

Winterzauber im hohen Norden: Unser Familienabenteuer in Rovaniemi
Die Planungsphase im Norden: Warum professionelle Hilfe Gold wert ist
Wer eine Reise nach Rovaniemi auf eigene Faust plant, merkt schnell: Ganz so unkompliziert ist das nicht. Da es nur begrenzte Flugverbindungen in den hohen Norden gibt und viele Unterkünfte und Resorts oft monatelang im Voraus ausgebucht sind, war der gesamte Prozess eine echte Challenge. Unser finaler Routenplan stand schließlich: Es ging für uns per Flug von München über Frankfurt nach Rovaniemi.
Genau bei solchen Schritten merkt man als Reisende, wie viel Zeit eine solche Recherche verschlingt. Vor allem, wenn man den Rückweg unbedingt mit dem berühmten Santa Claus Express verbinden möchte. Wer hier eine gemütliche Schlafwagenkabine ergattern will, muss extrem früh dran sein, da diese begehrten Abteile rasch vergriffen sind. Für uns hat sich die Mühe am Ende absolut gelohnt: Die Rückfahrt mit dem Nachtzug war zauberhaft, die Betten überraschend komfortabel und das Dahingleiten durch die tiefverschneite finnische Landschaft ein absoluter Traum! Von Helsinki aus konnten wir im Anschluss ganz unkompliziert direkt wieder zurückfliegen.
Neu eröffnet: Unsere Chalet-Auszeit fernab vom Trubel
Vor Ort hatten wir eine fantastische Unterkunft gefunden: ein modernes Chalet direkt im Lapland Winter Park. Die Chalet Anlage ist erst im Herbst 2025 eröffnet worden und dadurch noch brandneu. Die stilvollen Holzhütten rochen beim Betreten noch herrlich nach frischem Holz – allein dieser natürliche Duft hat bei uns allen sofort für pure Entspannung gesorgt! Mir hat besonders gut gefallen, dass die Chalets etwas abgelegen im Park liegen: Dort verirren sich keine Tagestouristen hin und man genießt eine absolute, magische Ruhe.
Magische Polarlichter direkt vor dem Fenster
Das absolute Highlight im Inneren der Hütte: Das Bett steht direkt an einer großen Fensterfront, sodass man auf die schneebedeckten Bäume blickt und mit etwas Glück Polarlichter erhaschen kann. Für die Polarlichter bietet das Hotel sogar eine praktische App an, die eine Benachrichtigung schickt, sobald die Hotelkamera das Himmelslicht erfasst.
In den ersten Nächten hatten wir leider noch kein Glück. In der letzten Nacht hatte ich die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben und wollte mich einfach nur noch ausruhen. Doch dann wurden wir belohnt: Plötzlich weckte mich mein Mann – und direkt vor unserem großen Fenster tanzten kräftige grüne Polarlichter am Himmel! Dieses Gefühl, direkt aus dem warmen Bett heraus dieses Naturspektakel zu erleben, war schlicht unbeschreiblich.
Familien-Action im Schnee-Erlebnisspark
Da wir mit zwei Kindern unterwegs waren, war der weitläufige Park rund um das Resort für uns die perfekte Wahl. Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf, denn für die Kids gab es jeden Tag neue Abenteuer. Ein absolutes Highlight war die hauseigene Rodelbahn, mit der wir jeden Morgen nach dem Frühstück voller Freude auf Schlitten direkt wieder zu unserem Chalet gerutscht sind. Auch das Füttern der Rentiere hat die Kinder absolut begeistert, und die täglichen Begegnungen machten den Aufenthalt unvergesslich. Neben den ruhigeren Momenten sorgte vor allem eine rasante Fahrt im Huskyschlitten für jede Menge Spaß bei der ganzen Familie als echtes arktisches Abenteuer. Abgerundet wurde das Angebot im Park durch sportliche und erholsame Aktivitäten wie Eishockey, Langlaufski auf den Loipen, Schlittschuhlaufen oder entspannte Stunden in der Sauna.
