Silvester unter Palmen mit Freunden genießen

Hua Hin: 5-Sterne, Strand, Stadt & Kultur vereint
Thailand
Silvia Rosinger
07.10.2026
•
5 min Lesezeit

Silvester & Geburtstag im Cape Nidhra Hotel in Hua Hin

Das Cape Nidhra Hotel ist ein Fünf-Sterne-Hotel im thailändischen Badeort Hua Hin, direkt am Golf von Thailand. Von Bangkok bzw. dem Flughafen Bangkok fährt man – je nach Verkehr – etwa 2 bis 3 Stunden.

Wir waren einem anderen Pärchen über Silvester 2024/25 dort und haben gleichzeitig meinen 40. Geburtstag gefeiert. Das Hotel war noch wunderschön weihnachtlich geschmückt und beleuchtet, was es zu dieser Zeit einen ganz besonderen Flair verliehen hat.

Das Cape Nidhra liegt mitten in Hua Hin und trotzdem direkt am Strand. Durch die Lage in der Stadt hat man Restaurants, Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten schnell zu Fuß erreicht.

In diesem Bericht möchte ich euch vor allem das Hotel und unsere Erfahrungen dort vorstellen. Ausflugsziele in Hua Hin und Umgebung sowie einige unserer Restaurantbesuche könnt ihr gerne jederzeit bei mir anfragen, aber das würde diesen Bericht nur noch länger machen.

Und jetzt zu diesem wirklich tollen Hotel – das Cape Nidhra gehört definitiv zu den schönsten Hotels, in denen wir bisher waren.

Unsere Sky Pool Suite

Alle Zimmer im Cape Nidhra sind Suiten und entsprechend großzügig geschnitten. Wir hatten eine Sky Pool Suite und waren damit sehr zufrieden.

Das Besondere: Jede Suite verfügt über einen eigenen Pool, wobei die Größe je nach Zimmerkategorie variiert.

Unser Pool lag auf der eher schattigen Terrasse und ist nicht beheizt. Dadurch war das Wasser für meinen Geschmack eigentlich zu kühl. Zum Abkühlen wunderbar, für längeres Baden allerdings etwas zu frisch. Das empfindet natürlich jeder anders, ich friere sehr schnell und mir ist auch schnell zu heiß.

Ansonsten gibt es an der Suite für uns eigentlich nichts auszusetzen. Einen direkten Meerblick hat man zwar nicht, aber wenn man sich etwas vorbeugt und zur Seite schaut, kann man das Meer sehen. Der Ausblick von unserem Zimmer ging auf ein benachbartes Grundstück das entweder ein Park oder ähnliches war, also mehr Natur und im Hintergrund dann die Stadt Hua Hin.

Das Badezimmer ist ebenfalls sehr groß. Es gibt eine Regendusche, eine Badewanne und zwei Waschbecken. Das WC ist durch eine Glasfront nicht komplett vom restlichen Badezimmer getrennt.

An Pflegeprodukten war alles vorhanden, was man braucht: Shampoo, Conditioner, Duschgel, Seife, Zahnbürsten und einiges mehr. Alles wurde regelmäßig aufgefüllt.

Auch beim Stauraum wurde nicht gespart. Wir hatten Kleidung für 14 Tage dabei und konnten sogar unsere Koffer in den Schränken verstauen – und trotzdem war noch genug Platz übrig.

Zur Ausstattung gehörten außerdem eine Strandtasche, Hausschuhe, sogar Flip-Flops und ein ausreichend großer Safe. Jeden Tag wurde kostenlos Wasser bereitgestellt – soweit ich mich erinnere, waren es etwa drei Liter.

Eine Minibar bzw. ein Kühlschrank ist ebenfalls vorhanden, der Inhalt ist allerdings kostenpflichtig.

Da wir nur Frühstück gebucht hatten, war das für uns überhaupt kein Problem. In Hua Hin gibt es schließlich unzählige Möglichkeiten, außerhalb des Hotels essen zu gehen.

Direkt gegenüber befindet sich beispielsweise ein 7-Eleven, und nur wenige Gehminuten entfernt gibt es einen größeren Supermarkt. Zum Überqueren der Hauptstraße helfen die Security-Mitarbeiter des Hotels sehr gerne – gerade am Anfang ist das ganz angenehm.

Das Zimmer wurde zweimal täglich betreut: einmal zur normalen Reinigung und später noch einmal, um das Zimmer für die Nacht vorzubereiten. Handtücher und Bettwäsche können täglich gewechselt werden, wenn man das möchte, ansonsten erfolgt der Wechsel automatisch alle zwei Tage.

