Kreuzfahrt Kanaren 2021

Blaue Reise
Spanien
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Vier Häfen, drei Inseln, jede Menge Atlantik

Nach einer ziemlich ungewöhnlichen Zeit war es im Mai 2021 endlich wieder so weit: Koffer raus, Sonnenbrille einpacken und ab aufs Schiff! Schon allein das Packen fühlte sich diesmal verdächtig gut an.

Unsere kleine Flucht aus dem Alltag begann in Las Palmas auf Gran Canaria. Vor uns lagen Fuerteventura, Teneriffa und La Palma – und natürlich die äußerst anspruchsvolle Aufgabe, herauszufinden, auf welcher Kanareninsel es uns eigentlich am besten gefällt.

Las Palmas – Gran Canaria

Las Palmas war Start und später auch Ziel unserer Reise. Doch zunächst interessierte uns eigentlich nur eines: Wann legt das Schiff endlich ab?

Koffer verstaut, Kabine bezogen und möglichst schnell an Deck. Dann dieser wunderbare Moment, wenn der Hafen langsam kleiner wird und einem klar wird: Wir sind tatsächlich wieder unterwegs!

Puerto del Rosario – Fuerteventura

Unser erster Stopp führte uns nach Fuerteventura.

Die Insel begrüßte uns mit weiten Landschaften, viel Sonne und natürlich ihrem berühmtesten unsichtbaren Einwohner: dem Wind.

Die Mischung aus karger Landschaft, endlosen Weiten und dem tiefblauen Atlantik machte Fuerteventura so besonders.

Santa Cruz de Tenerife – Teneriffa

Weiter ging es nach Teneriffa – eine Insel, bei der die Natur offenbar beschlossen hat, sich nicht auf eine Sache festzulegen.

Meer, Palmen, Berge, Vulkanlandschaften und mittendrin der mächtige Teide. Hinter jeder Kurve sah die Landschaft plötzlich wieder anders aus.

Was erklärt, warum aus einem vermeintlich kurzen Ausflug erstaunlich schnell ein ganzer Tag werden kann.

Santa Cruz de la Palma – La Palma

Dann erreichten wir La Palma.

Etwas ruhiger, unglaublich grün und mit einem ganz eigenen Charme. Santa Cruz de la Palma empfing uns mit hübschen Häusern, kleinen Straßen und dieser wunderbar entspannten Atmosphäre, bei der man automatisch ein bisschen langsamer läuft.

Kein schlechter Zustand im Urlaub.

Also schlendern, schauen, genießen – und zwischendurch natürlich etwas essen. 

Zurück nach Las Palmas 

Und plötzlich war am Horizont wieder Gran Canaria.

Aus ein paar Punkten auf der Reiseroute waren innerhalb weniger Tage wieder echte Erinnerungen geworden.

Wir hatten Sonne getankt, den Atlantik genossen, Inseln entdeckt, wahrscheinlich ein paar hundert Fotos zu viel gemacht und wieder festgestellt, warum wir Kreuzfahrten so mögen:

Man geht abends schlafen – und am nächsten Morgen wartet einfach eine neue Welt vor der Tür.

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Kreuzfahrt

Kreuzfahrt Asien mit Singapur Mein Schiff 6

Von Singapur hinaus in die faszinierende Welt Asiens Februar 2020 – Koffer gepackt, Alltag ausgeschaltet und los ging’s! Unsere Reise begann in Singapur – einer Stadt, in der irgendwie alles ein bisschen größer, sauberer und beeindruckender wirkt. Zw
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Von Singapur hinaus in die faszinierende Welt Asiens

Februar 2020 – Koffer gepackt, Alltag ausgeschaltet und los ging’s!

Unsere Reise begann in Singapur – einer Stadt, in der irgendwie alles ein bisschen größer, sauberer und beeindruckender wirkt. Zwischen moderner Skyline, tropischer Wärme und den ersten asiatischen Eindrücken wartete unser schwimmendes Zuhause bereits auf uns: die Mein Schiff 6.