Zwischen touristischem Trubel und absoluter Winterstille
Ein echter Pluspunkt des Konzepts: Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr strömen zwar die Tagestouristen aus der Stadt in den Park, aber davor und danach gehört die magische Winterstille ganz exklusiv den Hotelgästen. Dank unkomplizierter Shuttlebusse ist man zudem im Handumdrehen im Zentrum von Rovaniemi.
Das Weihnachtsmann-Dorf im Test: Unser ehrliches Fazit
Zusätzlich haben wir einen Ausflug in das bekannte Weihnachtsmann-Dorf unternommen. Davon waren wir allerdings etwas enttäuscht: Für uns hatte das Ganze eher den Charakter eines großen Erlebnisparks mit vielen Extrakosten. Für ein kurzes Foto beim Weihnachtsmann steht man extrem lange an, um nach wenigen Minuten mit Preisen ab 45 Euro konfrontiert zu werden. Was ich daraus gelernt habe: Man muss nicht jede touristische Standard-Attraktion mitnehmen; die echten, unbezahlbaren Momente hatten wir abseits dieser Massen im Park.
Gemütliche Abende in der Kota: Kulinarik im Schnee
Da wir im Chalet nur mit Frühstück gebucht hatten, haben wir einen Ausflug in die Stadt clever genutzt und uns bei einem Supermarkteinkauf eingedeckt. Von da an wurde jeder Abend zu einem kleinen Highlight: Wir haben unser Essen gemeinsam in einer traditionellen Kota (einer finnischen Grillhütte) zubereitet. Bei knisterndem Feuer im Ofen zu grillen, während draußen der Schnee fiel – das schuf eine unvergleichlich gemütliche Atmosphäre für die ganze Familie.
Mein Fazit als Reiseberaterin: Lohnt sich ein erneuter Besuch?
Unsere Lappland-Reise im Februar 2026 war ein rundum perfekter Mix an Erlebnissen. Ob sich ein erneuter Besuch lohnt? Definitiv!
Genau dieses Insider-Wissen und die Erfahrung aus erster Hand gebe ich an meine Kunden weiter. Denn eine so detailreiche Planung – von den passenden Flügen über die raren Schlafwagen im Nachtzug bis hin zu den besten Chalets – kostet im Alltag enorm viel Zeit. Wer sich diesen Aufwand sparen möchte, um sich direkt entspannt auf die Reise zu freuen, für den übernehme ich das genau mit dieser Leidenschaft!
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Der Impuls: Warum es ausgerechnet Ägypten wurde
Durch viele parallele Reiseanfragen – bei denen Kunden oft explizit den Wunsch äußerten: „Alles, außer Ägypten und Türkei“ – bin ich selbst neugierig geworden. Im direkten Vergleich zu anderen Destinationen locken hier oft extrem attraktive Preise, und nachdem ich schon wahnsinnig viel über die spektakuläre Unterwasserwelt gehört hatte, stand für uns fest: Das schauen wir uns jetzt einmal selbst an! Dank starker Bewertungen und Empfehlungen war das passende Hotel auch schnell gefunden: Die Wahl fiel auf das Pickalbatros Vita Resort in Marsa Alam, vor allem wegen seiner herrlichen Abgelegenheit und des Rufes als absolutes Schnorchelparadies. Dank Direktflug nach Marsa Alam und einem komfortablen Privattransfer waren wir im Handumdrehen am Ziel.
Ankommen und Eingewöhnen: Der kleine Kulturschock im Riesenresort
Dort angekommen, erwartete uns eine riesige Anlage (inklusive Villagio) und für uns erst einmal ein kleiner Kulturschock. Da ich persönlich große Betonbunker überhaupt nicht mag, war unser wunderschöner Bungalow direkt am Meer für uns ein absolutes Highlight und der perfekte Rückzugsort! Schon am frühen Morgen wurden wir dort jeden Tag mit einem fantastischen, leuchtend rot-orangefarbenen Sonnenaufgang belohnt, den man direkt von unserem Zimmer aus wunderbar beobachten konnte. Abgesehen von der Weitläufigkeit war die Anlage ansonsten sehr sauber und schön gestaltet.
