

Kreuzfahrt Kanaren 2021
Vier Häfen, drei Inseln, jede Menge Atlantik
Nach einer ziemlich ungewöhnlichen Zeit war es im Mai 2021 endlich wieder so weit: Koffer raus, Sonnenbrille einpacken und ab aufs Schiff! Schon allein das Packen fühlte sich diesmal verdächtig gut an.
Unsere kleine Flucht aus dem Alltag begann in Las Palmas auf Gran Canaria. Vor uns lagen Fuerteventura, Teneriffa und La Palma – und natürlich die äußerst anspruchsvolle Aufgabe, herauszufinden, auf welcher Kanareninsel es uns eigentlich am besten gefällt.
Las Palmas – Gran Canaria
Las Palmas war Start und später auch Ziel unserer Reise. Doch zunächst interessierte uns eigentlich nur eines: Wann legt das Schiff endlich ab?
Koffer verstaut, Kabine bezogen und möglichst schnell an Deck. Dann dieser wunderbare Moment, wenn der Hafen langsam kleiner wird und einem klar wird: Wir sind tatsächlich wieder unterwegs!
Puerto del Rosario – Fuerteventura
Unser erster Stopp führte uns nach Fuerteventura.
Die Insel begrüßte uns mit weiten Landschaften, viel Sonne und natürlich ihrem berühmtesten unsichtbaren Einwohner: dem Wind.
Die Mischung aus karger Landschaft, endlosen Weiten und dem tiefblauen Atlantik machte Fuerteventura so besonders.
Santa Cruz de Tenerife – Teneriffa
Weiter ging es nach Teneriffa – eine Insel, bei der die Natur offenbar beschlossen hat, sich nicht auf eine Sache festzulegen.
Meer, Palmen, Berge, Vulkanlandschaften und mittendrin der mächtige Teide. Hinter jeder Kurve sah die Landschaft plötzlich wieder anders aus.
Was erklärt, warum aus einem vermeintlich kurzen Ausflug erstaunlich schnell ein ganzer Tag werden kann.
Santa Cruz de la Palma – La Palma
Dann erreichten wir La Palma.
Etwas ruhiger, unglaublich grün und mit einem ganz eigenen Charme. Santa Cruz de la Palma empfing uns mit hübschen Häusern, kleinen Straßen und dieser wunderbar entspannten Atmosphäre, bei der man automatisch ein bisschen langsamer läuft.
Kein schlechter Zustand im Urlaub.
Also schlendern, schauen, genießen – und zwischendurch natürlich etwas essen.
Zurück nach Las Palmas
Und plötzlich war am Horizont wieder Gran Canaria.
Aus ein paar Punkten auf der Reiseroute waren innerhalb weniger Tage wieder echte Erinnerungen geworden.
Wir hatten Sonne getankt, den Atlantik genossen, Inseln entdeckt, wahrscheinlich ein paar hundert Fotos zu viel gemacht und wieder festgestellt, warum wir Kreuzfahrten so mögen:
Man geht abends schlafen – und am nächsten Morgen wartet einfach eine neue Welt vor der Tür.
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Unsere Reise bestand natürlich nicht nur aus Rennsport. Doha hat uns auch abseits der Rennstrecke ordentlich überrascht – und einige Erlebnisse sind uns besonders im Gedächtnis geblieben.
Villaggio Mall – plötzlich in Venedig
Eines unserer Highlights war die Villaggio Mall. Eigentlich waren wir in Doha und nicht in Venedig – zumindest dachten wir das.
Denn mitten im Einkaufszentrum warteten plötzlich venezianische Gondeln mit Gondolieren auf uns. Kanäle, Brücken und italienisches Flair mitten in der Wüste.
Man könnte sagen: Doha kann eben nicht nur Skyline, Wüste und Formel 1.
Doha kann auch Venedig. Und das sogar mit Klimaanlage.
Lusail Circuit – hier wird es ernst
Natürlich durfte der Lusail Circuit nicht fehlen.
