

Rumänien 2024
Rumänien – eine Reise, die ganz anders begann als erwartet
Diese Reise begann für mich mit einem etwas mulmigen Gefühl.
Nicht, weil das Fliegen etwas Neues gewesen wäre – geflogen bin ich natürlich schon öfter. Aber Rumänien stand bisher nicht unbedingt auf unserer klassischen Urlaubsliste. Es war kein typisches Reiseziel, bei dem ich sofort gesagt hätte: „Da müssen wir unbedingt hin!“
Umso größer war die Frage:
Was erwartet uns eigentlich dort?
Der Grund für unsere Reise war allerdings ein ganz besonderer: Wir wollten meine Freundin in Rumänien besuchen. Und so wurde aus einem Reiseziel, bei dem zunächst einige Fragezeichen im Kopf standen, schon bald eine Reise mit ganz persönlichen und bewegenden Momenten.
Mit Wizz Air ging es nach Timișoara, wo meine Freundin uns bereits am Flughafen abholte.
Und schon am ersten Abend begann sich meine anfängliche Skepsis langsam aufzulösen.
Timișoara
Kaum angekommen, ging es zu einem nächtlichen Rundgang durch Timișoara.
Die beleuchteten Plätze, die historischen Gebäude und die Atmosphäre der Stadt machten sofort neugierig auf mehr.
Und da kam schon der erste Gedanke:
„Also langweilig wird das hier offenbar nicht.“
Schon nach den ersten Stunden wurde mir klar, dass Rumänien wesentlich mehr zu bieten hat, als ich vorher angenommen hatte.
Reșița
Weiter ging es nach Reșița, dem Ort, an dem meine Freundin lebt.
Hier lernten wir Rumänien nicht als Touristen kennen, sondern viel persönlicher. Wir bekamen Einblicke in ihren Alltag, ihre Kultur und die Traditionen des Landes.
Besonders bewegend war der vierte Todestag ihres Mannes.
Der Besuch in der Kirche, die damit verbundenen Traditionen und anschließend der Friedhofsbesuch waren sehr persönliche und emotionale Momente.
Und gerade dadurch wurde uns bewusst:
Ein Land lernt man nicht nur über seine Sehenswürdigkeiten kennen. Man lernt es vor allem über die Menschen kennen, die dort lebenn
Bigăr-Wasserfall – ein besonderer Zwischenstopp
Auf dem Weg Richtung Sibiu machten wir noch einen besonderen Zwischenstopp am Bigăr-Wasserfall.
Mitten in der Natur liegt dieser kleine, ungewöhnliche Wasserfall, bei dem das Wasser über eine moosbewachsene Felsformation herunterläuft. Nach den Tagen in Reșița war es schön, wieder draußen in der Natur unterwegs zu sein.
Für uns war es genau diese Art von Ort, die eine Reise besonders macht: kein riesiger Touristenmagnet, sondern eine kleine Entdeckung am Wegesrand, bei der man stehen bleibt und erst einmal schaut.
Und dann ging es weiter Richtung Sibiu – denn was uns dort erwartete, sollte die bisherigen Eindrücke noch einmal toppen.
Sibiu – Hermannstadt
Ein paar Tage später machten wir uns auf den Weg nach Sibiu, dem früheren Hermannstadt.
Und hier kam die nächste Überraschung.
Atemberaubend schön und dazu unglaublich sauber.
Die historische Altstadt, die Gebäude und die Atmosphäre haben uns sofort begeistert. Wir hatten eine tolle Unterkunft und blieben eine Nacht – wobei wir ziemlich schnell feststellten:
Für diese Stadt hätten wir eigentlich deutlich mehr Zeit gebraucht.
Brașov
Von Sibiu ging es weiter nach Brașov.
Und wieder standen wir da und dachten:
Warum hatten wir Rumänien eigentlich nie auf unserer Urlaubsliste?
Brașov ist eine wahnsinnig schöne Stadt und hat uns mit ihrer Atmosphäre und Architektur sofort begeistert.
Und natürlich durfte ein Besuch von Schloss Bran nicht fehlen.
Schloss Bran
Schloss Bran hat eine ganz besondere Atmosphäre.
Die Lage, die alten Mauern und die Geschichte verleihen dem Schloss etwas Geheimnisvolles – fast schon Gespenstisches.
Man schaut sich um und wartet eigentlich nur darauf, dass plötzlich irgendwo ein Schatten auftaucht und Dracula um die Ecke kommt.
Ob man nun an Vampire glaubt oder nicht:
Schön und beeindruckend ist das Schloss allemal.
