Insel Krk

Inselzauber an der kroatischen Küste
Kroatien
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Sonne, Meer, Auto & jede Menge Entdeckungen

Der Urlaub begann ganz entspannt am Flughafen Stuttgart. Mit Eurowings ging es Richtung Rijeka – und nach gerade einmal einer Stunde Flugzeit waren wir schon fast im Urlaubsmodus. 

In Rijeka angekommen, hieß es nur noch Mietwagen übernehmen und los. Alles total easy und unkompliziert.
Kein großes Theater, kein ewiges Warten – Auto bekommen, Gepäck rein und ab Richtung Krk.

Unser Zuhause in Krk

Unser Appartement lag direkt in der Stadt Krk – besser hätten wir es eigentlich kaum treffen können.

Kurze Wege, abends gemütlich durch die Stadt schlendern und natürlich immer die Möglichkeit, spontan irgendwo einzukehren.

Unser Tagesprogramm war dementsprechend sehr wissenschaftlich aufgebaut:

Vrbnik – klein, schön und ziemlich gemütlich

Ein Ausflug führte uns nach Vrbnik.

Die kleine historische Stadt liegt spektakulär über dem Meer und lädt mit ihren engen Gassen dazu ein, einfach loszulaufen und zu schauen, wo man wieder herauskommt.

Was natürlich hervorragend funktioniert, solange einer von uns noch weiß, wo das Auto steht. 

Baška – Meerblick inklusive

Auch Baška durfte auf unserer Krk-Runde natürlich nicht fehlen.

Hier gab es genau das, was man sich von einem Urlaub auf Krk verspricht:

Meer, Berge, Sonne und diese typisch kroatische Küstenatmosphäre. 

Malinska & der Paradiesweg

In Malinska wartete dann ein besonderes Highlight auf uns: der Paradiesweg.

Ein schöner Weg direkt an der Küste, bei dem man eigentlich ständig stehen bleiben möchte, weil irgendwo wieder ein schöner Ausblick wartet.

Das Problem daran:

Man kommt deutlich langsamer voran als geplant.

Aber dafür gibt es eine einfache Lösung:

Mehr stehen bleiben, mehr Fotos machen und den Weg einfach genießen. 

Lost Place – das verlassene Hotel

Und dann wurde es noch einmal etwas mystischer.

Bei unserer Erkundung entdeckten wir einen echten Lost Place: ein verlassenes Hotel.

Plötzlich war Schluss mit „schöne Küste und Urlaubsidylle“ – stattdessen gab es verlassene Räume, eine ganz besondere Atmosphäre und jede Menge Stoff für Geschichten.

Natürlich durfte auch hier die Kamera nicht fehlen.

Denn so ein Lost Place ist schließlich genau das Gegenteil von einem normalen Urlaubsfoto.

Unser Krk-Fazit

Was uns besonders gefallen hat, war die unkomplizierte Mischung aus Erholung und Entdecken.

Eine Stunde Flug von Stuttgart, Mietwagen übernehmen, Appartement direkt in Krk – und schon konnten wir die Insel ganz entspannt auf eigene Faust erkunden.

Vrbnik, Baška, Malinska, der Paradiesweg und sogar ein Lost Place-Hotel – langweilig wurde es jedenfalls nicht.

Und trotzdem blieb immer genug Zeit für Meer, gutes Essen und einfach mal die Füße hochzulegen.

Krk hat uns definitiv überzeugt.

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Doha Formel 1

Unsere Reise bestand natürlich nicht nur aus Rennsport. Doha hat uns auch abseits der Rennstrecke ordentlich überrascht – und einige Erlebnisse sind uns besonders im Gedächtnis geblieben. Villaggio Mall – plötzlich in Venedig Eines unserer Highlights
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Unsere Reise bestand natürlich nicht nur aus Rennsport. Doha hat uns auch abseits der Rennstrecke ordentlich überrascht – und einige Erlebnisse sind uns besonders im Gedächtnis geblieben.