Schon die Ankunft an der Rennstrecke war ein Erlebnis. Aber spätestens, als die Formel-1-Autos auf die Strecke gingen, war klar, warum wir eigentlich nach Doha gekommen waren.
Live ist das einfach etwas völlig anderes als im Fernsehen.
Laut. Schnell. Beeindruckend. Und definitiv nichts für empfindliche Ohren.
Corniche – Doha im Abendrot
Einer der schönsten Momente war für uns die Corniche am Abend.
Die Sonne ging langsam unter und tauchte die Skyline in dieses warme Abendlicht. Die modernen Gebäude spiegelten sich im Wasser und plötzlich wirkte die ganze Stadt noch beeindruckender.
Einfach stehen bleiben, schauen und den Moment genießen.
Da war die Formel 1 für einen Augenblick ganz weit weg.
The Pearl – ein bisschen Luxus darf sein
Auf The Pearl zeigte Doha dann noch einmal seine elegante Seite.
Yachthäfen, schöne Gebäude, Restaurants und eine Atmosphäre, bei der man schnell den Eindruck bekommt, dass hier niemand besonders große Lust auf Hektik hat.
Und genau das gefiel uns.
Souq Waqif – zurück in eine andere Welt
Ganz anders präsentierte sich der Souq Waqif.
Enge Gassen, kleine Geschäfte, Gewürze, Düfte und jede Menge Leben. Hier fühlte sich Doha plötzlich ganz anders an als zwischen den modernen Hochhäusern.
Genau dieser Kontrast hat uns gefallen:
Auf der einen Seite futuristische Skyline – auf der anderen Seite traditioneller Markt.
Mietwagen fahren – völlig entspannt!
Eine Sache hat uns besonders positiv überrascht:
Autofahren in Doha war für uns völlig entspannt.
Mietwagen nehmen, einsteigen und losfahren – ohne das große Verkehrschaos, das man vielleicht erwartet hätte.
So konnten wir Doha und die Umgebung ganz flexibel erkunden und mussten nicht ständig überlegen, wie wir von A nach B kommen.
Und natürlich gehört auch das irgendwie zum Urlaub:
Musik an, Klimaanlage an und einfach los.
Unser Doha-Fazit
Was uns an Doha besonders gefallen hat, war genau diese Mischung:
Formel 1
moderne Skyline
traditioneller Souq
The Pearl und Villaggio Mall
entspannte Autofahrten
und natürlich jede Menge Sonne
Ein langes Wochenende, bei dem eigentlich ständig etwas Neues auf uns wartete.

Italien
Gardasee Mai 2024
Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden.
Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Das Hinterland von Padenghe ist wunderschön. Zwischen Weinbergen, kleinen Straßen und grüner Landschaft stößt man immer wieder auf historische Ecken. Besonders beeindruckend war die ehemalige Burg, die über der Umgebung thront und einen tollen Blick über die Landschaft bietet.
Hinterland von Padenghe
Was uns besonders gefallen hat, war, dass man gar keinen großen Plan brauchte.
Einfach ins Auto steigen, losfahren und schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt.
Und plötzlich steht man irgendwo zwischen Olivenbäumen, Weinbergen und alten Gemäuern.
Aus der kleinen Runde wurde natürlich wieder ein ganzer Ausflug.
Entlang der Westküste nach Limone
Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Westküste des Gardasees Richtung Limone.
Die Straße schlängelt sich am See entlang, immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und die Berge.
Je weiter wir Richtung Norden kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft.
Und dann Limone:
Kleine Gassen, mediterranes Flair, Berge direkt am See und natürlich jede Menge Möglichkeiten, irgendwo stehen zu bleiben und einfach den Blick zu genießen.
Hier versteht man ziemlich schnell, warum der Gardasee so beliebt ist.
Cascata del Varone – die perfekte Abkühlung
Nach Limone ging es weiter zum Cascata del Varone.
Und das Timing hätte kaum besser sein können.
Denn während draußen die Temperaturen ordentlich nach oben kletterten, wurde es im Bereich des Wasserfalls plötzlich angenehm kühl.