Zur Begrüßung warteten außerdem ein Obstteller und einige Pralinen auf uns.

Wir haben uns in der Suite wirklich sehr wohl gefühlt und auch sehr gut geschlafen. Einzig die Klimaanlage direkt über dem Bett war etwas ungünstig, da die Luft genau auf uns geblasen hat. Ohne Klimaanlage wurde es allerdings schnell zu warm. Wir haben deshalb einfach vor dem Schlafengehen das Zimmer ordentlich heruntergekühlt und die Klimaanlage anschließend ausgeschaltet.

Strand & Liegewiese

Das Cape Nidhra verfügt über einen eigenen Strandabschnitt. Normalerweise stehen dort einige Liegen, allerdings gibt es am Strand keinen Sonnenschutz.

Die Liegewiese ist dafür großzügig und wir haben eigentlich immer problemlos Liegen bekommen. Auch vier Liegen nebeneinander waren kein Problem, außer an einem oder zwei Tage an denen es etwas getrennt war.

Während unseres Aufenthalts hatten wir außergewöhnlich starke Gezeiten. Der Manager des Hotels, ein Schweizer, meinte sogar, dass er eine solch starke Flut in seinen vielen Jahren dort so noch nicht erlebt hatte.

Das Wasser stieg teilweise so hoch, dass die Stufen zum Strand überspült wurden und zusätzliche Holzstufen eingesetzt werden mussten. Auch die Mauer eines Nachbargrundstücks wurde durch die Wassermassen beschädigt. So war es gerade am Anfang nicht leicht hinunter zum Strand zu kommen.

Im Laufe unseres Aufenthalts verschoben sich Ebbe und Flut zeitlich wieder etwas und wir konnten problemlos im Meer schwimmen, in den Wellen spielen und abends am Strand spazieren gehen.

Das Wasser war angenehm warm und gleichzeitig erfrischend.

Zum Schnorcheln ist dieser Strand allerdings nicht gerade geeignet. Wir haben zwar auch ohne Ausrüstung ein paar Fische gesehen, durch den sandigen Untergrund ist die Sicht jedoch entsprechend eingeschränkt und dadurch gibt es natürlich auch keine Korallen. Gute Schnorchelspots befinden sich weiter entfernt und sind mit einer mehrstündigen Autofahrt und teilweise einer Bootsfahrt verbunden. Zumindest nach meinen Recherchen.

Natürlich gibt es in Thailand sicherlich schönere, tropischere Strände. Das Cape Nidhra liegt nun einmal mitten in Hua Hin, einer Großstadt und nicht auf einer abgelegenen Insel. Für uns war der Strand aber soweit sauber, weitläufig und völlig in Ordnung – und wir wussten bereits vorher, was uns erwartet.

Der Pool

Neben dem Strand gibt es einen schönen Hotelpool mit weiteren Liegen und vier Sonnenbetten. Der Pool war sehr sauber und wurde regelmäßig sorgfältig gereinigt.

Die Wassertemperatur empfanden wir als angenehm: erfrischend genug zum Abkühlen, aber warm genug, um auch länger darin zu bleiben.

Handtücher für Pool und Strand stehen kostenlos und in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Man nimmt sich einfach welche und gibt sie nach Gebrauch wieder zurück.

Das Rocks Restaurant liegt direkt am Pool. Getränke und kleine Speisen kann man sich auch direkt zur Liege bringen lassen.

Die Liegen waren sowohl am Pool als auch auf der Liegewiese sehr bequem. Wenn man Hilfe beim Verschieben brauchte, waren die Mitarbeiter so gut wie immer zur Stelle.

Ein kleines Manko der Liegewiese: Wenn der Boden über Nacht feucht war, wurde es stellenweise etwas matschig. Wir hatten während unseres Aufenthalts allerdings überwiegend schönes Wetter, sodass das für uns kein großes Problem war. Nur morgens wenn der Boden durch den Tau noch feucht war hat man etwas davon gemerkt.

Frühstück & Gastronomie

Im Cape Nidhra gibt es das Rocks Restaurant sowie die darüber gelegene On the Rocks Bar.