Wir brauchten erst einmal ein paar Tage, um uns in dem Resort zurechtzufinden und einzugewöhnen. Die Dimensionen wurden besonders bei den Wegen spürbar: Es gab mehrere Pools – von unserem Zimmer aus war der nächste ein traumhafter, dreistufiger Infinitypool mit fantastischem Meerblick, der für mich auch der schönste der ganzen Anlage war.
Zusätzlich bot das Resort einen riesigen Aquapark mit über 30 Rutschen sowie zahlreiche Restaurants und Bars. Da all das von unserem Zimmer jedoch ein gutes Stück entfernt lag, waren die Wege bei den heißen Sommertemperaturen oft weit und beschwerlich – vor allem natürlich für unsere Jüngste, da es uns bei diesen Temperaturen ohnehin meist direkt ans Wasser gezogen hat. Zum Glück gab es Abhilfe: Wir haben uns des Öfteren eines der Golfcars organisiert oder konnten auf die großen Fahrräder (für 4 bis 6 Personen) zurückgreifen, die zwar eigentlich in einem anderen Teil der Anlage stationiert waren, sich aber im Laufe des Tages durch andere Gäste ganz praktisch wie von selbst in unsere Nähe verteilten!
Strand und Badespaß: Zwischen feinem Sand und steiniger Riffkante
Der Strand liegt direkt vor der Tür der Strand-Bungalows, während man von anderen Teilen der Anlage einen etwas längeren Fußmarsch einplanen muss. Kostenlose Liegen, bequeme Auflagen und Sonnenschirme werden direkt vom Hotel in ausreichender Zahl gestellt, sodass man hier entspannt Platz findet. Der Strandabschnitt selbst ist angenehm weitläufig und keineswegs überlaufen, was das Urlaubsgefühl deutlich steigerte.
Allerdings muss man wissen, dass der Strand im Uferbereich teilweise recht steinig ist – ohne Badeschuhe kommt man hier definitiv nicht weit. Dafür punktet der Bereich durch seine Natürlichkeit; sanitäre Anlagen und Bars sind vom Strand aus gut und schnell erreichbar. Ein großes Plus für Familien: Es gibt überwachte Bereiche mit geschulten Rettungsschwimmern, die ein wachsames Auge auf die Badenden haben. Hunde sind am Strand übrigens nicht erlaubt, was für Ordnung sorgt.
Unterwasser-Abenteuer: Von der Riffkante bis zum flachen Strand
Der absolute Hauptgrund für unsere Reise war natürlich die Unterwasserwelt, und hier wurden wir absolut nicht enttäuscht! Vom Strand aus führt ein wunderschöner, langer Steg direkt und bequem über das geschützte Riffdach hinweg ins tiefere Wasser.
Dort angekommen, landet man quasi direkt in einem lebendigen Aquarium. Schon beim Schnorcheln an der Riffkante hatten wir das unbeschreibliche Gefühl, eins mit dem Ozean zu sein, als plötzlich eine riesige Meeresschildkröte direkt an uns vorbeizog. Zwar haben wir an einem Morgen leider knapp verpasst, dass die Delfine direkt ans Riff kamen, aber die Begegnungen waren auch so atemberaubend – auch wenn man die Strömung an der Riffkante nie unterschätzen darf und hier etwas Übung braucht.
Entgegen unserer Erwartungen war zudem das Schnorcheln direkt im flachen Uferwasser ein echtes Highlight. Hier fühlte man sich fast wie in einer geschützten Kinderstube des Meeres: Wir trafen auf Riffhaie, Rochen, Feuerfische und unglaublich viele kleine Fische samt winzigem Nachwuchs. Das so hautnah zu erleben, hat mich tief beeindruckt und gezeigt, wie lebendig das Rote Meer direkt an der Küste ist.