Das Wasser stürzt durch eine beeindruckende Schlucht in die Tiefe und sorgt dabei nicht nur für ein spektakuläres Naturschauspiel, sondern auch für eine herrlich erfrischende Atmosphäre.
Bei heißen Temperaturen definitiv ein Highlight.
Unser Gardasee-Fazit
Unser Aufenthalt in Padenghe war eine perfekte Mischung aus italienischem Lebensgefühl, wunderschönen Landschaften, kleinen historischen Entdeckungen und Ausflügen entlang des Gardasees.
Vom ruhigen Hinterland über die traumhafte Westküste bis nach Limone und weiter zum erfrischenden Cascata del Varone war eigentlich jeden Tag etwas Neues dabei.
Gardasee im Mai – eine ziemlich gute Idee.

Kroatien
Insel Krk
Sonne, Meer, Auto & jede Menge Entdeckungen
Der Urlaub begann ganz entspannt am Flughafen Stuttgart. Mit Eurowings ging es Richtung Rijeka – und nach gerade einmal einer Stunde Flugzeit waren wir schon fast im Urlaubsmodus.
In Rijeka angekommen, hieß es nur noch Mietwagen übernehmen und los. Alles total easy und unkompliziert.
Kein großes Theater, kein ewiges Warten – Auto bekommen, Gepäck rein und ab Richtung Krk.
Unser Zuhause in Krk
Unser Appartement lag direkt in der Stadt Krk – besser hätten wir es eigentlich kaum treffen können.
Kurze Wege, abends gemütlich durch die Stadt schlendern und natürlich immer die Möglichkeit, spontan irgendwo einzukehren.
Unser Tagesprogramm war dementsprechend sehr wissenschaftlich aufgebaut:
Vrbnik – klein, schön und ziemlich gemütlich
Ein Ausflug führte uns nach Vrbnik.
Die kleine historische Stadt liegt spektakulär über dem Meer und lädt mit ihren engen Gassen dazu ein, einfach loszulaufen und zu schauen, wo man wieder herauskommt.
Was natürlich hervorragend funktioniert, solange einer von uns noch weiß, wo das Auto steht.
Baška – Meerblick inklusive
Auch Baška durfte auf unserer Krk-Runde natürlich nicht fehlen.
Hier gab es genau das, was man sich von einem Urlaub auf Krk verspricht:
Meer, Berge, Sonne und diese typisch kroatische Küstenatmosphäre.
Malinska & der Paradiesweg
In Malinska wartete dann ein besonderes Highlight auf uns: der Paradiesweg.
Ein schöner Weg direkt an der Küste, bei dem man eigentlich ständig stehen bleiben möchte, weil irgendwo wieder ein schöner Ausblick wartet.
Das Problem daran:
Man kommt deutlich langsamer voran als geplant.
Aber dafür gibt es eine einfache Lösung:
Mehr stehen bleiben, mehr Fotos machen und den Weg einfach genießen.
Lost Place – das verlassene Hotel
Und dann wurde es noch einmal etwas mystischer.
Bei unserer Erkundung entdeckten wir einen echten Lost Place: ein verlassenes Hotel.
Plötzlich war Schluss mit „schöne Küste und Urlaubsidylle“ – stattdessen gab es verlassene Räume, eine ganz besondere Atmosphäre und jede Menge Stoff für Geschichten.
Natürlich durfte auch hier die Kamera nicht fehlen.
Denn so ein Lost Place ist schließlich genau das Gegenteil von einem normalen Urlaubsfoto.
Unser Krk-Fazit
Was uns besonders gefallen hat, war die unkomplizierte Mischung aus Erholung und Entdecken.
Eine Stunde Flug von Stuttgart, Mietwagen übernehmen, Appartement direkt in Krk – und schon konnten wir die Insel ganz entspannt auf eigene Faust erkunden.
Vrbnik, Baška, Malinska, der Paradiesweg und sogar ein Lost Place-Hotel – langweilig wurde es jedenfalls nicht.
Und trotzdem blieb immer genug Zeit für Meer, gutes Essen und einfach mal die Füße hochzulegen.
Krk hat uns definitiv überzeugt.