Unser Frühstück war ausgesprochen vielfältig. Neben Wurst, Käse, Gebäck und verschiedenen Brotsorten gibt es täglich warme Speisen, darunter auch thailändische und andere asiatische Gerichte. Für uns persönlich war das morgens teilweise etwas viel, aber wer gerne asiatisch frühstückt, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

Besonders gut fand ich die Eierstation, an der man sich Eier nach Wunsch zubereiten lassen kann. Dazu gibt es unter anderem Speck, Würstchen, Crêpes und Waffeln, die je nach Tag wechseln.

Ob süß oder herzhaft, gesund oder weniger gesund, europäisch oder asiatisch – beim Frühstück findet wirklich jeder etwas.

Und dann gibt es noch meine persönliche Lieblingsstation: die frische Obstbar. Mango, Wassermelone, Ananas, Drachenfrucht und vieles mehr werden frisch aufgeschnitten. Einfach sagen, worauf man Lust hat – und schon bekommt man einen Teller mit frischem Obst, oder auch zwei.

Ich habe mich besonders in den Wassermelonensaft verliebt. Zu meinem Geburtstag wurde mir morgens sogar mein Lieblingssaft geschenkt.  Ich habe ihn fast jeden Tag getrunken und vermisse ihn hier tatsächlich jeden Tag - auch noch nach fast zwei Jahren. Ich hab sogar versucht ihn nachzumachen, aber so ganz gelungen ist es mir bis jetzt noch nicht.

Auch das Abendessen im Rocks Restaurant hat uns sehr gut gefallen. Neben thailändischen Gerichten gibt es auch europäische Küche. Besonders das Grilled Chicken mit Sticky Rice hatte es uns allen angetan.

Manchmal dauerte es mit dem Essen etwas länger, wenn besonders viele Gäste da waren. Da aber auch viele Gäste von außerhalb im Restaurant essen, ist das durchaus nachvollziehbar. Und da wir uns ja im Urlaub befanden und keinen Stress hatten, hat es uns auch nicht gestört.
Wir sind aber auch öfters außerhalb Essen gegangen - in Hua Hin findet man alles, von deutscher Küche, italienischer, ein Steak House und natürlich auch viele sehr gute Thai Restaurants und Streetfood.

Die On the Rocks Bar befindet sich auf dem Dach des Hotels und bietet einen schönen Blick Richtung Meer. Wir waren dort zwei- oder dreimal. Die Getränke waren gut, allerdings war es abends recht dunkel und während unserer Besuche nicht besonders viel los.

Silvester & BBQ

Unser Silvesterabend war wirklich etwas Besonderes. Beim Restaurant und der Liegewiese wurde vieles umgestellt, bzw. weggeräumt und neues aufgebaut, so wurde es dort richtig festlich schön.
Auf der Liegewiese wurden zunächst Sekt und Cocktails serviert und es gab kleine Elefanten als Schlüsselanhänger als Geschenk.

Außerdem fand eine Tombola statt – und mein Schatz hatte tatsächlich Glück und gewann einen der Hauptpreise: einen Gutschein für das wöchentliche BBQ-Buffet inklusive einer Flasche Wein für zwei Personen. 

Das Silvesterbuffet selbst war ebenfalls erstklassig. Es gab zahlreiche Vorspeisen, verschiedene Grillstationen, Beilagen, Desserts, Käse und vieles mehr. Wer an Silvester dort essen möchte, sollte unbedingt rechtzeitig reservieren, da auch viele Stammgäste von außerhalb kommen. Da wir ja nur Frühstück gebucht hatten, kostete das natürlich extra - im Gegensatz zu einigen anderen Hotels waren die Kosten jedoch recht moderat.

Auch das BBQ-Buffet hat uns sehr gut gefallen. Man konnte sich am Grill aussuchen, ob man beispielsweise Krustentiere, Hühnchen oder Schweinefleisch möchte, und anschließend die gewünschte Zubereitung und verschiedene Saucen auswählen.

Wir selbst essen keine Meerestiere, deshalb kann ich diese nicht beurteilen. Dafür hatten es mir die verschiedenen Saucen und besonders der süße Pflaumendip angetan. Auch die Desserts waren einfach nur super lecker.

Sonstiges & besondere Momente

Über das Cape Nidhra könnte ich wahrscheinlich noch vieles erzählen. Für uns war das Hotel einfach ein Traum – und einen großen Anteil daran hatten die herzlichen und aufmerksamen Mitarbeiter. Von der Security über die Reinigungskräfte und das Strandpersonal bis hin zum Manager wurden wir überall freundlich behandelt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir mein 40. Geburtstag.

