

Kreuzfahrt Mein Schiff 4
Route und Reiseverlauf
Die siebentägige Kreuzfahrt startete ab und bis Dubai zu ausgewählten Zielen rund um den Orient.
Sie führte uns von Dubai nach Doha, Manama (Bahrain), Abu Dhabi und wieder zurück nach Dubai. Die Kombination aus modernster Architektur, orientalischer Kultur und traumhaften Küsten machte diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Schon bei meiner Ankunft in Dubai war ich von der beeindruckenden Skyline und der besonderen Atmosphäre begeistert. Die Mischung aus modernen Wolkenkratzern und traditionellen Märkten machte die Stadt zu einem spannenden ersten Reiseziel.
Besonders gefallen hat mir das Leben auf dem Schiff. Von der Balkonkabine im 7. Stock konnte ich morgens entspannt meinen Espresso genießen. Morgens bestaunte ich beim Frühstück den Blick auf das Meer. Dank des all-inklusive-Paketes musste ich mir keine Gedanken um Essen und Getränke machen und konnte den Urlaub in vollen Zügen erleben. Tagsüber entspannte ich am Pool und abends nutzte ich das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm. Besonders schön waren die Abende an Deck, wenn die Sonne langsam im Meer versank und der Himmel in leuchtenden Orange- und Rottönen erstrahlte.
Doha!
Souq Waqif – ein Eintauchen in 1001 Nacht
Der Souq Waqif war für uns wie ein echtes Eintauchen in 1001 Nacht. Schon beim Betreten des Marktes waren wir von den unzähligen Gerüchen und Düften umgeben – Gewürze, Kräuter und orientalische Aromen, die uns sofort spüren ließen: Jetzt sind wir wirklich im Orient.
Und dann entdeckten wir etwas, das ich so noch nie gesehen hatte: ein Bird Hospital für Falken.
Bahrain – Geschichte und Religion
In Bahrain besuchten wir das Islamic Center. Dort bekamen wir einen interessanten Einblick in die Geschichte und die Religion des Landes.
Es war für uns eine schöne Gelegenheit, nicht nur die modernen Seiten Bahrains kennenzulernen, sondern auch mehr über die kulturellen und religiösen Hintergründe zu erfahren.
Ein Besuch, der uns wieder einmal gezeigt hat, wie vielfältig und spannend der Orient ist.
Besonders angetan hatten es mir die bunten orientalischen Lampen. Ihre Farben und Muster waren einfach traumhaft – da hätte man am liebsten gleich eine eigene Ecke zu Hause neu dekoriert.
In Abu Dhabi beeindruckten mich die prachtvolle Sheikh-Zayed-Moschee mit ihrer einzigartigen Architektur, sowie die Formel 1-Rennstrecke auf Yas Island. Der Besuch des Souks und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen werden mir lange in Erinnerung bleiben.
Ein weiterer Pluspunkt war die Reisezeit im Februar. Bei angenehmen Temperaturen um 25 Grad war das Wetter ideal für eine Kreuzfahrt und um dem Winter für eine kurze Zeit zu entfliehen.
Diese Reise war eine perfekte Mischung aus Erholung, Abenteuer und kulturellen Eindrücken. Ich habe viele unvergessliche Momente erlebt und würde jederzeit wieder eine Reise durch Dubai und den Orient unternehmen.
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Rumänien – eine Reise, die ganz anders begann als erwartet
Diese Reise begann für mich mit einem etwas mulmigen Gefühl.
Nicht, weil das Fliegen etwas Neues gewesen wäre – geflogen bin ich natürlich schon öfter. Aber Rumänien stand bisher nicht unbedingt auf unserer klassischen Urlaubsliste. Es war kein typisches Reiseziel, bei dem ich sofort gesagt hätte: „Da müssen wir unbedingt hin!“
Umso größer war die Frage:
Was erwartet uns eigentlich dort?
Der Grund für unsere Reise war allerdings ein ganz besonderer: Wir wollten meine Freundin in Rumänien besuchen. Und so wurde aus einem Reiseziel, bei dem zunächst einige Fragezeichen im Kopf standen, schon bald eine Reise mit ganz persönlichen und bewegenden Momenten.
Mit Wizz Air ging es nach Timișoara, wo meine Freundin uns bereits am Flughafen abholte.
Und schon am ersten Abend begann sich meine anfängliche Skepsis langsam aufzulösen.
Timișoara
Kaum angekommen, ging es zu einem nächtlichen Rundgang durch Timișoara.
Die beleuchteten Plätze, die historischen Gebäude und die Atmosphäre der Stadt machten sofort neugierig auf mehr.
Und da kam schon der erste Gedanke:
„Also langweilig wird das hier offenbar nicht.“
Schon nach den ersten Stunden wurde mir klar, dass Rumänien wesentlich mehr zu bieten hat, als ich vorher angenommen hatte.
Reșița
Weiter ging es nach Reșița, dem Ort, an dem meine Freundin lebt.