Und dann hieß es endlich: Leinen los! 
Vor uns lagen mehrere Länder, jede Menge neue Eindrücke und viel Sonne.

Singapur – Hier geht’s los!
Der erste Blick auf die Stadt machte ziemlich schnell klar: Das wird keine gewöhnliche Reise. Singapur begrüßte uns mit beeindruckender Architektur, tropischem Klima und dieser ganz besonderen Mischung aus Asien und futuristischer Metropole. Aber lange blieben wir nicht – unser Schiff wartete.

Koh Samui – Willkommen im Paradies
Palmen, Wärme, türkisfarbenes Wasser und dieses wunderbare Gefühl: Ja, wir haben gerade wirklich Urlaub! Koh Samui lieferte ziemlich genau das Bild, das man im Kopf hat, wenn man mitten im deutschen Februar von Thailand träumt.

Bangkok – Geordnetes Chaos auf thailändisch
Von der entspannten Insel ging es mitten hinein ins Leben. Tempel, Menschen, Verkehr, Tuk-Tuks und Eindrücke an jeder Ecke. In Bangkok merkt man schnell: Einen ruhigen Spaziergang kann man machen – man muss nur akzeptieren, dass um einen herum ungefähr 14 Millionen andere Menschen ebenfalls etwas vorhaben. 

Ho-Chi-Minh-Stadt – Abenteuer Straßenüberquerung
Vietnam! Eine faszinierende Stadt voller Leben – und Motorräder. Sehr, sehr vieler Motorräder. Eine Straße zu überqueren fühlt sich anfangs weniger wie Fortbewegung und mehr wie eine Mutprobe an. Aber genau dieses lebendige Durcheinander machte die Stadt so besonders.

Kuala Lumpur – Plötzlich geht’s wieder hoch hinaus

Kuala Lumpur – die Batu Caves

In Kuala Lumpur stand natürlich auch die berühmten Batu Caves auf unserem Programm. Schon der Anblick der riesigen goldenen Statue und der bunten Treppe war beeindruckend.

Dann hieß es: Treppen steigen! 
Die vielen Stufen hatten es durchaus in sich, aber wir waren uns schnell einig:

Die vielen Treppen haben sich definitiv gelohnt.

Oben angekommen erwarteten uns die beeindruckenden Höhlen und eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Ausflug, den wir auf keinen Fall missen möchten. 
Nach Tempeln, Stränden und Großstadttrubel wartete Malaysia. Kuala Lumpur beeindruckte uns mit seiner modernen Skyline und dem spannenden Mix verschiedener Kulturen. Natürlich durften dabei die berühmten Petronas Towers nicht fehlen.

Penang – ein Paradies für Schmetterlingsliebhaber

Ein absolutes MUSS für jeden, der Schmetterlinge liebt, war für uns die Entopia Butterfly Farm auf Penang.

Zwischen tropischen Pflanzen und unzähligen frei fliegenden Schmetterlingen konnten wir diese faszinierenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Und wir hatten sogar ganz besonderes Glück: Ein Schmetterling setzte sich ausgerechnet auf den Schuh meines Mannes. 

So etwas passiert nicht alle Tage – und natürlich wurde dieser besondere Moment sofort fotografisch festgehalten. 

Penang hat uns damit einmal mehr gezeigt, dass die schönsten Urlaubsmomente manchmal ganz ungeplant entstehen.

Penang brachte wieder eine ganz andere Seite Malaysias zum Vorschein. Bunte Straßen, historische Gebäude, Street Art und natürlich Essen.

Langkawi – Noch einmal Paradies, bitte! Langkawi – mein persönliches Highlight

Ein ganz besonderes Erlebnis und für mich ein persönliches Highlight war unser Ausflug in den Langkawi Geopark, der zum UNESCO Global Geopark gehört. Mit der Seilbahn ging es hoch hinaus und anschließend über die SkyBridge – mit einem atemberaubenden Blick über die Insel, die Berge und das Meer.