Nicht nur zum Frühstück bekam ich meinen geliebten Wassermelonensaft. Nach meiner zweistündigen Massage traf ich zufällig den Manager und wir kamen ins Gespräch. Als ich erwähnte, dass ich an diesem Tag einen runden Geburtstag feiere, gratulierte er mir herzlich und meinte sogar, man würde mir mein Alter gar nicht ansehen. Das hört man natürlich sehr gerne. Anschließend bot er mir ein Glas Wein an, das er zu unseren Liegen bringen lassen wollte.

Wenige Minuten später kamen tatsächlich zwei Mitarbeiter mit einer ganzen Flasche sehr guten Weins und Gläsern. Einer der jungen Männer hatte auf dem Weg zu uns sogar noch geübt, mir auf Deutsch zum Geburtstag zu gratulieren.

Der Wein war richtig gut – aber viel mehr als der Wein selbst hat mich diese kleine Geste berührt. Genau solche persönlichen Aufmerksamkeiten machen für mich den Unterschied und haben unseren Aufenthalt im Cape Nidhra so besonders gemacht.
Abends klopfte es dann auch nochmals an der Tür zu unserem Zimmer und ich bekam sogar noch eine kleine Torte überreicht und ein, zwei kleine Geschenke - wirklich super aufmerksam und ich habe mich total darüber gefreut.

Es war außerdem das erste Mal, dass ich meinen Geburtstag im Winter fernab der europäischen Kälte im Warmen verbringen durfte. Und ganz ehrlich: Es war einfach unbeschreiblich schön. Am Strand liegen, Sonne tanken, während zu Hause Winter ist, und anschließend noch Silvester in Thailand feiern – daran könnte ich mich definitiv gewöhnen. Ich sehne mich jetzt schon zurück und könnte mir gut vorstellen, meinen Geburtstag öfter auf diese Weise zu verbringen. 

Silvester am Strand

Auch der Jahreswechsel war etwas ganz Besonderes.

Um Mitternacht war gerade Ebbe und wir konnten am Strand entlangspazieren, Fotos machen und das Feuerwerk beobachten, das sich entlang der kilometerlangen Küste von Hua Hin erstreckte.

Mit Sand unter den Füßen, im Kleid am Strand und überall um uns herum Feuerwerk – es fühlte sich fast surreal an. Gleichzeitig war es einfach wunderschön und definitiv ein Silvester, das wir so schnell nicht vergessen werden. 

Unser Fazit zum Cape Nidhra

Wir waren sowohl mit dem Frühstück als auch mit dem Abendessen sehr zufrieden. Auch das Silvester- und BBQ-Buffet haben uns überzeugt.

Was uns aber mindestens genauso beeindruckt hat, war der Service. Wochen nach unserem Urlaub habe ich das Hotel sogar noch einmal angeschrieben, weil ich einige der Desserts vom Silvesterabend so lecker fand, aber nicht wusste, wie sie heißen. Ich habe meine Fotos mitgeschickt und tatsächlich eine ausführliche Antwort mit den Namen der Desserts und sogar groben Informationen zur Zubereitung bekommen.

Für mich zeigt genau so etwas, was für ein tolles Hotel das Cape Nidhra ist.

Wir haben uns rundum wohlgefühlt und würden definitiv wiederkommen. Wir haben uns alle vier unglaublich wohlgefühlt, konnten uns wunderbar erholen und haben die Zeit dort sehr genossen. Das Cape Nidhra verbindet für uns eine sehr schöne, luxuriöse Hotelanlage mit der praktischen Lage mitten in Hua Hin. Man hat Ruhe und Erholung im Hotel und gleichzeitig Restaurants, Geschäfte und das Leben von Hua Hin direkt vor der Tür. Natürlich gibt es immer Kleinigkeiten, die jeder anders empfindet – wir persönlich haben während unseres Aufenthalts aber tatsächlich nichts erlebt, was uns wirklich negativ in Erinnerung geblieben ist.

Für uns war es ein ganz besonderer Aufenthalt – nicht zuletzt, weil wir dort gemeinsam Silvester und meinen 40. Geburtstag gefeiert haben. 

Die Abreise fiel uns entsprechend schwer und wir sind mit einem weinenden Auge gefahren.

Und auch die Möglichkeit, dem europäischen Winter für ein paar Wochen zu entfliehen, hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Sonne, Wärme und Meer mitten im Winter – das tut einfach gut und ist für mich mittlerweile eine der schönsten Möglichkeiten, das neue Jahr zu beginnen.