Hier lernten wir Rumänien nicht als Touristen kennen, sondern viel persönlicher. Wir bekamen Einblicke in ihren Alltag, ihre Kultur und die Traditionen des Landes.
Besonders bewegend war der vierte Todestag ihres Mannes.
Der Besuch in der Kirche, die damit verbundenen Traditionen und anschließend der Friedhofsbesuch waren sehr persönliche und emotionale Momente.
Und gerade dadurch wurde uns bewusst:
Ein Land lernt man nicht nur über seine Sehenswürdigkeiten kennen. Man lernt es vor allem über die Menschen kennen, die dort lebenn
Bigăr-Wasserfall – ein besonderer Zwischenstopp
Auf dem Weg Richtung Sibiu machten wir noch einen besonderen Zwischenstopp am Bigăr-Wasserfall.
Mitten in der Natur liegt dieser kleine, ungewöhnliche Wasserfall, bei dem das Wasser über eine moosbewachsene Felsformation herunterläuft. Nach den Tagen in Reșița war es schön, wieder draußen in der Natur unterwegs zu sein.
Für uns war es genau diese Art von Ort, die eine Reise besonders macht: kein riesiger Touristenmagnet, sondern eine kleine Entdeckung am Wegesrand, bei der man stehen bleibt und erst einmal schaut.
Und dann ging es weiter Richtung Sibiu – denn was uns dort erwartete, sollte die bisherigen Eindrücke noch einmal toppen.
Sibiu – Hermannstadt
Ein paar Tage später machten wir uns auf den Weg nach Sibiu, dem früheren Hermannstadt.
Und hier kam die nächste Überraschung.
Atemberaubend schön und dazu unglaublich sauber.
Die historische Altstadt, die Gebäude und die Atmosphäre haben uns sofort begeistert. Wir hatten eine tolle Unterkunft und blieben eine Nacht – wobei wir ziemlich schnell feststellten:
Für diese Stadt hätten wir eigentlich deutlich mehr Zeit gebraucht.
Brașov
Von Sibiu ging es weiter nach Brașov.
Und wieder standen wir da und dachten:
Warum hatten wir Rumänien eigentlich nie auf unserer Urlaubsliste?
Brașov ist eine wahnsinnig schöne Stadt und hat uns mit ihrer Atmosphäre und Architektur sofort begeistert.
Und natürlich durfte ein Besuch von Schloss Bran nicht fehlen.
Schloss Bran
Schloss Bran hat eine ganz besondere Atmosphäre.
Die Lage, die alten Mauern und die Geschichte verleihen dem Schloss etwas Geheimnisvolles – fast schon Gespenstisches.
Man schaut sich um und wartet eigentlich nur darauf, dass plötzlich irgendwo ein Schatten auftaucht und Dracula um die Ecke kommt.
Ob man nun an Vampire glaubt oder nicht:
Schön und beeindruckend ist das Schloss allemal.
Rumänien – völlig anders als erwartet
Je länger wir unterwegs waren, desto mehr änderte sich unser ursprüngliches Bild von Rumänien.
Wir erlebten Kultur, Traditionen und Bräuche, besuchten wunderschöne Städte und bekamen gleichzeitig einen sehr persönlichen Einblick in das Leben unserer Freundin.
Rumänien zeigte sich dabei unglaublich abwechslungsreich.
Und genau das war für mich die größte Überraschung dieser Reise:
Aus einem Land, das vorher nicht wirklich auf unserer persönlichen Urlaubsliste stand, wurde ein Reiseziel, das uns nachhaltig beeindruckt hat.
Unser persönliches Fazit
Manchmal sind es gerade die Reisen, bei denen man vorher nicht genau weiß, was einen erwartet, die besonders schön werden.
Ich bin mit einer gewissen Unsicherheit nach Rumänien geflogen – nicht wegen des Fliegens, sondern weil ich einfach keine Vorstellung davon hatte, was dieses Land für uns bereithalten würde.
Am Ende waren es nicht nur die schönen Städte und Sehenswürdigkeiten, die diese Reise besonders gemacht haben.
Es waren die Menschen, die Traditionen, die persönlichen Momente und die vielen Eindrücke, die wir mit nach Hause genommen haben.
Rumänien hatte definitiv nicht auf unserer klassischen To-do-Liste gestanden – aber vielleicht hätte es genau deshalb viel früher darauf gehört.

Italien
Gardasee Mai 2024
Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden.
Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Das Hinterland von Padenghe ist wunderschön. Zwischen Weinbergen, kleinen Straßen und grüner Landschaft stößt man immer wieder auf historische Ecken. Besonders beeindruckend war die ehemalige Burg, die über der Umgebung thront und einen tollen Blick über die Landschaft bietet.
Hinterland von Padenghe
Was uns besonders gefallen hat, war, dass man gar keinen großen Plan brauchte.
Einfach ins Auto steigen, losfahren und schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt.