Rumänien – völlig anders als erwartet
Je länger wir unterwegs waren, desto mehr änderte sich unser ursprüngliches Bild von Rumänien.
Wir erlebten Kultur, Traditionen und Bräuche, besuchten wunderschöne Städte und bekamen gleichzeitig einen sehr persönlichen Einblick in das Leben unserer Freundin.
Rumänien zeigte sich dabei unglaublich abwechslungsreich.
Und genau das war für mich die größte Überraschung dieser Reise:
Aus einem Land, das vorher nicht wirklich auf unserer persönlichen Urlaubsliste stand, wurde ein Reiseziel, das uns nachhaltig beeindruckt hat.
Unser persönliches Fazit
Manchmal sind es gerade die Reisen, bei denen man vorher nicht genau weiß, was einen erwartet, die besonders schön werden.
Ich bin mit einer gewissen Unsicherheit nach Rumänien geflogen – nicht wegen des Fliegens, sondern weil ich einfach keine Vorstellung davon hatte, was dieses Land für uns bereithalten würde.
Am Ende waren es nicht nur die schönen Städte und Sehenswürdigkeiten, die diese Reise besonders gemacht haben.
Es waren die Menschen, die Traditionen, die persönlichen Momente und die vielen Eindrücke, die wir mit nach Hause genommen haben.
Rumänien hatte definitiv nicht auf unserer klassischen To-do-Liste gestanden – aber vielleicht hätte es genau deshalb viel früher darauf gehört.
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Sonne, Meer, Auto & jede Menge Entdeckungen
Der Urlaub begann ganz entspannt am Flughafen Stuttgart. Mit Eurowings ging es Richtung Rijeka – und nach gerade einmal einer Stunde Flugzeit waren wir schon fast im Urlaubsmodus.
In Rijeka angekommen, hieß es nur noch Mietwagen übernehmen und los. Alles total easy und unkompliziert.
Kein großes Theater, kein ewiges Warten – Auto bekommen, Gepäck rein und ab Richtung Krk.
Unser Zuhause in Krk
Unser Appartement lag direkt in der Stadt Krk – besser hätten wir es eigentlich kaum treffen können.
Kurze Wege, abends gemütlich durch die Stadt schlendern und natürlich immer die Möglichkeit, spontan irgendwo einzukehren.
Unser Tagesprogramm war dementsprechend sehr wissenschaftlich aufgebaut:
Vrbnik – klein, schön und ziemlich gemütlich
Ein Ausflug führte uns nach Vrbnik.
Die kleine historische Stadt liegt spektakulär über dem Meer und lädt mit ihren engen Gassen dazu ein, einfach loszulaufen und zu schauen, wo man wieder herauskommt.
Was natürlich hervorragend funktioniert, solange einer von uns noch weiß, wo das Auto steht.
Baška – Meerblick inklusive
Auch Baška durfte auf unserer Krk-Runde natürlich nicht fehlen.
Hier gab es genau das, was man sich von einem Urlaub auf Krk verspricht:
Meer, Berge, Sonne und diese typisch kroatische Küstenatmosphäre.
Malinska & der Paradiesweg
In Malinska wartete dann ein besonderes Highlight auf uns: der Paradiesweg.
Ein schöner Weg direkt an der Küste, bei dem man eigentlich ständig stehen bleiben möchte, weil irgendwo wieder ein schöner Ausblick wartet.
Das Problem daran:
Man kommt deutlich langsamer voran als geplant.
Aber dafür gibt es eine einfache Lösung:
Mehr stehen bleiben, mehr Fotos machen und den Weg einfach genießen.
Lost Place – das verlassene Hotel
Und dann wurde es noch einmal etwas mystischer.
Bei unserer Erkundung entdeckten wir einen echten Lost Place: ein verlassenes Hotel.
Plötzlich war Schluss mit „schöne Küste und Urlaubsidylle“ – stattdessen gab es verlassene Räume, eine ganz besondere Atmosphäre und jede Menge Stoff für Geschichten.
Natürlich durfte auch hier die Kamera nicht fehlen.
Denn so ein Lost Place ist schließlich genau das Gegenteil von einem normalen Urlaubsfoto.
Unser Krk-Fazit
Was uns besonders gefallen hat, war die unkomplizierte Mischung aus Erholung und Entdecken.
Eine Stunde Flug von Stuttgart, Mietwagen übernehmen, Appartement direkt in Krk – und schon konnten wir die Insel ganz entspannt auf eigene Faust erkunden.
Vrbnik, Baška, Malinska, der Paradiesweg und sogar ein Lost Place-Hotel – langweilig wurde es jedenfalls nicht.
Und trotzdem blieb immer genug Zeit für Meer, gutes Essen und einfach mal die Füße hochzulegen.