Massagen, Spa & Fitness

Natürlich hat das Cape Nidhra auch einen eigenen Spabereich. Jedoch haben wir diesen nicht genutzt da es außerhalb unzählige Massagesalons gab und die Preise natürlich enorm unterschiedlich waren. So kann ich euch leider nicht von den Hoteleigenen Massagen und Anwendungen berichten.
Ich hatte vorab im Internet nach Massagesalons gesucht, und nur wenige Gehminuten entfernt gab es einen, der sehr gute Bewertungen hatte und mir gut gefallen hat. Dort sind wir dann auch hin, haben es getestet und waren mehr als zufrieden - so haben wir uns fast täglich eine Massage gegönnt. Von Fußmassage, über Thai Massage, Body Scrub und vielem mehr. Wir wurden im Zuge unseres Aufenthalts zu Stammkunden, und ich vermisse diese Massagen wirklich sehr.

Da dieser Urlaub so gut wie nur zur Entspannung diente haben wir auch das Hoteleigene Fitnessstudio bzw. Gymnastikraum nicht genutzt. Es gibt einen Fitnessraum mit mehrere Geräten von Ausdauer über Kraft. Wie gut diese sind oder in welchem Zustand sie sind, kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich lediglich einen Blick hineingeworfen habe. Es stehen auf jeden Fall Handtücher und Wasser bereit.

Noch ein Wort zur Anreise

Wir sind von Wien direkt mit EVA Air geflogen, nachdem wir von Stuttgart nach Wien weitergereist waren. Auch diesmal hat alles völlig problemlos funktioniert. Unsere Freunde, mit denen wir geflogen sind, leben in Wien und so hatten wir vor und nach unserer Reise eine Übernachtung bei ihnen und konnten gemeinsam fliegen.

EVA Air war vollkommen in Ordnung - vom Essen über das Entertainment Angebot, die Mitarbeiter, wir haben nichts negatives zu berichten. Wir sind Economy geflogen.

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Malediven

Mit Partner und Freunden im Paradies

10 Tage Malediven – unsere Erfahrungen auf Safari Island Im Oktober 2022 ging es für uns für zehn Tage auf die Malediven . Wir flogen mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Malé und nach zehn Tagen auf demselben Weg wieder zurück. Für meinen Pa
Silvia Rosinger
07.10.2026
•
5 min Lesezeit

10 Tage Malediven – unsere Erfahrungen auf Safari Island

Im Oktober 2022 ging es für uns für zehn Tage auf die Malediven. Wir flogen mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Malé und nach zehn Tagen auf demselben Weg wieder zurück.

Für meinen Partner war es die erste Reise außerhalb Europas – entsprechend gespannt waren wir beide. Schon sehr lange waren die Malediven für mich ein Traum und nun ging er endlich in Erfüllung.

Anreise mit Gulf Air

Unsere Sitzplätze hatten wir bereits vorab reserviert. Ein Upgrade auf Business Class wäre möglich gewesen, haben wir aber nicht genutzt, das lag dann doch außerhalb unseres Budgets.

Bei Gulf Air erhält jeder Passagier bereits zu Beginn des Fluges ein Kissen und eine Decke, außerdem stehen Ohrstöpsel für das Entertainment zur Verfügung. Unsere Flüge waren nahezu vollständig ausgebucht.

Das Essen war für mich persönlich in Ordnung. Da ich aufgrund von Allergien und Unverträglichkeiten sowie einiger Lebensmittel, die ich einfach nicht mag, eher heikel bin, bin ich hier grundsätzlich etwas schwieriger zufriedenzustellen. Verhungern musste ich aber definitiv nicht.

Das Entertainment-Angebot war sehr gut und bot eine große Auswahl an Filmen und Serien. Den Rückflug habe ich beispielsweise genutzt, um mir gleich alle drei Teile von Phantastische Tierwesen anzusehen. Die Auswahl an deutschsprachigen Filmen/Serien war etwas weniger - mein Partner hat jedoch genug gefunden und da ich alles auf Englisch schaue, gab es mehr als genug für mich.

Aufenthalt in Bahrain

Der Flughafen in Bahrain hat uns positiv überrascht. Er ist modern und schön gestaltet. Da wir mehrere Stunden Aufenthalt hatten, konnten wir uns dort gut die Zeit vertreiben und die Stunden gingen auch recht schnell vorüber.

Es gibt verschiedene gemütliche Sitzmöglichkeiten sowie Sessel, die sich zum Liegen verstellen lassen. Wir haben dort unter anderem etwas gegessen und konnten die längere Umsteigezeit dadurch entspannt überbrücken.

