

London – entdecken, staunen, genießen
Ich habe mich direkt in London verliebt.
In diese besondere Mischung aus Geschichte und Moderne, aus Großstadttrubel und kleinen, gemütlichen Ecken.
Ich war inzwischen zweimal in London – und bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Mal war.
Was ich an London besonders mag, ist die Kombination aus alt und neu. Historische Gebäude stehen neben moderner Architektur, dazwischen Parks, kleine Straßen, Märkte und die berühmten roten Doppeldeckerbusse und Telefonzellen. Man kann einfach loslaufen und entdeckt ständig etwas Neues.
Unterwegs in London
Bei unseren beiden Reisen sind wir einmal in Heathrow und einmal in Stansted gelandet. Von beiden Flughäfen ist das Stadtzentrum Londons gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Von Heathrow sind wir mit der Elizabeth Line ins Zentrum gefahren, von Stansted mit dem Bus.
In London kommt man mit der U-Bahn wirklich gut von A nach B. Man muss nur kurz verstehen, welche Linie in welche Richtung fährt – dann ist das System erstaunlich unkompliziert. Und wer lieber über der Erde unterwegs ist, kann mit den roten Doppeldeckerbussen durch die ganze Stadt fahren.
Wir haben für die öffentlichen Verkehrsmittel die Oyster Card genutzt. Das ist eine Karte, die man vorab mit Guthaben auflädt und die man für U-Bahn, Bus und auch die Thames Clippers nutzen kann. Die Thames Clippers sind Boote des öffentlichen Nahverkehrs auf der Themse. Bei U-Bahn und Thames Clippers hält man die Karte beim Ein- und Aussteigen an das Lesegerät, beim Bus nur beim Einsteigen.
Für die Einreise nach London braucht man einen gültigen Reisepass und die elektronische Einreisegenehmigung ETA.
Auch beim Bezahlen war London für uns sehr unkompliziert: Mit Karte konnten wir praktisch überall bezahlen, auch auf den Märkten.
Stand: September 2026
Londons Wahrzeichen
Wenn man an London denkt, kommt man an der Tower Bridge wohl kaum vorbei. Auf Fotos sieht sie schon toll aus, aber in echt ist sie eine wahre Schönheit. Das kann ein Bild kaum einfangen.
Auch der Elizabeth Tower mit der weltberühmten Glocke Big Ben und der Buckingham Palace gehören für mich zu jedem London-Besuch dazu.
Die Wachablösung (Changing the Guard) am Buckingham Palace sollte man sich auf jeden Fall anschauen. Schon lange vorher kommen viele Besucher, um einen guten Platz zu bekommen. Wenn es dann losgeht, ziehen die Wachen in ihren Uniformen und der Musik durch die Straßen. Das einmal live zu erleben, ist schon etwas Besonderes.
Direkt am Buckingham Palace liegt der St. James’s Park. Ein richtig schöner Park, durch den man wunderbar spazieren kann. Dort liefen uns plötzlich Pelikane über den Weg. Mitten in London – damit hatten wir tatsächlich nicht gerechnet.
Und dann gibt es da noch die St. Paul’s Cathedral, eine riesige Kirche mit einer beeindruckenden Kuppel. Ich vermute, wir kennen sie fast alle noch aus dem Englischbuch. Sie steht mitten in der Londoner City, zwischen all den modernen Gebäuden.
Am Piccadilly Circus treffen große Leuchtreklamen, Geschäfte und Großstadtflair aufeinander. Hier ist immer etwas los und man ist mitten im Londoner Trubel.
Kleine Entdeckungen
Eine meiner liebsten kleinen Entdeckungen ist der Leadenhall Market. Die tolle, überdachte Markthalle mit ihren historischen Details ist richtig schnuckelig und wirkt fast ein bisschen wie aus einer anderen Zeit. Im ersten Harry-Potter-Film diente der Leadenhall Market als Kulisse für Szenen rund um die Winkelgasse und den Eingang zum Tropfenden Kessel.
Außerdem entdeckt man in London überall Statuen und Figuren – von Harry Potter über Mary Poppins bis zu Paddington.
Überhaupt findet man in London so viele kleine, besondere Ecken.
Harry Potter Studios
Den berühmten Bahnsteig 9¾ in King’s Cross haben wir uns bei einem kurzen Zwischenstopp angeschaut. Von dort ging es für uns weiter zu einem meiner persönlichen Highlights.
Einmal nach Hogwarts.
