits des stetig wachsenden Tourismus kennenzulernen.
So stieß ich auf Lombok, eine Insel östlich von Bali, die nur etwa 30 bis 50 Minuten Flugzeit entfernt liegt.
Schon bei der Ankunft am Flughafen Lombok (LOP) fiel der Unterschied zu Bali sofort auf. Statt großer Menschenmengen gab es lediglich einige ATMs, eine Wechselstube, wenige Mobilfunkanbieter und eine Handvoll Fahrer, die ihre Dienste anboten. Hier galt schnell die Devise: Wer handelt, gewinnt. Kurze Zeit später hatten meine Begleitung und ich eine SIM-Karte, indonesische Rupiah und saßen bereits in einem SUV auf dem Weg zu unserer Unterkunft. Diese befand sich im Süden der Insel in Kuta – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort auf Bali – etwa 45 Fahrminuten vom Flughafen entfernt.
Die Fortbewegung auf Lombok unterscheidet sich ebenfalls von Bali. Dienste wie Grab oder Gojek sind dort kaum verbreitet. Stattdessen bewegt man sich meist mit gemieteten Rollern fort, die in vielen Unterkünften für wenige Euro pro Tag verfügbar sind. Auch wenn es nicht immer die neuesten Modelle sind, bringen sie einen zuverlässig von A nach B. Alternativ bieten manche Unterkünfte auch Fahrer mit Auto an, was besonders für längere Strecken oder Tagesausflüge praktisch ist.
Unsere Reise begann in Kuta, dem wohl bekanntesten Ort auf Lombok, und führte uns anschließend nach Selong Belanak. Dort lernten wir Thomas, einen deutschen Auswanderer, kennen. In der Unterkunft, im Ort und besonders am wunderschönen Sandstrand wurde schnell deutlich, wie herzlich die Einheimischen Touristen einem begegnen. Freundliche Begrüßungen, ein kurzes Gespräch nach dem Surfen oder ein Lächeln zwischendurch – all das vermittelte das Gefühl, wirklich willkommen zu sein. Schnell merkten wir: Die Zeit scheint hier etwas langsamer zu laufen.
Im Gegensatz zu Bali ist Lombok überwiegend muslimisch geprägt und wird nicht ohne Grund „die Insel der 1.000 Moscheen“ genannt.
Um noch mehr vom „echten“ Indonesien kennenzulernen, reisten wir weiter nach Sekotong im Südwesten der Insel. Von dort aus besuchten wir die sogenannten „Secret Gilis“. Diese kleinen Inseln sind deutlich weniger touristisch erschlossen als die bekannten Gilis bei Bali. Sie bieten unberührte Strände, hervorragende Möglichkeiten zum Schnorcheln und teilweise bereits erste Unterkünfte.
Auch bei den Unterkünften bietet Lombok eine gute Auswahl – von einfachen Holzhütten bis zu modernen kleinen Strandhotels. Während unserer Reise zahlten wir zwischen 25 und 75 Euro pro Nacht, oft inklusive sehr gutem Frühstück.
Fazit: Wer eine weniger touristische Insel mit traumhaften Stränden sucht und Indonesien authentischer erleben möchte, findet auf Lombok eine wunderbare Alternative zu Bali.
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