Endlich Malediven – und zunächst Regen

Dann war es endlich soweit: Malé!

Bei der Ankunft wurden wir jedoch von Regen begrüßt. Ein Mitarbeiter von FTI nahm uns in Empfang und nach einer kurzen Wartezeit ging es weiter zum Seaplane-Terminal.

Auch dort regnete es noch und ich hatte zu diesem Zeitpunkt ehrlich gesagt schon die schlimmsten Befürchtungen bezüglich des Wetters. Wir wussten ja, dass wir in der Regenzeit da waren und der Monsunwechsel auch mehr oder weniger in diesen Zeitraum fällt.

In der Lounge warteten wir ungefähr eine Stunde. Ich habe die Gelegenheit genutzt mich umzuziehen – mein Partner hat das nicht gemacht und hat das später noch bereut.

Dann ging es etwas schneller als erwartet weiter zum Wasserflugzeug.

Mit dem Seaplane nach Safari Island

Der Flug mit dem Seaplane war bereits ein Erlebnis für sich. Es ist zwar ganz schön laut, aber der Blick aus der Luft auf die türkisfarbenen Atolle und kleinen Inseln ist einfach wunderschön. Für uns gehörte der Flug definitiv schon mit zum Urlaub und war ein Ereignis selbst.

Safari Island war die erste Insel, die wir anflogen. Nach der Landung auf dem Wasser ging es mit einem Boot weiter zur Insel. Dabei wäre beinahe mein Rucksack vergessen worden – zum Glück ist es noch rechtzeitig bemerkt worden.

Auf Safari Island angekommen, wurden wir freundlich begrüßt und zur Rezeption begleitet. Dort bekamen wir ein kühlendes Tuch und ein Getränk. Der Himmel war noch bewölkt und es nieselte leicht.

Doch das sollte sich zum Glück schnell ändern.

Unser Water Bungalow

Ursprünglich hatten wir einen Semi Water Bungalow gebucht. Das bedeutet von der Terrasse direkt ins Meer und auf der Eingangsseite ist Land/Strand. Unsere Freunde, die später am Tag ankamen, hatten einen Water Bungalow reserviert.

Bei unserer Ankunft erfuhren wir, dass unser Semi Water Bungalow durch einen Sturm beschädigt worden war. Deshalb wurden wir für den gesamten Aufenthalt kostenfrei auf einen Water Bungalow upgegradet. Ob das wirklich so wahr, oder diese einfach überbucht waren (sie sind sehr beliebt), wussten wir nicht und war uns ehrlich gesagt auch egal.

Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut – besonders, weil unsere Freunde nur zwei Bungalows entfernt untergebracht waren - denn ansonsten hätten wir doch längere Wege von uns zu ihnen gehabt - die Water Bungalows und die Semi Water Bungalows liegen jeweils komplett auf der anderen Seite der Insel.

Der Weg durch die tropische Vegetation zum Bungalow hat uns sehr gut gefallen, auch wenn man bei der hohen Luftfeuchtigkeit schnell ins Schwitzen kam. Auf dem Weg dorthin kam schließlich die Sonne heraus und die Wolken wurden immer weniger.

Kaum angekommen, habe ich ausgepackt, mich in den Bikini geworfen und war wenig später schon im Wasser.

Traumhaft!

Wir hatten den Bungalow 163, den letzten Bungalow auf der linken Seite. Dadurch hatten wir nur auf einer Seite direkte Nachbarn. Auf der anderen Seite lag der Blick in Richtung einer kleinen Werftinsel. Von dort waren gelegentlich Bohr- oder Hammergeräusche zu hören, die uns allerdings kaum gestört haben.

Unsere Seite war außerdem die Sonnenuntergangsseite, während unsere Freunde im Bungalow 165 den Sonnenaufgang genießen konnten.

Auf unserer Seite war es während eines großen Teils des Aufenthalts recht windig. Deshalb verbrachten wir einige Stunden lieber auf der Terrasse unserer Freunde. Für eine Freundin war der Wind etwas unangenehm, während ich ihn teilweise sogar ganz angenehm fand – ich gehöre eher zu denen, denen schnell heiß wird.

Bungalow – unser Eindruck

Die Einrichtung ist sicherlich nicht mehr die modernste. Einige Dinge könnten langsam erneuert werden, beispielsweise der WC-Sitz oder teilweise die Lampenschirme.

