Abenteuer Cluburlaub

Entspannung, Land & Leute und Aktivausflug
Franziska Mißler
03.04.2026
5 min Lesezeit

Nach langen Überlegungen, wo wir unseren Urlaub verbringen, haben wir uns am Ende für einen Cluburlaub entschieden und diese Entscheidung nicht bereut. Für jeden von uns war etwas dabei: ein traumhafter Strand, ein toller Pool, jederzeit was Leckeres zu essen oder zu trinken, viel Sonnenschein und auch ein wenig Kultur.
Für meinen kleinen Sohn gab es eine Rutschenlandschaft, die ausgiebig genutzt wurde und außerdem konnten wir sogar eine Meeresschildkröte entdecken – einer von vielen unvergesslichen Erlebnissen unserer Reise.

Ausflug „Land & Leute“

Einen unserer Ausflüge nannte der Veranstalter „Land & Leute“. Da ich ein Land immer gerne hautnah erleben möchte, haben wir uns dazu angemeldet. Zuerst ging es mit dem Bus zu einem kleinen Bauernmarkt. Dort boten Bauern aus den Bergen ihre frischen Waren an: Artischocken, Paprika, Oliven, Gewürze und Käse. Die vielen Farben und intensiven Gerüche waren beeindruckend und vermittelten einen authentischen Eindruck vom Leben in der Region. Es gab Tomaten, die waren so groß wie die Hand meines Sohnes – da staunten wir nicht schlecht.
Anschließend fuhren wir weiter ins Taurusgebirge zu einem Stausee, wo wir eine Bootsfahrt durch eine atemberaubende Landschaft unternahmen. Auf Baumstämmen in Ufernähe sonnten sich kleine Schildkröten, während sich links und rechts die Berge des Taurusgebirges majestätisch in die Höhe erhoben. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus und stellte mir vor, hier einmal wandern zu können. Eine neue Reiseidee entstand bereits in meinem Kopf.
Am Ende der Tour durften wir sogar selbst ins Wasser springen und eine kleine Runde mit dem Kajak drehen, das haben wir natürlich genutzt. Den krönenden Abschluss des Ausfluges war der Besuch des Kursunlu-Wasserfall-Nationalparks, den wir auf eigene Faust erkundeten. Die üppige Flora und Fauna beeindruckte uns sehr: Lianen hingen über die Wege, kleine Wasserfälle plätscherten zwischen dichtem Grün und überall flatterten bunte Schmetterlinge und Vögel. Es war ein erlebnisreicher und wunderschöner Tag. Es ist immer wieder faszinierend, welche traumhaften Orte die Natur erschafft.

Action im Taurusgebirge: Rafting und Quad-Tour

Der zweite Ausflug war der Wunsch meines Sohnes – diesmal sollte es etwas actionreicher werden. Wieder ging es ein Stück ins Taurusgebirge. Nach einem landestypischen Mittagessen mit Blick in der Natur startete unser Abenteuer auf dem Fluss.
Für etwa eine Stunde fuhren wir mit einem Raftingboot flussabwärts. Die Stromschnellen wirbelten unser Boot ordentlich durcheinander und wir hielten uns gut fest. Auf einem ruhigen Abschnitt durften wir sogar ins kühle Wasser springen – eine Einladung, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Aus dem Boot herauszukommen war dabei noch recht einfach. Doch habt ihr schon einmal versucht, wieder hineinzuklettern? Dank helfender Hände schaffte auch ich es schließlich doch wieder ins Boot – kurz bevor die nächste Stromschnelle kam.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei. Danach ging es weiter zu einer Quadtour. Da kamen Kindheitserinnerungen hoch, doch diesmal durfte ich am Steuer sitzen, das war ein richtiger Spaß! Am Ende waren wir zwar staubig und nass, aber auch voller Eindrücke. Die Tour war zwar sehr touristisch, für meinen kleinen Sohn jedoch ein absolutes Highlight.

Entspannung und kleine Entdeckungen

Die restlichen Tage unseres ersten All-Inclusive-Urlaubs verbrachten wir ganz entspannt. Wir genossen Spaziergänge, die Sonne und einfach das Urlaubsgefühl. Ein weiteres besonderes Erlebnis war der Besuch eines lokalen Friseurs, der mit einer faszinierenden Technik arbeitete.
Und dann war da noch ein Moment, der uns besonders in Erinnerung bleiben wird: Bei einem unserer Spaziergänge entdeckten wir tatsächlich eine Meeresschildkröte. Ein kurzer, aber magischer Augenblick. Oft sind wir an dieser Stelle vorbeigekommen und hatten kein Glück, aber an unserem letzten Tag haben wir sie entdeckt. Es war der perfekte Abschluss zu einem rundum-sorglos-Urlaub. Kein Kochen, kein Haushalt, kein Stress – einfach nur genießen. All-Inklusive Urlaub? Machen wir wieder!