Krk hat uns definitiv überzeugt.

Kreuzfahrt
Kreuzfahrt Asien mit Singapur Mein Schiff 6
Von Singapur hinaus in die faszinierende Welt Asiens
Februar 2020 – Koffer gepackt, Alltag ausgeschaltet und los ging’s!
Unsere Reise begann in Singapur – einer Stadt, in der irgendwie alles ein bisschen größer, sauberer und beeindruckender wirkt. Zwischen moderner Skyline, tropischer Wärme und den ersten asiatischen Eindrücken wartete unser schwimmendes Zuhause bereits auf uns: die Mein Schiff 6.
Und dann hieß es endlich: Leinen los!
Vor uns lagen mehrere Länder, jede Menge neue Eindrücke und viel Sonne.
Singapur – Hier geht’s los!
Der erste Blick auf die Stadt machte ziemlich schnell klar: Das wird keine gewöhnliche Reise. Singapur begrüßte uns mit beeindruckender Architektur, tropischem Klima und dieser ganz besonderen Mischung aus Asien und futuristischer Metropole. Aber lange blieben wir nicht – unser Schiff wartete.
Koh Samui – Willkommen im Paradies
Palmen, Wärme, türkisfarbenes Wasser und dieses wunderbare Gefühl: Ja, wir haben gerade wirklich Urlaub! Koh Samui lieferte ziemlich genau das Bild, das man im Kopf hat, wenn man mitten im deutschen Februar von Thailand träumt.
Bangkok – Geordnetes Chaos auf thailändisch
Von der entspannten Insel ging es mitten hinein ins Leben. Tempel, Menschen, Verkehr, Tuk-Tuks und Eindrücke an jeder Ecke. In Bangkok merkt man schnell: Einen ruhigen Spaziergang kann man machen – man muss nur akzeptieren, dass um einen herum ungefähr 14 Millionen andere Menschen ebenfalls etwas vorhaben.
Ho-Chi-Minh-Stadt – Abenteuer Straßenüberquerung
Vietnam! Eine faszinierende Stadt voller Leben – und Motorräder. Sehr, sehr vieler Motorräder. Eine Straße zu überqueren fühlt sich anfangs weniger wie Fortbewegung und mehr wie eine Mutprobe an. Aber genau dieses lebendige Durcheinander machte die Stadt so besonders.
Kuala Lumpur – Plötzlich geht’s wieder hoch hinaus
Kuala Lumpur – die Batu Caves
In Kuala Lumpur stand natürlich auch die berühmten Batu Caves auf unserem Programm. Schon der Anblick der riesigen goldenen Statue und der bunten Treppe war beeindruckend.
Dann hieß es: Treppen steigen!
Die vielen Stufen hatten es durchaus in sich, aber wir waren uns schnell einig:
Die vielen Treppen haben sich definitiv gelohnt.
Oben angekommen erwarteten uns die beeindruckenden Höhlen und eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Ausflug, den wir auf keinen Fall missen möchten.
Nach Tempeln, Stränden und Großstadttrubel wartete Malaysia. Kuala Lumpur beeindruckte uns mit seiner modernen Skyline und dem spannenden Mix verschiedener Kulturen. Natürlich durften dabei die berühmten Petronas Towers nicht fehlen.
Penang – ein Paradies für Schmetterlingsliebhaber
Ein absolutes MUSS für jeden, der Schmetterlinge liebt, war für uns die Entopia Butterfly Farm auf Penang.
Zwischen tropischen Pflanzen und unzähligen frei fliegenden Schmetterlingen konnten wir diese faszinierenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Und wir hatten sogar ganz besonderes Glück: Ein Schmetterling setzte sich ausgerechnet auf den Schuh meines Mannes.
So etwas passiert nicht alle Tage – und natürlich wurde dieser besondere Moment sofort fotografisch festgehalten.
Penang hat uns damit einmal mehr gezeigt, dass die schönsten Urlaubsmomente manchmal ganz ungeplant entstehen.
Penang brachte wieder eine ganz andere Seite Malaysias zum Vorschein. Bunte Straßen, historische Gebäude, Street Art und natürlich Essen.
Langkawi – Noch einmal Paradies, bitte! Langkawi – mein persönliches Highlight
Ein ganz besonderes Erlebnis und für mich ein persönliches Highlight war unser Ausflug in den Langkawi Geopark, der zum UNESCO Global Geopark gehört. Mit der Seilbahn ging es hoch hinaus und anschließend über die SkyBridge – mit einem atemberaubenden Blick über die Insel, die Berge und das Meer.