Doch nicht nur die Aussicht hat mich beeindruckt.  Es war etwas ganz Besonderes. Dazu konnten wir immer wieder die Adler am Himmel beobachten – nicht umsonst ist der Adler das Wahrzeichen von Langkawi. 

Während wir hoch über der Insel standen und die Greifvögel scheinbar mühelos ihre Kreise zogen, war für einen Moment einfach nur Ruhe.

Ein ganz besonderer Moment unserer Asienreise, den ich bis heute nicht vergessen habe. 
Zum Ende der Reise wurde es noch einmal richtig tropisch. Langkawi war perfekt, um einen Gang herunterzuschalten und einfach zu genießen. Sonne, Meer und dieses langsam aufkommende Gefühl: Können wir nicht einfach noch ein bisschen bleiben?

Singapur – Zurück, wo alles begann
Und plötzlich tauchte Singapur wieder vor uns auf. Gleicher Ort – aber wir kamen mit unzähligen Bildern, Erlebnissen und Geschichten zurück.

Aus Singapur → Koh Samui → Bangkok → Ho-Chi-Minh-Stadt → Kuala Lumpur → Penang → Langkawi → Singapur waren weit mehr als nur Punkte auf einer Reiseroute geworden.

Es waren Orte, Gerüche, Geschmäcker, Begegnungen, Sonnenuntergänge und diese kleinen Momente, die man vorher nicht planen kann.

Ein großes Lob an Bordbäckerei der Mein Schiff 6, die die vorbestellte Geburtstagstorte für meinen Mann nicht nur schön, sondern auch mega lecker zubereitet hat.

Mein Schiff 4 vs. Mein Schiff 6

Beide Schiffe haben uns sehr gut gefallen und sind sich grundsätzlich ähnlich. Auch die Anzahl der Gäste Die Mein Schiff 6 bietet ein paar Restaurants mehr, wodurch wir abends eine etwas größere Auswahl hatten.

Unser persönlicher Favorit: die Mein Schiff 6. 

Katar

Doha Formel 1

Unsere Reise bestand natürlich nicht nur aus Rennsport. Doha hat uns auch abseits der Rennstrecke ordentlich überrascht – und einige Erlebnisse sind uns besonders im Gedächtnis geblieben. Villaggio Mall – plötzlich in Venedig Eines unserer Highlights
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Unsere Reise bestand natürlich nicht nur aus Rennsport. Doha hat uns auch abseits der Rennstrecke ordentlich überrascht – und einige Erlebnisse sind uns besonders im Gedächtnis geblieben.

Villaggio Mall – plötzlich in Venedig

Eines unserer Highlights war die Villaggio Mall. Eigentlich waren wir in Doha und nicht in Venedig – zumindest dachten wir das.

Denn mitten im Einkaufszentrum warteten plötzlich venezianische Gondeln mit Gondolieren auf uns. Kanäle, Brücken und italienisches Flair mitten in der Wüste.

Man könnte sagen: Doha kann eben nicht nur Skyline, Wüste und Formel 1.
Doha kann auch Venedig. Und das sogar mit Klimaanlage. 

Lusail Circuit – hier wird es ernst

Natürlich durfte der Lusail Circuit nicht fehlen.

Schon die Ankunft an der Rennstrecke war ein Erlebnis. Aber spätestens, als die Formel-1-Autos auf die Strecke gingen, war klar, warum wir eigentlich nach Doha gekommen waren.

Live ist das einfach etwas völlig anderes als im Fernsehen.

Laut. Schnell. Beeindruckend. Und definitiv nichts für empfindliche Ohren.

Corniche – Doha im Abendrot

Einer der schönsten Momente war für uns die Corniche am Abend.

Die Sonne ging langsam unter und tauchte die Skyline in dieses warme Abendlicht. Die modernen Gebäude spiegelten sich im Wasser und plötzlich wirkte die ganze Stadt noch beeindruckender.

Einfach stehen bleiben, schauen und den Moment genießen.

Da war die Formel 1 für einen Augenblick ganz weit weg.

The Pearl – ein bisschen Luxus darf sein

Auf The Pearl zeigte Doha dann noch einmal seine elegante Seite.