Villaggio Mall – plötzlich in Venedig

Eines unserer Highlights war die Villaggio Mall. Eigentlich waren wir in Doha und nicht in Venedig – zumindest dachten wir das.

Denn mitten im Einkaufszentrum warteten plötzlich venezianische Gondeln mit Gondolieren auf uns. Kanäle, Brücken und italienisches Flair mitten in der Wüste.

Man könnte sagen: Doha kann eben nicht nur Skyline, Wüste und Formel 1.
Doha kann auch Venedig. Und das sogar mit Klimaanlage. 

Lusail Circuit – hier wird es ernst

Natürlich durfte der Lusail Circuit nicht fehlen.

Schon die Ankunft an der Rennstrecke war ein Erlebnis. Aber spätestens, als die Formel-1-Autos auf die Strecke gingen, war klar, warum wir eigentlich nach Doha gekommen waren.

Live ist das einfach etwas völlig anderes als im Fernsehen.

Laut. Schnell. Beeindruckend. Und definitiv nichts für empfindliche Ohren.

Corniche – Doha im Abendrot

Einer der schönsten Momente war für uns die Corniche am Abend.

Die Sonne ging langsam unter und tauchte die Skyline in dieses warme Abendlicht. Die modernen Gebäude spiegelten sich im Wasser und plötzlich wirkte die ganze Stadt noch beeindruckender.

Einfach stehen bleiben, schauen und den Moment genießen.

Da war die Formel 1 für einen Augenblick ganz weit weg.

The Pearl – ein bisschen Luxus darf sein

Auf The Pearl zeigte Doha dann noch einmal seine elegante Seite.

Yachthäfen, schöne Gebäude, Restaurants und eine Atmosphäre, bei der man schnell den Eindruck bekommt, dass hier niemand besonders große Lust auf Hektik hat.

Und genau das gefiel uns.

Souq Waqif – zurück in eine andere Welt

Ganz anders präsentierte sich der Souq Waqif.

Enge Gassen, kleine Geschäfte, Gewürze, Düfte und jede Menge Leben. Hier fühlte sich Doha plötzlich ganz anders an als zwischen den modernen Hochhäusern.

Genau dieser Kontrast hat uns gefallen:

Auf der einen Seite futuristische Skyline – auf der anderen Seite traditioneller Markt.

Mietwagen fahren – völlig entspannt!

Eine Sache hat uns besonders positiv überrascht:

Autofahren in Doha war für uns völlig entspannt.

Mietwagen nehmen, einsteigen und losfahren – ohne das große Verkehrschaos, das man vielleicht erwartet hätte.

So konnten wir Doha und die Umgebung ganz flexibel erkunden und mussten nicht ständig überlegen, wie wir von A nach B kommen.

Und natürlich gehört auch das irgendwie zum Urlaub:

Musik an, Klimaanlage an und einfach los. 

Unser Doha-Fazit

Was uns an Doha besonders gefallen hat, war genau diese Mischung:

Formel 1
moderne Skyline
traditioneller Souq
The Pearl und Villaggio Mall
entspannte Autofahrten
und natürlich jede Menge Sonne

Ein langes Wochenende, bei dem eigentlich ständig etwas Neues auf uns wartete.

Italien

Gardasee Mai 2024

Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden. Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Da
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden.

Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Das Hinterland von Padenghe ist wunderschön. Zwischen Weinbergen, kleinen Straßen und grüner Landschaft stößt man immer wieder auf historische Ecken. Besonders beeindruckend war die ehemalige Burg, die über der Umgebung thront und einen tollen Blick über die Landschaft bietet.

Hinterland von Padenghe

Was uns besonders gefallen hat, war, dass man gar keinen großen Plan brauchte.

Einfach ins Auto steigen, losfahren und schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt.

Und plötzlich steht man irgendwo zwischen Olivenbäumen, Weinbergen und alten Gemäuern.

Aus der kleinen Runde wurde natürlich wieder ein ganzer Ausflug.