Doch nicht nur die Aussicht hat mich beeindruckt. Es war etwas ganz Besonderes. Dazu konnten wir immer wieder die Adler am Himmel beobachten – nicht umsonst ist der Adler das Wahrzeichen von Langkawi.
Während wir hoch über der Insel standen und die Greifvögel scheinbar mühelos ihre Kreise zogen, war für einen Moment einfach nur Ruhe.
Ein ganz besonderer Moment unserer Asienreise, den ich bis heute nicht vergessen habe.
Zum Ende der Reise wurde es noch einmal richtig tropisch. Langkawi war perfekt, um einen Gang herunterzuschalten und einfach zu genießen. Sonne, Meer und dieses langsam aufkommende Gefühl: Können wir nicht einfach noch ein bisschen bleiben?
Singapur – Zurück, wo alles begann
Und plötzlich tauchte Singapur wieder vor uns auf. Gleicher Ort – aber wir kamen mit unzähligen Bildern, Erlebnissen und Geschichten zurück.
Aus Singapur → Koh Samui → Bangkok → Ho-Chi-Minh-Stadt → Kuala Lumpur → Penang → Langkawi → Singapur waren weit mehr als nur Punkte auf einer Reiseroute geworden.
Es waren Orte, Gerüche, Geschmäcker, Begegnungen, Sonnenuntergänge und diese kleinen Momente, die man vorher nicht planen kann.
Ein großes Lob an Bordbäckerei der Mein Schiff 6, die die vorbestellte Geburtstagstorte für meinen Mann nicht nur schön, sondern auch mega lecker zubereitet hat.
Mein Schiff 4 vs. Mein Schiff 6
Beide Schiffe haben uns sehr gut gefallen und sind sich grundsätzlich ähnlich. Auch die Anzahl der Gäste Die Mein Schiff 6 bietet ein paar Restaurants mehr, wodurch wir abends eine etwas größere Auswahl hatten.
Unser persönlicher Favorit: die Mein Schiff 6.

Italien
Gardasee Mai 2024
Im Mai 2024 ging es für uns an den Gardasee. Unser Zuhause für diese Zeit war Padenghe sul Garda – ein schöner Ausgangspunkt, um den südlichen Gardasee und vor allem das Hinterland zu erkunden.
Und genau dort begann für uns die erste Überraschung: Das Hinterland von Padenghe ist wunderschön. Zwischen Weinbergen, kleinen Straßen und grüner Landschaft stößt man immer wieder auf historische Ecken. Besonders beeindruckend war die ehemalige Burg, die über der Umgebung thront und einen tollen Blick über die Landschaft bietet.
Hinterland von Padenghe
Was uns besonders gefallen hat, war, dass man gar keinen großen Plan brauchte.
Einfach ins Auto steigen, losfahren und schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt.
Und plötzlich steht man irgendwo zwischen Olivenbäumen, Weinbergen und alten Gemäuern.
Aus der kleinen Runde wurde natürlich wieder ein ganzer Ausflug.
Entlang der Westküste nach Limone
Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Westküste des Gardasees Richtung Limone.
Die Straße schlängelt sich am See entlang, immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und die Berge.
Je weiter wir Richtung Norden kamen, desto beeindruckender wurde die Landschaft.
Und dann Limone:
Kleine Gassen, mediterranes Flair, Berge direkt am See und natürlich jede Menge Möglichkeiten, irgendwo stehen zu bleiben und einfach den Blick zu genießen.
Hier versteht man ziemlich schnell, warum der Gardasee so beliebt ist.
Cascata del Varone – die perfekte Abkühlung
Nach Limone ging es weiter zum Cascata del Varone.
Und das Timing hätte kaum besser sein können.
Denn während draußen die Temperaturen ordentlich nach oben kletterten, wurde es im Bereich des Wasserfalls plötzlich angenehm kühl.
Das Wasser stürzt durch eine beeindruckende Schlucht in die Tiefe und sorgt dabei nicht nur für ein spektakuläres Naturschauspiel, sondern auch für eine herrlich erfrischende Atmosphäre.
Bei heißen Temperaturen definitiv ein Highlight.
Unser Gardasee-Fazit
Unser Aufenthalt in Padenghe war eine perfekte Mischung aus italienischem Lebensgefühl, wunderschönen Landschaften, kleinen historischen Entdeckungen und Ausflügen entlang des Gardasees.
Vom ruhigen Hinterland über die traumhafte Westküste bis nach Limone und weiter zum erfrischenden Cascata del Varone war eigentlich jeden Tag etwas Neues dabei.
Gardasee im Mai – eine ziemlich gute Idee.