Unvergessliche Bootstouren: Abu Dabbab & Marsa Mubarak
Um noch mehr von der Region zu sehen, haben wir geführte Bootstouren unternommen. Unser Ausflug nach Abu Dabbab zu den berühmten Seegraswiesen war fantastisch organisiert: Während die Kinder mit mir ganz entspannt im flachen Wasser schnorchelten, nutzten die Männer die Gelegenheit zum Tauchen. Das Gefühl, als eine Meeresschildkröte gemütlich aus der Tiefe auftauchte, um Luft zu holen, war magisch.
Ein weiteres echtes Must-See war der Ausflug nach Marsa Mubarak. Hier haben wir gelernt, wie wichtig intakte Seegrasbiotope für die Meeresfauna sind – denn wir wurden mit dem Anblick einer Seekuh und einer weiteren Schildkröte belohnt. Ich habe an diesem Tag gelernt, wie viel Geduld und Respekt man der Natur entgegenbringen muss, um solche Momente überhaupt erleben zu dürfen.
Neu im Resort: Jahrmarkt-Spaß am Abend
Abseits des Wassers bot das Hotel am Abend eine gelungene Abwechslung: Der brandneue Erlebnispark direkt in der Anlage mit Autoscooter, Kettenkarussell und Riesenrad war für unsere Kinder nach dem Abendessen das absolute Highlight des Tages. Sich dort im bunten Lichterglanz auszutoben, sorgte bei den Kleinen für strahlende Augen und rundete die Tage perfekt ab.
Gut zu wissen: Herzliche Gastfreundschaft vor Ort
Ein Aspekt, den man in Ägypten schätzen lernen muss, ist die Mentalität. Man spürt an jeder Ecke eine unglaublich ehrliche und herzliche Gastfreundschaft. Das Personal ging auf alle Wünsche ein, und die liebe Art der Angestellten – von denen sich einige am Abreisetag sogar persönlich verabschiedeten – hat uns tief berührt und uns ein echtes Willkommensgefühl gegeben.
Mein Fazit als Reiseberaterin: Lohnt sich ein erneuter Besuch?
Wer wie ich Großresorts kritisch gegenübersteht, wird sich anfangs vielleicht an den langen Wegen und der Weitläufigkeit stören. Doch für mich hat sich gezeigt: Wenn man bereit ist, sich auf das Land einzulassen, bekommt man hier ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und eine Unterwasserwelt, die ihresgleichen sucht. Ob sich ein erneuter Besuch lohnt? Definitiv ja – allerdings würde ich beim nächsten Mal die Nebensaison wählen, um den Temperaturen im Hochsommer zu entgehen und noch flexibler für Ausflüge zu sein. Diese ehrlichen Einblicke gebe ich meinen Kunden ab sofort gerne an die Hand, um genau den Urlaub zu finden, der perfekt zu ihnen passt!

Südafrika
Garden Route: Safari & Wein erleben
Der Zauber der Wildnis im Pilanesberg
Unsere Reise begann nicht direkt an der Küste, sondern im Pilanesberg Nationalpark bei Johannesburg, wo wir in der Kwa Maritane Bush Lodge übernachtet haben. Wenn ihr nach einem authentischen Safari-Erlebnis in Südafrika sucht, das euch sofort in den Bann zieht, seid ihr hier richtig. Mein persönliches Highlight: Die Beobachtungsposten direkt an einem Wasserloch innerhalb der Anlage – das Geschehen konnte man sogar bequem vom Zimmer aus über den Fernseher live verfolgen! Besonders beeindruckend war für mich das Essen auf der Terrasse: Den Blick in den Park während des Essens zu genießen, ist einfach unbezahlbar. Wir haben täglich eine bis zwei Pirschfahrten (Game Drives) gemacht und wurden mit Sichtungen von Elefanten, Zebras, Giraffen, Löwen und Wasserbüffeln belohnt. Wenn ihr dort seid, bucht unbedingt einen „Boma“-Abend unter freiem Himmel mit, das afrikanische Grillen ist ein unvergessliches Erlebnis.