Entlang der Westküste nach Limone

Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Westküste des Gardasees Richtung Limone.

Die Straße schlängelt sich am See entlang, immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und die Berge.

Je weiter wir Richtung Norden kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft.

Und dann Limone:

Kleine Gassen, mediterranes Flair, Berge direkt am See und natürlich jede Menge Möglichkeiten, irgendwo stehen zu bleiben und einfach den Blick zu genießen.

Hier versteht man ziemlich schnell, warum der Gardasee so beliebt ist. 

Cascata del Varone – die perfekte Abkühlung

Nach Limone ging es weiter zum Cascata del Varone.

Und das Timing hätte kaum besser sein können.

Denn während draußen die Temperaturen ordentlich nach oben kletterten, wurde es im Bereich des Wasserfalls plötzlich angenehm kühl.

Das Wasser stürzt durch eine beeindruckende Schlucht in die Tiefe und sorgt dabei nicht nur für ein spektakuläres Naturschauspiel, sondern auch für eine herrlich erfrischende Atmosphäre.

Bei heißen Temperaturen definitiv ein Highlight.

Unser Gardasee-Fazit

Unser Aufenthalt in Padenghe war eine perfekte Mischung aus italienischem Lebensgefühl, wunderschönen Landschaften, kleinen historischen Entdeckungen und Ausflügen entlang des Gardasees.

Vom ruhigen Hinterland über die traumhafte Westküste bis nach Limone und weiter zum erfrischenden Cascata del Varone war eigentlich jeden Tag etwas Neues dabei.

Gardasee im Mai – eine ziemlich gute Idee. 

Rumänien

Rumänien 2024

Rumänien – eine Reise, die ganz anders begann als erwartet Diese Reise begann für mich mit einem etwas mulmigen Gefühl. Nicht, weil das Fliegen etwas Neues gewesen wäre – geflogen bin ich natürlich schon öfter. Aber Rumänien stand bisher nicht unbedi
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Rumänien – eine Reise, die ganz anders begann als erwartet

Diese Reise begann für mich mit einem etwas mulmigen Gefühl.

Nicht, weil das Fliegen etwas Neues gewesen wäre – geflogen bin ich natürlich schon öfter. Aber Rumänien stand bisher nicht unbedingt auf unserer klassischen Urlaubsliste. Es war kein typisches Reiseziel, bei dem ich sofort gesagt hätte: „Da müssen wir unbedingt hin!“

Umso größer war die Frage:

Was erwartet uns eigentlich dort?

Der Grund für unsere Reise war allerdings ein ganz besonderer: Wir wollten meine Freundin in Rumänien besuchen. Und so wurde aus einem Reiseziel, bei dem zunächst einige Fragezeichen im Kopf standen, schon bald eine Reise mit ganz persönlichen und bewegenden Momenten.

Mit Wizz Air ging es nach Timișoara, wo meine Freundin uns bereits am Flughafen abholte.

Und schon am ersten Abend begann sich meine anfängliche Skepsis langsam aufzulösen.

Timișoara 

Kaum angekommen, ging es zu einem nächtlichen Rundgang durch Timișoara.

Die beleuchteten Plätze, die historischen Gebäude und die Atmosphäre der Stadt machten sofort neugierig auf mehr.

Und da kam schon der erste Gedanke:

„Also langweilig wird das hier offenbar nicht.“ 

Schon nach den ersten Stunden wurde mir klar, dass Rumänien wesentlich mehr zu bieten hat, als ich vorher angenommen hatte.

Reșița 

Weiter ging es nach Reșița, dem Ort, an dem meine Freundin lebt.

Hier lernten wir Rumänien nicht als Touristen kennen, sondern viel persönlicher. Wir bekamen Einblicke in ihren Alltag, ihre Kultur und die Traditionen des Landes.

Besonders bewegend war der vierte Todestag ihres Mannes.

Der Besuch in der Kirche, die damit verbundenen Traditionen und anschließend der Friedhofsbesuch waren sehr persönliche und emotionale Momente.