Für uns war das allerdings kein wirklicher Kritikpunkt. Wir wussten bereits vor der Reise, dass die Einrichtung nicht dem neuesten Standard entspricht. Alles war sauber, funktionierte und insgesamt gab es für uns nichts zu beanstanden. Außerdem verbringt man auf den Malediven ohnehin möglichst wenig Zeit im Zimmer.

Besonders praktisch fanden wir die zusätzliche Tür von der Terrasse zur Dusche. So konnte man direkt nach dem Baden duschen, ohne erst durch das Zimmer laufen und dabei Sand und Wasser hineinzutragen. Eine Außendusche gibt es auf Safari Island nicht - für viele ist das jedoch ein Muss.

Ein Punkt, den ich der Vollständigkeit halber erwähnen möchte: Während unseres Aufenthalts hatten wir insgesamt etwa fünf bis sieben kleinere Schaben im Bungalow. Mein Partner fand das ziemlich unangenehm und hat seinen Koffer deswegen in der ganzen Zeit nicht komplett ausgepackt. Vor der Abreise haben wir natürlich alles sehr gründlich ausgeschüttelt.

Ich persönlich habe das etwas entspannter gesehen. Die Tiere waren nicht besonders groß und man befindet sich schließlich auf einer tropischen Insel mitten in der Natur. Natürlich hätten wir beide lieber darauf verzichtet, aber für mich ist es kein Grund, den Aufenthalt negativ zu bewerten.

All Inclusive & Essen

Normalerweise essen wir im Urlaub meist zweimal am Tag und snacken zwischendurch. Auf Safari Island hatten wir allerdings erstaunlich viel Hunger – wahrscheinlich auch wegen der vielen Bewegung. Wir kamen an den meisten Tagen auf etwa 12.000 Schritte und waren entsprechend häufig im Restaurant.

Das Frühstück war sehr lecker und ausreichend. Die Auswahl wiederholte sich zwar immer wieder, aber besonders gefreut haben wir uns über die frischen Palatschinken (Pfannkuchen/Crepes), die es ungefähr alle zwei Tage gab.

Das Mittagessen wurde als abwechslungsreiches Buffet angeboten. Abends war die Auswahl besonders groß: Bei den Hauptgerichten wiederholte sich in unseren zehn Tagen kaum etwas.

Geschmacklich war alles sehr gut, teilweise allerdings recht scharf. Für mich als sehr wählerische Esserin war die Auswahl trotz meiner Allergien und Unverträglichkeiten ausreichend und ich wurde jeden Tag satt. Auch die Desserts waren sehr lecker. Vor allem die Pandan Desserts!

Wir hatten während unseres gesamten Aufenthalts denselben Kellner. Er wusste schnell, was wir gerne trinken und essen, und war freundlich und aufmerksam.

Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die Getränke: Da ich keine Kohlensäure trinke bzw. vertrage, hätte ich mir mehr Auswahl gewünscht. Eistee war im All Inclusive nicht enthalten und die Säfte gab es nur in größeren Packungen, die man nicht mit aufs Zimmer nehmen durfte. So blieb für mich hauptsächlich Wasser. Cocktails und die übrige Getränkeauswahl waren dagegen gut. Bestimmte Cocktails waren, wie überall, nicht im All Inclusive enthalten und mussten, wenn gewünscht, extra bezahlt werden.

Schnorcheln – unser absolutes Highlight

Das Schnorcheln war für mich eines der größten Highlights der Reise.

Ja, auch das Hausriff ist teilweise von der Korallenbleiche betroffen. Trotzdem haben wir unglaublich viel gesehen: Papageienfische, verschiedene Haie, Rochen, Schildkröten, Drückerfische, Kugelfische, Langusten und natürlich Nemos.

Besonders schön war für mich, dass ich einen Tag vor der Abreise noch etwa 40–50 Meter mit einer Schildkröte schwimmen konnte.

Wir nahmen außerdem an der im All Inclusive enthaltenen Schnorcheltour teil und besuchten zwei weitere Spots. Dort war das Riff teilweise besser erhalten und etwas farbenfroher. Die Vielfalt der Fische empfand ich am Hausriff allerdings mindestens genauso beeindruckend.

Leider ging am Ende unseres Urlaubs die Speicherkarte meiner Unterwasserkamera kaputt – dadurch sind sämtliche Fotos und Videos vom Schnorcheln verloren gegangen. Besonders schade, denn gerade die farbenprächtigen Papageienfische hätte ich sehr gerne festgehalten.