Yachthäfen, schöne Gebäude, Restaurants und eine Atmosphäre, bei der man schnell den Eindruck bekommt, dass hier niemand besonders große Lust auf Hektik hat.

Und genau das gefiel uns.

Souq Waqif – zurück in eine andere Welt

Ganz anders präsentierte sich der Souq Waqif.

Enge Gassen, kleine Geschäfte, Gewürze, Düfte und jede Menge Leben. Hier fühlte sich Doha plötzlich ganz anders an als zwischen den modernen Hochhäusern.

Genau dieser Kontrast hat uns gefallen:

Auf der einen Seite futuristische Skyline – auf der anderen Seite traditioneller Markt.

Mietwagen fahren – völlig entspannt!

Eine Sache hat uns besonders positiv überrascht:

Autofahren in Doha war für uns völlig entspannt.

Mietwagen nehmen, einsteigen und losfahren – ohne das große Verkehrschaos, das man vielleicht erwartet hätte.

So konnten wir Doha und die Umgebung ganz flexibel erkunden und mussten nicht ständig überlegen, wie wir von A nach B kommen.

Und natürlich gehört auch das irgendwie zum Urlaub:

Musik an, Klimaanlage an und einfach los. 

Unser Doha-Fazit

Was uns an Doha besonders gefallen hat, war genau diese Mischung:

Formel 1
moderne Skyline
traditioneller Souq
The Pearl und Villaggio Mall
entspannte Autofahrten
und natürlich jede Menge Sonne

Ein langes Wochenende, bei dem eigentlich ständig etwas Neues auf uns wartete.

Italien

Gardasee Mai 2024

Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden. Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Da
Kornelia Bitter
15.08.2026
5 min Lesezeit

Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden.

Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Das Hinterland von Padenghe ist wunderschön. Zwischen Weinbergen, kleinen Straßen und grüner Landschaft stößt man immer wieder auf historische Ecken. Besonders beeindruckend war die ehemalige Burg, die über der Umgebung thront und einen tollen Blick über die Landschaft bietet.

Hinterland von Padenghe

Was uns besonders gefallen hat, war, dass man gar keinen großen Plan brauchte.

Einfach ins Auto steigen, losfahren und schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt.

Und plötzlich steht man irgendwo zwischen Olivenbäumen, Weinbergen und alten Gemäuern.

Aus der kleinen Runde wurde natürlich wieder ein ganzer Ausflug.

Entlang der Westküste nach Limone

Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Westküste des Gardasees Richtung Limone.

Die Straße schlängelt sich am See entlang, immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und die Berge.

Je weiter wir Richtung Norden kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft.

Und dann Limone:

Kleine Gassen, mediterranes Flair, Berge direkt am See und natürlich jede Menge Möglichkeiten, irgendwo stehen zu bleiben und einfach den Blick zu genießen.

Hier versteht man ziemlich schnell, warum der Gardasee so beliebt ist. 

Cascata del Varone – die perfekte Abkühlung

Nach Limone ging es weiter zum Cascata del Varone.

Und das Timing hätte kaum besser sein können.

Denn während draußen die Temperaturen ordentlich nach oben kletterten, wurde es im Bereich des Wasserfalls plötzlich angenehm kühl.

Das Wasser stürzt durch eine beeindruckende Schlucht in die Tiefe und sorgt dabei nicht nur für ein spektakuläres Naturschauspiel, sondern auch für eine herrlich erfrischende Atmosphäre.

Bei heißen Temperaturen definitiv ein Highlight.

Unser Gardasee-Fazit

Unser Aufenthalt in Padenghe war eine perfekte Mischung aus italienischem Lebensgefühl, wunderschönen Landschaften, kleinen historischen Entdeckungen und Ausflügen entlang des Gardasees.

Vom ruhigen Hinterland über die traumhafte Westküste bis nach Limone und weiter zum erfrischenden Cascata del Varone war eigentlich jeden Tag etwas Neues dabei.

Gardasee im Mai – eine ziemlich gute Idee. 

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