Und gerade dadurch wurde uns bewusst:

Ein Land lernt man nicht nur über seine Sehenswürdigkeiten kennen. Man lernt es vor allem über die Menschen kennen, die dort lebenn

Bigăr-Wasserfall – ein besonderer Zwischenstopp

Auf dem Weg Richtung Sibiu machten wir noch einen besonderen Zwischenstopp am Bigăr-Wasserfall.

Mitten in der Natur liegt dieser kleine, ungewöhnliche Wasserfall, bei dem das Wasser über eine moosbewachsene Felsformation herunterläuft. Nach den Tagen in Reșița war es schön, wieder draußen in der Natur unterwegs zu sein.

Für uns war es genau diese Art von Ort, die eine Reise besonders macht: kein riesiger Touristenmagnet, sondern eine kleine Entdeckung am Wegesrand, bei der man stehen bleibt und erst einmal schaut.

Und dann ging es weiter Richtung Sibiu – denn was uns dort erwartete, sollte die bisherigen Eindrücke noch einmal toppen.

Sibiu – Hermannstadt

Ein paar Tage später machten wir uns auf den Weg nach Sibiu, dem früheren Hermannstadt.

Und hier kam die nächste Überraschung.

Atemberaubend schön und dazu unglaublich sauber.

Die historische Altstadt, die Gebäude und die Atmosphäre haben uns sofort begeistert. Wir hatten eine tolle Unterkunft und blieben eine Nacht – wobei wir ziemlich schnell feststellten:

Für diese Stadt hätten wir eigentlich deutlich mehr Zeit gebraucht.

Brașov 

Von Sibiu ging es weiter nach Brașov.

Und wieder standen wir da und dachten:

Warum hatten wir Rumänien eigentlich nie auf unserer Urlaubsliste?

Brașov ist eine wahnsinnig schöne Stadt und hat uns mit ihrer Atmosphäre und Architektur sofort begeistert.

Und natürlich durfte ein Besuch von Schloss Bran nicht fehlen.

Schloss Bran

Schloss Bran hat eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Lage, die alten Mauern und die Geschichte verleihen dem Schloss etwas Geheimnisvolles – fast schon Gespenstisches.

Man schaut sich um und wartet eigentlich nur darauf, dass plötzlich irgendwo ein Schatten auftaucht und Dracula um die Ecke kommt.

Ob man nun an Vampire glaubt oder nicht:

Schön und beeindruckend ist das Schloss allemal.

Rumänien – völlig anders als erwartet

Je länger wir unterwegs waren, desto mehr änderte sich unser ursprüngliches Bild von Rumänien.

Wir erlebten Kultur, Traditionen und Bräuche, besuchten wunderschöne Städte und bekamen gleichzeitig einen sehr persönlichen Einblick in das Leben unserer Freundin.

Rumänien zeigte sich dabei unglaublich abwechslungsreich.

Und genau das war für mich die größte Überraschung dieser Reise:

Aus einem Land, das vorher nicht wirklich auf unserer persönlichen Urlaubsliste stand, wurde ein Reiseziel, das uns nachhaltig beeindruckt hat.

Unser persönliches Fazit

Manchmal sind es gerade die Reisen, bei denen man vorher nicht genau weiß, was einen erwartet, die besonders schön werden.

Ich bin mit einer gewissen Unsicherheit nach Rumänien geflogen – nicht wegen des Fliegens, sondern weil ich einfach keine Vorstellung davon hatte, was dieses Land für uns bereithalten würde.

Am Ende waren es nicht nur die schönen Städte und Sehenswürdigkeiten, die diese Reise besonders gemacht haben.

Es waren die Menschen, die Traditionen, die persönlichen Momente und die vielen Eindrücke, die wir mit nach Hause genommen haben.

Rumänien hatte definitiv nicht auf unserer klassischen To-do-Liste gestanden – aber vielleicht hätte es genau deshalb viel früher darauf gehört. 

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