Und plötzlich steht man irgendwo zwischen Olivenbäumen, Weinbergen und alten Gemäuern.
Aus der kleinen Runde wurde natürlich wieder ein ganzer Ausflug.
Entlang der Westküste nach Limone
Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Westküste des Gardasees Richtung Limone.
Die Straße schlängelt sich am See entlang, immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und die Berge.
Je weiter wir Richtung Norden kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft.
Und dann Limone:
Kleine Gassen, mediterranes Flair, Berge direkt am See und natürlich jede Menge Möglichkeiten, irgendwo stehen zu bleiben und einfach den Blick zu genießen.
Hier versteht man ziemlich schnell, warum der Gardasee so beliebt ist.
Cascata del Varone – die perfekte Abkühlung
Nach Limone ging es weiter zum Cascata del Varone.
Und das Timing hätte kaum besser sein können.
Denn während draußen die Temperaturen ordentlich nach oben kletterten, wurde es im Bereich des Wasserfalls plötzlich angenehm kühl.
Das Wasser stürzt durch eine beeindruckende Schlucht in die Tiefe und sorgt dabei nicht nur für ein spektakuläres Naturschauspiel, sondern auch für eine herrlich erfrischende Atmosphäre.
Bei heißen Temperaturen definitiv ein Highlight.
Unser Gardasee-Fazit
Unser Aufenthalt in Padenghe war eine perfekte Mischung aus italienischem Lebensgefühl, wunderschönen Landschaften, kleinen historischen Entdeckungen und Ausflügen entlang des Gardasees.
Vom ruhigen Hinterland über die traumhafte Westküste bis nach Limone und weiter zum erfrischenden Cascata del Varone war eigentlich jeden Tag etwas Neues dabei.
Gardasee im Mai – eine ziemlich gute Idee.

Spanien
Kreuzfahrt Kanaren 2021
Vier Häfen, drei Inseln, jede Menge Atlantik
Nach einer ziemlich ungewöhnlichen Zeit war es im Mai 2021 endlich wieder so weit: Koffer raus, Sonnenbrille einpacken und ab aufs Schiff! Schon allein das Packen fühlte sich diesmal verdächtig gut an.
Unsere kleine Flucht aus dem Alltag begann in Las Palmas auf Gran Canaria. Vor uns lagen Fuerteventura, Teneriffa und La Palma – und natürlich die äußerst anspruchsvolle Aufgabe, herauszufinden, auf welcher Kanareninsel es uns eigentlich am besten gefällt.
Las Palmas – Gran Canaria
Las Palmas war Start und später auch Ziel unserer Reise. Doch zunächst interessierte uns eigentlich nur eines: Wann legt das Schiff endlich ab?
Koffer verstaut, Kabine bezogen und möglichst schnell an Deck. Dann dieser wunderbare Moment, wenn der Hafen langsam kleiner wird und einem klar wird: Wir sind tatsächlich wieder unterwegs!
Puerto del Rosario – Fuerteventura
Unser erster Stopp führte uns nach Fuerteventura.
Die Insel begrüßte uns mit weiten Landschaften, viel Sonne und natürlich ihrem berühmtesten unsichtbaren Einwohner: dem Wind.
Die Mischung aus karger Landschaft, endlosen Weiten und dem tiefblauen Atlantik machte Fuerteventura so besonders.
Santa Cruz de Tenerife – Teneriffa
Weiter ging es nach Teneriffa – eine Insel, bei der die Natur offenbar beschlossen hat, sich nicht auf eine Sache festzulegen.
Meer, Palmen, Berge, Vulkanlandschaften und mittendrin der mächtige Teide. Hinter jeder Kurve sah die Landschaft plötzlich wieder anders aus.
Was erklärt, warum aus einem vermeintlich kurzen Ausflug erstaunlich schnell ein ganzer Tag werden kann.
Santa Cruz de la Palma – La Palma
Dann erreichten wir La Palma.
Etwas ruhiger, unglaublich grün und mit einem ganz eigenen Charme. Santa Cruz de la Palma empfing uns mit hübschen Häusern, kleinen Straßen und dieser wunderbar entspannten Atmosphäre, bei der man automatisch ein bisschen langsamer läuft.
Kein schlechter Zustand im Urlaub.
Also schlendern, schauen, genießen – und zwischendurch natürlich etwas essen.
Zurück nach Las Palmas
Und plötzlich war am Horizont wieder Gran Canaria.
Aus ein paar Punkten auf der Reiseroute waren innerhalb weniger Tage wieder echte Erinnerungen geworden.
Wir hatten Sonne getankt, den Atlantik genossen, Inseln entdeckt, wahrscheinlich ein paar hundert Fotos zu viel gemacht und wieder festgestellt, warum wir Kreuzfahrten so mögen:
Man geht abends schlafen – und am nächsten Morgen wartet einfach eine neue Welt vor der Tür.