Herzlichkeit bei der Garden Route
Nach dem Flug nach Port Elizabeth haben wir unseren Mietwagen übernommen. Unser erster Stopp war die Treetops Lodge, die mit Abstand herzlichste Unterkunft der gesamten Tour – und die günstigste! Der Aufenthalt fühlte sich an wie ein Besuch bei der eigenen Oma, da die Lodge von einer wunderbaren älteren Dame geführt wurde. Alle Zimmer hatten einen direkten Zugang zum liebevoll gestalteten Garten. Obwohl wir dort nur eine Nacht verbracht haben, war das Frühstück am nächsten Morgen, das uns die Besitzerin persönlich servierte, einfach wunderbar. Ein Tipp für alle, die im Oktober oder in der Nebensaison an der Garden Route reisen: Es kann abends kühl werden. Dass uns in dieser Lodge ungefragt eine Wärmflasche ans Bett gelegt wurde, war für mich der Inbegriff von Gastfreundschaft. Solche persönlichen Details sind der Grund, warum ich meinen Kunden gerne auch mal zu kleineren, individuellen Unterkünften rate.
Von Plettenberg Bay bis Mossel Bay
Weiter ging es über den Tsitsikamma Nationalpark und das Elephant Sanctuary nach Plettenberg Bay. Dort hatten wir im The Robberg Beach Lodge eine wunderschöne Bleibe direkt am Strand, von der aus wir das Robberg Nature Reserve erkundet haben. Die Wanderwege dort sind absolut empfehlenswert. Unsere Route führte uns weiter über Knysna, Wilderness und George bis nach Mossel Bay. Im African Oceans Manor on the Beach bekamen wir, weil wir dort in der Nebensaison fast die einzigen Gäste waren, ein tolles Zimmer-Upgrade. Mein Rat: Traut euch auch in der weniger touristischen Zeit zu reisen, ihr werdet oft mit mehr Aufmerksamkeit und Freiraum belohnt.
Safari-Glück in der Garden Route Game Lodge
Auf dem Weg Richtung Westen haben wir in der Garden Route Game Lodge einen Stopp eingelegt. In diesem privaten Reservat hatten wir eine kleine eigene Lodge direkt am Park. Auch hier gab es einen Boma-Abend und eine Terrasse mit direktem Blick auf das Reservat, von wo aus wir täglich zu unseren Pirschfahrten starteten. Es war ein unglaublich intensives Erlebnis, dort die ganze Nacht die Geräusche der Tiere hören zu können. Den Tag konnte man zudem herrlich am Pool mit weitem Ausblick über die Landschaft verbringen. Da es sich um ein kleineres Reservat handelt, sind die Wege kurz und die Wahrscheinlichkeit, alle Tiere aus nächster Nähe zu sehen, ist einfach extrem hoch.
Walbeobachtung in Gansbaai und Hermanus
Ein besonderes Erlebnis hatten wir bei einem Abstecher über Gansbaai. Dort wurde unsere geplante Walbeobachtungstour (Whale Watching) vor Ort leider storniert, doch das Schicksal meinte es gut mit uns: Beim Umherlaufen an einer Klippe haben wir völlig überraschend eine Walmutter mit ihrem Kalb im Wasser entdeckt – ein absolut magischer Moment, den wir so nie geplant hatten. Danach ging es weiter nach Hermanus, wo wir im Hermanus Guest House direkt an der Bucht unterkamen. Hermanus ist traumhaft: Mit etwas Glück kann man dort ebenfalls Wale direkt von der Küste aus beobachten, und es lässt sich fantastisch bummeln und essen – natürlich immer mit einem herrlichen Blick auf das Wasser.