Die Warner Bros. Studio Tour London – The Making of Harry Potter liegt etwas außerhalb von London. Wir haben eine Tour gebucht, bei der die Busfahrt ab King’s Cross, der Eintritt und auch der Rücktransfer bereits dabei waren. Die Tour war super organisiert und wir hatten ausreichend Zeit, uns die Studios in Ruhe anzuschauen.
Die Studios selbst sind einfach unglaublich.
Man betritt zuerst die Große Halle aus den Filmen. Die langen Tische, die hohen Decken und die vielen Details lassen einen wirklich kurz denken, man wäre in Hogwarts.
Danach gibt es jede Menge originale Filmsets, Kostüme, Requisiten und kleine Vorführungen zu entdecken.
Ein tolles Erlebnis – nicht nur für Harry-Potter-Fans.
London für Genießer
Von Street Food über kleine Cafés bis hin zu schicken Restaurants – London ist ein echtes Paradies für Genießer. Besonders die Food Markets haben es mir angetan. Die Auswahl ist riesig und es macht einfach Spaß, sich durch die Stände zu probieren.
Camden Market hat mir dabei besonders gut gefallen: bunt, lebendig, ein bisschen verrückt und mit unzähligen kleinen Ständen, Läden und Food-Angeboten. Auch den Borough Market und den Greenwich Market haben wir besucht. Beide waren ganz unterschiedlich und jeder hatte seinen eigenen Charakter.
Egal ob kleiner Snack zwischendurch, Kaffee am Nachmittag oder ein schönes Abendessen – wir haben in London überall fantastisch gegessen.
Greenwich
Greenwich ist definitiv einen Besuch wert. Mir haben vor allem die wunderschönen Gebäude des Old Royal Naval College gefallen, zu dem auch die berühmte Painted Hall mit ihren beeindruckenden Wand- und Deckenmalereien gehört. Die historische Anlage direkt an der Themse gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Im Greenwich Park liegt das Royal Observatory auf einem Hügel. Hier verläuft der berühmte Nullmeridian, auf dem man mit einem Fuß auf der östlichen und mit dem anderen auf der westlichen Erdhalbkugel stehen kann. Von dort oben hat man außerdem einen wunderschönen Blick auf das College mit der Themse und der Londoner Skyline im Hintergrund.
Museen
Viele der großen Londoner Museen sind kostenlos. Zu denen, die uns besonders gut gefallen haben, gehören das Natural History Museum mit seiner Rolltreppe, die durch einen riesigen Planeten führt, und das Victoria & Albert Museum, eines der größten Museen für Kunst und Design.
Auch das kleine Guards Museum und die direkt gegenüberliegende Guards’ Chapel haben wir uns angeschaut – ein schöner Einblick in die Geschichte und Tradition der britischen Garde.
London von oben
Wer London einmal von oben sehen möchte, sollte sich auf jeden Fall den Horizon 22 oder den Sky Garden anschauen. Beide sind kostenlose Aussichtsplattformen und bieten einen tollen Panoramablick über die Stadt. Mir persönlich hat der Horizon 22 besonders gut gefallen.
Für beide Aussichtsplattformen sollte man sich vorher ein kostenloses Ticket reservieren, da die Plätze begrenzt sind.
London am Abend
Besonders schön fand ich unsere abendliche Bootsfahrt mit den Thames Clippers. Wenn es langsam dunkel wird und die Lichter der Stadt angehen, sieht die beleuchtete Skyline vom Wasser aus unglaublich toll aus.
Bei unserem Besuch im Januar waren wir auch bei den Winter Lights in Canary Wharf. Zwischen den modernen Gebäuden leuchteten überall verschiedene Lichtkunstwerke, die man auf einem Rundweg entdecken kann.
Mein Fazit
London hat für mich einfach ein ganz besonderes Flair. Es ist diese Mischung aus Ankommen, Wohlfühlen, Erleben und Staunen. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken, und gleichzeitig fühlt sich die Stadt erstaunlich vertraut an. Ob Geschichte, Shopping, gutes Essen, besondere Orte oder einfach das Treiben auf den Straßen – London lässt sich immer wieder neu entdecken.
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Eine Woche am Lago Maggiore - unsere Familienauszeit
Ende Juni 2026 ging es für uns als Familie für eine Woche nach Italien an den Lago Maggiore. Gemeinsam mit meinem Mann und unserer 16-jährigen Tochter sind wir mit dem Auto nach Cannobio gefahren. Schon bei der Ankunft hat uns die Kombination aus italienischem Flair, dem See und den Bergen gefallen.