Auch unsere Freunde nutzten verschiedene Ausflüge, darunter eine Mantatour und eine Overnight-Tour zur Walhai-Beobachtung. Dabei konnten sie unter anderem einen Walhai und später sogar sehr nah Mantas sehen und mit ihnen schwimmen – ein ganz besonderes Erlebnis.

Für mich war es das erste Mal so schnorcheln zu können - davor war ich immer nur im Mittelmeer, und das kann man einfach nicht vergleichen. Ich träume immer noch von diesem Erlebnis und möchte es unbedingt wiederholen.

Freundliches Personal & Sandfliegen

Das Personal auf Safari Island war durchweg freundlich und hilfsbereit. Egal ob Housekeeping, Küche, Restaurant, Bar oder Garten – wir wurden immer freundlich begrüßt und aufmerksam bedient.

Auch beim Thema Sandfliegen hatten wir Glück: Während unseres gesamten Aufenthalts hatten wir keinen einzigen Stich. Wir hielten uns allerdings auch relativ wenig direkt im Sand auf und verwendeten keine speziellen Mittel dagegen. Wir hatten natürlich genügend Insektenschutz dabei, aber da wir im Wasserbungalow untergebracht waren und nicht im Sand lagen, hatten wir keinerlei Probleme. Abends waren wir in der Cocktail Bar noch etwas trinken und nicht an der Pool Bar - von anderen Urlaubern haben wir gehört, dass es wohl dort zu mehr Stichen kommen soll, da die Sessel im Sand stehen.

Unser Eindruck von Safari Island

Safari Island ist keine klassische High-End-Luxusinsel – und genau das sollte man bei der Wahl des Resorts wissen. Natürlich gibt es auf den Malediven zahlreiche deutlich luxuriösere und modernere Resortinseln. Wer auf außergewöhnliches Design, absoluten Luxus und eine besonders exklusive Atmosphäre Wert legt, findet auf jeden Fall andere, passendere Inseln.

Für Malediven-Einsteiger oder Reisende, die keinen extremen Luxus suchen, ist Safari Island aus unserer Sicht jedoch eine tolle Wahl. Für uns hatte die Insel genau das, was wir uns von den Malediven erhofft hatten: türkisblaues Wasser, tolle weiße Strände, eine schöne Natur und eine faszinierende und vor allem interessante Unterwasserwelt.

Safari Island würde ich persönlich im unteren-mittleren Preissegment einstufen. Aber auch da ist der Preis im Vergleich zu anderen Reisezielen natürlich höher - die Malediven sind, vor allem auf den Resortinseln, nun mal kein Low-Budget Reiseziel.

Auch wenn das Hausriff stellenweise von der Korallenbleiche betroffen ist und vielleicht nicht zu den farbenprächtigsten Riffen der Malediven gehört, hat uns die Artenvielfalt und vor allem die schiere Anzahl an Fischen und Haien beeindruckt. Für uns war genau das etwas, das Safari Island besonders gemacht hat.

Letztendlich kommt es einfach darauf an, was man von seinem Maledivenurlaub erwartet. Wer Luxus auf höchstem Niveau möchte, wird sich wahrscheinlich eher nach einer anderen Insel umsehen. Wenn man aber eine schöne Insel mit viel Natur, einem tollen Hausriff und einer entspannten Atmosphäre sucht, dem können wir Safari Island definitiv empfehlen.

Unser Fazit zu Safari Island

Wir hatten zehn wunderschöne Tage auf Safari Island und waren insgesamt sehr zufrieden.

Die Kombination aus traumhaftem Meer, wunderschöner tropischer Natur, dem tollen Schnorchelrevier und der entspannten Atmosphäre hat uns begeistert.

Unsere drei kleinen Kritikpunkte waren die teilweise nicht mehr ganz zeitgemäße Einrichtung, die gelegentlichen Schaben im Bungalow und die für mich etwas eingeschränkte Auswahl an kohlensäurefreien Getränken im All Inclusive.

Für uns ist das allerdings tatsächlich Jammern auf sehr hohem Niveau.

Die Malediven haben uns definitiv nicht zum letzten Mal gesehen. Und besonders schön: Selbst mein Partner, der eigentlich kein großer Fan von Fernreisen ist, war am Ende überzeugt und möchte wiederkommen. Das nächste Mal geht es dann aber auf eine andere Resortinsel - denn bei der großen Auswahl möchte man auch Anderes, Neues kennenlernen - und so kann ich dann auch besser Vergleiche ziehen.

Safari Island würden wir für einen entspannten Maledivenurlaub jederzeit empfehlen.

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