Genuss-Stopp in den Weinbergen
Bevor wir Kapstadt erreichten, war Stellenbosch für uns das kulinarische Highlight. Wir haben im Devonvale Golf & Wine Estate gewohnt und von dort aus eine private Weintour gebucht, die uns zu drei unterschiedlichen Weingütern brachte. Eine private Weinprobe in Stellenbosch ist hier Gold wert, da ihr bei der Verkostung viel mehr Zeit für Fragen habt und die Winzer euch tiefe Einblicke geben, die bei großen Gruppenausflügen oft zu kurz kommen.
Kapstadt: Der perfekte Abschluss
Unsere Fahrt nach Kapstadt führte uns über den Boulders Beach, wo wir die Pinguine in Kapstadt besucht haben – ein absolutes Muss auf dem Weg in die Stadt, wo wir dann auch unseren Mietwagen zurückgegeben haben. In Kapstadt selbst durften wir im wunderschönen The Winchester übernachten. Für einen ersten Überblick empfehle ich euch den Hop-on-Hop-off-Bus – das spart Nerven und man sieht alle wichtigen Punkte wie die Waterfront und den botanischen Garten bequem. Besonders ans Herz legen möchte ich euch einen Tag in Camps Bay; es ist einfach wunderschön dort, und den Sonnenuntergang beim Abendessen direkt über dem Meer zu beobachten, ist ein unvergessliches Erlebnis. Aber auch oben auf dem Tafelberg könnt ihr atemberaubende Sonnenuntergänge genießen – plant den Berg am besten direkt für euren ersten sonnigen Tag ein, da das Wetter dort oben schnell umschlagen kann.
Mein Fazit als Reiseberaterin
Diese Tour durch Südafrika hat mir gezeigt, dass die Kombination aus Abenteuer (Safari) und Genuss (Stellenbosch) die Garden Route so besonders macht. Für mich war es die perfekte Reise mit meiner langjährigen Freundin. Was ich gelernt habe: Man muss nicht alles durchtakten. Die schönsten Momente waren die ungeplanten Abende in den Lodges oder die spontanen Entdeckungen in der Natur. Wenn ich heute daran zurückdenke, muss ich schmunzeln: Die Planung dieser Reise hat damals fast zwei Wochen in Anspruch genommen – also genauso lange wie der gesamte Urlaub selbst. Genau diese intensive Vorbereitung ist heute mein Mehrwert für euch. Wenn ihr eine Reise plant, bei der ihr sowohl die Wildnis als auch Komfort und erstklassigen Wein erleben wollt, dann ist diese Route mein absoluter Favorit. Ich helfe euch gerne dabei, genau diese Balance für eure Reise zu finden, damit ihr euch die zeitaufwendige Suche spart und direkt in eure „Wärmflaschen-Momente“ starten könnt.

Malediven
Familienurlaub pur im Reethi Faru Resort – Villa-Tipps & Meeresabenteuer
Wir haben das Reethi Faru Resort mittlerweile zweimal besucht – im Oktober 2024 und erneut im September 2025. Mein ehrliches Experten-Feedback für euren Malediven Urlaub mit Kindern: Die Beach Villa ist ein echtes Highlight. Sie bietet eine tolle Privatsphäre, Strandnähe und einen direkten Blick aufs Wasser. Wenn ihr etwas sparen möchtet, ist die Garden Villa absolut ausreichend. Tipp: Fragt bei der Buchung gezielt eine Villa in Poolnähe an – das sorgt für kurze Wege mit Kindern und macht den Alltag deutlich entspannter. Hinweis: Wasser-Villen werden für Kinder oft erst ab 12 Jahren empfohlen, daher ist die Beach Villa für Familien die entspanntere Wahl.