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Auf den Spuren der Vergangenheit

Ankunft und erste Eindrücke Nach einem langen Flug und der Einreise in Tansania fühlte sich vieles sofort vertraut an: die warme Luft, das lebendige Treiben und die ersten Worte auf Swahili kamen zurück. Nach großer Wiedersehensfreude und einem Ankun
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Franziska Mißler
03.04.2026
5 min Lesezeit

Ankunft und erste Eindrücke

Nach einem langen Flug und der Einreise in Tansania fühlte sich vieles sofort vertraut an: die warme Luft, das lebendige Treiben und die ersten Worte auf Swahili kamen zurück.
Nach großer Wiedersehensfreude und einem Ankunftsstop in unserem ehemaligen Lieblings-Café „Jackfruit“ für einen frischen Passionfruit-Juice und ein Kilimanjaro Bier ging es am Nachmittag nur noch kurz in den Pool unserer Unterkunft und dann gab es eine frühe Nacht. Der nächste Tag stand im Sinne von Abholung unseres Mietwagens und Treffen mit Freunden. Die Stadt Moshi, am Fuße des Kilimandscharo, ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für Reisen durch Nordtansania. Kleine Straßenküchen, Tuk-Tuks, bunte Märkte und die entspannte Atmosphäre machen den Charme dieser Stadt aus. Gerade weil ich Moshi bereits aus früheren Zeiten kenne, ist es für mich immer wieder schön zu sehen, wie lebendig und gleichzeitig authentisch die Stadt geblieben ist.

Auf ins Massailand

Unsere zweite Etappe der Reise führte uns ins Massailand. Schon die Fahrt mit dem Mietwagen war ein Erlebnis: Städte werden seltener, die Landschaft weiter, kleine Dörfer und immer wieder der unverwechselbare Duft der afrikanischen Erde in der Nase. In unserer Unterkunft, der Massai-Lodge wurden wir herzlich mit Kaffee und Kuchen begrüßt und dem Massai „Blut“ – einem kräftigen rotem Saft, der Blut sehr ähnelt, aber es handelt sich um kräftigen Hibiskus Saft. Sehr zu empfehlen. Den Nachmittag haben wir mit dem Erkunden der Lodge, traditionellem Massai-Speerwurf und einem Sprung in den Pool verbracht, bevor wir den Abend am Lagerfeuer mit original Ziegen BBQ und Massai-Tänzen im Sonnenuntergang haben ausklingen lassen. Einfach unvergessliche Momente.
Der nächste Morgen war gefüllt mit Glücksmomenten. Aufwachen mit dem Sonnenaufgang und dann aus unserer Hütte treten, wo frischer Kaffee und Kakao bereits auf uns wartete. Wir haben uns in unsere Decken gekuschelt und den Ausblick über das Massailand genossen. In der Ferne hat man die jungen Massaihirten gesehen, wie sie ihre Herden zu den grünen Spots der Steppe trieben. Bevor es wieder zurück nach Moshi ging, haben wir noch eine kleine Exkursion in die Umgebung gemacht, inklusive Eselritt, Pool und das ausgiebige Nutzen der Massai-Sauna. Diese Lodge zählt für mich zu den besonderen Highlights am Westkilimanjaro.

Moshileben und Kaffeeplantagen

Zurück in Moshi haben wir die nächsten Tage die Stadt auf uns wirken lassen, lokales Essen genossen und die bunten Märkte besucht. Eine Yogasession im Sonnenuntergang erlebt, sämtliche Spielplätze der Stadt erkundet und Freunde wiedergesehen. Und da Moshi nicht nur für den Kilimandscharo bekannt ist, sondern auch für hervorragenden Arabica-Kaffee, haben wir eine Kaffeeplantage am Kilimandscharo besucht. Bei der Führung durch die Plantage wurde der gesamte Weg des Kaffees erklärt – vom Anbau der Bohnen bis zur Röstung. Den Abschluss bildete natürlich eine Kaffeeverkostung. Seitdem ich weiß, aus was löslicher Kaffee hergestellt wird, ist das wirklich nur die allerletzte Notlösung. Ich habe wieder viel gelernt.

Lake Chala – Ein besonderer Ort zum Abschalten

Unsere letzte Station sollte am Lake Chala sein. Ein Ort, an dem wir früher viele Wochenenden verbracht haben, als Tansania noch unser Lebensmittelpunkt war. Der beeindruckende Kratersee an der Grenze zwischen Tansania und Kenia mit seinem türkisfarbenen Wasser liegt eingebettet in eine spektakuläre Kraterlandschaft und wirkt fast ein wenig verborgen. Hier haben wir die Tage damit verbracht die Gegend zu Erkunden. Es ging zum höchsten Gipfel, der uns eine traumhafte Aussicht bis nach Kenia gegeben hat, und es ging zu einem nahegelegenen Flussbett mit dem roten Schlamm, der heute noch in den Schuhen steckt. Wir haben einen riesigen Baobab Baum entdeckt und eine Kayakfahrt auf dem See gemacht. Morgens gab es den Kaffee mit Blick auf den Kilimanjaro und am Abend den Sundowner mit Blick auf den Lake Chala – einfach traumhaft.

Eine Reise geht zu Ende

Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Aber nicht ohne den Samen in meinem Kopf gepflanzt zu haben, dass ich wieder mehr mit Reisen arbeiten möchte.
Diese Reise hat mir erneut gezeigt, warum Tansania ein Teil von mir ist und warum ich es so gerne empfehle. Die Kombination aus beeindruckender Natur, herzlichen Begegnungen und authentischen Erlebnissen ist einzigartig.
Für mich persönlich war diese Reise eine Rückkehr an einen Ort voller Erinnerungen und in schönen Erinnerungen lächelt die Vergangenheit zurück.
Bist du auf den Geschmack gekommen? Dann melde dich gern bei mir. Gerne unterstütze ich dich bei der Planung deiner persönlichen Tansania-Reise – mit authentischen Unterkünften, besonderen Begegnungen und einzigartigen Naturerlebnissen rund um den Kilimandscharo.

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