Unser Zuhause für diese Woche war das Lakeview Cannobio, ein kleiner und überschaubarer Campingplatz mit nur wenigen Stellplätzen, Mobile Homes und Ferienwohnungen. Genau diese überschaubare Größe hat für uns den Charme des Platzes ausgemacht. Die Atmosphäre war herzlich und man fühlte sich schnell wohl.
Unser Mobile Home war sehr sauber und gepflegt und hatte eine schöne Veranda mit Blick auf den Lago Maggiore. Den direkten Blick auf den See genießt man hier eigentlich überall – von den Unterkünften aus genauso wie beim Essen im Restaurant.
Auch kulinarisch hat uns der Platz wirklich begeistert. Die Gerichte werden frisch zubereitet und neben der kleinen Karte gibt es auch immer ein Tagesgericht. Besonders gut gefallen hat mir, wie freundlich und flexibel das Personal ist und wie selbstverständlich auf individuelle Wünsche eingegangen wird.
Ein Abend ist uns dabei besonders im Gedächtnis geblieben: der Pizzaabend. Die Pizza wurde direkt vor Ort im Pizzaofen selbst gemacht, während wir den Blick auf den Lago Maggiore genießen konnten. Sie war wirklich unglaublich lecker. Dazu leckere Cocktails und diese entspannte, herzliche Atmosphäre – für uns war es ein wunderschöner Abend, an den wir uns gerne zurückerinnern.
Cannobio und das Leben am See
Cannobio selbst hat uns sehr gut gefallen. Besonders schön ist der große Sonntagsmarkt. Von italienischen Spezialitäten und Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu kleinen Souvenirs gibt es hier einiges zu entdecken. Während des Marktes lässt sich wunderbar durch Cannobio schlendern und das italienische Lebensgefühl genießen.
Auch am Lago Maggiore selbst haben wir viel Zeit verbracht. Zum Campingplatz gehört ein Privatbadestrand, den man über eine Unterführung erreicht. Da wir unsere eigenen Stand-Up-Paddles dabei hatten, waren wir viel auf dem Wasser unterwegs. Für alle, die gerne Zeit am See verbringen und Wassersport mögen, ist die Lage daher besonders schön.
Mit der Seilbahn über den Lago Maggiore
Ein Ausflug führte uns nach Laveno zur Funivie del Lago Maggiore. In den offenen Kabinen der Seilbahn ging es hinauf auf den Sasso del Ferro, der auf über 1.000 Metern Höhe liegt. Schon während der Fahrt eröffnete sich ein wunderschöner Blick über den See und die umliegende Landschaft.
Oben angekommen, wurde der Ausblick noch beeindruckender. Von hier hatten wir einen fantastischen Panoramablick über den See. Wer möchte, kann den Sasso del Ferro auch über verschiedene Wanderwege zu Fuß erkunden.
Santa Caterina del Sasso
Mein persönliches Highlight der Reise war das Kloster Santa Caterina del Sasso. Das ehemalige Kloster liegt spektakulär an einer steilen Felswand über dem Lago Maggiore.
Während wir durch die Anlage liefen, kamen wir an alten Mauern, kleinen Innenhöfen und dem wunderschönen Säulengang mit seinen alten Bögen vorbei. Immer wieder gab es schöne Details zu entdecken.
Sant'Anna und der Orrido di Sant'Anna
Die kleine Kirche Sant'Anna bei Traffiume hat uns überrascht. Direkt daneben liegt der Orrido di Sant'Anna, eine Schlucht des Flusses Cannobino mit beeindruckenden Felswänden und Wasserläufen, an denen man an warmen Tagen auch baden kann. Durch die alte Steinbrücke, das Wasser und die umliegende Landschaft wirkt der Ort fast märchenhaft.
Mit dem Stand-Up-Paddle lässt sich der Orrido übrigens auch vom Wasser aus erkunden.
Unser Fazit
Die Woche am Lago Maggiore war für uns die perfekte Mischung aus Erholung, Familienzeit und abwechslungsreichen Ausflügen. Besonders schön fanden wir die herzliche Atmosphäre auf dem Lakeview Cannobio, das italienische Lebensgefühl und die vielen Möglichkeiten, den Lago Maggiore aktiv oder ganz entspannt zu genießen.
Wenn du den Lago Maggiore selbst entdecken möchtest, unterstütze ich dich gerne bei der Planung deiner Reise.