Der „All Inclusive Plus“ Vorteil
Ein echter Geheimtipp für euren Luxusurlaub auf den Malediven ist das „All Inclusive Plus“-Paket. Es beinhaltet die wunderschönen À-la-carte-Restaurants – sowohl am Strand als auch auf dem Wasser. Da viele Gäste „nur“ Standard-All-Inclusive buchen, hatten wir in den À-la-carte-Bereichen oft unsere Ruhe und waren fast allein. Wer Wert auf exklusives Ambiente beim Essen legt, für den lohnt sich der Aufpreis definitiv.
Entspannt genießen: Herzlich willkommen, auch ohne „Kinderhotel“-Label
Sicher fragt ihr euch, ob man mit Kindern in ein Resort fahren kann, das kein klassisches Kinderhotel ist. Im Reethi Faru Resort sind Kinder jedoch herzlich willkommen und man hat nie das Gefühl, dass sich jemand gestört fühlt. Gerade weil es im „All Inclusive Plus“-Paket den Zugang zu den À-la-carte-Restaurants gibt, ist es dort nie überfüllt. Die Kinder können sich dort frei bewegen, und wir Eltern können endlich mal wieder entspannt essen – ein echter Luxus!
Unterwasser-Abenteuer: Können Kinder wirklich Walhaie und Mantas sehen?
Die Antwort lautet: Ja, absolut! Direkt am Hausriff begegneten wir bei unseren Schnorchelgängen Schildkröten, Muränen, Rochen und sogar Riff- sowie Ammenhaien. Während unseres ersten Besuchs 2024 konnten wir bei einer Delfintour den Tieren sehr nah kommen und bei einer Mantatour die Tiere direkt an einer Putzstation beobachten – ein Erlebnis, das unsere Kinder nicht vergessen werden. 2025 haben wir das dann noch getoppt: Ein absolutes Highlight war ein spontaner Ausflug: Während wir am Pool zu Mittag aßen, wurden wir vom Tauchteam überrascht, dass ein Walhai gesichtet worden war. Innerhalb von 15 Minuten waren wir auf dem Boot. Dass unsere Kinder bei all diesen Ausflügen dabei waren, war unbezahlbar.
Hanifaru Bay und Überraschungen
Zwar war unsere geplante Tour zur Hanifaru Bay im Jahr 2025 – trotz einer wunderschönen Speedbootfahrt durch Regenbögen – weniger erfolgreich, was die Sichtung von Walhaien anging. Aber das störte uns nicht, denn der „spontane“ Walhai vom Vortag hatte unser Glück schon perfekt gemacht. Zudem sind wir in der Nähe unserer Insel in einen riesigen Mantaschwarm geraten. Auch Ausflüge zu einer unbewohnten und einer verlassenen Insel standen auf dem Programm und waren tolle Abwechslungen.
Kinderglück braucht keinen Club
Unsere Kinder haben keinen klassischen Kinderclub vermisst. Sie waren viel im großen Pool direkt am Strand. Da die Anlage so kinderfreundlich ist und jeder dort baden kann, wo er möchte, gab es für die Kleinen an jeder Ecke etwas zu entdecken. Es war nie langweilig, auch ohne festes Entertainment-Programm. Die Natur ist hier der beste Spielplatz.
Fazit: Warum wir immer wieder kommen
Die Malediven sind für mich als Familien-Reiseberaterin kein reines Paar-Ziel, sondern der perfekte Ort, um als Familie echte Verbindung aufzubauen. Wir kommen immer wieder, besonders gerne in der Nebensaison im September – dann ist es angenehmer und ruhiger. Was wir dabei besonders lieben: Die spektakulären Sonnenaufgänge, die wir mit den Kindern fast jeden Morgen erleben, und die Sonnenuntergänge, die wir jeden Abend in der Sunset Bar gemeinsam bestaunen. Wenn ihr einen Urlaub sucht, der Entspannung für Eltern und echtes Abenteuer für Kinder verbindet, ist das Reethi Faru Resort genau richtig. Als persönliche Reiseberaterin für Familien plane ich solche Erlebnisse gerne für euch – meldet euch einfach bei mir und wir finden gemeinsam eure Traum-Villa!