Spanien
Fuerteventura
Fuerteventura – unterwegs zwischen Stränden, Dünen und Atlantik
Im Juli 2025 ging es für uns als Familie für zehn Tage nach Fuerteventura. Mit unserem 18-jährigen Sohn und unserer 15-jährigen Tochter wollten wir die Insel kennenlernen.
Direkt am Flughafen haben wir unseren Mietwagen übernommen und sind damit zu unserer Unterkunft im Süden der Insel nach Jandía gefahren. Von dort aus haben wir in den nächsten zehn Tagen die Insel erkundet.
Die Dünen von Corralejo
Einer unserer Ausflüge führte uns nach Corralejo im Norden der Insel. Dort waren wir im Parque Natural de Corralejo, einem großen Dünengebiet direkt an der Küste. Die riesigen Sanddünen ziehen sich über mehrere Kilometer am Meer entlang und haben uns wirklich beeindruckt.
Man kann hier mit Blick auf den Atlantik durch die Dünen bis zum Strand laufen.
Popcorn Beach
Am Popcorn Beach haben wir einen kleinen Zwischenstopp eingelegt. Die kleinen weißen Kalkalgen, die dort am Strand liegen, sehen tatsächlich ein bisschen wie Popcorn aus. Wenn man in der Gegend unterwegs ist, ist der Popcorn Beach auf jeden Fall einen Besuch wert.
Unterwegs zum Arco de las Peñitas
Eine Wanderung führte uns in den Barranco de las Peñitas, eine beeindruckende Schlucht im Inselinneren. Über die Felsen ging es hinauf zum Arco de las Peñitas, einem natürlichen Felsbogen, der etwas versteckt liegt. Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Ausblick.
Wer zum Felsbogen hinauf möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen und trittsicher sein. Gerade das letzte Stück ist etwas anspruchsvoller und teilweise steiler.
Mit dem Katamaran aufs Meer
Eine unserer schönsten Unternehmungen war eine Katamaran-Tour. Wir waren insgesamt nur zehn Personen an Bord, wodurch die Tour sehr persönlich und entspannt war.
Während der Fahrt gab es frisch zubereiteten Thunfisch, kanarische Kartoffeln, Brot und Getränke. Und wir hatten das Glück, Delfine und einen Rochen zu sehen.
Für mich war diese Tour das schönste Erlebnis während unseres Aufenthalts.
Playa de Sotavento
Unter den Stränden, die wir besucht haben, war die Playa de Sotavento ein echtes Highlight. Das Wasser dort schimmert besonders türkis. Bei Flut bildet sich eine riesige, flache Lagune aus Meerwasser direkt am Strand – ein wirklich toller Anblick.
Dort liegen auch eine Surfschule und ein Beachclub.
Oasis Wildlife Fuerteventura
Auch den Oasis Wildlife Park haben wir besucht, einen großen Tierpark auf der Insel. Die Anlage ist wirklich schön angelegt. Vor Ort kann man Futter kaufen und damit unter anderem die Giraffen direkt aus der Hand füttern.
Acua Water Park
Im Acua Water Park in Corralejo haben wir einen Tag verbracht. Der Wasserpark ist ziemlich groß und es gibt viele verschiedene Rutschen und Wasserattraktionen. Hier kann man als Familie problemlos einen ganzen Tag verbringen.
Jandía und Umgebung
Fußläufig von unserer Unterkunft lag der lange Sandstrand von Jandía, der sich perfekt für einen entspannten Tag am Meer eignet.
Entlang der Strandpromenade in Jandía kann man außerdem wunderbar bummeln, ein bisschen shoppen oder etwas essen gehen.
Typisch Fuerteventura
Auf der Insel sieht man immer wieder die kleinen, frechen Atlashörnchen. Sie sind ziemlich zutraulich.
Während unseres Aufenthalts im Juli war es heiß. Dazu kam der typische Wind auf Fuerteventura, den wir bei den hohen Temperaturen als angenehm empfunden haben.
Unser Fazit
Fuerteventura hat uns mit seiner Mischung aus weiten Stränden, beeindruckender Natur und abwechslungsreichen Erlebnissen überrascht. Die Insel eignet sich genauso für einen entspannten Badeurlaub wie für alle, die im Urlaub gerne unterwegs sind und viel erleben möchten.
Du möchtest Fuerteventura kennenlernen? Gerne plane ich nicht nur deine Reise, sondern auch die passenden Ausflüge dazu.











